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m6a10 (Subject) / m6a10 (Lesson)
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- testwert hinsichtlich der merkmalsausprägung aussagt normorientierte interpretationkriteriumsorientierte interpretation
- testwert auch rohwert genannt, da er sich aus den unmittelbaren registrierten antworten ergibt und nicht weitergehend verarbeitet ist
- prozentrang ein prozentrang gibt an, wie viel prozent der bezugsgruppe bzw normierungsstichprobe einen testwert erzielten, der niedriger oder maximal ebenso hoch ist, wie der testwert xv der testperson v. der prozentrang entspricht somit dem prozentualen flächenanteil der häufigkeitsverteilung der bezugsgruppe, der am unteren skalenende beginnt und nach oben hin durch den testwert x begrenzt wird
- perzentil jenen testwertxv, der einem bestimmten prozentrang in der normierungsstichprobe entspricht
- normorientierter testwertinterpretation nicht-lineare transformation des testwertes zur gewinnung von prozentrangnormen sowielineare transformation des testwertes , welche zu standardisierten z normwerten führt
- gebräuchlichste nicht-lineare testwerttransformation einen prozentrang
- z normwert der z normwert gibt an, wie stark der testwertxv einer tstpersonv vom mittelwert x der verteilung der bezugsgruppe in einheiten der standardabweichung sdx der testwerte x abweicht mittelwert z=0 - standartabweichung von SDz=1
- was sind z normwerte? die z normen sind verteilungsunabhängig, gewinnen jedoch bei normalverteilung an aussagekraft
- ROC Analyse TrefferVerpasserFalscher Alarmkorrekte Ablehnung
- welcher schwellenwert wird bei der roc analyse gesucht? ein optimales gleichgewicht zwischen sensitivität und spezifität herstellt
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- worin unterscheiden sich normorientierte und kriteriumsorientierte Testwertinterpretationen? Zur normorientierten Testwertinterpretation wird der Testwert in einen Normwert transformiert, anhand dessen die Testperson innerhalb der Bezugsgruppe positioniert wird.Bei der kriteriumsorientierten Testwertinterpretation erfolgt die Interpretation in Bezug zu einem inhaltlich definierten Kriterium. Für die kriteriumsorientierte Testwertinterpretation ist es unerheblich, wie viele Personen der Bezugsgruppe das Kriterium erreichen.
- Welches Skalenniveau weisen Prozentränge auf und was ist infolgedessen bei der Verwendung von Prozenträngen zu beachten? Prozentränge weisen lediglich Ordinalskalenniveau auf insofern sie als Ergebnis der Flächentransformation die empirischen Relationen zwischen Testwerten in nicht-linearer Weise repräsentieren. Infolgedessen dürfen Differenzen zwischen Prozenträngen nicht berechnet werden, um Merkmalsunterschiede zu vergleichen.
- Für eine Testperson mit dem Testwert xv= 45 soll ermittelt werden, wie groß der Personenanteil in der Bezugsgruppe ist, der einen Testwert erzielt hat, der geringer oder maximal so hoch ist, wie xv. Es ist bekannt, dass die Testwertvariable in der Bezugsgruppe normalverteilt ist (x̄ = 30, SD(x)=10). Gesucht wird der Prozentrang PRv zum Testwert xv= 45. Aus xv und den Verteilungskennwerten der Bezugsgruppe lässt sich der zv-Normwert als zv= 1.5 errechnen. In der Standnormalverteilungstabelle (siehe auch Abb. 8.2) lässt sich für diesen Wert ein Prozentrang von PRv= 93 ablesen.
- Ein Testentwickler hat mittels ROC-Analyse einen optimalen Schwellenwert definiert. Aus inhaltlichen Gründen hält er es für sinnvoll, den Schwellenwert so zu verschieben, dass die Rate falsch positiver Klassifikationen sinkt. In welche Richtung muss der Schwellenwert verschoben werden, wenn gilt, dass niedrige Testwerte auf das Vorliegen des Kriteriums hinweisen? Der Schwellenwert muss in Richtung niedrigerer Testwerte verschoben werden.
- Welche Rolle spielt die Normdifferenzierung bei der Testeichung? Die Testeichung dient dazu, Normwerte zur normorientierten Testwertinterpretation zu gewinnen. Die Bildung von differenzierten Normen ist dann in Erwägung zu ziehen, wenn mit dem Untersuchungsmerkmal korrelierte Hintergrundfaktoren bekannt sind und es für Anwender von Bedeutung ist, diese bei der Testwertinterpretation kontrollieren zu können (z.B. Geschlecht).