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Sozialkunde (Subject) / gehtnixan (Lesson)
gehtnixan
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- 101. Welche Phasen gibt es in der sequentiellen Traumatisierung? - Phase 1: Repression- Phase 2: Verfolgung/Flucht- Phase 3: Exil- Phase 4: erzwungene Rückkehr
- 102. Welche Risikofaktoren gibt es für PTBS? - Je schwerer und länger das Trauma war- Je lebensbedrohlicher das Trauma empfunden wurde- Wenn das Trauma durch andere Menschen verursacht wurde- Wenn durch das Trauma Kinder geschädigt wurden- Traumata, die zu langwierigen körperlichen Problemen führen- Niedrige soziale Unterstützung/negative Reaktionen anderer- Zuvor erlebte Traumata- Weitere belastende Ereignisse- Ethnische Minderheit- Niedrige Intelligenz
- 103. Der Verlauf von PTBS: - Traumatische Situation- Traumatische Reaktion- Traumatischer Prozess
- 104. Welche weiteren Verhaltensweisen gehen mit dem PTBS einher? - Major Depression- Alkohol-Substanz-Missbrauch- Panikstörungen- Suizidale Verhaltensweisen
- 105. Welche Symptome treten bei PTBS auf? - Intrusion- Vermeidungsverhalten- Emotionale Taubheit- Erinnerungslücken- Übererregung
- 106. Welche Behandlungen gibt es für PTBS? - Psychoedukation und Pharmakotherapie- Expositionsverfahren- Eye Movement Desensitization und Reprocessing
- 107. Welche Ziele der Behandlung bei PTBS gibt es? - Reduktion des intensiven Wiedererlebens- Modifikation dysfunktionaler automatischer Gedanken und Überzeugungen- Abbau kognitiven und offenen Vermeidungsverhaltens
- 108. Was versteht man unter „Therapiemotivation“? - Die Motivation eine Therapie/Behandlung zu beginnen
- 109. Welche Vermeidungstendenzen gibt es, dass keine Therapie/Behandlung begonnen wird? - Therapie als Gesamterfahrung- Die Arbeit mit dem Therapeuten als Person „passt nicht“- In der Therapie eingesetzte Strategien und grundsätzliche Vorgangsweise- Spezifische, als besonders aversiv eingeschätzte therapeutische Übungen- Schmerzhafte Klärungsprozesse und Erkenntnisse- Nachteile, die aus den Übungen und Erkenntnissen eingeleiteten Veränderungen resultieren
- 110. Was sind klinisch-psychologische Interventionen? - Klinisch-psychologische Verfahren- Umfassen alle wissenschaftlich begründbaren und empirisch als wirksam nachgewiesenen Interventionen, die bei menschlichen Störungen und Problemen jeder Art zum Einsatz kommen
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- 111. Wozu gibt es 4 Modellperspektiven? - Wir leben nicht in einer monolithischen gesellschaftlichen Realität. Jeder einzelne entschiedet sich für eine Version der Realität, die man für sinnvoll hält und mit der man gut leben kann.- Perspektiven beeinflussen sowohl die Forschung als auch die Praxis jeder Humanwissenschaft entscheiden- Jeder Theorie liegt eine bestimmte Perspektive zugrunde- Perspektive bestimmt, mit welcher Methode geforscht wird
- 112. Welche Modellperspektiven gibt es? - (Neuro-)biologische Perspektive- Psychodynamische Perspektive- Kognitiv-behaviorale Perspektive- Integrative Therapie
- 113. Was sagt die (Neuro-)biologische Perspektive? - Ursachen liegen in der Funktionsweise des Organismus- Störungen werden durch biochemische Prozesse erklärt- Varianten sind u.a. traditionelle medizinische Krankheitsmodelle und das psycho-biologische Modell- Methodische Aspekte beinhalten Experimente, objektive psychophysiologische, neurochemische und labortechnische Marker
- 114. Was sagt die Psychodynamische Perspektive? - Ursachen des Verhaltens psychischer Störungen liegen in intrapsychischen meist unbewussten Konflikten, Impulsen und Prozessen- Meistens auf frühkindliche Konflikte rückführbar- Methodische Zugänge umfassen das Gespräch und indirekte subjektive Maße
- 115. Was sagt die kognitiv-behaviorale Perspektive? - Grundlage von Vulnerabilität und Stress entstehende fehlangepasste erlernte Verhaltens- und Einstellungsmuster, einschließlich kognitiver Prozesse- Varianten sind die Verhaltenstherapie und die kognitive Therapie- Methoden umfassen Experimente, kontrollierte Studiendesigns, direkte - objektive – labortechnische – und indirekte Maße
- 116. Was sagt die integrative Therapie? - Ergebnis von komplexen Vulnerabilität-Stress-Interaktionen, bei denen gleichermaßen biologische, kognitiv-affektive, soziale und umweltbezogene sowie Verhaltensaspekte in ihrer entwicklungs- und zeitbezogenen Dynamik in Wechselwirkung stehen- Es wird auf alle verfügbaren wissenschaftlichen Erkenntniskomponenten unter Einschluss der vorgenannten Perspektiven zurückgegriffen
- 117. Wie ist die Systematik psychologischer Interventionen aufgebaut? - Wahl der Mittel- Spezifische Behandlungsfunktionen- Zielorientierung- Theoretische Fundierung- Empirische Evaluation- Professionalität des Handelns
- 118. Nach welchen klinisch-relevanten Bereichen werden klinisch-psychologische Interventionen ausgesucht? - Kognition- Psychophysiologie- Sozialverhalten- Krankheitsverarbeitung- Störungsspezifische Behandlung
- 119. Wie sind spezifische Behandlungsfunktionen aufgebaut? - Prävention- Rehabilitation- Behandlung/Therapie
- 120. Was beinhaltet das „Motivational Interviewing“? - Spezifische Frage- und Explorationstechniken- Ursprüngliche klientenzentrierte, semidirektive Form der Gesprächsführung zur Behandlung von Suchterkrankten
- 121. Was ist eine klinisch-psychologische Beratung? - Form der Hilfe, die sich an den Bedürfnissen und zielen einer Person orientiert- Dient der Lösung von normativen Anforderungen und Problemen sowie von „daily hassles“ und kritischen Lebensereignissen
- 122. Was sind die 5 Kriterien der klinisch-psychologischen Beratung? - Kurzfristik- klärend- stützend- direktiv- zielorientiert
- 123. Wie ist das Vorgehen bei klinisch-psychologischer Beratung? - Eher negativ- Besteht auswenigen Sitzungen innerhalb eines kurzen Zeitraums- Reflexion der Hilfebeziehung hat keinen wesentlichen Stellenwert- Hoher Kontextbezug
- 124. Welche Variationen der Beratungspraxis gibt es? - Einzelberatung- Telefonberatung- Beratungen mit Paare, Familien, Gruppen- Beratungen in Form von Büchern und Selbsthilfematerialien- Beratungsstellen in Einrichtungen des primären Gesundheitssektors- Spezielle Beratungsformen für Menschen mit besonderen Krankheiten- Beratung in der Arbeitswelt
- 125. Welche Merkmale der Krisenintervention gibt es? - Schneller Beginn- Realistische ziele- Umschriebene Inhalte- Pragmatisches Vorgehen- Zeitliche Begrenzung
- 126. Welche Strategien der Krisenintervention gibt es? - Schützen- Entlasten- Stützen
- 127. Welchen Ablauf der Krisenintervention gibt es? - Abklärung und ggf. Abwendung einer unmittelbaren körperlichen Gefährdung- Gestaltung einer konstruktiven Beziehungs- und Gesprächsaufnahme- Besprechung der aktuellen Situation und Beurteilung des Gefährdungsgrades- Entscheidung über das weitere Vorgehen
- 128. Wie ist das BASIS-Modell aus der Notfallpsychologie aufgebaut? - B-eziehung aufbauen- A-nnerkennung/Akzeptanz- S-truktur/Erste Schritte einleiten- I-nformation der nächsten Schritte- S-oziales Engagement/Einbezug der Umgebung
- 129. Welche Themen behandelt die Entwicklungspsychologie? - Wie entstehen Persönlichkeitsmerkmale in der Kindheit und Jugend?- Wie entwickeln sie sich im mittleren und höheren Lebensalter?- Wie veränderlich sind diese?
- 130. Mit was beschäftigt sich die Phrenologie? - Geistige Eigenschaften und Zustände werden bestimmt, klar abgegrenzten Hirnarealen zugeteilt- Topologisch ausgerichtete Lehre- Zusammenhang zwischen Schädel und Gehirnform und Charakter und Geistesangaben
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- 131. Wer war Francis Galton? - Begründer der Differenzialpsychologie, die sich auf die Unterschiede zwischen Personen auf nicht allgemeinem Niveau bezieht- Messung von Emotionen mittels Herzschlag und Pulsfrequenz- Entwickelte Testverfahren zur Erfassung psychischer Eigenschaften
- 132. Was trifft auf William James zu? - Er argumentierte, dass die wichtigste Persönlichkeitsvariable das Denken ist
- 133. Was trifft auf Morton Prince zu? - Etablierung des Begriffs Persönlichkeit
- 134. Was trifft auf Alfred Binet zu? - Begründer der Psychometrie (Deutungen von Tintenklecksen)
- 135. Was trifft auf Raymond B. Cattell zu? - Entwicklung des 16 PF mittels faktoenanalytischer Methoden
- 136. Was trifft auf Kurt Levin zu? - Untersuchungen zur Motivationspsychologie
- 137. Was trifft auf Sigmund Freud zu? - Traumdeutung
- 138. Was trifft auf Carl G. Jung zu? - Persönlichkeitsstruktur – Extraversion/Introversion
- 139. Was zählt zu den Big 5? - Extraversion- Neurotizismus- Verträglichkeit- Offenheit für Gefühle- Gewissenhaftigkeit
- 140. Welche Dimensionen können mit Persönlichkeitsmodellen erfasst werden? - Verhalten- Werte/Motive- Gewohnheiten- Denk- und Lebensstile
- 141. Woran unterscheidet man Persönlichkeitsstil und Persönlichkeitsstörung? - Aufgrund des Ausprägungsgrades- Bestimmte Persönlichkeitsstile könne gewisse Merkmale mit Persönlichkeitsstörungen gemein haben- Persönlichkeitsstil gewöhnlich stärker ausgeprägt
- 142. Welche Kriterien für Persönlichkeitsstörungen gibt es? - Allgemein – sozial unflexible, wenig angepasste und im Extremfalls normabweichende Verhaltensauffälligkeiten- Stabil und dauerhaft- Seit der Kindheit und Jugend- In der Regel ich-synton (Erlebens- und Verhaltensmuster werden von den Betroffenen als passen und zur Person gehörig wahrgenommen)
- 143. Persönlichkeitsstörungen dürfen diagnostiziert werden, wenn: - Betreffende Menschen ein überdauerndes Muster des Denkens, Verhaltens, Wahrnemens und Fühlens vorliegt, das sich als durchgängig und unflexibel und wenig angepasst darstellt- Persönlichkeitsmerkmale wesentliche Beeinträchtigungen der Funktionsfähigkeit verursachen- Betreffende unter ihren Persönlichkeitseigenarten leiden (wenn die eigene Persönlichkeit zu gravierenden subjektiven Beschwerden führt)
- 144. Wie sieht die Epidemiologie bei Persönlichkeitsstörungen aus? - Prävalenz: 5-10%- Suizidrisiko: 2-6%- Beginn im späteren Kindesalter/Adoleszenz- Hohe Komorbität mit anderen psychischen Störungen
- 145. Wie sieht der Verlauf bei Persönlichkietsstörungen aus? - Unbehandelt bleiben sie in ihrer jeweiligen Störungsspezifität relativ unverändert- Fast immer in ihrer Schwere rückläufig- Sind im hohen Alter der Betroffenen nur sehr schwer abgeschwächt zu finden- Im Allgemeinen erhebliche Anpassungsschwierigkeiten
- 146. Welche Faktoren sind für die Entstehung von PS verantwortlich? - Biologisch relevante Faktoren (Genotyp; prä-, peri-, postnatale Komplikationen; ängstlich-vermeidendes, impulsives oder instabiles Temperament)- Psychosozial relevante Faktoren (traumatische Lebensereignisse; physischer sexueller oder psychischer Missbrauch; Vernachlässigung; interpersonelle Stressoren)
- 147. Woraus besteht die kognitiv-verhaltenstherapeutische Theorie? - Annahme, dass im Laufe des Lebens überlebensdienliche Schemata herausgebildet werden, die sich auf das Verhalten und die Auswahl von Handlungsstrategien auswirken- Bei Persönlichkeitsstörungen charakteristische Annahmen und über- bzw. unterentwickelte Strategien- Sich selbst erhöhte Annahme- Strategien: andere benutzen, übergehen von Regeln, manipulieren
- 148. Welche Interventionen gibt es bei Persönlichkeitsstörungen? - Kognitive Verhaltenstherapie- Dialektisch-behaviorale Therapie nach Linehan- Psychoanalytisch orientierte Therapie- Schematherapie nach Young