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Beratung (Subject) / Examensvorbereitung (Lesson)

Mündliche Fragen

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  • Nennen Sie die Ziele, die in der Ernährungsberatung angestrebt werden. Wissensvermittlung, Hilfe zur Selbsthilfe, persönliche Beratung, Vertrauen zw. Berater und Patient schaffen, Motivation, emotionale Stütze, Bewusstsein für notwendige Verhaltensänderung aufbauen 
  • Zum besseren Erreichen von Lerninhalten für Berater und Patient werden schrittweise Ziele formuliert. Nennen Sie die drei Etappenlernziele. Machen Sie diese am Beispiel der cholesterinarmen Kost deutlich. Richtziel: Der Patient kann eine cholesterinarme Kost eigenständig durchführen. Feinziel:  Der Patient kennt cholesterinreiche LM.      Der Patient weiß wie man sich fettarm ernährt. Grobziel: Der Patient kennt den Hauptnährstoff “Fett”     Der Patient weiß, welche Aufgaben Cholesterin im Körper hat.
  • Welche Faktoren sind für den Lernprozess und Lernerfolg wichtig? Begründen Sie Ihre Aussagen. Motivation àzum Lernen / Lernaktivität steigern Rückmeldung àje unmittelbarer desto besser (Erfolg und Misserfolg)Wiederholung àzum Festigen des gelernten Übung àzur Festigung, Umsetzbarkeit, Lücken erkennen  
  • Didaktische Aspekte spielen bei jedem Beratungsgespräch eine wichtige Rolle. WOMIT, WANN UND WO unterstützen Sie als Diätassistent(in) Ihre Beratung? -Rahmenbedingungen: Raum, Ort, Zeit-geeignete Räumlichkeit (still, Möglichkeit Aufzug, Treppe, bequeme, breite Stühle, Fenster)-Ort (einfache Anfahrtmöglichkeit, Parkplatzmöglichkeit)-Zeit (genug Zeit für Beratung und Pufferzeiten einplanen, geeignete Öffnungs- und Sprechzeiten) -Medien-praktische Übungen/Lehrküche
  • Um der nachlassenden Aufmerksamkeit während der Beratung entgegenzuwirken sind folgende Maßnahmen hilfreich: Patient auf aktuellen Wissensstand abholen, Pausen machen, Zeit für Fragen geben, Lüften, frische Luft, Bewegung, verschieden Medien/Methoden anwenden, aktive Übungen, Augenkontakt halten
  • Worin bestehen die Aufgaben der Ernährungsberatung nach PUDEL? -Problem finden/erarbeiten mit Patienten-geeignete Gesprächsform, um Patient mitzunehmen-konkrete Vorschläge-soziopsychologischen Hintergrund verstehen-Grenzen der Beratung kennen àRealistische Zielsetzung 
  • Was kann der Patient von einer qualifizierten und individuellen Ernährungsberatung erwarten? Zeit nur für Ihn, Wissensvermittlung in leichter, verständlicher Sprache, praktische Tipps für die Umsetzung im Alltag, individuelle, persönliche Beratung, Hilfe zur Selbsthilfe, Unterstützung bei der Problemlösung, keine Wertung, sondern Zuspruch und Motivation
  • Viel Zeit wird täglich durch Störungen im Arbeitsablauf vergeudet. Welche Maßnahmen können die Störungen verringern? Tür schließen, Freie-Zeit einplanen, Pufferzeiten einplanen, Delegieren, nicht immer Ja-Sagen, Anruf/Telefon  Anrufbeantworter, Sprechzeiten, schriftliche Planung
  • Erklären Sie kurz an einem konkreten Beispiel, wann und in welcher Situation eine Einzelberatung und wann eine Kleingruppenberatung (3-6 Personen) angezeigt wird. Einzelberatung: Geeignet zur Informationsvermittlung. Wenn Krankheit erst diagnostiziert wurde und Patient sich noch nicht damit auskennt, z.B. Zöliakie. Patient benötigt genaue Anweisungen, Fokus auf Ihm und seiner Ernährung. Es kann individuell auf die Probleme des Patienten eingegangen werden, Patient kann sich frei äußern. Kleingruppenberatung: Geeignet zum Wissensaustausch. Es sollte eine homogene Gruppe sein, um allgemeine Informationen zu vermitteln oder zu wiederholen. Motivation wird gesteigert am Ball zu bleiben, Patient erkennt, dass er nicht alleine mit der Krankheit ist, z.B. Diabetesschulung oder Abnehmgruppe.
  • Wichtig ist es, bei der Patientenschulung stets den „ganzen“ Patienten anzusprechen. Ein effektiver Unterricht sollte daher drei verschieden Lernzielbereiche/Dimensionen berücksichtigen. a)Um welche Lernzielbereiche handelt es sich? b)Wie können Sie die Bereiche des Patienten ansprechen? a)Kopf-Hand-Herz     kognitiv-psychomotorisch-affektivb)Kopf: Wissensvermittlung und Abfragen des Wissens (Übungen und Wiederholung, um Wissen zu festigen)Hand: praktische Übungen (Vormachen, z.B. Ausschneiden von LM, erst ungenau, durch Übung genauer, zum Schluss automatisiert wie Zähneputzen)Herz: Einfühlsam, Verständnis und Geduld zeigen 
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  • Welche Aufgaben erfüllen Medien in der Beratung? Machen sie diese an einem konkreten Beratungsverlauf Ihrer Wahl deutlich. Aufgaben Medien: Wissensvermittlung, Lern- und Lehrgegenstand, um neue Aspekte der Krankheit aufzuzeigen, darstellende oder erarbeitende MethodeBsp.: In Kleingruppen aufgeteilt. Jede Gruppe bekommt ein Blatt, um seine Teilaufgabe zu bearbeiten und aufzuschreiben und trägt es anschließend der Gruppe auf einem Flipchart vor.
  • Um eine verlässliche Darstellung der Ernährungsgewohnheiten zu erhalten, ist das Führen von Ernährungsprotokollen sinnvoll. a) Welche Vorgaben müssen Ernährungsprotokolle, z.B. für einen adipösen Patienten, enthalten? Name des Patienten, Uhrzeit, genaue Mengenangaben, Trinkmenge + was wird getrunken, Welche Produkte werden verzehrt und welche Menge, Mahlzeitenhäufigkeit,  Esstempo , wird Zucker / Süßstoff verwendet, Hunger / Sättigungsgefühl, Gefühle vor und nach dem Essen, Aktivität, Beruf
  • Welche Informationen erhalten aus einem Ernährungsprotokoll für eine effiziente Beratung? -      Um wie viel Uhr wird gegessen und wie viele MZ gibt es / Tag -      Trinkmenge und was -      Wo Potential zur Veränderung ist und was jetzt schon gut ist-      Ernährungsfehler-      Nährstoffangaben-      Überernährung/ Unterernährung-      Ob aus Hunger gegessen wurde und ob der Patient sich danach gesättigt fühlt -      Ungefähre Mengen von LM / Tag -      Gewohnheiten, Vorliebem-      LM-Austauschmöglichkeiten-      Koch- und Küchentechnikerfahrungen -      Aktivitätslevel 
  • Zur Feststellung der Nahrungsmittelaufnahme bzw. Nährstoffzufuhr wurden von der Ernährungsforschung Erhebungsmethoden entwickelt. Nenne Sie vier Ernährungserhebungsmethoden, die im beruflichen Alltag am häufigsten angewandt werden. -Fragebogen mit vorgegebenen Fragen --> Quantitativ-Befragung --> Qualitativ-Anamnesegespräch-Ernährungsprotokoll
  • Zur gezielten Vorbereitung einer individuellen Diätberatung braucht der Berater bestimmte Angaben und Informationen über den Patienten. a) Welche Angaben und Informationen brauchen Sie z.B. bei einem Patienten mit akutem Gichtanfall? b) Welche Informationsquellen müssen Sie nutzen? a)(Harnsäurespiegel im Serum isthäufig nicht erhöht, da im akuten Anfall die Harnsäure bereits auskristallisiert ist. Ein normaler Harnsäurewert schließt einen akuten Gichtanfall daher nicht aus)Entzündungswerte,Laborbefunde (Leukozytose, Erhöhung der ESR), allg. Anamnese (Alter, Beruf, Größe, Gewicht, BMI), Krankengeschichte, vorherige Anfälle, Diätverordnung, Medikamente, LM-Verzehr/Ernährungsprotokollb) Krankenakte, Arzt, Befragung des Patienten 
  • Welche Inhalte muss eine Diätbroschüre für einen M. Crohn-Patienten enthalten, die Sie für Patienten selbst erstellen müssen? -      Inhaltsverzeichnis-      Erläuterung der Krankheit: Morbus Crohn -      Ätiologie, Klinik, Verlauf, Diagnose-      Komplikationen-      Nach Operation -      Akute Phase vs. Remissionsphase -      Ernährungsempfehlung (Reizarmekost)-      Geeignete Küchentechnik-      Rezeptideen (Frühstück-, Mittag-und Abendessen)-      Wo bekommt man als Betroffener Hilfe (DA, Selbsthilfegruppen)
  • Formal ist die Ernährungstherapie zurzeit nur für Patienten mit Mukoviszidose oder einer selten angeborenen Stoffwechselstörung Bestandteil der Pflichtaufgaben der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV). Nennen und erläutern Sie zwei Möglichkeiten der Diätassistenten, Ernährungsberatung im Rahmen der GKV und nach dem Fünften Buch Sozialgesetzbuch (SGB V) als Leistung außerhalb des Heilmittelkatalogs anzubieten. Paragraph 20 SGB V: PräventionsgesetzParagraph 43 SGB V: chronische Erkrankungen
  • Zur Erhebung eines Ernährungsbefunds kommen verschiedene direkte Ernährungserhebungsmethoden zum Einsatz. Nennen Sie mögliche Fehlerquellen, die bei der Erhebung von Seiten des Erhebungspersonals (Berater) und von Seiten des Teilnehmers (Patienten) das Ergebnis verfälschen können. Fehlerquellen von Seiten des Beraters:-      Nicht aufmerksam Zuhören-      Lustlosigkeit-      Wenig Aufmerksamkeit-      Ablenkung / Störung -      Unwichtige Fragen stellen -      Vorurteile vor dem Gespräch haben -      Falsche / nicht passende Ernährungserhebungmethoden anwenden -      Falsche Gesprächsform,-technik und -führung -      Falschen Zeitpunkt wählen (Visite, nach Diagnose, beim Essen) Fehlerquellen von Seiten des Patienten:-      Falsche Wahrnehmung-      Verhaltensänderung „nur fürs Protokoll“-      Grobe / nicht genaue Aussagen -      Lustlosigkeit-      Missvertrauen-      Scham / Unwohlsein -      Verständnis für Aufgabe fehlt und wird falsch verstanden -      Störung durch Radio / TV -      Trauer / Abwesenheit durch Diagnose / „anderen Problemen“ 
  • Um der nachlassenden Aufmerksamkeit während der Beratung entgegen zu wirken sind folgende Maßnahmen nötig: - Einbringen des Patienten z.B. Fragen stellen, Gruppen / Partneraufgaben - Arbeiten mit unterschiedlichen Medien, um Interesse beizubehalten - Frontalunterricht meiden - Wiederholungen einbauen 
  • Nennen sie die Grundsätze der Gesprächsführung nach Rogers. 1. guten Kontakt finden und Vertrauen schaffen2. aktiv zuhören3. Ansetzen andere Stelle, die der Beratungspartner anbietet, evtl. durch Fragen oder erkennbare Unsicherheiten4. Reagieren und Argumentieren auf der Verstehens- und Erlebnisebene des Partners5. Aufrichtige Einstellung zum Beratungspartner finden und  diese zum Ausdruck bringen6. Vernunftgemäßen Abstand finden, rationale Distanz7. Ergebniskontrolle des bisherigen Gespräches8. Konstruktive Abschluss finden 
  • Techniken der Gesprächsführung nach Rogers: 1. Atmosphäre schaffen, für Ruhe sorgen, Störungen vermeiden, Bereitschaft wecken; nie mit Kritik beginnen, zunächst Selbstwertbestätigung geben; alle Gesprächspartner einbeziehen.2. Durch Gesten und Verhalten Kontakt ausüben, z.B. non-verbal: durch nicken, Augenkontakt;verbal: Ja, Bestätigung durch Zustimmung;averbal: Hmm, aussprechen lassen und nicht in die Rede fallen, am Anfang nicht zu stark lenken.3. Durch weiterführende Fragen zur Zusammenfassung führen,Kontrollfragen einbauen, keine eigene Ideen und Wünsche in den Partner hineininterpretieren.4.Ungünstige Sprache; wenig Fremdwörter,keine Schachtelsätze, wenig Fachausdrücke.. Pastorale, belehrende, manipulierende Sprachweise vermeiden. Gespräch nicht übergehen lassen in Streit bzw. Rechthaberei.5. keine Besserwisserei,nicht auf Kompetenz beharren, bei komplizierten Fachfragen Fachmann und Fachliteratur hinzuziehen.6. Nicht emotional reagieren,sachlich und freundlich, aber nicht „Fremd“ sein.7. Feststellen, ob man verstanden worden.8. Gespräch zusammenfassen,Folgeschritte besprechen, sich in freundlicher Atmosphäre verabschieden. 
  • Verständlichkeit ist eine der wichtigsten Voraussetzungen. Um Informationen erfolgreich zu vermitteln. Beschreiben Sie die vier Gestaltungselemente, von denen Verständlichkeit abhängt. - eingehen auf die individuelle Situation- sich hineinversetzen in das Erleben des anderen, in sein Zumute sein (Empathie)- Prinzip des Gewährens, den Partner frei äußern lassen- verständliche, konkrete Ausdrucksweisen
  • Zur gezielten Vorbereitung einer individuellen Diätberatung braucht der Berater bestimmte Angaben und Informationen über den Patienten. 18 a) Welche Anhaben und Informationen brauchen Sie z.B. bei einem Patienten mit einem akuten Gichtanfall? b) Welche Informationsquelle nutzen Sie? - Angaben der Person (Geschlecht, Name, Beruf, Alter, Größe)- Laborwerte (Harnsäurewerte, Blutfettwerte), Blutdruck - Verfassung (Schmerzen  Ort)- Ernährungsstatus (Anamnese) - Erstdiagnose, erste Beratung, soziales Umfeld - Arztbrief- Diätverordnung - Angaben vom Patienten - Informationen der Erkrankung aus verschiedenen Quellen  - Arztbrief- Diätverordnung - Angaben vom Patienten - Informationen der Erkrankung aus verschiedenen Quellen 
  • Grundsätze nach Pudel? Þ  Eigentliche Problem erkennen (Hilfestellung geben)Þ  Durch geeignete Gesprächsführung vom Patienten neue Sichtweisen eröffnen Þ  Patient konkrete handlungsbezogene Vorschläge vorstellen Þ  Sozialpsychologischen Hintergrund verstehen Þ  Grenzen der Wirksamkeit einer Beratung kennenlernen um realistische Ansprüche an das eigene Selbstverständnis zu stellen
  • Wie ist der Aufbau des Beratungsdiamanten? Þ  WER (Diätassistentin) Þ  WAS (Inhalte)Þ  WARUM / WOZU (Ziele)Þ  WOMIT (Medien)Þ  MIT WEM (Patienten)Þ  WANN / WO (Rahmenbedingungen)Þ  WIE (Methoden) Kopf (kognitive Bereich): Wissen, Verstehen & Denken Herz (affektive Bereich): Affektive Ziele, spezielle Einstellungen, Interesse, Werthaltung, Vertrauen und Aufmerksamkeit Hand (Psychomotorischer Bereich): Konkrete Umsetzung und Handeln, Menschliche Fähigkeiten (Sprechen, Kochen, Zubereiten einer Diät)
  • Was sind Kennzeichen einer Beratung? • Zum Wohle des Ratsuchenden• Auf partnerschaftlichen Ebene • Für den Patienten zur Entscheidungsfähigkeit (durch Alternativvorschläge)   Vom müssen zum wollen zum aktivieren 
  • Wie sind die Vorrausetzungen für eine Beratung für den Patienten?  Zeit für Patient Interesse, Freundlichkeit, Aufmerksamkeit, Wissensvermittlung Hilfe zur Selbsthilfe Hilfe zur praktischen Umsetzung 
  • Wie sind die Anforderungen an den Berater (berufliche Handlungskompetenzen)? Þ  BeratungskompetenzenÞ  Fachkompetenzen (Medizinisches Wissen, Diätetik, Koch und Küchentechnik etc.)Þ  Methodenkompetenzen (Lerninhalte vermitteln, Gesprächstechniken, Fragetechnik)Þ  Sozialkompetenzen (Pädagogik, Soziologie, Psychologie, gute Umgangsformen, Kommunikation, Motivation, Interaktion) Þ  Individualkompetenzen (emotionale Kompetenzen, Leistungsbereitschaft, Lernfähig, Selbstständig, Verantwortungsfähig, physische und psychische Belastbarkeit)
  • Wie sind die 5 Stufen die der Patient durchläuft während einer Beratung / Schulung ? Gesagtes nicht gleich gehört Gesagtes gehört heißt nicht das er es verstanden hat Pateinten hat es verstanden heißt nicht das er damit einverstanden ist Patient ist mit dem gesagtem einverstanden heißt nicht das er es auch anwendend Wendet der Patient Gelerntes an heißt das noch nicht das er es im Alltag beibehält
  • Wie sind die 4 Bausteine der Lernziele?  Was soll gelernt werden? In welcher Dimension soll der Lernprozess angepasst werden? Unter welchen Voraussetzungen soll gelernt werden / Womit? In welcher Zeit/ Qualität/ Anspruch soll welche Menge an Informationen gelernt werden? 
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  • Wie ist die Struktur einer Beratung? Ist Lage des Patienten Þ  Seit wann ist die Krankheit bekannt? Wie ist seine Situation? Was sind die Umstände?Aktiver Lernprozess vom Berater / Verständnisprozess Soll Lage Þ  Ziele erreichen, gewünschte Werte / Erfolge    
  • Wie sind die Gesetzte der Kommunikation (Warztlawik)? Man kann nicht nicht kommunizieren Jede Kommunikation hat einen Inhalts-und ErziehungsaspektJede Kommunikation hat eine verbale und eine nonverbale Ebene Die Kommunikation hängt von der Interpunktionsstruktur ab Die Zwischenmenschliche Kommunikation ist entweder symmetrisch / komplementär
  • Was sind die Voraussetzung für ein ehrliches Gespräch? 1. Ehrliches Interesse2. Nicht beurteilende Haltung3. Nin-direktive Haltung (keine Vorurteile)4. Absicht den Klienten zu verstehen 5. Objektivität des Gesprächsgeschehen 
  • Wie sind die Gesprächstechniken ? Aktives Zuhören Gesprächspausen Fragetechniken Geschlossene Fragen = Fakten / direktOffene Fragen = W-Fragen Verbalisieren Wiederholen des PatientenanliegensAufgreifen der Inhalte des Patienten Wiedergabe was Patient gemeint / gefühlt hat Paraphrasieren Inhalte zusammengefasst in eigene Worte Wiedergeben  
  • Nenne die Funktionen eines Beratungsgespräches? 1. Klärung der Lage der Ursache des Problem wichtig ist: Problem muss genau genannt werden 2. Einsicht in die Problemsituation schaffen 3. Lösungsmöglichkeiten aufziehen und unzutreffende Vorstellungen korrigieren. Erkennen von Hemmfaktoren. Alle Aspekte, die für die Folge bedeutsam sind herausarbeiten 4. Ermutigen und Unterstützung zum Handeln geben 
  • 10 Gebote, des guten Zuhören Nicht sprechen GeduldBeherrschen Gesprächspartner entspannen Zeigen, dass gut zugehört wird Stille ertragen Kritik und Vorwürfe sollten sie nicht aus dem Gleichgewicht bringen Auf Partner einstellen Fragen sie Blickkontakt und positive Körpersprache
  • Wie sind die Phasen in Beratungsgesprächen mit Zielen? Gesprächseröffnung·     Positive Beziehung schaffen ·     Angstfreie, angenehme Atmosphäre schaffen Anliegenerklärung·     Ermitteln des Beratungsproblem / Informationsanliegen Zielbestimmung·     Definition des Problems Informationsdarbietung·     Informationen zur Lösung des Problems soll vom Patienten aktiv umgesetzt werden können Gesprächsende mit Konstruktivem Abschluss·     Sicherstellung der vermittelten Informationen ·     Selbsthilfe aktivieren ·     Eigenverantwortlichkeit fördern 
  • 3 Phasen einer Beratung Vorbereitungsphase Durchführungsphase Nacharbeitungsphase 
  • Vorbereitungsphase (1) für die Beratung? ·     Sammeln von Informationen für den Patienten und Berater·     Anmeldung·     Krankengeschichte, Kurve, Gespräch mit therapeutischen Team·     Soziokulturelle Kriterien (Beruf, Verheiratet)·     Erstellen von Beratungshilfen Unterlagen / Medien·     Patientenkartei anlegen·     Ernährungsanamnese / Protokoll / Gewichtskurve·     Austauschtabelle / Nährwert-tabellen Menüvorschläge, Attrappen, Proben etc.·     Fachwissen kontrollieren
  • Durchführungsphase (2) für die Beratung? ·     Kontaktaufnahme·     Terminvereinbarung·     Auswerten von Ernährungsanamnese / Protokoll·     Inhalte der Beratung festlegen·     Wissensvermittlung·     Lösungsvorschläge, Motivation zur praktischen Umsetzung·     Erfolgskontrolle einsetzten·     Terminabsprache 
  • Nacharbeitungsphase (3) für die Beratung? ·     Patientendokumentation·     Sicherung von Daten und Informationen·     Qualitätssicherung und Tätigkeitsnachweis·     Eigenkontrolle und Fremdkontrolle·     Erfolgskontrolle, Evaluierung, Bericht vom Arzt
  • Was sind Schwierigkeiten bei der Ernährungsberatung von Adipositas? ·     Ganzheitliches Verstehen verbunden mit kritischer Reflexion ·     Viele Misserfolge des Adipösen = Druck und Angst muss genommen werden ·     Betroffener steht oft unter Druck da er gewisse Schuldgefühle bei Misserfolgen entwickelt ·     Ernährung ist allgegenwertig, Bedürfnisse berücksichtigen ·     Zielsetzung / Hilfe zur Selbsthilfe geben ·     Räumliche Situation ·     Bewusstsein schaffen für eine langfristige Änderung·     Kleine, langsame Erfolge sind der Anfang ·     Grundursache finden ·     Vertrauensgrundlage Schaffen, loben statt predigen   
  • Erfolgskontrolle während der Beratung (Einzel und Gruppenberatung) Antworten der Patienten auf Kontrollfragen (Offene Fragen!)Antworten der Patienten auf Zuordnungsfragen Einsatz von Fragebögen (auch für Beratungsstatistiken)àfür Gruppenschulungen zur Wissen abfrage vor, während und nach Gruppenschulungseinheiten Einsatz von speziellen Tabellen (KH-Austauschtabelle, Fetttabelle etc.)Einsatz von LM-Attrappen (z.B. um Cholesteringehalt von verschiedenen LM darzustellen)Einsatz von Lehrküchen (für die verschiedenen Erkrankungen und zur Versachlichung von praktischer Umsetzung)Einsatz und Einkaufstraining / LM-StraßeEinsatz von Restauranttraining / Büfetttraining
  • Erfolgskontrolle nach der Beratung (Einzel und Gruppenberatung) Erfolgsmeldung durch Patienten (höhere Wahrscheinlichkeit bei chronischen erkrankten Patienten als bei Adipösen / Gicht / Hypertonie etc.)Telefonische RückmeldungRücksendes eines ausgefüllten Vordrucks nach verabredeten Zeitraum (z.B. bei einem Diabetes Zentrum nach einer Diabetes Schulung)Nochmalige Besuche des Patienten (Wichtige Angaben: Öffnungszeiten, Telefonnummer etc.)Wenn möglich und angebracht Namen und Telefonnummer des Patienten notieren (Datenschutz berücksichtigen) damit die Beratungsfachkraft nachfragen kann
  • Schema zur Selbstkontrolle bei der Durchführung der Beratung: VorbereitetAuswahl, Umfang und Gliederung des Beratungsinhaltes (Reinfolge sollte Sachlogisch sein / roter Faden zu erkennen sein)Einstellung auf den Patienten / Partner Erkennen der Beratungssituation (Vorwissen des Patienten durch Familie ggf. berücksichtigen)Auswahl und Einsatz der Beratungsmittel
  • Schema zur Selbstkontrolle bei der Beratungskraft ·     Auftreten (Vorstellen mit Name, Patienten mit Name ansprechen)·     Kontakt und Ausdrucksweise (kurze, leicht zu verstehende Sätze / Wörter wählen)·     Fachliche Sicherheit·     Sinnvolle Fragen des Patienten und Bitte um eine weitere Beratung·     Rückmeldung des Patienten über Erfolg / Misserfolg
  • Schema zur Selbstkontrolle beim Ratsuchenden • Verhalten, Reaktion, Körperhaltung, Ausdrucksweise
  • Anwendung von Evaluation in der Beratung für? • Wirksamkeit der Maßnahme bewertet • Vom Berater am Patienten gemessen / Qualitätskontrolle
  • Wie ist das Ablaufschema einer Evaluation? Entscheidung zwischen Selbst- und Fremdevaluation --> Bestimmung der Ziele der Evaluation (Fragebögen - was will man untersuchen) --> Überprüfbarkeit der Evaluierbarkeit und Festlegen des Evaluierungsansatz (Qualitativ, Quantitativ und Valide) --> Ausarbeitung des Evalierungsansatz --> Datenerhebung --> Datenanalyse --> Präsentation der Ergebnisse --> Evaluation der Evaluation 
  • Ziele der Evaluation? ·     Untersuchungen von Effektivität und Effizienz von Dienstleistungen Spezifische Ziele wären BeispielsweiseÞ  Verhaltens-und EinstellungsänderungÞ  Stärkung des Gesundheitsbewusstsein Þ  Förderung der Selbstverantwortung Þ  Senkung der Erkrankungs-und Sterberate