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Biologische Psychologie (Subject) / Motorik (Lesson)

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  • Quergestreifte Muskulatur - liegt bei allen Skelettmuskeln und z.T. beim Herzmuskel vor - kleinste Einheit ist die Muskelfaserzelle - Muskelfasern schließen sich zu Bündeln zusammen - im innenliegende Myofibrilln sind zu Kontraktion fähig
  • Myofibrillen - Unterteilung in A und I Bande - Innerhalb der I-Bande gib es Z-Scheibe, welche die Endpunkte eines Sarkomers - in Längsrichtung - parallele, fadenartige Filamente aus Molekülen (Quergestreifte Muskulatur)   -> Myosinfilamente (dicker)   -> Aktinfilamente (dünner) - an den Berührungspunkten (Querbrücken) kommt es bei Aktivierung unter dem Einfluss von Kalziumionen  zu einer relativen Verschiebung der beiden Filamente --> Filamentgleitmechanismsu --> MUSKELKONTRAKTION
  • Glatte Muskulatur - an inneren Organen und Gefäßem - Muskelfasern sind kürzer als bei quergestreifter Muskulatur - insgesamt deutlich geringere Kontraktionsfähigkeit - eher geeignet für langanhaltende Kontraktionen - benachbarte Muskelfasern sind verbunden über Gap Junctions - Myosion und Aktinfilamente sind netzatrig im inneren miteinander verbunden - Einstrom von Kalzium wichtig
  • α- Motoneurone - im Voderhorn des RM - synaptische Zuflüsse über Dendriten oder direkt am Zellkörper - resultieren in IPSP und EPSP - jedes Motoneuron besitzt tausende synaptische Eingänge -> Summe bestimmt ob AP ausgelöst wird - eine Muskelfaser wird durch ein Neuron innerviert - ein Neuron kann jedoch mehrer Tausend Muskelfasern versorgen
  • Motorische Endplatte - synaptischer Kontakt des Motoneurons mit der Muskelfaser in der motorischen Endplatte - birnenartige Form der synaptischen Endigung - postsynaptische Einfaltungen vergrößern Kontaktfläche zur Muskelfaser - Acetylcholin als Neurotransmitter
  • Muskelkontratktion - stärke der Muskelkontraktion hängt von der Anzahl der rekrutierten Motoneurone ab - wenn ein Neuron feuert, Kontrahieren alle Fasern die von diesem Neuron innerviert werden
  • Muskuläre Afferenzen: Muskelspindeln - spezielle Sensoren senden Affernezen über den Zustand der Muskeln an das Gehirn - Muskelspindeln: Bündel von bis 10 quergestreiften  Muskelfasern - Golgi-Sehnenorgan: am Übergang von Muskelfaser zur Sehne; adäquater Reiz: Spannung bei Muskelkontraktionen
  • Eigenreflex - Reizentstehung und Reaktion am gleichen Organ - monosynaptisch - sehr schnell
  • Fremdreflex - gereiztes und reagierendens Organ sind unterschiedlich - polysnaptisch - langsamer - Modulation durch Informationen aus dem Gehirn - weiterer kompensatorischer Akt
  • Reziproke Hemmung - Aktivierung des Agonisten begleitet von Hemmung des Antagonisten
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  • Rückwärtshemmung - Hemmung des Motoneurons durch sich selbst - Gleichzeitige Hemmung des Antagonisten --> Schutz vor Überaktivierung
  • Primärer motorischer Cortex M1 M1 erhält Projetionen aus allen motorischen Arealen - Motorischer Homunculus - Läsionen in M1 führt zu Heiplegie (Lähmung) - Verlust der Willkürmotorik  kontralateral zur Läsionsseite - abgemilderte Form - Hemiparese
  • Pyramidenbahn - Fasern verlaufen aus M1 richtung RM - Pyramiden in der Medulla Oblongata - 95% der Fasern projizieren auf Interneuron - 85% der Fasern kreuzen im Bereich der Pyramiden auf Gegenseite - gekreuzte Fasern verlaufen lateral, ungekreuzte ventral rim RM - Reifung der Pyramidenbahn in den ersten beiden Lebensjahren
  • Das extrapyramidale System: Nucleus Ruber, Vestibularis und Formatio reticularis - kein einheitliches System, Usprung im Hirnstamm - Nucleus Ruber (Mittelhirn): erhält Infos vom Cerebellum, eingebundne in präzise Steuerung Willkürmotorik (kontralateral), Stabilisierung von Körperhaltung und Muskeltonus - Nuclei vestibularis: eingebunden in Gleichgewichtsregulation, aufrechte Körperhaltung - Formatio reticularis: kerne in Medualla Oblongata und Pons, erhalten Infos aus Cortex