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Beratung (Subject) / Examensvorbereitung (Lesson)

Mündliche Fragen

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  • Was wird evaluiert? • GFP und Ernährungsberatung 
  • Was bedingt den Erfolg? • Angemessene Methode wählen 
  • Wer führt die Evaluation durch? • Wissenschaftler, Psychologen, Soziologen und Diätassistent/-in 
  • Für wen wird evaluiert? • Krankhäuser, medizinische und nicht medizinische Einrichtungen
  • Wann wird evaluiert? • Einen bestimmten und variablen Zeitpunkt festlegen; Evaluation kann immer stattfinden 
  • Was sind Gebräuchliche Evaluationsmethoden? ·     Dokumentationsbögen und Ernährungsanamneseblätter·     Strich-und Präferenzliste ·     Beobachtungsbogen·     Ernährungstagebuch
  • Wofür ist Dokumentation wichtig? ·     Als Beratungsnachweis: Verordnungen, Inhalte, Verlauf, Erlebnisse, Rückmeldungen,   Effizienzkontrolle ·     Als Gedächtnisstütze·     Als Grundlage für die Abrechnung der Beratungstätigkeit ·     Als Beweismittel auch in einem zivilrechtlichen Schadensersatzprozess  
  • Form und Inhalt einer Dokumentation? ·     Eine Dokumentation muss schriftlich erfolgen ·     Einmal gemacht Einträge dürfen nicht mehr Verändert werden ·     Jede nachträgliche Änderung durch streichen /überschreiben etc. erschüttert den Beweiswert ·     Falsche Eintragungen müssen als solche gekennzeichnet werden ·     Die Dokumentation muss Zeitnah erfolgen. Niemand kann sich nach mehreren Stunden noch an Einzelheiten des Beratungsgespräches erinnern. ·     Grundsätzlich ist die Dokumentation von demjenigen zu führen, der die Beratung durchgeführt hat.·     Dokumentation muss vom Dokumentierenden abgezeichnet werden = Beweiskraft ·     Allgemeine Floskeln wie „Patient wurde beraten“ sagen nichts über den tatsächlichen Inhalt der Beratung aus.·     Die Dokumentation muss vollständig und genau sein.·     Die Dokumentation muss so durchgeführt, dass ein unabhängiger Dritter z.B. ein gerichtlicher Sachverständiger anhand der Dokumentation den Hergang der Beratung rekonstruieren kann.·     Inhaltlich nur Tatsachen dokumentieren.·     Je größer die Genauigkeit der Dokumentation, desto größer ist der Aufwand. Standards reduzieren den Dokumentationsaufwand (z.B. Textbausteine).·     Besondere Genauigkeit ist bei der telefonischen ärztlichen Anforderung. 
  • Gruppenberatung wie ist die Organisation – Situationsanalyse? ·     Kursangebot aus Eigeninitiative bzw. im Rahmen der beruflichen Tätigkeiten ·     Veranstaltungsort (Klinik, Volkshochschule)·     Veranstaltungsform (Wochenkurse, Abendkurse)o   Wer wird beraten? Schüler? Berufstätige?·     Raumsituation (Praxis? Lehrküche?)·     Geräte als Medieneinsatz?·     Kosten, Kostenbeitrag   
  • Berücksichtigung bei der Planung einer Gruppenschulung? ·     Beratungsthema (vorgegeben, selbst formulieren)·     Auswahl der Inhalte ·     Festlegung der Beratungsziele·     Methodenwahl, Methodenwechsel (Ziel und Zielgruppen)o   Z.B, Gruppengespräche, Gruppenarbeit (beim Metabolischen Syndrom werden die verschiedenen Krankheiten aufgeteilt), Vortrag ·     Auswahl der Mieden ·     Schriftliche Verlaufsplanung
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  • Berücksichtigung bei der Gruppenschulung bei Planung der Zielgruppen ·     Festgelegt (z.B. Diabetiker – Schwangere? Kinder? Adipös?) / nicht festgelegt (z.B. bei gesunder Ernährung)·     Homogen, heterogen ·     Zielgruppenanalyse (Alter, Vorkenntnisse, Bildungsniveau --> bei Kindern)·     Teilnehmerzahl·     Kennen sich die Teilnehmer?·     Erwartungen und Wünsche der Teilnehmer?·     Haben die Teilnehmer eigene Erfahrungen?
  • Welche Anforderungen sollten an ein Ziel eines Gruppenseminars gestellt werden? ·     Ziele vorher festlegen ·     Je einfacher und kürzer das Ziel formuliert ist, umso besser ·     Anforderungen an das Ziel:o   Präzise und positiv formuliert o   Tatsächlich erreichbar sein o   Messbar sein o   Plausible und anderen vermittelbar sein
  • Organisation und Planung einer Gruppenberatung, was muss ich als DA berücksichtigen? ·     Organisation – Situationsanalyse·     Planung ·     Planung – Zielgruppen ·     Planung – Räumlichkeiten·     Zeitliche – Planung·     Ziele des Seminars·     Materialsammlung 
  • Gruppenberatung – Ablauf Vorbereitung·     Sicherstellung eines störungsfreien Ablaufs  Durchführung:·     Qualifiziertes Personal für das jeweilige Schulungsthema (ggf. Arzt dazu nehmen)·     Schulungsprogramme (Inhalte + Ansprechpartner) öffentlich machen ·     Patienten persönlich einladen ·     Lerninhalt auf den Zuhörerkreis anpassen ·     Absprache von Thema und Medienauswahl ·     Teilnahme von Angehörigen an der Schulung ermöglichen ·     Gruppeneinteilung je nach Teilnehmerzahl und Thematik ·     Anzahl der Patienten 3-12·     Namenschilder und Augenkontakt aller Teilnehmer und der DA·     Stichwortkarteikarten für „roten Faden“·     Passende Kleidung ·     Unsicherheitsphasen überbrücken ·     Fragen immer beantworten ·     Ziele wiederholen und üben lassen ·     Einzelgespräche planen
  • Indikationen für Gruppenberatung? Þ  Geeignetste Form für IntensivunterrichtÞ  Wenn Verstärkung durch Teilnahme an der Gruppe nötig ist um Verhaltensänderungen zu erreichen Þ  Beste Zeit, wenn Patienten sich grundsätzlich mit seiner Krankheit auseinandergesetzt hat o   Dauert gewöhnlich einige Monate
  • Vorteile Für den Berater /-in einer Gruppenberatung?  Breitenwirkung erhöht Lernt in Aussprache die Probleme und Erfahrungen der Patienten besser kennen und kann sie bei ihrer Arbeit berücksichtigen  Gruppenteilnehmer nehmen nicht nur das passiv Informationen auf sondern verarbeiten sie aktiv  Zeit und Kostenersparnisse
  • Vorteile für die Gruppe einer Gruppenberatung? Þ  Nicht nur theoretische InformationenÞ  Vergleich der Probleme von anderen Teilnehmern mit den eigenen wird häufig als praxisnähe und glaubhafter angesehen Þ  Problembewusstsein wir geweckt, Erfahrungen und Beobachten andere Gruppenmitglieder erleichtern das Erkennen der Problemsituation und die Suche nach Lösungsmöglichkeiten Þ  Neuerungen / Verhaltensweisen in der Gruppe ausgiebig diskutiert und positiv beurteilt werden, fällt es dem einzelnen leichter diese zu übernehmen, da er von der Gruppe auch bei Rückschlägen geschützt wird Þ  Förderung des Austausches von Wissen und Erfahrungen (Stimulierung der Kommunikation) + Bessere Patientenmotivierung Þ  Gefühl der Zugehörigkeit zu einer Gruppe Þ  Förderung des Reifeprozesses bei Patienten und FamilienÞ  Hilfe zur KrankheitsbewältigungAktive Teilnahme an der Behandlung
  • Definieren sie den G- NCP ·      = German Nutrition Care Process·      Methode der systematischen       Problemlösung·      Ernährungsbezogene Probleme       qualitätskontrolliert lösen
  • Nennen Sie die Ziele der Einführung des G-NCP ·      Abgrenzung zur Laientätigkeit·      Anerkennung der beruflichen Leistung·      Sammeln von vergleichbaren und       nachvollziehbaren Daten·      Verbesserung der Qualität der Arbeit·      Evidenzbasiertes Arbeiten·      Änderung der Berufsbezeichnung
  • Welche Felder sind um die Beziehung der DA und Nutzer aufgebaut? 1.    Ernährungsassessment2.    Ernährungsdiagnose3.    Planung der Ernährungsintervention                                        (dynamischer Prozess)4.    Durchführung der Ernährungsintervention5.    Evaluation (und Monitoring)·      Stetiges prozessübergreifende Re-Assessment und Monitoring
  • Wie ist der mittlere Ring des G-NCPs aufgebaut? ·      Evidence Based Dietetics Practiceo     Durchgeführte Maßnahmen orientieren sich an der besten zur Verfügung stehenden Evidenz·      Berufsethik und Berufsrichtlinien·      Intra- und interprofessionelle Zusammenarbeit·      Clinical Reasoningo     Alle Denk- und Entscheidungsprozesse, wodurch therapeutische Situationen beeinflusst    werden und zum begründeten Handeln führen
  • Nennen sie die Umgebungsfaktoren des G-NCP, welche Einfluss auf die ernährungsbezogenen Maßnahmen nehmen. o  Ökonomieo  Settingo  Sozialsystemo  Gesundheitssystem
  • Nennen sie die wichtigsten Schritte des Ernährungsassessments und das allgemeine Ziel. Ziel: ernährungsbezogene Probleme identifizieren 1. Schritt: Datenprüfung 2. Schritt: Clustern 3. Identifizierung
  • Nennen sie Beispiele für ICF Kategorien. o  Körperfunktionen und Struktureno  Aktivitäteno  Partizipation/ Teilnahmeo  Personenbezogene Faktoreno  Umweltfaktoren
  • Die Ernährungsdiagnose im G-NCP wird mithilfe des PESR Statements formuliert. Was genau sagt dies aus? P - Problem E - Etiology S - Signs/ Symptoms (direkt messbar) R - Ressourcen ( Eigenschaften, Kräfte, Möglichkeiten, Fähigkeiten des Nutzers, seines Umfelds auf den Einfluss des Ernährungsproblems)
  • Nennen sie die Inhalte der Planung einer Intervention des G - NCP Ziele: messbar, realisierbar, DA errrechbar  Auswahl der geeigneten Ernährungsintervention Festlegung Häufigkeit und Dauer Festlegung Monitoringparameter 
  • Definieren sie das Nutrition Care Outcome Ergebnis der Ernährungsintervention, was im direkten Zusammenhang mit Ernährungsdiagnose und den Interventionszielen steht 
  • Wodurch lässt sich Zeit einsparen? 1. Prioritätenfestlegung2. Delegation3. Maßnahmen zur Verringerung von Störungen
  • Erläutern sie das Zeitmanagement nach der A - B – C Analyse A – muss Aufgaben 1-2 x pro Tag einplanen B- Soll Aufgaben 2-3 x pro Tag vornehmen C- Kann Aufgaben Nachdem A und B erledigt beliebig viele
  • Was besagt die MENÜ Methode? M= Maßnahmen erfassen (bereits festgelegte Aufgabe, Termine eintragen; Lebensbereiche: Beruf, Weiterbildung, Privat-, Freizeit-, sozial- gesellschaftlicher Bereich)E= Entscheiden über Dringlichkeit mit Hilfe des ABC-PrinzipsN= Notwendige Zeit schätzen und Basisziele festlegen (realistisches Pensum)Ü= Übertragen in Terminplaner/Tagesplan/Kalender
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  • Welche Arten von Motivation gibt es? Extrinsisch (von außen)Intrinsisch (Eigeninteresse)
  • 5 Grundregeln eines Vortrags 1. Klarheit über den Zweck 2. Kenntnisse über den Zuhörerkreis 3. Redezeit festlegen4. Interesse wecken5. Medien 
  • Kopf: kognitiver Bereich 5 Aspekte nach Bloom 1. Kenntnisse/ Wissen2. Verstehen3. Anwenden4. Analysieren5. Synthetisieren6. Bewerten 
  • Herz: affektiver Bereich 5 Aspekte nach Krathwohl 1. Aufnahmebereitschaft2. Reaktionsbereitschaft3. Wertung/ Bewertung4. Konkurrierender Werdekomplex (in sich gehen)5. Bestimmter Werdekomplex (der Wille was zu ändern) 
  • Hand: psychomotorischer Bereich 5 Aspekte nach Guilford oder Dave 1. Imitation2. Manipulation3. Präzisierung4. Handlungsgliederung 5. Naturalisierung 
  • Die 3 Gruppen der Führungsziele nach Kurt Lewin. 1. Autoritär2. Demokratisch3. Laizzez- faire 
  • Nach Rogers soll in einem helfenden Gespräch der Berater im Gespräch mit einem Klienten drei förderliche Haltungen und Aktivitäten verwirklichen. Nennen sie diese. 1. Echtheit/ Aufrichtigkeit2. Wertschätzung/ emotionale Wärme3. Einfühlendes Verstehen/ Empathie
  • Die Ernährungsanamnese ist ein Hilfsmittel für Berater. Nennen sie die 5 Säulen der Ernährunganamnese. 1. Daten zur Person2. Daten zur Ernährungsgewohnheit 3. Daten zum Lebensmittelverzehr 4. Anthropometische Bewertung und Labor 5. Daten zur Gesundheit 
  • Unterrichtsformen und Schulungsformen -      Frontalunterricht (Hilberer)-      Fragend entwickelndes Verfahren  -      Impuls- setzendes Verfahren-      Unterrichtsgespräch (Kaiser)-      Aufgebende Form (Hardt) -      Diskussion (Psychologie)
  • Beratung ist... -       Verhaltensänderung-       Wissensübermittlung-       Informationsvermittlung-       Orientierungshilfe-       Planungshilfe-       Entscheidungshilfe-       Hilfe bei der Lösung konkreter aktueller Probleme
  • Gestaltungselemente von denen Verständlichkeit abhängt: eingehen auf individuelle Situation sich hineinversetzten  Prinzip des Gewährens (den Partner frei äußern lassen) Verständliche konkrete Ausdrucksweise