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Dishonesty (Subject) / Dishonesty (Lesson)

Dishonesty

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  • Homo Ökonomikus Ehrlich, wenn Eigennutzen geleitet durch Konsequenzen des Verhaltens Nutzen gezogen wird Entdeckungswahrscheinlichkeit gering Bestrafung hoch
  • Deontologische Sichtweise Moral von Pflichten und Rechten abgeleitet Ehrlichkeit als intrinsisch verpflichtender Wert
  • Internalisierte Standards führen zu Self-maintenance Referenzgrößen für korrektes Verhalten Belohnung und Bestrafung für das Selbstbild
  • Self-justification Moral Disengagement zur self-maintenance Rechtfertigung ex-post zur self-maintenance
  • Die under cup Vorteile: Anonymität, vergleichbare Ergebnisse zwischen Kulturen Nachteile: nur aggregierte Aussagen möglich; außer wenn vorprogrammiert,dass bestimmtes Ergebnis kommt
  • Matrix task Kontrollgruppe vs. Experimentalgruppe oder versteckte ID und nur Fake-Shredding Vorteile: Genauere Messung durch Vergleich mit Kontrollgruppe; bei unlösbaren Matrizen definitive Lügen erkennbar Nachteile: Keine Aussage über Einzelnen möglich; außer bei unlösbaren Matrizen und Computererfassung der Lösungen/fake shredder (kann Integrität der Forschung in Fragen stellen)
  • dot task ambiguous/unambiguous 1. Durchgang ohne Incentivierung 2. Durchgang (20 cent links / 1 Euro rechts) Vorteile: Aussage über Einzelnen möglich; Aussage über Kosten/Nutzen / morning morality effect möglich Nachteile: Bei ambiguous nur aggregierter Bias erkennbar
  • Sender-Receiver Game Zwei Optionen für Sender: ehrlich/unehrlich Vorteile: Aussagen über einzelne Personen möglich Nachteile: Anonymität verzerrt zwischenmenschliche Bedeutung der Lüge; social desireability bias durch Nachverfolgbarkeit
  • Misdirected letters/lost items Erklärungen der Rückgabequoten: altruistic concerns; Self-maintenance Vorteile: kulturelle Unterschiede messbar; Anpassung Geldmenge ermöglicht Prüfung der homo ökonomikus Überlegungen Nachteile: Nur aggregierte Aussagen möglich
  • Ergebnisse zu kulturellen Unterschieden Zwei Ergebnisse: Kultur wirkt auf Unehrlichkeit vs. Kultur wirkt nicht auf Unehrlichkeit aber beeinflusst Normen zur Akzeptanz Labor- und Feldexperimente liefern unterschiedliche Befunde, weil Laborexperimente aus kulturellem Kontext herausgerissen sind Vorurteile über Länderunehrlichkeit wurden nicht bestätigt
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  • Verhaltensänderungen des homo ökonomikus durch Anreize Montoring/Kontrolle Bestrafung
  • Monetäre Belohnung könnte zu _ führen: crowding out effekt (Intrinsische Motivation oft stärker als extrinsische = Blutspenden, Kindergartenkinder, Nuklearabfälle) Andere Effekte: Kindergartenkinderstrafe => Mehr Verspätungen, wegen market pricing Hohe Boni /=/ Höhere Leistung Mittlere Incentivelevel am besten
  • Intra- vs. Interpersonale Leistungsziele Intra: do better than others (mehr cheating) inter: do better than you did before (weniger cheating)
  • Soziale Normen deskriptive Normen: so wird das hier gemacht (wirkt stärker) inj. Normen: so sollte das hier gemacht werden (wirkt schwächer) Aktivierung durch Norm saliency Aktivierung von desk. Normen durch Environment möglich
  • Bänker Normen Social Banker kooperativer als Studenten/Commercial Banker Mehr Betrug bei Team incentive Image der Bänker schlechter als verdient, aber trotzdem viel Betrug
  • Moral Commitment Passend zum deontologischen Ansatz
  • Earnings Management Bei hohem Moral Commitment lassen sich Progabnden mehr Gewinne entgehen als bei geringem Moral Commitment 20-30% Lügen nie Spanne zwischen low und high moral commitment nimmt mit steigenden Kosten zu
  • Narzissten Machiavellisten Psychopathen Inspirieren durch Vision; missbrauchen MA für Selbstbestätigung; hohe Risikobereitschaft Führen Ethisch, wenn es lohnenswert ist; kein tatsächliches Interesse für MA; autoritärer Führungsstil Stressresistent; hohe Risikobereitschaft; Kurzzeitorientierung
  • self-concept maintenance Wahrnehmung des Selbst als besser/gerechter/etc. Selbsttäuschung zur Erhaltung des pos. Selbstbildes möglich Schwellenwert, bis zu dem sich Unehrlichkeit mit Selbstbild verbinden lässt Internalisierte Werte dienen als Referenzgröße
  • Self-justification kog. Restrukturierung Kognitive Restrukturierung moral justification (Ziele waren ehrenswert) euphemistic labeling (Kollateralschäden) advantageous comparison (Andere sind schlimmer)
  • self-justification Minimierung der eigenen Schuld am Schaden Minimierung der eigenen Beteiligung am Schaden displacement of responsibility (Jemand anderes wollte das so) diffusion of responsibility (Andere haben auch Schuld)
  • self-justification Negative Folgen des Fehlverhaltens abschwächen Negative Folgen des Fehlverhaltens abschwächen distortion of consequences (Könnte schlimmer sein) dehumanization (Opfer sind minderwertig) attribution of blame (victim blaming)
  • Gier Eingehen von größeren Risiken erschwert Lernen aus Fehlern (weniger neuronaler Feedback) Enthemmung durch psycho-biologische Mechanismen
  • Hot System Emotional Reflexartig schnelles Denken Fokus auf aktuelle Situation
  • Cool System Kognitiv Reflektierend Langsames Denken Fokus auf die Zukunft
  • Self-control Widerstehen kurzfristiger Versuchungen langfr. Korrelationen zu späterem Erfolg Aufbrauchbare Ressource: wird gemindert durch Erschöpfung (Baumeister), Müdigkeit, Nutzung bei Entscheidungen zwischen ehrlich/unehrlich