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Mathematikdidaktik (Subject) / Planung und Gestaltung von MU (RWTH WS19/20) (Lesson)
Karteikarten basierend auf den thematischen Schwerpunkten des Seminars Planung und Gestaltung von Mathematikunterricht im Wintersemester 2019 / 2020 an der RWTH Aachen.
This lesson was created by ginger149.
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- Kernlehrplan: Kurvendiskussion Einführungsphase: – Verwendung von notwendigem und Vorzeichenwechselkriterium zur Bestimmungvon Extrempunkten – unterscheiden lokale und globale Extrema im Definitionsbereich Qualifikationsphase:– Verwendung notwendiger Kriterien und Vorzeichenwechselkriterien, sowie weitererhinreichender Kriterien zur Bestimmung von Extrem- und Wendepunkten.
- Möglichkeiten für die Öffnung von Aufgaben mit Kurvendiskussion - qualitative Analysis: Betonung nicht algorithmischer Elemente - Anwendungsorientierung: Einbeziehung von Sachkontexten (Kosten-Nutzen Rechnungen, Effizienzkurven bei Energiegewinn / Verbrauch, Zeit-Weg Betrachtungen, ...) - Integration neuer Technologien: zielführender Einsatz von Rechnern - veränderte Aufgabenkultur: Einbeziehung divergenter Elemente
- Kernlehrplan: Integralbegriff Grundkurs: – Produktsummen und orientierte Flächen – Übergang von Produktsummen zu Integralen – Änderungsrate und Integralfunktion Leistungskurs: – Flächeninhalte und Volumina von Rotationskörpern
- Zugänge zum Integralbegriff • Inntermathematisch: – geometrische Idee mit dem Ziel der Flächenberechnung durch Teilflächen – Grenzwert von Ober- und Untersumme – Transfer und Anschlussfähigkeit an Ableitungsbegriff schwer • Anwendungsbezogener Zugang: – Rekonstruktion einer Größe aus gegebener Änderungsrate --> Produktsummenkontext --> Motivation • Umkehrung der Differentiation – Hauptsatz --> Stammfunktionsaspekt
- Kernlehplan: Integrationsregeln • Bestimmung von Stammfunktionen ganzrationaler Funktionen • Nutzung von Linearität und Intervalladditivität des Integrals --> Weder Substitution noch partielle Integration treten im aktuellen Kernlehrplan (G8) auf!
- Möglichkeiten zur Einführung der Integrationsregeln • Umkehrung von Produktregel und Kettenregel • Skizzen von Stammfunktionen • Rechner: Integration mit CAS
- Gründe für die Behandlung von partieller Integration und Integration durch Substitution wider dem Kernlehrplan • Grunderfahrung Mathematik als individuelle und kreative Tätigkeit• Problemlösekompetenzen• Tieferes Verständnis für das Inhaltsfeld Funktionen• Möglichkeit zur Binnendifferenzierung.
- Kernlehrplan: Exponentialfunktion - Wachstumsprozesse mithilfe linearer Fkt. und Exp - Transformationen von Exp. und Bedeutung der Parameter - Ableitung + Eigenschaften - LK: Logarithmus + Vergleich exponentielles vs. "begrenztes" Wachstum
- Möglichkeiten zur Einführung der Zahl e / der Exponentialfunktion 1. Erkundung der Ableitung der beliebigen Exponentialfunktion mit GTR --> Wann ist Ableitung gleich Ursprungsfkt.? 2. Gibt es eine Basis mit f'(0)=1? 3. Grenzwert der e-Folge mit GTR 4. Ableitung mit Differenzenquotient zeigen 5. f'(x) = k f(x) für bel. Basis
- Kernlehrplan: Vektorbegirff • Kompetenzerwartungen: - Translationen und Ortsvektoren, - gerichtete Größen, - Längen und Abstände (Pythagoras), - Rechenoperationen, Dreiecke und Vierecke mit Vektoren • (digitale) Werkzeuge: Operationen mit Vektoren und Matrizen, grafische Darstellung
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- Stufen des Begriffsverständnisses nach Weigand • Intuitives Begriffsverständnis: – Der Begriff als Phänomen. – Beispiele (er)kennen. • Inhaltliches Begriffsverständnis: – Der Begriff als Träger von Eigenschaften – Eigenschaften kennen • Integriertes Begriffsverständnis: – Der Begriff als Teil eines Begriffsnetzes • Formales Begriffsverständnis: – Einbettung des Begriffs in einen axiomatischen Aufbau
- Vor- und Nachteile eines geometrischen Zugangs zum Vektorbegriff • Nachteile: – keine bekannten Rechenregeln – Abstraktion fällt sehr schwer • Vorteile: – Hohe Anschaulichkeit – Rechenregeln lassen sich geometrisch begründen – Nützlichkeit
- Kernlehrplan: Lineare Abhängigkeit Kollinearität, Lösungsmenge von LGS
- Unterscheidung zwischen Parameter und Variable - Parameter ist beliebig aber fest - Variable wird "dynamisch durchlaufen"
- Kernlehrplan: Parameterdarstellungen linearer Objekte • Inhaltliche Schwerpunkte: – Darstellung und Untersuchung geometrischer Objekte • Kompetenzerwartungen: – ...stellen Geraden und Strecken in Parameterform dar – ...untersuchen Lagebeziehungen... – berechnen Schnittpunkte [...], sowie Durchstoßpunkte
- Sichtweisen auf die Parameterdarstellung (von Ebenen und Geraden) • Statisch: Geraden und Ebenen als ganzheitliche, konkret-gegenständliche Objekte • Dynamisch: Punkte auf Geraden und Ebenen werden als Konstruktion betrachtet • Punktmengen --> Für SuS häufig nur die statische Sicht klar: Unterscheidung Schnitt und Flugzeugkollision --> Förderung der dynamischen Sicht und der Darstellung als Punktmenge: z.B. mitSoftware
- Kernlehrplan: Lineare Gleichungssysteme • Inhaltliche Schwerpunkte: – LGS spielen in drei großen Inhaltsfeldern (Analytische Geometrie, Lineare Algebra und Analysis) eine Rolle • Kompetenzerwartungen: – LGS in Matrix-Vektor Schreibweise – Gauß-Algorithmus (auch ohne digitale Werkzeuge) als Lösungsmethode als LGS beschreiben – Lösungsmenge von LGS interpretieren – Lagebeziehungen zwischen Geraden und Ebenen
- Mögliche Zugänge zu linearen Gleichungssystemen • Analytisch Notwendig: z.B. Steckbriefaufgaben • Arithmetisch-algebraisch: Vektoren als Listen --> Anwendung in Biologie und Volkswirtschaft • Geometrisch: Als Lagebeziehungen, Realitätsbezug
- Kernlehplan: Skalarprodukt • Inhaltliche Schwerpunkte: – Lagebeziehungen und Abstände – Skalarprodukt • Kompetenzerwartung – deuten das Skalarprodukt geometrisch und berechnen es – untersuchen mithilfe des Skalarprodukts geometische Objekte und Situationen
- Einführungsmöglichkeiten für das Skalarprodukt • Axiomatisch: in Schule unüblich • Geometrisch: im Kernlehrplan verankert • Arithmetisch: Preisliste · Stückliste --> Kombination: Cosinussatz
- Vor und Nachteile der geometrischen Einführung des Skalarprodukts • Vorteile: - Vorwissen aktivieren, - Anwendungsbezug, - geometrische Definition • Nachteile: - Arithmetische Definition fehlt, - setzt Verständnis über Projektion voraus
- Vor und Nachteile der arithmetischen Einführung des Skalarprodukts • Vorteile: - Anwendungsbezug WiWi - Kürzer und leichter als geom. • Nachteile: - Konflikt KLP - Vorwissen aus LA nicht genutzt
- Kernlehrplan: Darstellungsformen in der analytischen Ggeometrie • Inhaltliche Schwerpunkte: – stellen Geraden und Ebenen in Koordinaten- und Parameterform dar – untersuchen Lagebeziehungen zwischen zwei Geraden und zwischen Geraden und Ebenen – berechnen Schnittpunkte sowie Durchstoßpunkte von Geraden mit Ebenen und deuten sie im Sachkontext. – Stellen Ebenen in Normalenform dar und nutzen diese zur Orientierung im Raum. – Bestimmen Abstände zwischen Punkte, Geraden und Ebenen. • Kompetenzbereiche – Modellieren – Problemlösen
- Kernlehrplan: Zufallsgrößen und Wahrscheinlichkeitsverteilungen • Inhaltliche Schwerpunkte: – Kenngrößen von Wahrscheinlichkeitsverteilungen – Binomialverteilung (LK: +Normalverteilung) • Kompetenzerwartungen: – untersuchen Lage- und Streumaße von Stichproben, erläutern den Begriff der Zufallsgröße an geeigneten Beispielen, – bestimmen Erwartungswert und Standardabweichung von Zufallsgrößen und treffen damit prognostische Aussagen, – LK: unterscheiden diskrete und stetige Zufallsgrößen und deuten die Verteilungsfunktion als Integralfunktion, – erklären die Binomialverteilung und berechnen damit Wahrscheinlichkeiten, – beschreiben den Einfluss der Parameter n und p auf Binomialverteilungen und ihre graphische Darstellung, – nutzen Binomialverteilungen und ihre Kenngrößen zur Lösung von Problemstellungen
- Kernlehrplan: Hypothesentest • GK: schließen anhand einer vorgegebenen Entscheidungsregel aus einem Stichprobenergebnisauf die Grundgesamtheit • LK: interpretieren Hypothesentests bezogen auf den Sachkontext und das Erkenntnisinteresse • LK: beschreiben und beurteilen Fehler 1. und 2. Art
- Kernlehrplan: Bedingte Wahrscheinlichkeiten – Baumdiagramme und Vier- oder Mehrfeldertafeln, – bedingte Wahrscheinlichkeiten, – prüfen Teilvorgänge mehrstufiger Zufallsexperimente auf stochastische Unabhängigkeit, – bearbeiten Problemstellungen im Kontext bedingter Wahrscheinlichkeiten.
- Mögliche Zugänge / Darstellungsarten zu bedingten Wahrscheinlichkeiten – Pfaddiagramme – 4 Felder Tafel: A, AC B, BC – Venn-Diagramme
- Kernlehrplan: Stochastische Prozesse • Beschreibung stochastischer Prozesse mithilfe von Zustandsvektoren und Übergangsmatritzen • Matritzenmultiplikation zur Untersuchung stochastischer Prozesse
- Kernlehrplan SII: Kompetenzbereiche - Modellieren - Problemlösen - Argumentieren - Kommunizieren - Werkzeuge nutzen
- Kernlehrplan SII: Inhaltsfelder - Funktionen und Analysis - Analytische Geometrie und Lineare Algebra - Stochastik