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Allgemeines (Subject) / Fremdwörter (Lesson)
Fremdwörter, die ich noch nicht kenne.
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- Fluktuation hin und her schwanken Der Begriff Fluktuation (von lat. fluctuare, hin und her schwanken) bezeichnet eine (andauernde) Veränderung (Schwankung, Wechsel) von Gegebenheiten und Zuständen. Je nach Bedeutungszusammenhang und Fachgebiet kann Fluktuation unterschiedliche Sachverhalte wiedergeben und diese anderweitig darstellen.
- Exhibitionismus Entblößungswunsch Exhibitionismus ist eine sexuelle Neigung, bei der die betreffende Person es als lustvoll erlebt, von anderen Personen nackt oder bei sexuellen Aktivitäten beobachtet zu werden. Sie stellt damit das Gegenstück zum Voyeurismus dar. .
- Anamnese Ermittlung der Vorgeschichte Die Anamnese (von griechisch ἀνάμνησις, anámnēsis, „Erinnerung“) ist das Ergebnis einer Erhebung im Rahmen der ärztlichen Tätigkeit. Die Anamnese fasst die Leidensgeschichte eines Patienten aus seiner persönlichen Erfahrung zusammen, die Aufzeichnung besorgt der behandelnde Arzt.
- Black Box Datenschreiber für Flugzeuge, Kraftfahrzeuge und Schiffe Raum dunkel und schallisoliert (Camera silens) Systemtheorie: Geschlossenes System unter Vernachlässigung des inneren Aufbaus Framework: Bestimmte Implementierungstechnik für Framworks. Psychologie: Alle kognitiven Vorgänge in der Verhaltensforschung (Behaviorismus) Symbol für die unbekannte Beziehung zwischen Ursache und Wirkung.
- Debilität Geringer Grad von geistiger Behinderung Nomenklatur der Intelligenzminderungen - leicht (Debilität) - mittelgradig (Imbezilität) - schwer (Idiotie) Die alten Begriffe sind aus der Fachsprache verschwunden. Idiotie und Debilität (weniger Imbezilität) fanden als Eingang in die Alltagssprache und waren daher aufgrund ihrer negativen Konnotation gar nicht mehr fachsprachlich verwendbar.
- Destination Allgemein: Ort, zu dem man reist Touristik: Oberbegriff eines Angebotsprofils Flugverkehr: Zielflughafen Beförderungsverträge: Zielort als Vertragserfüllung
- Abstraktion Gedankliche Heraushebung Das Wort Abstraktion (lat. abstractus – „abgezogen“, Partizip Perfekt Passiv von abs-trahere – „abziehen, entfernen, trennen“) bezeichnet meist den induktiven Denkprozess des Weglassens von Einzelheiten und des Überführens auf etwas Allgemeineres oder Einfacheres. Daneben gibt es spezifische Verwendungen von Abstraktion in bestimmten Einzelwissenschaften und einzelnen Theorien.
- Dispositionsmaxime Verfügungsfreiheit der Parteien im Zivilprozeß [Kleinknecht Einl 9] („Wo kein Kläger, da kein Richter“ – nullo actore nullus iudex)
- Spontaneität Unmittelbarkeit
- signifikant bezeichnend Signifikanz (lateinisch significare „bezeichnen“) steht für: Bedeutsamkeit Statistische Signifikanz signifikanten Stellen
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- Nemo-tenetur-Prinzip Niemand ist verpflichtet, sich selbst zu belasten oder anzuklagen. Der Grundsatz hat Verfassungsrang. Zeugen -> § 55 Abs. 1 StPO Beschuldigte -> § 136 Abs. 1 Satz 2 StPO
- Päderastie Knabenliebe
- Perzeption Wahrnehmung, Reizaufnahme Als Perzeption (von lat. percipere „wahrnehmen“) wird die Gesamtheit der Vorgänge des Wahrnehmens bezeichnet.
- Rechtsstaatsprinzip Alfred Katz, Staatsrecht - 7 Merkmale, Seite 84 1. Gewaltenteilung 2. Gesetzmäßigkeit 3. Gewährleistung von persönlichen Grundrechten 4. Bestimmtheit, Rechtssicherheit und Vertrauensschutz 5. Verhältnismäßigkeit 6. Rechtsschutz durch unabhängige Gerichte 7. Strukturelemente des Sozialstaatsprinzips
- Postulat Grundsatz, der nicht aus den Definitionen abgeleitet werden kann. Postulat = Axiom, wenn sich aus ihm andere Theoreme herleiten lassen. Als Postulat (von lat.: postulatum = „Gefordertes, Erbetenes, vor Gericht beanspruchtes oder Behauptetes“) wird ein Grundsatz für eine Diskussion, eine Theorie oder ein formales System bezeichnet, der keine neuen Terme einführt, aber nicht aus den gegebenen Definitionen abgeleitet werden kann. Ein Postulat gilt als Axiom, wenn sich aus ihm andere Theoreme des Systems oder der Alltagserfahrung herleiten lassen, deren Geltung bereits bekannt ist oder beschlossen wurde. Die Gültigkeit eines Postulats kann auf der Ebene der Metatheorie angegriffen, bestritten und widerlegt werden, z. B. wenn an seiner Stelle ein anderer Satz gefunden wird, der mindestens die gleiche Begründungskraft hat.
- Motivation = Gesamtheit der Beweggründe Triebfeder ---------------------------------------------------------------------------------------------------- Maslowsche Bedürfnishierarchie Fünf-Grundmotivationen-Modell nach Correll X- und Y-Theorie nach McGregor (-> Theorie Z) Reiss-Profil und die Theorie der 16 Lebensmotive PSI-Theorie Erwartungs-mal-Wert-Modelle Integriertes Motivationsmodell von Heinz Schuler
- Akkommodation Anpassung Akkommodation (von lateinisch accomodare „anpassen“, „adaptieren“, „anlegen“, „festmachen“) bezeichnet:
- inhärent zum Selbst gehörend Inhärenz (von lat. inhaerere – „in etwas hängen, an etwas haften“) bezeichnet allgemein das Innewohnen oder die Anhaftung. -> kohärent
- kohärent zusammengehörend Kohärenz (lat. cohaerere „zusammenhängen“), Adj. kohärent steht
- Kategorie Kategorie (griechisch κατηγορία ‚Kategorie‘, ‚Klasse‘)
- maliziös übelgesinnt bzw. boshaft DWDS - Synonymgruppen 1. arglistig, boshaft, böswillig, hinterhältig, infam, maliziös, niederträchtig 2. bösartig, böswillig, maliziös, übelgesinnt Texte: Perlmanns Schweigen, Seite 42
- proper passend / sauber / regelkonform
- improper unsachgemäß unpassend / missbräuchlich / regelkonform
- Determination Zielbestimmtheit De·ter·mi·na·ti'on, die; -,-en 1.Begriffsbestimmung 2. Festlegung, Zuordnung, Bestimmung 3. BIOLOGIE Festgelegtsein der Entwicklung von Zellen zu einem bestimmten Organ
- Lokalisation Ortsfestlegung
- alibi anderswo (lat.) Beweis der Abwesenheit vom Tatort
- leptosom hager, schlank, schmalwüchsig Die Einteilung der physischen Konstitutionstypen geht auf den Psychiater Ernst Kretschmer in den 1920er Jahren zurück Pykniker Athletiker Astheniker / Leptosome Dysplastiker
- approximativ annähernd ungefähr, näherungsweise
- Laisser-faire Ungezwungenheit 1.das Gewährenlassen, das Treibenlassen, Duldung 2. Ungezwungenheit, Ungebundenheit
- Observation Beobachtung, systematisch 1.planmäßige Beobachtung, Überwachung 2. RECHT Verfolgung
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- Narzissmus Selbstliebe 1. individualistische Verhaltensweise, extreme Hinwendung zu sich selbst 2. Selbstliebe, erotische Hinwendung zum eigenen Körper
- Obsession Zwangsneurose MEDIZIN Zwangsvorstellung
- Gerontologie Alterskunde Ge·ron·to·lo'gie, die; -, keine Mehrzahl MEDIZIN Teilgebiet, das sich mit den Alterungsvorgängen beim Menschen befasst
- Aggression feindseliges Verhalten Ag·gres·si'on, die; -,-en 1. feindseliges Verhalten, Angriffsverhalten als Reaktion auf Bedrohung oder zum Zweck der Machtausübung 2. feindselige Einstellung, ablehnende Haltung (jemandem oder etwas gegenüber), Angriffslust 3. völkerrechtswidriger Angriff, Überfall auf einen Staat.
- Urbanisierung Verstädterung Ur·ba·ni·sa·ti'on, die; -,-en 1.Verstädterung, Ausbreitung städtischer Lebensformen 2. städtebauliche Erschließung
- stigmatisieren anprangern stig·ma·ti'sie·ren 1. anprangern, brandmarken 2. jemanden in gesellschaftlich diskriminierender Weise kennzeichnen 3. RELIGION jemanden mit den Wundmalen Christi kennzeichnen
- Stigma Wundmal 'Stig·ma, das; -s,-ma·ta/ Stig·men 1.(Wund-)Mal, Zeichen 2. Zeichen einer gesellschaftlichen oder sozialen Benachteiligung 3. MEDIZIN bleibendes Krankheitszeichen
- Retardation Entwicklungsverzögerung Re·tar·da·ti'on, die; -,-en 1.Verlangsamung, Verzögerung eines Vorgangs, eines Ablaufs 2. Entwicklungsverzögerung
- larmoyant lar·mo·yant weinerlich, rührselig, sentimental Stattdessen hat man eine erhebliche Menge banales Zeug, viel Gefühlskritsch und nicht zuletzt etliche srark larmoyante Beschreibungen eigener Unzulänglichkeiten notiert. [Schreiben Tag für Tag, Seite 5]
- Elaborat 1. schriftliche Ausarbeitung, Schriftstück 2. Machwerk, Pfuschtext Ela·bo'rat, das; -(e)s,-e 1.schriftliche Ausarbeitung, Schriftstück 2. Machwerk, flüchtige Auslassung, Pfusch (Text, Schriftstück)
- elaboriert 1. ausgearbeitet, (übermäßig) ausführlich ela·bo'riert 1. ausgearbeitet, (übermäßig) ausführlich 2. LINGUISTIK in der Wendung 'e. Kode',differenzierte sprachliche Ausdrucksmöglichkeit, ↔ restringiert (2)
- Parforceritt [1] bildungssprachlich: ein mit größten Anstrengungen vollführter Ritt [2] übertragen: mit großer Anstrengung oder unter Anspannung aller Kräfte bewältigte Leistung
- Triskaidekaphobie Dreizehn-Furcht Paraskavedekatriaphobie = die Angst vor Freitag, dem 13.
- Inferiorität In·fe·rio·ri'tät, die; -, keine Mehrzahl 1. Minderwertigkeit, ↔ Superiorität(1) 2. Unterlegenheit, ↔ Superiorität (2) 3. Untergeordnetsein, ↔ Superiorität (3) Stendhal: Rot und Schwarz, "Wenn sie bei ihrem Auftritte mit ihrem Manne versagt hätte, aus Inferiorität, so hätte ich sie als dummes Frauenzimmer verachtet..." Stendhal: Rot und Schwarz, Kapitel 45, Seite 471 Ich gestehe ihm leichten Herzens meine Inferiorität ein?
- Renkontre Das; -s,-s feindliche Begegnung, Zusammenstoß
- Jakobine Im weiteren Sinn bezeichnet der Begriff auch diejenigen Anhänger der Revolution innerhalb und außerhalb Frankreichs, die zwar keine Mitglieder des Jakobinerklubs waren, die sich aber auch nach der Hinrichtung des Königs Ludwigs XVI. noch zu den Idealen von Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit bekannten und eine republikanische Staatsform anstrebten.
- Dedikation Eine Widmung oder Dedikation (von lateinisch dedicare = jemandem etwas zusprechen, weihen, widmen) ist der Ausdruck freundlicher Verbundenheit oder des Dankes des Autors an eine Person, die ihm nahe steht. Die Widmung hat ihren Platz auf der Widmungsseite und ist Teil der Titelei.
- frugal fru'gal einfach, karg, bescheiden (Speisen) [Rot und Schwarz, Seite 317, Julian aß mit großem Appetit, während seine Freundin über sein frugales Mal scherzte]
- Karbonaro Karbonaro [der; italienisch] Angehöriger einer geheimen politischen Vereinigung in Italien gegen die Herrschaft Napoleons. Rot und Schwarz, Kapitel 35, Seite 369/370 Er lernte in diesem Kreise auch einen Grafen Alamira kennen, einen sechs Fuß langen Mann, den man in seiner Heimat als Karbonaro zum Tode verurteilt hatte.
- Bonmot Bon·mot, das; -s,-s t treffende, geistreiche Bemerkung, witziger Ausspruch Stendhal: Rot und Schwarz, Kapitel 38, Seite 403 Mathilde hatte zu viel Geschmack, um ein zurechtgemachtes Bonmot in ihre Plauderei einzuflechten, aber sie war zu eitel, um über ihren Einfall nicht entzückt zu sein.