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Grundlagen der Personal- und Führungsforschung (Subject) / 21_Diversity, Inklusion und Mitarbeiterbindung (Lesson)

o Was bedeutet es für Unternehmen Vielfalt zu fördern und Personen inklusiv zu managen?

This lesson was created by Leobinho96.

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  • Dimensionen o   Demographische Unterschiede à Alter, Bildung, Ethnie, Arbeitsstatus o   Kulturelle Unterschiede o   Sozio-ökonomische Unterschiede o   Diversity als Wahrnehmungsphänomen --> alles was Individuen als anders wahrnehmen --> Ausschlaggebende Kriterien hängen von Kontext und Gesamtverteilung ab
  • Relevanz der Dimensionen auf dem Arbeitsmarkt o   Verfügbarkeit auf dem Arbeitsmarkt o   Kompetenzprofil o   Verhaltens- und Einstellungsprofil o   Freizeitbedarf o   Infrastrukturbedarf (Behinderungen)
  • Wettbewerbsvorteile o   Personalmarketing --> Rekrutierung und Bindung von Arbeitskräften o   Internationalisierung --> erleichtert globales Agieren o   Flexibilität --> gewährleistet organisationale Anpassungsfähigkeit o   Kreativität- und Problemlösefähigkeit --> Vielfalt der Beschäftigten als Quelle der Kreativität o   Marketing --> Beschäftigte repräsentieren Vielfalt der Kunden
  • Charakteristika einer inklusiven Organisation o   Beschreibt Ziel dass vielfältigen Mitglieder einer Organisation konstruktiv miteinander interagieren -   Charakteristika einer inklusiven Organisation §       MA und ihre Ideen werden wertgeschätzt §       MA verhalten sich partnerschaftlich §       MA fühlen sich zugehörig zur Organisation §       MA engagieren sich füreinander, Organisation und deren Ziele §       Organisation unterstützt Flexibilität, Wahlmöglichkeiten und Vielfalt
  • Drei Ziele von betrieblichen Aktivitäten o   Diskriminierungsfreiheit §     AGG §     Vermeidung von Bias in Entscheidungen und Kommunikation o   Diversity §     Förderung von Vielfalt §     Erschließung neuer Kompetenzen o   Inklusion §     Förderung der Zusammenarbeit im Kontext von Vielfalt ·         Konstruktivität und Wertschätzung ·         Vorurteilsfreiheit
  • Ansatzpunkte von betrieblichen Aktivitäten o   Gleichbehandlung sicherstellen §     Intransparenz von Gruppenzugehörigkeiten §     Training von Recruiter*innen und FK o   Ausgewählte Gruppen explizit ansprechen §     Zielgruppenspezifische Rekrutierungsevents §     Zielgruppenspezifische Arbeitsbedingungen/Karriereförderung §     Quoten/Ziele o   Inklusives Verhalten fördern §     Inklusive Führung §     Inklusive Kultur §     Inklusive Teamarbeit
  • Drei-Komponenten-Modell der Mitarbeiterbindung --> wichtig Affektives Commitment Normatives Commitment Kalkulatives Commitment --> Ziel von Bindungsmanagement affektive und normative Bindung zu fördern
  • Instrumente des Bindungsmanagements o   Monetär o   Arbeitsplatz/-bedingungen o   Arbeitsbeziehungen      Karrieremöglichkeiten
  • Traditionelles Karrieremanagement vs. Individuelle Karriereentwicklung Traditionelle Karriereentwicklung o   Systematischer, kontinuierlicher Prozess der Planung, Realisierung und Kontrolle von Laufbahnen in Organisationen o   Organisatorische Laufbahn §      In einer Organisation formalisierte und festgelegte Positionsabfolge §      Objektive Kriterien wann nächste Position erreicht werden kann §      Ansatzpunkte ·         Positionsabfolge ·         Aufstiegskriterien ·         Evaluationsprozess ·         Quoten und Minderheitenregelungen (D&I-Förderung) o   Individuelle Karriereentwicklung §     Karrierezufriedenheit und wahrgenommene Karriereoptionen §     Subjektive Kriterien, wie Entwicklung wahrgenommen wird §     Ansatzpunkte ·         Training/Mentoring/Coaching ·         Netzwerke ·         Erfolgsgeschichten
  • Wandel von Karrierewegen in commitmentorientierten AS o   Neue Karrierefelder zunehmend beliebter --> 1/3 der besseren Absolvent*innen streben keine traditionellen Unternehmenskarrieren mehr an o   Langfristige Lebenszyklen weichen kurzfristigen Lernzyklen o   Diskontinuierlicher Karriereverlauf --> Zick-Zack-Bewegungen zwischen Karrierefeldern o   Erfolgsdruck und Ausscheidungskämpfe bis in späte Karrierephasen §      Karrieretaktiken gewinnen an Relevanz --> Verlagerung der Karriereverantwortung von Unternehmen auf Individuen
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  • Konsequenzen des Wandels der Karrierewege für D&I o   Steigender Bedarf an individueller Karriereentwicklung o   Karrieremanagement gemeinsam mit Netzwerkpartnern betreiben §      Regelmäßiger Austausch mit anderen Unternehmen o   Anpassung organisatorischer Laufbahn an neue Karrierewege