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Arbeits- und Organisationspsychologie (Subject) / Prüfungsfragen SoSe 2020 (Lesson)
Prüfungsfragen nach der VL der JW Goethe-Universität
This lesson was created by FRARoland.
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- Was ist die Aufgabe der Personalbedarfsplanung? Die Maßnahmen zur Ermittlung des derzeitigen und zukünftigen quantitativen und qualitativen Bedarfs an Führungskräften und Mitarbeitern eines Unternehmens
- Was versteht man unter der Leitungsspanne? Die Anzahl der einer Instanz untergeordneten Stellen ("optimale Leitungsspanne")
- Erkläre das Stellenverhältnis einer Organisation. Die Stellen als auch Ausführungsstellen unterstehen den Linienstellen, die weisungsbefugt sind. Stabsstellen unterstehen ebenso den Linienstellen, die einzig diese unterstützen sollen (keine Weisungsbefugnis).
- Nenne die 3 Schritte der Personalbedarfsplanung. 1. Ermitteln des Bruttopersonalbedarfs: aktueller Einsatzbedarf und Reservebedarf 2. Bestimmung des zukünftigen Bedarfs: Ist-Bestand + personelle Änderungen 3. Ermitteln des Nettopersonalbedarfs: Plan-Personalbestand + Ersatzbedarf + Neubedarf
- Was ist Personalmarketing? Personalmarketing umfasst alle Maßnahmen ... die darauf abzielen, Austauschprozesse im Bereich des internen und externen Arbeitsmarktes herbeizuführen, zu erleichtern und zu erhalten.
- Was zeigt die Anwerbungs-Ertragspyramide von Muchinsky? Es müssen eine Vielzahl von Personen aufmerksam gemacht werden, um wenige einzustellen! im Beispiel 240 Kontakte -> 5 Einstellungen
- Definieren Sie Personalrekrutierung. Personalrekrutierung ist die Bereitstellung eines Pools von Bewerbern• in hinreichender Zahl (eher niedrige Selektionsrate)• die über sehr gute Qualifikationen in Bezug auf die jeweiligen Stellen verfügen (Erreichen einer hohen Basisrate)• deren Erwartungen und Bedürfnisse vom Unternehmen möglichst gut erfüllt werden und die deswegen• dem Unternehmen möglichst lange erhalten bleiben.
- Definiere Selektions- und Basisrate Basisrate: Anteil der Geeigneten unter allen BewerberInnen.Basisrate = Geeignete Bewerber / Alle Bewerber Selektionsrate: Anteil der Eingestellten unter allen BewerberInnen.Selektionsrate = Eingestellte Bewerber / Alle Bewerber für die Personalauswahl eine hohe Basisrate und eine niedrige Selektionsratevon Vorteil.
- Was ist die Basisrate? Der Anteil der Geeigneten unter allen Bewerber*innen (geeignete Bewerber / alle Bewerber)
- Was ist die Selektionsrate? Der Anteil der Eingestellten unter allen Bewerber*innen (eingestellte Bewerber / alle Bewerber)
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- Was ist realistic job preview? Realistic Job Preview (RJP) meint, dass man den Kandidaten eine realistische Vorschau gibt, was sie später auf einem bestimmten Job erwartet. Zwei Mechanismen werden diskutiert: Selbstselektion und Anpassung.
- Erläutern Sie die Eignungsdiagnostik anhand der Situationsdiagnostik und Personendiagnostik. Tätigkeit entspr. Anforderungsdiagnostik (Situation) Person entspr. Diagnostische Verfahren (Person)
- Erläutern Sie die Eignungsdiagnostik anhand der Situationsdiagnostik und Personendiagnostik. Tätigkeit entspr. Anforderungsdiagnostik (Situation) Person entspr. Diagnostische Verfahren (Person)
- Nennen Sie einige Gesichtspunkte, wie man Bewerbungsunterlagen Im Rahmen der Personalauswahl auswerten kann. - formale Aspekte - Anschreiben - Lebenslauf - erforderliche Ausbildung und Zeugnisse - erfordeliche Spezialkenntnisse - Übereinstimmung Lebenslauf - Belege - Plausibilität des Stellenwechsels - Schulnoten - Studienleistungen - Arbeitszeugnisse und Referenzen - ergänzende anforderungsspezifische Aspekte - offengeblieben Fragen für Gespräch vormerken
- Was ist Sozialisation? Sozialisation ist ein weiter Begriff für die Lernprozesse, durch die sich eine Person in Auseinandersetzung mit ihrer sozialen Umwelt entsprechende Fähigkeiten, Fertigkeiten, Motive, Einstellungen und soziale Normen aneignet.
- Was ist Organisationale Sozialisation? Organisationale Sozialisation umfasst die Lernprozesse, die mit der Mitgliedschaft in Organisationen einhergehen. Beispiel:
- Was ist Berufliche Sozialisation? Unter der beruflichen Sozialisation verstehen Bammé, Holling und Lempert (1983) die Entwicklung von Persönlichkeitsstrukturen in der Auseinandersetzung mit den Anforderungen und Bedingungen des Arbeitsprozesses. Beispiel:
- Was ist Berufliche Sozialisation? Unter der beruflichen Sozialisation verstehen Bammé, Holling und Lempert (1983) die Entwicklung von Persönlichkeitsstrukturen in der Auseinandersetzung mit den Anforderungen und Bedingungen des Arbeitsprozesses. Beispiel:
- Was ist Fachkompetenz? Fachkompetenz beinhaltet spezifische Kenntnisse und Fertigkeiten, die zur Bewältigung beruflicher Aufgaben benötigt werden (z. B. Wissen und Fertigkeiten zur Überprüfung der Abgaseinstellungen im Auto oder Kenntnisse über Produkteigenschaften bei Verkäufern von Fernsehgeräten).
- Was ist Methodenkompetenz? Unter Methodenkompetenz werden situationsüber- greifend einsetzbare kognitive und metakognitive Fähigkeiten (z. B. zur Problemlösung, Entscheidungs- findung oder zum selbstorganisierten Lernen) verstanden, die zur selbstständigen Bewältigung komplexer Aufgaben (z. B. Störungssuche in komplexen Fertigungsmaschinen oder zur Ausarbeitung eines Angebots für den Bau eines Wintergartens) gefordert sind.
- Was versteht man unter Sozialer Kompetenz? Sozialkompetenz beinhaltet Wissen, Fertigkeiten und Fähigkeiten zum erfolgreichen Realisieren von Zielen und Planen in sozialen Interaktionssituationen. Dies zeigt sich in kommunikativen und kooperativen Verhaltensweisen von Organisationsmitgliedern (z. B. Führen von Verkaufs- gesprächen oder Leiten von Teambesprechungen).
- Was ist Personale Kompetenz? Personale oder Selbstkompetenz umfasst einerseits persönlichkeitsbezogene Dispositionen wie Einstellungen, Werthaltungen und Motive, die das Arbeitshandein beeinflussen (z. B. Zuverlässigkeit oder Kundenorientierung). Andererseits sind mit diesem Kompetenzbereich auch Fähigkeiten zur Selbstwahrnehmung (z. B. zur Reflexion eigener Fähigkeiten) und zur Selbstorganisation (z. B. Zeitmanagement) angesprochen.
- Definieren Sie Effektstärke d nach Cohen - Standardisiertes Maß für Effektgrößen: Cohens d (Cohen, 1988) - Gibt Abstand der Mittelwerte zweier Verteilungen in deren Standardabweichung an Faustregel für Größe des Effekts• d = 0.2 Schwacher Effekt• d = 0.5 Mittlerer Effekt• d = 0.8 Starker Effekt
- Was ist Führung? Führung ist jede zielbezogene interpersonelle Verhaltensbeeinflussung mit Hilfe von Kommunikationsprozessen