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Entwicklungspsychologie (Subject) / 9.) Entwicklung im Jugendalter (Lesson)
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- Entwicklung kognitiver Grundfunktionen( Allgemeine Informationsverarbeitungsgeschwindigkeit:,Aufmerksamkeit,Exekutive Funktionen und Reifung des Frontallappens) -Allgemeine Informationsverarbeitungsgeschwindigkeit: -Ansteig zwischen 10 und 20 J. -in Lebensspanne: U-Kurve -streitfrage: Veränderung in Kapauität oder Lernen? -> wohl beides -> beu gleichem Wissenstand sind biologisch reifere Gleichaltrige schneller Aufmerksamkeit: Zuwach vorallem im selektiveb Filtern von Informationen und bei visueller suche Exekutive Funktionen und Reifung des Frontallappens: - Fortsetzung des Entwicklungtrends der mittleren Kindheit - auf neuropsychologischer Ebene: Späte Reifung des Frontallappens
- Entwicklung kognitiver Strukturen Strukturelle kogn. Entwicklung: was macht reifes Denken aus? -> streben nach dem Wahren (rationales, wissenschaftliches Denken und argumentieren, reflexive Erkenntnistheorie) und dem Guten (moralisches Denken)
- Piaget: von der konkret-operationalen zur formal-operationalen Stufe konkret operational (6-11): konkrete Operationen über mentale repräsentationen möglich-> basierend auf Dezentrierung Reversibilität ->Errungenschaften: Konservierung (von Zahlen, Masse,Volumen,..) ; Transitive Reihenbildung; Hierarchische Klassenbildung; Verstehen von Kausalität; Perspektivübernahme; ->Beschränkungen: an konkrete Gegenstände und Sachverhalte Gebunden; Induktiv: von gegebenem ausgehend (induktive Schlüsse, müssen nicht zwingend richtig sein, ausgehen von gegebendem) Formal-operational >11: formale Operationen: operationen 2.Ordnung (Operationen über Operationen) ; ->charakteristika: proporsitionales Denken (Denken in Sachverhalten, die wahr oder falsch sein können, bedeutungsstruktur, müssen nicht wahr sein, wenn prämissen gelten, dann gilt xxx) -hypothetisch-deduktiv: Denken in Möglichkeiten (was ist möglich, davon deduktiv hypothesen aufstellen und testfälle auswählen und testen)(deduktive Schlüsse: logisch zwingende Schlüsse) -kombinatorisches Denken (systematisch sacheverhalte kombinieren können)
- Die formal-operationale Stufe -Formale operationen sind Operationen 2.Ordnung (Operationen über Operationen" - "befreiung" von Inhalt zugunsten der Form (nicht nur inhalt, sondern auch der Form) -> Analog der Bildung von Variablen (A ist F, alle F sind G, a ist G)
- Aufgaben zur formal-operationalen Phase -Pendel-Aufgabe: Welche Faktoren beeinlflussen Schwingen des Pendels? ->konkret-operationale Kinder würden unsystematisch an die Aufgabe heran gehen ->Formal-opartionale Kinder: würden systematisch alle potenzielle Möglichkeiten in Betracht ziehen und testen -Flüssigkeiten Mischen (Chemikalien Problem): Weche Substanzen müssen gemischt werden? - Aufgaben zum verstehen von Proportionen -Aufgaben zum Verstehen von Wahrscheinlichkeiten (Verständnis von Zufall)
- Konsequenzen formal-operationalen Denkens -systematisches Denken bzgl eigener Erkenntnis und deren Grundlage - > kritische Selbstreflexion, die typisch ist für Wissenschaft und Rationalität - Identitätsfindung: Hypothetisches Denken in Möglichkeiten -> Frage: "Wer bin ich? Wer könnte ich sein? Wer möchte ich sein?"
- Kritik an Piaget -Unterschätzung der Fähigkeiten : bereits junge Kinder können-in Fantasie kontetexten- kompetent über Hypothetisches nachdenken - Bereits mit 6 Jahren können Kinder in manchen Kontexten propositionale-logishc Denken - Theoretisches Denken in Ansätzen bereits im Grundschulalter Überschätzung und Überbetonung von bereichsübergreifender Stufen: auch Erwachsene denken oft nicht in formal-operationaler Weise (zb nutzen Heuristiken), stark kontextabhängig wann welche Prozesse zum EInsatz kommen -Vernachlässigung von Kultur: luria-Studie (logisches Denken hängt Zusammen mit Schriftsprache)
- Entwicklung moralischen Urteils (Grundbegriffe, EP, Methoden) Piaget und Kohlberg: insgesamt: Moralisches Denken, Handeln, Fühlens-> Fokus auf Denken, Begründen, Urteilen -Grundbegriffe moralischer Urteile: "gut" "sollen" -Entwicklungspsychologie: deskeptive Untersuchung normativer Urteile -Methode: Interviews, Gruppendiskussionen, Dilemmata
- Piaget über Moralentwicklung -Kant´sches Erbe: Reife Moral gekennzeichnet durch Autonomie (=Selbstgesetzgebung, Handeln nach maximen die man sich selbst setzt) -Hauptinteresse an Form (nicht inhalt) moralischer Urteile und Begründung (kategorischer Imperativ: Handle nach der maxime, von der man will, dass sie allgemeingültig ist) - Untersuchte: 5-13J. -Methoden: Fragen nach Herkunft und Status von Regeln, Frage nach Verantwortlichekti, Frage nach Gerechtigkeit, Verständis von Lügen
- Piagets Stufentheorie (moralentwicklung) -prä-moralisch: <4-5J. Regeln werden noch nicht verstanden -Moralischer Realismus: 5-10J. Regeln kommen höhrern Autoritäten (unveränderlich); keine Unterscheidung Moral und Konvention; Handlung gemessen an Ergebnis (nicht an versehen oder Absicht); Strafe als unvermeidlich feststehend -moralischer Subjektivismus: >10J. : Regeln werden sozial erschaffen (sind als vernünftig beewertet und sind veränderbar); Handlungen gemessen an Absicht; Strafe muss vernünftig sein, maßvoll und der Tat angemessen sein
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- Motoren der Moralentwicklung -Intern: kognitive Reifung-> dezentrierung, Überwindung egozentrismus, Entwicklung formales Denken (Parallel zu allgem. kogn. Entwicklung) -Extern: vorallem Interaktion mit Gleichaltrigen-> Kooperation, Gegenseitigkeit und Diskussion unter Gleichaltrigen -Erziehung: vorallem induktiver (erklärender) Erzeihunsgstil
- Kohlberg über Moralentwicklung Methoden: moralische dilemmata -Stufenmodell: 1) Vorkonventionell: Stufe 1: Heteronom: Gehorsam, Strafe stufe 2: Instrumenteller Zweck, Austausch 2.) Konventionelles Niveau: Stufe 3: Interpersonal Annerkennung: Harmonie STufe 4: Soziale Anerkennung un systemerhaltung 3) Postkonventionell: Stufe 5: Sozialverträge, Nützlichkeit, Menschenrechte Stufe 6: Suche nach allgemeingültigen ethischen Prinzipien-> Suche nach vernünftigen Konstruktprinzipien
- emp Befunde Stufenmodell: Stufe 1 nimmt ab, sowie Stufe 2 über jahre; Stufe 3,4,5 nimmt zu, 6 nicht vorhanden
- Entwicklungsmotoren bei Kohlberg Gelegenheit zur Übernahme unterschiedlciher Positionen und Rollen; Herrschaftsfreier Diskurs (=horizontale Gleichbereichtigter Diskurs)
- Kritik an Piaget und Kohlberg (theoretisch, methodisch) -Theoretisch: zu rational, einseitige Betonung auf expliziter Begründung -stattdessen: Betonung von -intuition ( (2-system-Theorie)-> Bezug zu Intutionalismus in Philisophie-geschichte - Gefühle: moralischer Sentimentalismus -methodisch: UV: experimentelle Variation , AV: moralische Intuition ("ist das richtig") nur z.T rechtfertigungen-> mögliche dissoziaion (schnelle Meinung, aber eig keine Begründung) Methodische Kritik: zu konservativ -zb: Bewertungen von handlunegn nach Absicht vs Ergebnis, Kinder sind früher kompetent, wenn Aufgabe leichter ist -> bereits Kleine Kinder unterscheiden Moral und Konevtionen -Befunde: Beurteilen moralischer Übertretungen, im Gegensatz zu konventionellen als weniger abhängig von Autoritäten, sowie allgemein falsch
- Kritik am Stufenmodell -internene Konsitenz der Stufen-> gemischte Befunde - Inavrianz der Stufen-> gemischte Befunde - Universalität-> stimmt so nicht, abhängig von kultureller Kompelixität
- Feministische Kritik protestantischer Kritik -männliche Ethik der Gerechtigkeit und Pflicht (in Tradition krants) vs weibliche ethik der Fürgsorge -Behauptungen: Frauen schneiden systematisch schlechter ab auf den Kohlberg-Skalen (emp nicht bestätigt), Frauen bevorzugen Ethik der Fürsorge -Fazit: Konkrete emp Behauptungen so nicht haltbar aber wichtiger grundlegender Punkt: Notwendige begriffliche Klärungen bzgl morla, Pflicht, Neigung, etc
- Entwicklung der Identität- Entwicklungsaufgaben im Jugendalter -Freundeskreis, Geschlechtsrolle, Körperakzeptanz, Ablösung von der Familie, Berufsplanung, Patnerbeziehungen, Zukunftsplanung, Selbstkenntnis
- stadien der psychosozialen Entwicklung (Erikson) 1) 0-1J: Urvertrauen vs Misstrauen 2) 1-3J: Autonomie vs Scham und Zweifel 3)3-6J: Initiative vs Schuldgefühle 4)6-12J: Werksinn vs Minderwertigkeit 5) 12-18J: Identitäts vs Identitätsdiffusion 6) 18-30: Intimation vs Isolation 7) 30-65J: Generativität vs Stagnation 8) ab 65J: Integrität bs Verzweiflung
- Identität und Selbstskonzept- Begriff der Identität -Persönliche, unverwechselbare Daten - Einzigartige Persönlichkeitsstruktur - Selbstkenntnis, Selbstkonzept ->affektiv: Selbstwertgefühl und Selbstvertrauen -> kognitiv: Selbstwahrnehmung
- Begriff des "Selbst" -james: "I" und "ME" -Persönliches Selbst vs soziales Selbst -"looking-glass self" -reales Selbst -ideales Selbst
- Identitätsbegriff von Erikson Frage: Wer bin ich? -Moratiorium: "Auszeit" in der Jugendliche frei von den Erwartungen des Erwachsenenalters Selbsterfahrung sammeln können, um eine Identität zu entwickeln, zu diesem Zeitpunkt ist noch keine Festlegung der Identität erfolgt -Integration (ideal) von verschiedenen Aspekten des Selbstverständnisses - Aufbau von Selbstkonsistenz (im Selbstbild über Zeit)
- Vier Formen des Identitätsstatus nach Marcia keine Exploration | Exploration keine Persönlichen Verpflichtungen diffuse Identität | Moratorium perönliche verpflichtungen übernommende Identität | erarbeitete Identität -diffuse Identität: keine Stabilien Festlegungen - Moratorium (feststecken): nimmt bis 19 zu, danach ab - Übernommene Identität: beruht auf vorstellungen anderer, nicht auf eigenem Ausprobieren - erarbeitete Identität: Person hat nach einer phase des ausprobierens eine feste Identität entwickelt -> keine einheitliche Entwicklunsreihenfolge -> abhängig von Bildungsstatus, Erziehunsgstil der Eltern,...
- emp Befunde -relative Stabilität bei Selbstkonzept und Selbstwert - Aber Abnahme bei einigen Jugendlichen - genereller Trend: differenzierung der Selbstbeschreibung