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Sozialpsychologie (Subject) / Leitfragen (Lesson)

Alle Leitfragen von Sozialpsychologie I und II von der MSH

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  • Was ist Rassismus und welche Arten kenne Sie 1. Rassismus mein ein diskriminierendes Verhalten gegenüber Personen oder Gruppen, die einer anderen Ethnie angehören 2.  Blatant Rassismus    Geht von einer angeborenen interethnischen Differenz aus, sowie von der Überlegenheit der eigenen Rasse 3. Subtle Rassismus    Versucht akzeptierte Formen des Rassismus zu äußern, zum Beispiel in Form von subtilen Rechtfertigungen in denen den Minoritäten ein erheblicher Eigenanteil an ihrer desolaten Lage zugeschrieben wird.  4. Drei Arten von Rassismus    1. Symbolischer       Soziale und politische Forderungen der schwarzen werden abgelehnt.       Vergünstigung dieser werden nur mit Empörung akzeptiert       Diskriminuerung wird geleugnet    2. Aversiver       Plädiert für faire und gerecht Behandlung sämtlicher Gruppen       Andere Rassen haben negative Emotionen gegenüber Schwarzen und meiden den Kontakt    mit ihnen        Falls unvermeidbar wird Stress und Unbehagen erlebt und es wird versucht der Situation zu entkommen       In der Öffentlichkeit besonders Regelkonform und angepasst aus Angst als Rassist abestempelt zu werden. Negative Emotionen werden nur subtil gezeigt    3. Ambivalenter       Resultier aus einer dualen Wertevorstellung, dem Egalitarismus auf der einen und dem Individualismus auf der anderen Seite       Egalitarimsu würde Hilfe und Unterstützung für die benachteiligte Gruppe bedeuten       Individualismus würden den Gruppen ein Großteil Mitschuld an ihrer Situation zuschreiben       
  • Was ist Sexismus und welche Arten kennen Sie ? Vorteilbehaftete Einstellungen oder diskriminierendes Verhalten, die auf der angenommenen Unterlegenheit pder Verschiedenheit von Frauen als Gruppe basieren    Generelle Betonungen von Geschlechtsunterschieden    Glaube an dei Minderwertigkeit von Frauen    Unterstützung traditioneller Geschlechterrollen Hostiler Sexismus    Negative Form       Eine konsisten negative Bewertung von Frauen Benevolenter Seximus    Positvie Form       Frauen müssen unterstützt werden       Sind sanfter, einfühlsamer etc.
  • Was versteht man unter Ageism 1. Der Begriff bedeute nicht anderes, als negative Einstellunge gegenüber alten Menschen 2. Je älter man ist, desto negativer ist man im Sinne der Altersvorurteile bewert 3. Altersvorurteile könne als Schutz vor dem bedrohlichen Charakter des Alterns gesehen werden. Oder wieder als eine Aufrechterhaltung einer positiven sozialen Identität, um die eigene Gruppe aufzuwerten.
  • Geben Sie ine differenziert Definition von Aggression 1. Aggression ist jede Form von Verhalten die darauf abzielt einem anderen Lebewesen zu schaden oder es zu verletzen, dass motiviert ist, diese Behandlung zu vermeiden 2. Aggression ist ein Verhalten, keine Einstellung, keine Emotion, kein Trait 3. Wird über Absicht definiert    Es ist motiviertes zielgerichtetes Verhalten Gewalt ist eine Form von Aggression die darauf ausgerichtet ist, physiche Schäden anzurichten
  • Welche Formen von Aggression kenne Sie ? 1. Physische vs. Verbale 2. Direkte vs. Indirekte 3. Aktive vs. Passive 
  • Welche psychologischen Theorien der Aggression kennen Sie ? Kognitiv-Neoassoziationistisches Modell Erregungs-Übertragungs-Theorie    Frustration verstärkt sich, wenn man sich vor der Frustrationsbedingung in einer Bedingung befunden hat, die zu einer erhöhten physiologischen Erregung geführt hat Gener Aggression Model
  • Was ist das General Aggression Model ? Oben im Model stehen die Auslösvariablen, diese sind die individuellen Unterschiede, also die Traits, wie zum Beispiel Feindseligkeit. Diese führen zusammen mit den situativen Variablen zur Auslösung. Danache entscheidet der aktuelle innere Zustand über den Weg der Aggression. Als nächstes erfolgt eine automatische Bewertung der Situation was dazu führt, dass eine kontrollierte Neubewertung erfolgt, darüber wird dann zum Beispiel über Rache entschieden. Als letztes wird dann das Verhalten bestimmt, also ob zum Beispiel nur eine Beschimpfung erfolgt oder mehr.
  • Was versteht man unter "Situativer Gewalt" ? Die zunehmende Gewaltbereitschaft wird durch die Aufmerksamkeitshypothese erklärt. Aufgrund eingeschränkter Aufnahmefähigkeit werden situative Hinweisreize nur noch in Ausschnitten wahrgenommen. Deuten diese auf aggressives Verhalten hin, ist die auch das wahrscheinlich resultierende Verhalten
  • Nenne Sie klassische Untersuchungen zur Aggression Bobo-Doll Experiment Waffeneffekt    Aggressive Hinweisreize fördern Aggressives Verhalten Milgram-Experiment Prison-Experiment
  • Nenne Sie Untersuchungen zur Gewalt in den Medien 1. Columbia Television Violence Study 2. Meta-Analyse zur Wirkung von Videospielen 3. Studie zu Langzeiteffekten des Gewaltspielkonsums
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  • Welche Ergebnisse weisen die neueren Meta-Analyse zur Wirkung von gewalthaltigen Videospielen und Medieninhalten auf ? 1. Grundsätzlich fanden sich Korrelationen zwischen anleitenden Medieninhalten und tatsächlichen Verhalten der Konsumenten, jedoch wird darauf verwiesen, dass es nicht nur Inhalten selbst sind, die Verhalten bedingen, sondern die Sichtweise auf die Umgebung, die impliziert wird
  • Welche Wirkung haben Aggressions-Bewältigungs-Programme ? 1. Bestrafung wird aufgrund von erlernten Verhalten bei Aggression wenig Wirkung zeigen    Wenn Wirkung zeigen sollte, dann müsste die Strafe unmittelbar auf die Aggression folgen 2. Eine Meta-Analyse zeigt das Gewaltprävention im schulischen Bereich mit einem Wert von d=0.64 eine hohe Wirksamkeit zeigt 3. Bei Gewaltverbrechern zeigt sich keine nennenswerte Verbesserung 4. Die Personen müssen den Zusammenhang von Ärgerkontrolle und Aggression verstehen
  • Wie lässt sich Altruismus definieren ? Altruismus ist ein prosoziales Verhalten, was die Situation des Hilfeempfängers verbessern soll, ohne dass damit ein persönlicher Nutzen verbunden ist und dies auch nicht in Ausübung beruflicher Aufgaben geschah. Altruismus ist dann zusätzlich mit Empathie und Perspektivübernahme verbunden
  • Welche theoretischn Ansätze kennen sie ? Dispositionelle Erklärung    1. Entweder bestimme Persönichkeitsmerkmale oder aber Wertvorstellungen oder Kombination von beiden zur Erklärung hilfreichen Verhaltens    2. Erklärung, die hilfreiches Verhalten eher auf Stimmungen und Emotionen zurückführt. Situativer Ansatz    1. Es gibt einen Zusammenhang zwischen positiver Stimmung und Hilfeverhalten. Andererseit zeigen eine Reihe von Untersuchungen, dass negative Stimmunen mit erhöhter Hilfeleistung einhergeht       Erklärt wird dieser Sachverhalt mit der sog. "negative-state-relief" Hypothese, wonach man durch hilfreiches Verhalten seine negative Stimmung dadurch beeinflussen kann, dass man anderen etwas gutes tut. 
  • Nenne sie klassische Untersuchungen 1. U-Bahn-Experiment    Untersucht in welchem Ausmaß die Art eines Unfalls in der U-Bahn (Trunkenheit oder Krankheit) und die Rassenzugehörigkeit des Opfers (W &S) die Geschwindigkeit und die Häufigkeit der Hilfeleistung in der NY U-Bahn beeinflussen 2. A Lady in distress    Studenten füllten eine Fragebogen im Untersuchungsraum aus, im Nebenraum ordnete eine Frau Akten und hatte damit Mühe, irgendwann hörten die Studenten einen lauten Krach und einen Schrei und dann Ächzen und Stöhnen.
  • Welche situativen, regionalen und kulturellen Unterschiede um altruistischen Verhalten kennen Sie ? 1. Zeitdruck kann eine UNterschied auf die Hilfsbereitschaft bewirken 2. Untersuchungen deuten auf Unterschide hin, wobei weniger dicht besiedelte Regionen hilfsbereiter sind, als dicht besiedelte Es zeigt sich ein negativer Zusammenhang zwischen dem Reichtung und der Hilfsbereitschaft
  • Stellen Sie kurz die Hauptergebnisse des U-Bahn-Experiments dar 1. Kranken Opfern wurde mehr geholfen als betrunkenen 2. Männer halfen merh als Frauen 3. Weiße halfen mehr als Schwarze, VP war weiß 4. Man half einem betrunken der gleichen Rasse mehr als einem der anderen Rasse
  • Welche theoretischen Aussagen werden über die Situationen des Hilfeempfängers gemacht ? 1. Man unterscheidet zwische positiven und negativen Reaktion auf Hilfe seitesn des Empfängers 2. Positve Reaktionen    1. Wenn Gegenleistung möglich erscheint    2. Ohne eine vorherige Bitte um Hilfe    3. Wenn Ressourcen des Gebers eher gering sind    4. Die Hilfe als normativ und angemessen angesehen wird    5. Geber und Empfänger eher unänhlich sind 3. Negative Reaktonen    1. Eine Gegenleistung nicht möglich ist    2. Wenn man vorher um Hilfe gebeten hat    3. Die Ressourcen groß waren    4. Die Hilfe normativ unangemessen ist.
  • Defintion und Merkmale von Gruppen Eine Gruppe beginnt ab zwei Mitgliedern, dass bedeutet n=2 ist die minimale Gruppengröße. Eine Gruppe ist ein Aggregat von zwei oder mehr Personen, die sich zusammengefügt haben, um eine bestommte Aufgabe zu bewältigen, um über einen Vorschlag oder einen Gegenstand ihres Interesse zu beraten oder um einige affektive Erfahrungen auszutuaschen, die von allegemeinem Interesse sind.  Merkmale:    Besteht aus mehreren Personen    Die Mitglieder einer Gruppe haben eine Interdependenz    Nicht nur ein Merkmal ist identisch       Mit nur einem einzigen Merkmal werden "klasssen" von Personen beschrieben          Die Klasse der Führerscheibesitzer
  • Das Konzept der Entitativität Beschreibt die Wahrnehmung von Gruppenartigkeit    Bestimmte Ansammlung von Individuen liefern Merkamle, die dazu führen, dass sie als koärente Einheit wahrgenommen werden Merkmale    Gemeinsamen Schicksal    Ähnlichkeit im Aussehen/Verhalten    Proximität Gruppen werden wie Einzelpersonen wahrgenommen
  • Was ist der Diskontinuitäteffekt ? Personen verhalten sich in Gruppen anders als in interpersonellen Dyaden  Gruppen verhalten sich kompetitiver als Einzelpersonen, sind aber auch misstrauischer  Ist zwischen interpersonellen und intergruppalen Aggregierungen von zwei Prozessen gesteuert          Furcht und Machtgier  Gruppen maximieren ihre Vorteile gegenüber anderen Gruppen
  • Theorien der Gruppe a. Theorie des realistischen Gruppenkonflikts von Serif b. Das Konzept von den fünf Stadien der Gruppenentwicklung von Tuckman c. Die Theorie der sozialen Identität d. Das Konzept der Gruppensozialisation
  • Welches Datum wird als Geburtsstunde der Sozialpsychologie angeben 1908, mit dem erscheinen zweier Lerhbücher. Jedoch gab es schon vor diesem Datum Untersuchungen. 
  • Nenne Sie klassische Untersuchungen der Sozialpsychologie a. Stouffer    Der Auftrag war, die Moral der Soldaten herauszufinden    Von den Soldaten schätzen nur 35% ihre unteroffiziere als positiv ein    87% der Offiziere war es nur wichtig, dass die Unteroffiziere ihren Dienst geanu und unverzüglich ausübten b. Lewin  Studie mit 10 jährigen und Führungsstilen    Autokratisch       Unterwürfig wenn "Führer" da       Aggressiv wenn "Führer" weg    Demokratisch       Verspielt, lustig, kaum aggressiv   Freundschaft ist abhängig von der Distanz der Bewohner um Wohnheim       Kontakt mit gleichen Gebäude häufiger als in verschiedene Gebäuden       Kontakt auf einem Stockwerk höher als auf verschiedenen Stockwerken       Je näher die Zimmer auf einem Stockwerk aneinander lagen, desto mehr Kontakt 3. Sherif    Autokenitsches Phänomen       Personen in Einzelsituationen entwickeln ihr eigenes Bezugssystem       In der Gruppe einigt man sich über die Schätzurteile auf ein gemeinsames Bezugssystem, die Urteil konvergieren    Ferienlagerexperiment       Es wurden Konflikte zwischen Gruppen initiiert, due Gruppen wurden vorher durch Spiele gestärlt in ihrem zusammenhalt.       Aggressies Verhalten gegenüber der anderen Gruppe zeigte sich als wenig Hilfreiche Maßhnahme       Es zeigt sich, dass Konflikte durch gezielten KOntakt zwischen den Gruppen nicht aufgelöst werden konnten       Das einzige was sich als Hilfreich erwies, war dass gemeinsame Arbeiten an übergeordneneten Zielen 4. Solom Asch    Schätzung von Längen       In Einzelbearbeitung gelang die Zuordnung der unterschiedlichen Längen       Ab drei Persone, wurden die VP effketiv verwirrt.   
  • Komponenten physischer Attraktivität 1. Gegenseitige Anziehung 2. Zuverlässige Charakter 3. Reife 4. Angenehmes Wessen
  • Was Affiliation ? 1. Das Affiliationsbedürfnis beschreibt das Bedürfnis, sich anderen Menschen anzuschließen und Bindungen mit ihnen einzugehen. 2. An sicht, dient Affiliation dem Verglecih mit andern um bspw. daraus Information über sich zu gewinnen. 3. Der Mangel an Affiliation führt zur Einsamkeit, hat z.T. ernsthafte gesundheitliche Folgen
  • Ziel und Hauptergebnisse der Untersuchung von Buss 1. Männer wünschen sich eine Partnering, welche jünger ist 2. Frauen wünschen sich ältere Männer 3. Frauen war es wichtiger als Männerns, dass ihre Partner eine finanzielle gesichterte Zukunft hatten 4. Männer legten größeren Wert auf gutes Aussehen, als Frauen 5. Auf den ersten vier Plätzen lagen, sowohl bei den Männern und Frauen    1. Gegenseitgie Anziehung und Liebe    2. Zuverlässige Charakter    3. Emotionale Stabilität und Reife    4. Angenehmes Wessen
  • Was ist das Attraktivitätsstereotyp ? 1. Das Attraktivitätsstereotyp beschreibt die Faktoren, welche dazu beitragen, dass man jemanden als physisch attraktiv einschätzt. Hierzu gibt es drei einflussreiche Faktoren    1. Nähe, Bekanntheitsgrad und Ähnlichkeit. Dabei ist die Ähnlichkeit als Teil des Attraction Paradigm von grundlegender Bedeutung.
  • Was ist das Attraktivitätsparadigma Als Attraktivitätsparadigma versteht man die Ähnlichkeit zwische Personen. Es gibt verschiedene Versuchungen, welche zeigen dass eine lineare Funktion zwischen dem Ausmaß der Einstellungsähnlichketi und Sympathie gibt. 
  • Einflussreiche Faktoren für die Entstehung von Beziehungen 1. Nähe 2. Bekanntheitsgrad 3. Ähnlichkeit
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  • Was beinhaltet das Investitionsmodell von Rusbult ? 1. Für die Aufrechterhaltung einer Beziehung wird auf Basis austauschtheoretischer Konzepte entwickelt    1. Die Partner machen in einer Interaktion "Lohn-Kosten-Aufrechnung"    2. Je nachdem, wie die Bilanz ausfällt wird die Interaktion verlassen    3. Wobei sie das sog. Vergleichsniveau für Alternative einkalkulieren 
  • Was versteht man unter Gruppensozialisation ? 1. Sozialisation ist ein lebenslanger Prozess der Entwicklung sozialer Handlungsfähigkeit in wechselseitiger Auseinandersetzung zwischen aufeinander bezogene Akteure Gruppen etc.  2. Die Sozialisation durch Gruppen erfolgt in unterschiedlichen Lebensabschnitten durch unterschiedliche Gruppen
  • Modell der Gruppensozialisation 1. Stufenmodell von Tuckman    1. Forming    2. Storming    3. Norming    4. Performing    5. Adjourning 2. Das Modell der Gruppensozialisation von Moreland und Levine
  • Was versteht man unter Deprivation und welche Arten werden unterschieden? 1. Relative Deprivation ist das Gefühl, weniger zu bekommen als man erwartet oder was man eigentlich als einem zustehend empfindet.  2. Egoistischer relativer Deprivation    1. Ich bekomme weniger als mir eigentlich meiner Meinung nach zu steht 3. Fraternalistische Deprivation    1. Wir bekommen im Vergleich zu anderne Gruppen weniger...    2. Kann zu einer entsprechenden Feindseligkeit zwischen Gruppen führen     3. Kann Fremdenfeindlichkeit erklären
  • Grundannahme der Theorie der Sozialen Identität 1. Entstanden durch den Social Identity Approach von Tajfel aus dem Jahre 1971. Hierbei wurde gezeigt, dass Personen bei der Aufteilung eines zufälligen Gewinnes, die eigene Gruppe bevorzugen, auch wenn vorher die Gruppe durch rein zufällige Auswahl gewählt/vorgelegt wurde 2. Individuen streben nach einer positiven Identität 3. Neben der personalen Identität ist es die soziale Identität, über die ich zu einer positvien Identität kommen, dass heit die Identifikation mit der Gruppe, der angehöre.  4. Personen streben also nach einer positiven Differenzierung der eigenen Gruppe im Vergleich zu anderen Gruppen und wollen die sog. positiven Distinktheit erreichen
  • Wann hat Kontakt optimale Wirkung zur Reduktion von Vorurteilen und Fremdenfeindlichkeit ? 1. Der reine Kontakt zwischen den beiden Gruppen, hat nicht zur Reduktion der Gruppenkonflikte geführt 2. Der Kontakt hat nur dann positive Wirkung, wenn die vier Bedingungen erfüllt sind die Allport bereit 1954 aufgestellt hat    1. Gleicher Status der Gruppenmitglieder    2. Gemeinsame Ziele    3. Kooperation    4. Akzeptanz bzw. Unterstützung des KOntaktes durch Normen, Gesetze und Autoritäten. 3. Personen die häufigen Kontakt mit einer Gruppe haben, reduzieren ihre Vorurteile    1. So gesehen sind höhere Ausländeranteile z.B. eine wichtige Voraussetzung für Kontakte und interethnische Beziehungen, einer positiven Beurteilung der jeweils anderen Gruppe 4. Es scheint, dass selbst rein Virtueller Kontakt, also kein persönlicher Kontakt, zu einer Verbesserung der Beziehung zwischen interkulutrelle Gruppen führen kann. Hierzu müssen aber die Grunbedingungen von Allport realisiert werden.  5. Jedoch zeigt sich trotzdem eine bessere Wirkung bei direktem als bei indirektem Kontakt 6. Mediatoren für Intergruppenkontakt sind...    1. Gesteigerte Empathie    2. Reduktion der Ängstlichkeit    3. Weniger bedeutsam, aber auch wirksam ist das zusätzliche Wissen über andere Gruppen
  • Was sind Teams und wie unterscheiden sie sich von Gruppen ? 1. Teams sind Gruppen mit engen definierten Aufgaben 2. Teams sind Gruppen, die die Merkmale von Gruppen haben, dies aber in einem extremeren oder deutlicheren Ausmaß  3. Teams erledigen ihre Aufgabe aus einer Mischung von aufgabenbezogenen und interaktionsbezogenenen Aktivitäten 4. Die Interaktionsrate in Teams ist höher und Interaktionsfluß ist kontinuierlich 5. Teams sind arbeitsbezogene Gruppen    1. Das heißt ein Großteil ihrer Interaktion bezieht sich auf die Überwachung von Arbeitsprozessen, die Verbesserung der Koordination, die Struktur von Arbeitsabläufen, der wechselseitige Hilfe und der Strategiebildung 6. Teammitglieder kümmern sich um andere Teammitglieder 7. Sie sind daran interessiert, ihre Beziehungen untereinander aufrechzuhalten, zu verbessern und die Qualität ihrer Beziehungen kritisch zu hinterfragen  8. Drei Kriterien für die Bewertung des Erfolgs eines Teams    1. Die Leistung oder den Output    2. Das sog. adaptive Wachstum des Teams, dass engere Zusammenwachsen des Teams, um auch schwierigere Probleme zu bewältigen    3. Die Berücksichtigung der individuellen Entwicklung der einzelnen Mitglieder, vor alle in Bezug auf ihr persönliches Wohlergehen und ihre individuellen Lernfortschritte
  • Was ist soziale Macht und was ist sozialer Einfluss ? 1. Sozialer Einfluss    1. Sozialer Einfluss ist nichts anderes als die Veränderung von Einstellungen, Überzeugungen, Meinungen, Werten bzw. Verhaltensweisen, infolge der Tatsache, dass man mit den Einstellungen, Überzeugungen, Meinungen, Werten bzw, Verhaltensweisen anderer Menschen konfrontriert ist. 
  • Die Theorie des Minoritäten-Einflusses 1. Minderheiten werden dann potentiell sozialen Einfluss ausüben, wenn sie einen sichtbaren Konflikt mit der Majorität auslösen und der dominierenden Mehrheitsposition einen alternativen Standpunkt entgegensetzen. 2. Minderheiteneinfluss findet nur dann statt, wenn die Minderheit einen konsistenten und persistent Verhaltensstil ausweist    1. Dieser führt zum Konflikt, erzeugt damit Instabilität    2. Werden deutlich erfolgreicher sein, wenn das Ausmaß der Konsistenz und Persistenz innerhalb der Majorität deutlich niedriger liegt als innerhalb der Minorität 3. Der alternative Standpunkt wird als Ausdruck von Überzeugungen und Selbstsicherheit interpretiert, sofern nicht andere Attributionen naheliegender sind    1. Die Attribution drückt Achtung und Respekt aus. 4. Minoritäte werden dann besonders einflussreich sein, wenn sie in einer Umgebung agieren in der Orginalität und Kreativität eher erwünscht sind als Objektivität    1. Auch besonders erfolgreich, wenn hinter dem Standpunkt kein Eigeninteresse gesehen wird       1. Heterosexuelle setzen sich Homosexuelle ein
  • Was ist das YALE-Programm 1. Ist eine Untersuchung zum Thema "Sozialer Einfluss" Es ging um Propaganda während des zweiten Weltkrieges 2. Es wurden zwei Gruppen unterschiedliche Vorträge über Krieg gehalten, einer Gruppe ein rein Einseitger und der anderen ein Zweiseitiger.  3. Es wurde erkannt, dass zweiseitige Kommunikation besser ist bei ein inkongruenten Positionen von Zuhörern und Kommunikator. Einseitige Kommunikation ist effektiver bei kongurenter Position
  • Was ist Persuasion ? 1. Persuasion ist eine Beeinflussungsstrategie eines Kommunikators, um von einem Empfänger die gewünschte Reaktion zu bekommen oder aber auch der bewusste Versuch, durch Informationen die EInstellungen, Überzeugungen oder Verhaltensweisen anderer Perosnen oder Gruppen zu ändern. 
  • Wie wirken Furchtappelle und unter welchen Bedingungen ? 1. Furchtappelle sind besonders dann wirksam, wenn man nicht nur Informationen über die Gefahr liefert, sondern auch konkrete Möglichkeiten im SInne von Gegenmaßnahmen angibt. 
  • Definitionen und Arten von Macht 1. Macht geht von einer Person A aus und hat das Ziel eine Person B zu beeinflussen  2. Macht durch Belohnung  3. Legitime Macht 4. Identifikationsmacht 5. Expertenmacht 6. Informationsmacht 7. Macht durch Autoritäten
  • Neuere Theorien von Macht 1, Extensionstheorie der Macht von Frey und Schulz-Hardt 2. Die Drei-Prozess Theorie der Macht von Turner 3. Identitätsmodell der Macht von Simon und Oakes 4. Kontrollansatz der Macht von Fiske 5. Die situative Fokustheorie der Macht von Guinore
  • Definition von Kommunikation 1. Kommunikation ist nichts anderes als das Senden und Empfangen von Informationen in bestimmten Kontexten. Dies erfolgt unter Beteiligung von mindestens je einem Sender und Empfänger 2. Masenkommunikation ist die Vermittlung unterschiedlicher Botschaften in kurzer Zeit an ein beliebig großes Publikum mit technischen Hilfsmitteln
  • Arten der Kommunikation 1. Personale, interpersonale und intrapersonale 2. Formelle und informelle 3. Einstufig und zweistufig 4. Horizontal und vertikale 5. Symmetrische und asymmetrische 6. Einseitig und zweiseitig 7. Verbale, non-verbale und para-verbale 8. Visuelle und bildliche
  • Variablen der Kommunikation 1. Merkmale des Kommunikators    1. Glaubwürdigkeit etc. 2. Merkmale der Situation    1. Ablenkung 3. Merkmale der Botschaft    1. Rationale, emotionale Argumente 4. Merkmale des Kanals    1. Auditiv, visuell 5. Merkmale der Rezipiente    1. Disperse Publikum in der Massenkommunikation 6. Lasswell-Formel    1. Wer sagt wem was wie auf welchem Kanal mit welcher Wirkung       1. Die sechs W's
  • Kanäle der nonverbalen Kommunikation 1. Ein Kanal ist zum Beispiel das Gesicht, welches emotionale Ausdrücke abgeben kann, die Basisemotionen von Ekman, welche als nonverbale Kommunikation zählen können
  • "Effekte" in der Kommunikationsforschung 1. Sleepereffekt    1. Die Glaubwürdigkeit einer Quelle einer Information nahm im Laufe der Zeit bei der Beurteilung des Wahrheitsgehaltes einer Information ab. Dies liegt daran, dass Botschaft und Quelle entkoppelt wurden, es wurden einfach vergessen, wer das gesagt hat. 2. Dopplungseffekt    1. Von einem Dopplungseffekt spricht man, wenn ein Rezipient die Botschaft aus zwei verschiedenen Quellen erfährt 3. Primacy und Recency Effekt    1. Zuerst dargebotene Wörter sind sich einfacher zu merken, da diese mehrfach mental wiederholt werden.
  • Kommunikationsmodelle 1. Sender-Empfänger-Modell    1. Hier werden Sender und Empfänger und Kanal unterschieden, wobe der Sender als Kodierer verstanden wird, der die Botschaft an den Empfänger weiterleitet, der die Botschaft dekodieren muss 2. Axiome von Watzlack    1. Man kann nicht nicht kommunizieren    2. Jede Kommunikation hat einen Inhatls- und einen Beziehungsakt    3. Die Natur einer Beziehung ist durch die Interpunktin der Kommunikationsabläufe seitens der Partner bedingt 3. Das vier Seiten-Modell    1. Jede Nachricht beinhaltet eine Sachinformation, eine Selbstoffenbarung, eine Beziehungsaussage und einen Appell