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Individuumspsychologie (Subject) / Motivationale und Emotionale Bedingungen des Lernens II ( 3 VO) (Lesson)

3 Vo

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  • Zielsetzung & Zielorientierung Was sind Funktionen von Zielen? Ein Ziel ist die Vorwegnahme von Handlungsfolgen die in der Zukunft liegen (Kleinbeck, 2006). Funktionen von Zielen (Kleinbeck, 2006): -  Ziele geben Anschub zum Handeln in eine Richtung -  Ziele strukturieren den Einsatz der Kompetenzen im Handeln -  Ziele sind ein Maßstab zur Überwachung des Fortschritts (Differenz Ist-Soll Zustand) -  Ziele liefern eine Grundlage zur Bewertung von deren Erreichung
  • Was bringt Zielsetzung im Unterricht? Ziele fördern die Motivation im Unterricht, wenn sie Spezifisch & „messbar sind Terminiert sind Individuell herausfordernd & realistisch sind
  • Welche Folgen haben die verschiedenen Formen der Zielorientierung? (Annäherungs-) Lernzielorientierung: -  Setzen höhere Ziele -  Verwenden Elaborationsstrategien -  Lernen Selbstreguliert -  Reagieren konstruktiv auf Misserfolg (Annäherungs-) Leistungszielorientierung: -  Positive Selbsteinschätzung -  Gute Leistungen (jedoch nur kurzfristig) -  Hoher Zusammenhang mit Schulnoten (Vermeidungs-) Lernzielorientierung: Kaum Befunde (Vermeidungs-) Leistungszielorientierung: -  Geringere Anstrengungsbereitschaft -  Oberflächliche Lernstrategien -  Prüfungsangst -  Hilflosigkeit bei Misserfolg
  • Was ist TARGET? TARGET für die 6 Unterrichtsdimensionen, die Lernzielorientierung von Schülerinnen und Schülern fördern: Aufgabenstellung (Task): Abwechslungsreich, herausfordernd, strukturiert, ... Autorität und Autonomie (Authority): Verantwortung bei SchülerIn, Definition von Lernzielen, ... Anerkennung (Recognition): Anstrengung und Verbesserungen anerkennen, ... Gruppierung (Grouping): Kooperative Lernmethoden, leistungsheterogene Gruppen, ... Bewertung (Evaluation): Individuelle und Kriteriale Bezugsnormen, ... Zeit (Timing): Angemessene Bearbeitungszeit, ...
  • Metakognition unterteilt in ? 1)Wissen vo nPersonen über Kognition(= Denken) bzw. das eigene kognitive System (= Metawissen; metakognitives Wissen). 2) Prozesse KennzeichnungderFähigkeitzurKontrolle und Steuerung kognitiver Prozesse (= metakognitive Strategien/ Prozesse, auch metakognitive Selbstregulation)
  • Metakognitive Komponente: Wissen Strategiewissen: Kenntnis von Strategien & allg. Einflussfaktoren effektiven Lernens, z.B. – WasbeeinflusstdieKonzentration?– WiefunktioniertdasGedächtnis?– WelcheLernstrategiengibtes?Wann&wiesetztmansieeffektivein? Selbstbezogenes Wissen: Wissen um sich selbst als lernende Person, z.B. Wissen um – Vorlieben&Abneigungen,– Stärken&Schwächen&damitAnsatzpunktezurOptimierung, – Lernstile&-gewohnheiten Aufgabenwissen: Wissen um Aufgabencharakteristika & - anforderungen, die unterschiedliche Strategien sinnvoll machen, z.B. – Wasisteigentlichhierverlangt? – IsteineAufgabeeinfachoderkomplex? – MussichmichdanachnurandenTexterinnernoderihnauch bewerten können? Inhaltswissen: Bewusstsein über bestehendes, für das Neue relevante Wissen, z.B. – Wasweißichschon,wasdamitzutunhat? – WosindAnknüpfungspunkte? Kontextwissen: Wissen um den personellen & sachlichen Rahmen, in den eine Aufgabe eingebettet ist, z.B. Wissen – umErwartungenderVorgesetzten – umdenZeitrahmen– überVerhaltensnormen– umdieverfügbarenHilfsquellen
  • Metakognitive Komponente: Prozesse Planung • inhaltliche & methodische Vorbereitung konkreter Lernphasen - hilfreiche Fragen: –  Welche Teile des Themengebiets sind relevant? –  Wie weit möchte ich in einem bestimmten Zeitabschnitt mit der Durcharbeitung des Stoffs kommen? –  In welcher Reihenfolge werde ich den Stoff durcharbeiten? –  Wie kann ich mich am besten mit dem Lernstoff vertraut machen? Auswahl der passenden Lernstrategie Überwachen des Lernverhaltens & Lernerfolgs (Monitoring) • gezielte Soll-Ist-Vergleiche z.B.– durchdasStellenvonFragenzumStoff – BearbeitungzusätzlicherAufgaben– ErklärungdesStoffeseineranderenPerson Korrektur (Regulation) • Verhaltensänderungen, die sich aus Soll-Ist-Vergleichen ergeben, z.B. nochmaliges, langsameres Durcharbeiten von noch unklaren Inhalten
  • Welche Kognitiven Lernstrategien gibt es? Memorieren/ Auswendig Lernen Lernaktivitäten, bei denen durch das einfache Wiederholen einzelner Fakten auf eine feste Verankerung im Langzeitgedächtnis abgezielt wird. Beispiele: –  Lernstoff mehrmals durchlesen –  sich abfragen lassen –  Mnemotricks (z.B. Merksatz oder Gedicht daraus machen, Locitechnik) –  Karteikasten zum Lernen von Vokabeln verwenden Elaborieren/ Kritisches Denken & Prüfen • Lernaktivitäten, die dazu geeignet sind, das neu aufgenommene Wissen in die bestehende Wissensstruktur zu integrieren. • Beispiele: – Vergleichen,Kontrastieren– AusdenkenvonkonkretenBeispielen– Fragendazuformulieren– BildenvonAnalogienzuBekanntemoderpersönlichenErlebnissen – Gruppendiskussionen Organisieren & Strukturieren • Lernaktivitäten, die geeignet sind,die vorliegende Information in eine leichter zu verarbeitende Form zu transformieren. • Beispiele:– KennzeichnenwichtigerTextstellenbeimLeseneinesTextes(Leitgedanken)– Tabellen,Diagrammeodererstellen(Klassifizieren und Kategorisieren) – Graphiken oder Mind Maps anfertigen
  • Was sind Ressourcen bezogene Lernstrategien? Mit ressourcenbezogene Lernstrategien werden solche Lernaktivitäten bezeichnet, die eine Aktivierung innerer und äußerer Ressourcen unterstützen. - Arbeitsplatz  - Personen  - Literatur - Zeitmanagment  - Anstrengung 
  • Kognitive Komponente wird unterteilt in ? -> Kognitive Lernstrategien und  -> Ressourcenbezogene Lernstrategien
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