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Internationale Wirtschaftspolitik (Subject) / Internationale Wirtschaftspolitik (Lesson)
Internationale Wirtschaftspolitik
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- Wie heißt der Bundeswirtschaftsminister? Peter Altmaier
- Wie heißt der Bundesfinanzminister? Olaf Scholz
- Wie heißt der Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung? Gerd Müller (CSU)
- Wie heißt der Minister für Wirtschaft in NRW? Andreas Pinkwart (FDP)
- Wie heißt der NRW-Finanzminister? Lutz Lienenkämper (FDP)
- Wer ist in NRW Minister für Arbeit? Karl-Josef Laumann (CDU)
- Wer ist Bundesarbeitsminister für Arbeit und Soziales (BMAS)? Hubertus Heil (SPD)
- Wer ist Präsidentin der EZB? Christine Lagarde (Seit dem 1. November 2019)
- Wer ist Präsident der Deutschen Bundesbank? Jens Weidmann
- Zentrale Probleme der britischen Wirtschaft? - Ausgeprägte Deindustrialisierung im Strukturwandel (kaum industrieller Strukturwandel)- Regionale Währung- London als reichste Metropole Europas hebt sich massiv ab vom Rest des Landes- Gesellschaftliche Orientierung an einstiger Weltmachtfunktion (Probleme mit der Post-Kolonialen Zeit) - Enorme Rüstungsausgaben belasten den Staatshaushalt- Kaum gewerbliche ausgebildete Arbeitskräfte im Handwerksbereich
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- Amerikanische Zollpolitik, die Bedeutung für die USA? Die betroffenen Unternehmen profitieren von einer Umverteilung der Wohlfahrt auf die Produzenten, während sich für die Konsumenten die Wohlfahrt aufgrund der höheren Preise verringert. Die Außenhandelstheorie zeigt aber, dass dies kein reines Nullsummenspiel ist, sondern dass Zölle zu einem Nettowohlfahrtsverlust führen. Von daher werden die wachstumsfördernden Effekte, die von Trumps Steuerreform ausgehen durch Handelsbeschränkungen konterkariert. Nicht mehr, sondern weniger Wachstum und Wohlstand sind die Folge. Aus gesamtwirtschaftlicher Sicht wiegt der Einkommens- und Konsumverlust derjenigen, die ihren Arbeitsplatz verlieren normalerweise weniger schwer, als der zusätzliche Konsum (und das damit verbundene höhere Wachstum) von denen, die von günstigeren Preisen auf den Produktmärkten profitieren. Aber so einfach, wie Trump glaubt (oder uns glauben machen will), ist die Welt nicht. Wenn dem so wäre, wären Zölle und andere nicht-tarifäre Handelshemmnisse ein Garant für Wohlstand und Wachstum auf der ganzen Welt. Beschließt US-Präsident Trump neue Einfuhrzölle, könnten Schätzungen zur Folge dadurch zwar 10.000 bis 15.000 neue Stellen in der Stahl- und Aluminiumindustrie entstehen, gleichzeitig dürften in anderen Branchen rund 50.000 bis 60.000 Arbeitsplätze wegfallen. Käme es zu Vergeltungsmaßnahmen anderer Staaten, könnten sogar 100.000 bis 150.000 Stellen in der US-Industrie verloren gehen. doch zeigen die Erfahrungen, dass ein Land, das Strafzölle einführt, damit vor allem sich selbst schadet. Dass ein ausufernder Handelskrieg nur Verlierer kennt, zeigt die „Große Depression“ der 1930er-Jahre, die vermutlich nicht zuletzt durch den sogenannten Smoot-Hawley Tariff Act ausgelöst worden ist. Das Ifo-Institut hat in einer Studie aus dem Jahr 2016 in verschiedenen Szenarien untersucht, wie sich die Einführung von Importzöllen auf die Handelsströme und die Wirtschaftsleistung der USA und anderer betroffener Staaten auswirken könnte. Blieben die Handelsbeschränkungen beispielsweise auf China und Mexiko beschränkt, würden die US-Importe zwar leicht, die Exporte aber etwas stärker zurückgehen. Alles in allem käme es zu einem leicht negativen Wachstumseffekt. Würden die USA ihre Einfuhrzölle dagegen auf alle Länder ausweiten, mit denen sie Handel treiben, würde dies zu erheblichen Wachstumseinbußen führen. Natürlich würde sich eine solche Entwicklung auch auf die gesamte Weltwirtschaft negativ auswirken. Solange aber alle anderen Länder weiterhin untereinander Handel treiben, wären die USA der mit Abstand größte Verlierer. Wie würde Trump dies vermutlich kommentieren? „ A VERY BAD DEAL!“
- Brexit Wirkung auf das Verhältnis UK vs. USA. Stabilitätsgesetz (magisches Viereck)? Johnson bräuchte nach seinem Brexit ein Handelsabkommen mit den USA viel dringender als umgekehrt. Die Brexiteers haben ihren Anhängern versprochen, dass ein "truly global Britain" befreit von den Fesseln der lähmenden EU-Regulierung die Chancen der globalen Märkte besser ausschöpfen wird. Die Handelsbeziehungen zum riesigen Absatzmarkt USA sind die Probe aufs Exempel. Für Trump gilt nach wie vor: "America first" Während aber die USA für die Briten der wichtigste Handelspartner sind, sieht das umgekehrt anders aus: die Insel der Europaskeptiker schafft es in der US-Statistik nur auf Platz fünf. Es gibt meherer Gründe für die USA ein Freihandelsabkommen mit einem Nach-Brexit-Großbritannien zu schließen: - Mehr als 40.000 US-Unternehmen machen Geschäfte auf dem britischen Markt - Beide Länder verfolgen das angelsächsische Kapitalismusmodell, - Briten sind wichtigster außen- und sicherheitspolitischer Verbündeter in Europa. - Trump hat er ein Druckmittel in den festgefahrenen Gesprächen mit der EU. Die USA wollen: - umfassenden Marktzugang für landwirtschaftliche Produkte. - Für industrielle Erzeugnisse die Abschaffung von Importhindernissen, - Zusicherung, dass die Briten keine Digitalsteuern einführen - Einschränkungen für Londons Spielräume, mit "Nicht-Marktwirtschaften" - sprich China - Vereinbarungen zu treffen, - dass die Briten darauf verzichten, ihre Währung zu manipulieren - ein Eingriff in die Unabhängigkeit der Bank of England, - und dass die Briten bei kommerziellen Partnerschaften politisch motivierte Aktionen für einen Boykott oder Sanktionen gegen Israel "entmutigen". Nancy Pelosi aber hat erklärt, ein Deal habe "null Chancen", wenn zugleich mit einer neuen Zollgrenze zwischen Irland und dem britischen Nordirland der Friedensprozess gefährdet werde. "Großbritannien hat keinen Hebel. Großbritannien ist verzweifelt", hat der frühere US-Finanzminister Larry Summers die Versuchsanordnung beschrieben. Auch Premier Johnson weiß, was auf ihn zukommt. "Ich weiß, dass Ihr Jungs ziemlich harte Verhandler seid", sagte er dem Besucher Pence. Der lachte nur kurz auf.