Sozialkunde (Subject) / gehtnixan (Lesson)

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gehtnixan

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  • 52. In welchen Phasen verläuft Schizophrene? - Prodomalphase (keine eigentlichen Symptome, aber Leistungsniveau sinkt, sozialer Rückzug, Affekte flachen ab)- Floride Phase (akute Symptome in unterschiedlichen Kombinationen)- Residualphase (akute Symptome treten zurück, Restsymptomatik kann erhalten bleiben)
  • 53. Welche Aussagen treffen auf Wilhelm Wundt zu? - Begründer der Psychologie als eigenständige Wissenschaft- Gründete das erste Institut für experimentelle Psychologie- Begründer der naturwissenschaftlichen, physiologischen Psychologie
  • 54. Welche weiteren Interventionen gibt es bei Schizophrenie? - Pharmakatherapie- Psychoanalyse- Verhaltenstherapie- Systemische Therapie (Reduktion von Expressed Emotions)- Computergestütztes kognitives Training- Psychoedukation (Verbesserung des allgemeinen Störungswissens, Förderung der Eigenverantwortung bei der Bewältigung)
  • 55. Welche Negativsymptome von Schizophrenie gibt es? - Sozialer Rückzug- Spracharmut- Katatonie- Vermeidung bzw. Verlust normaler psychischer Funktionen- Flacher oder inadäquater Affekt
  • 56. Welche Aussagen treffen auf Karl Jaspers zu? - Begründer des Terminus Phänomenologie, orientiert sich an Psychopathologie  Lehre vom seelisch Abnormen- Befasste sich mit dem krankhaft veränderten Gefühls- und Seelenleben
  • 57. Auf welcher Basis basieren CDI-10 und DSM-V? - Auf dem Prinzip der operational, definierter Diagnosekriterien- Deskriptiven Befunden im Längs- und Querschnitt- Dem Verzicht auf umstrittene, nosologische bzw. ätiologische Modelle
  • 58. Welche Teildisziplinen gibt es innerhalb der klinischen Psychologie? - Psychosomatik- Verhaltensmedizin- Neuropsychologie- Rehabilitation- Public Health- Prävention- Beratungspsychologie (Counselling)- Psychotherapie
  • 58. Welche Teildisziplinen gibt es innerhalb der klinischen Psychologie? - Psychosomatik- Verhaltensmedizin- Neuropsychologie- Rehabilitation- Public Health- Prävention- Beratungspsychologie (Counselling)- Psychotherapie
  • 59. Wie werden Menschen mit psychischen Störungen von der Gesellschaft wahrgenommen? - Asozial- Unverständlich- Gefährlich
  • 60. Was versteht man unter Psychologie? - Die wissenschaftliche Untersuchung des Verhaltens und der mentalen Prozesse von Individuen
  • 61. Welche Bedingungen müssen bei einer Unterbringung beachtet werden? - Gegen den eigenen Willen darf jemand nur dann in ein psychiatrisches Krankhaus eingeliefert werden, wenn die Voraussetzungen zuvor von einem hierzu befugten Arzt bescheinigt worden sind- Unterbringungen müssen der Patientenanwaltschaft und dem zuständigen Bezirksgericht gemeldet werden- Eine Unterbringung darf drei Monate nicht überschreiten (per Gerichtsbeschluss max. 6 Monate)
  • 62. Klinisch-psychologische Behandlung von Depression: 62. Klinisch-psychologische Behandlung von Depression:- Möglichkeiten, rezidivierende depressive Symptome bei Patienten verhindern, die schon eine depressive Erkrankung erlebt haben- Die Psychologische Intervention sollte auf Verbesserung von Bewältigungsstrategien abzielen und den Patienten befähigen, mit den Stressoren umzugehen, die Mitverursacher der Krankheit sein können
  • 63. Wie sind die Abschnitte die für eine FA-Ausbildung Psychiatrie, psychotherapeutische Medizin usw. notwendig sind? - Basisausbildung- Mind. 15. bis max. 36 Monate Sonderfach-Grundausbildung- Mind. 27. bis max. 48 Monate Sonderfach-Schwerpunktausbildung in Modulen
  • 64. Was versteht man unter einer „Kognitiven Triade“? - Negative Sicht zur eigenen Person- Negative Sicht der Umwelt- Negative Sicht der Zukunft
  • 65. Wozu braucht man Klassifikationen psychischer Störungen? 65. Wozu braucht man Klassifikationen psychischer Störungen?- Bildung von Klassen = Erweiterung unseres Wissens- Diagnostische Klassen = spezifische diagnostische Untersuchungsverfahren, um die für die Probleme verantwortlichen Faktoren zu entdecken und spezifische Behandlungsformen zu entwickeln
  • 66. Welche Kritik gibt es an der ICD? - Informationen gehen verloren- Stigmatisierung- Probleme der Semantik9- Diagnose abhängig vom Weltbild- Psychische Störung „krankheitswertig“
  • 67. Wie ist der Begriff Gesundheitsberuf zu definieren? - Ein auf der Grundlage des Kompetenzbestandes „Gesundheitswesen“ gesetzlich geregelter Beruf, dessen Berufsbild die Umsetzung von Maßnahmen zur Obsorge für den allgemeinen Gesundheitszustand der Bevölkerung umfasst.- Tätigkeiten, die unmittelbar am bzw. unmittelbar für den Menschen zum Zwecke der Förderung, Erhaltung, Wiederherstellung oder Verbesserung der Gesundheit im ganzheitlichen Sinn und in allen Phasen des Lebens erbracht werden.
  • 68. Was trifft auf distale Faktoren zu? - Treten früh im Lebenslauf auf- Durch familiäre Belastung, Genetik oder Trauma- Temperament und Persönlichkeit
  • 69. Wie entsteht eine Schizophrenie? 69. Wie entsteht eine Schizophrenie?- Prädisposition (genetische Veranlagung)- Dopamin-Hypothese- Biologisch- Double-bind-interaction in der Familie (enge Beziehung zu mind. einem Familienmitglied)- Expressed Emotions (Psycho) (angehörige äußern viel Kritik)- Labeling Hypothese (Gesellschaft hängt Begriffe an, die wiederrum Schizophrenie fördert)- Alltägliche Stressoren (Sozial)- Kritische Lebensereignisse (Sozial)- Sozioökonomischer Status (Sozio)- Missbrauch psychotroper Substanzen
  • 70. Welche 3 Zugangswege für die Voraussetzungen als Psychotherapeut gibt es? - Reifeprüfung/Studienberechtigungsprüfung/Berufsreifeprüfung- Ausbildung im Krankenpflegefachdienst/medizinisch-technischer Dienst- Aufgrund besonderer Eignung nach Einholung eines entsprechenden Gutachtens des Psychotherapiebeirates
  • 71. Wie kann eine kognitive Störung die Realität verzerren? - Willkürliche Schlussfolgerungen- Übergeneralisierung- Selektive Abstraktionen- Moralisch-absolutistisches Denken- Unrealistische Ansprüche an sich selbst
  • 72. Was versteht man unter Psychopathologie? - Psychologische Störungslehre aufgrund vorwiegend organischer Kriterien
  • 73. Was ist Stigmatisierung in der klinischen Psychologie? - Ausgrenzung und Ächtung von Personen, weil diese an psychischen Störungen leiden- Verallgemeinerung von einer spezifischen Handlung oder Eigenheit einer Person auf deren Gesamtcharakter
  • 74. Welche 2 Arten gibt es bei der psychotherapeutischen Versorgung? - Ambulant (akut, Patient kann am selben Tag noch nach Hause gehen)- Stationär (längerer Prozess, Patient bleibt zur Beobachtung)
  • 75. Welche Möglichkeiten gibt es für ambulante psychische Versorgung? - Eigene Praxis- Ambulanzen- Tageskliniken
  • 76. Welche Möglichkeiten gibt es für stationäre psychische Versorgung? - Psychosomatik- Rehabilitation- Psychiatrie
  • 77. Wie ist der Begriff „klinische Kinderpsychologie“ zu definieren? - Teildisziplin der Psychologie an der Schnittstelle zwischen klinischer und Entwicklungspsychologie- Untersucht die Entstehung und Auswirkung von psychischen Störungen bei Kindern und Jugendlichen
  • 78. Wie lässt sich die klinische Kinderpsychologie von der klinischen Psychologie bei Erwachsenen abgrenzen? - Begriffsdefinition „Psychische Störung“- Häufigkeit psychischer Störungen- Art der Krankheitsbilder (Klassifikation)- Spezifische diagnostische Methoden- Besonderheiten der Therapie/Behandlung- Verlauf und Prognose- Interdisziplinarität
  • 79. Warum haben Kinder und Jugendliche Probleme oder psychische Störungen? - „High risk“ Kinder mit biologischen Vulnerabilitäten und/oder psychosozialen Nöten- Kinder mit emotionalen und entwicklungsbedingten Problemen- Kinder mit signifikanten psychischen Störungen, die sich im Verhalten, emotional und kognitiv zeigen- Jugendliche mit „high risk“ Verhalten
  • 80. Welche Faktoren bilden das biopsychosoziale Modell? - Genetik und psychologische Faktoren + neurobiologische Perspektive (BIO)- Temperament, Bindungsmuster, emotionale Einflüsse, Lernen, usm. (PSYCHO)- Soziale und Umwelteinflüsse, kulturelle Perspektive (SOZIAL)
  • 81. Welche Erklärungsansätze für die Entstehung von Krankheitsbildern und Störungen gibt es – Modell der Entwicklungspfade? - Multifinalität (gleiche Entwicklungsverläufe können zu unterschiedlichen Störungen führen)- Aquifinalität (unterschiedliche Verläufe können zu unterschiedlichen Störungen führen)
  • 82. Was beinhaltet die Entwicklungspsychopathologie? - Alters- und entwicklungsabhängige Bedingungen- Lehre von psychischen Störungen
  • 83. Wie arbeitet die Entwicklungspsychopathologie? 83. Wie arbeitet die Entwicklungspsychopathologie?- Interdisziplinär- Vergleich pathologischer + unauffälliger Entwicklungsverläufe- Berücksichtigung von Risiko- und Schutzfaktoren- Berücksichtigung von Kontinuität und Diskontinuität im Verhalten- Betonung des Prozesscharakters des pathologischen Geschehens11- Klärung von Verboten einer zukünftigen Entwicklung
  • 84. Welche Bedingungsfaktoren für eine gesunde und pathologische Entwicklung gibt es? - Risiko- und Schutzfaktoren- Entwicklungskonzepte
  • 85. Welche Risikofaktoren gibt es? - Biologische Risiken- Familiäre Risiken- Personenbezogene Risiken
  • 86. Welche Schutzfaktoren gibt es? - Personale Ressourcen- Soziale Ressourcen
  • 87. Welche Entwicklungsaufgaben im Kindergartenalter gibt es? - Sprachentwicklung- Soziale Integration in die Gleichaltrigengruppe- Intensive Fantasie- und Spieltätigkeit- Normen, Grenzen und Regeln akzeptieren und einhalten können- Verbesserte Selbstregulation und Frustrationstoleranz- Selbstständigkeit in Alltagsanforderungen
  • 88. Wann kann ein Verhalten als abnorm bezeichnet werden? Wenn es: - Altersunangemessen- Zeitstabil- Syndromal- Entwicklungsperturbierend- Eine ausgeprägte Schwere und Häufigkeit aufweist- Situationsübergreifend ist.
  • 89. Welche Auswirkungen kann ADHS haben? - Nur selten einen Collegeabschluss- Wenig oder keine Freunde- Keine begabungsentsprechende Arbeit/Beruf- Vermehrt asoziale Handlungen ausführen- Häufiger rauchen oder illegale Drogen konsumieren
  • 90. Wo werden psychische Störungen im Kindes- und Jugendalter behandelt? - Private Praxis, Gemeinschaftspraxen- Kinderklinik, -psychiatrie- Ambulatorien, spezielle Einrichtungen- Klinischer Psychologe
  • 91. Wie behandelt man psychische Störungen im Kindes- und Jugendalter? - Umgang mit belastenden Lebensereignissen- Normale Kindheitsprobleme oder elterliche Themen- Kognitive Defizite oder Entwicklungsauffälligkeiten- Umgang mit Trauma- Umgang mit chronischen, ernsthaften und/oder lebensbedrohenden Krankheiten- Psychologische Behandlung psychischer Störungen im Kindes- und Jugendalter
  • 92. Was bezieht multisystematische Interventionen ein? - Kind- Familie- Eltern12- Kindergarten/Schule- Amt für Jugend und Familie
  • 93. Was bezieht multimethodische Interventionen ein? - Spieltherapie- Spezielle Behandlungen, Trainings- Elternberatung, -coaching- Erziehungsberatung, Mediation- Sozialarbeit, Sozialpädagogik- Psychiatrie- Funktionale Therapien
  • 94. Wie kann man auf multisystematischer Ebene handeln? - Patientenzentriert- Familienzentriert- KIGA/Schulzentrier
  • 95. Wie ist der Begriff psychologische Diagnostik zu definieren? - Die Untersuchung psychischer Funktionen- Die Feststellung des Vorhandenseins oder Ausprägungsgrades von psychologischen Merkmalen mit Hilfe bestimmter psychologischer Methoden und Testverfahren- In der klinischen Psychologie und Psychotherapie beschränkt sich das weite Aufgaben- und Anwendungsspektrum auf Fragestellungen im Zusammenhang mit psychischen Störungen
  • 96. Was sind die übergeordneten Zielsetzungen/Aufgaben der psychologischen Diagnostik? - Beschreibung- Klassifikation- Prognose- Erklärung- Evaluation
  • 97. Was ist ein psychologischer Test? - Standardisiertes Prüfverfahren, mit dem Verhaltensmerkmale erfasst werden, die als Indikator für Personeneigenschaften dienen sollen- Ziel ist die Erfassung eines Personenmerkmals
  • 98. Was ist ein Trauma? - Konfrontation mit einem Ereignis, das real stattgefunden hat, dem sich das Individuum schutz- und hilflos ausgeliefert fühlt- Wunde/Verletzung- Die angewohnten Abwehrmechanismen und Verarbeitungsstrategien sind erfolglos
  • 99. Trauma Typ 1: einmalig/kurzfristig - Interpersonelle Traumata (kriminelle oder körperliche Gewalt, sexuelle Übergriffe, zivile Gewalt)- Akzidentielle Traumata (schwere Verkehrsunfälle, kurzdauernde Katastrophen)
  • 100. Trauma Typ 2: mehrfach/langfristig - Akzidentielle Traumata (lang andauernde Naturkatastrophen)- Interpersonelle Traumata (sexuelle und körperliche Gewalt, Missbrauch in der Kindheit, Kriegserfahrung)