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Unternehmensanalyse (Subject) / Klausurfragen (Lesson)
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- Der Fokus der Fundamentalanalyse liegt auf der Analyse von Marktbewegungen. Falsch, Die Technische Analyse legt den Fokus auf Marktbewegungen. Die Fundamentalanalyse ermittelt den inneren Wert einer aktie anhand quantitativer Daten.
- Jahresabschlussdaten können zum Zwecke der Unternehmensanalyse ohne Einschränkungen genutzt werden. Falsch, anders als beim Konzernabschluss, werden Jahrenabschlüsse nach anderen Rechnungslegungsverfahren erstellt. Um diese vergleichbar zu machen, muss einheitlich bilanziert werden und ggf. eine Strukturbilanz erstellt werden.
- Eine Finanzwirtschaftliche Analyse generiert Informationen über die Ertragslage z.B. durch die Ertrags- und Aufwandsstrukturanalyse. Falsch, eine Ertragsanalyse liefert Informationen über die Ertragslage. Eine Finanzanalyse liefert Informationen über die Vermögensstruktur.
- Für die Beurteilung des Erfolgs eines Unternehmens reicht ein Zeitvergleich der errechneten Kennzahlenwerte aus. Falsch, desweiteren muss ein soll-ist Vergleich erfolgen, als auch ein Vergleich mit vergleichbaren Unternehmen (Peer-Group).
- Ein positiver Economic Value Added signalisiert uneingeschränkt Wertsteigerung Falsch! EVA niemals in nur einer Periode betrachten, da ein höherer Abnutzungsgrad zu einem geringeren Nettovermögen führt, und somit die kalk. Zinsen sinken, was den EVA erhöht.
- Im Rahmen des Free Cashflow-Ansatzes (Berücksichtigung tatsächlicher Steuern im Zähler) muss der WACC exkl. Tax Shield als Kapitalisierungszinssatz herangezogen werden, um eine doppelte Erfassung des Steuervorteils zu vermeiden. Falsch, beim FCF-Ansatz wird im Zähler mit fiktiven Steuern gerechnet (I=0) und der Steuervorteil der Fremdkapitalkosten (Tax-Shield) im Nenner berücksichtigt. Beim TCF wird im Zähler mit tatsächlichen Steuern gerechnet und somit kein Tax-Shield im Nenner
- Die Dividendenpolitik eines Unternehmens hat nur dann keinen Einfluss auf zukünftige Gewinne und damit den Wert der Anteile, wenn die interne Rendite den Eigenkapitalkosten entspricht. Richtig, mit den thesaurierten Gewinnen werden genau die Eigenkapitalkosten erwirtschaftet. Liegt die interne Verzinsung unter/oberhalb der Eigenkapitalkosten, so wird die Bewertung der Anteile verringert/erhöht.
- Das Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) ist als Grundlage für einen Branchenvergleich mit Multiples am besten geeignet. Falsch, da es sich beim KGV um einen Netto-multiple handelt und somit Finanzierung als auch Steuersysteme Auswirkungen auf den KGV haben. Besser sind Brutto Multiples geeignet (Ebit-multiple), da diese unabhänging von der Finanzierung sind.
- Der Grundgedanke wertorientierter Kennzahlen ist, dass der operative Cashflow (vor Abzug von Investitionszahlungen) ausschließlich ausreichen muss, um den Verzehr des eingesetzten Kapitals („return of capital“) zu decken Falsch, der operative Cashflow soll ausreichen um den Verzehr des gesamten Kapitals und Vermögens zu decken (return of capital und return on capital)
- Der Economic Value Added ist abhängig von dem Anlagenalter im Unternehmen und sollte daher im Zeitablauf betrachtet werden. Richtig, ein hoher Abnutzungsgrad verringert den CE und somit die kalk. Zinsen (Kapitalkosten), welches zu einem höheren EVA führen.
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- Die Basis der technischen Aktienanalyse bilden finanzwirtschaftliche Informationen, wie Gewinn- und Cashflow-Prognosen sowie Daten aus Geschäftsberichten, die genutzt werden, um den inneren Wert einer Aktie zu ermitteln Falsch, bei der technischen Analyse werden historische Kursbewegungen untersucht um somit wiederkehrende Muster zu erkennen. Bei der Fundamentalanalyse wird der innere Wert einer Aktie anhand quantitativen Merkmalen gebildet.
- Im Rahmen des Total Cashflow-Ansatzes (keine Berücksichtigung fiktiver Steuern im Zähler) muss der WACC inkl. Tax Shield als Kapitalisierungszinssatz herangezogen werden, um eine doppelte Erfassung des Steuervorteils zu vermeiden. Falsch, beim TCF Ansatz wird im Zähler mit tatsächlichen Steuern gerechnet und somit im Zähler der Steuervorteil berrücksichtigt. Deswegen darf der Tax-Shield im WACC nicht berücksichtigt werden da sonst eine doppelte Erfassung des Steuervorteils vorliegen würde.
- Fiktive Steuern sind höher als tatsächliche Steuern, wenn das Unternehmen fremdfinanziert ist. Richtig, da im Falle von Fremdfinanzierung, I>0 ist. Fiktive Steuern werden auf Basis des EBIT berechnet und tatsächliche Steuern auf Basis des EBT. Sofern I>0 ist, gilt EBIT>EBT
- Bei einem Bond bzw. Credit Rating wird das Zahlungsverzugs- bzw. -ausfallrisiko einzelner Fremdkapitaltitel bzw. der dahinterstehenden Emittenten ausschließlich auf Grundlage von quantitativen Kriterien analysiert. Falsch, es werden auch qualitative Kriterien herangezogen.
- Zum Zwecke der Diskriminanzanalyse werden Kennzahlenverteilungen ermittelt. Je größer die Varianz der Kennzahlenverteilungen desto größter ist auch die potentielle Fehlerquote bei der Zuordnung von Kreditnehmern in gute und schlechte Kreditnehmer. Richtig, da eine höhere Varianz auch eine höhere Streuung bedeutet. Damit ist die Überschneidung des Risikos größer.