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Krankheitslehre (Subject) / EXAMEN (Lesson)
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- Erklären sie den Begriff: chronisch-entzündliche Darmerkrankungen Unter chronisch entzündlichen Darmerkrankungen sind Colitis Ulcerosa und Morbus Crohn zu verstehen. Die beiden Krankheitsbilder sind sich in ihren Symptomen sehr ähnlich jedoch auch zu differenzieren.
- Beschreiben sie das genau diagnostische Vorgehen bei der Verdachtsdiagnose einer chronisch-entzündlichen Darmerkrankung Anamnese und Klinik Im Labor die Entzündungsparameter feststellen (CRP und BSG)Darmwandkoloskopie Koloskopie mit StufenbiopsieIleumskopie mit Biopsie Stuhlgangdiagnostik Ggf. MRT
- Nennen Sie andere Erkrankungen, die differentialdiagnostisch bei CED in Betracht kommen Divertikulitis, Kolonkarzinom Infektiöse / nicht infektiöse Kolitis (Entzündungen des Dickdarms)
- Beschreiben sie ausführlich die typischen klinischen Beschwerden und das unterschiedliche Befallsmuster eines M. Crohn und einer Colitis Ulcerosa. Gehen sie auf die Unterschiede vor allem in der Endoskopie ein. Morbus CrohnKlinische Beschwerden: Abdominalschmerzen im rechten Oberbauch mit Durchfälle meist ohne Blut, Gewichtsverlust, Fieber Befallsmuster: Alle Darmwandschichte, segmental Endoskopie: Koloskopie mit Biopsie Lokalisation: In allen Bereichen des GIT, diskontinuierlich Colitis Ulcerosa Klinische Beschwerden: Blutige Durchfälle, Abdominalschmerzen im linken Oberbauch Befallsmuster: Nur die obere Darmschicht, flächendeckend Endoskopie: Koloskopie mit 5 Stufenbiopsie Lokalisation: Vor allem im Dickdarm, kontinuierlich
- Nennen sie vier extraintestinale Manifestationen einer CED Gelenk: ArthritisDepressionen Leber: Fettleber Haut: Aphten
- Erläutern sie auch das Risiko bei langjähriger Colitis Ulcerosa Toxisches Megakolon mit PerforationUlcerationen – Karzinome Wachstumsstörungen Nierensteine
- Beschreiben sie die wichtigsten therapeutischen Maßnahmen im akuten Schub: Allgemeinmaßnahmen, medikamentöse und chirurgische Therapie Allgemeinmaßnahmen: Gastroenterologische Basiskost, BS-arm Ggf. kurzfristige Parenterale Ernährung Nach Absprache mit dem Arzt Substitution von Vitaminen und Mineralstoffe, kritisch vor allem Vit. B12, Eisen, Calcium als Prävention gegen Osteoporose, als entzündungshemmend ggf. AntioxidantienMedikamentös: Cortisol / Glucocorticoide / ImmunsuppresiverMesalazin Chirurgisch: Stoma - Proktokolektomie (Entfernung des Dickdarms) Entfernung der betroffenen Darmabschnitte
- Definition Zöliakie Synonym: Glutensensitive Enteropathie/einheimische Sprue, „Chamäleon d. Magen-Darm-Krankheiten“ immunologisch (evtl. Autoimmunerkrankung) vermittelte glutenabhängige Multiorganerkrankung. Besteht Lebenslang
- Nennen Sie dir drei Ursachen / Differentialdiagnosen, die für diese Blutbildveränderung (MCV + MCH erniedrigt) auch in Frage kommen. EisenmangelMangelhafte Zufuhr von wichtigen Stoffen (Vit.B12)Mangelhafte Resorption (z.B. Morbus Crohn, Malassimilationskrankheiten), gesteigerter Bedarf (Schwangere, Kinder...)Fehlernährung
- Erläutern Sie, welche Laboruntersuchung im Hinblick auf diese Komplikation des Blutbildes als auch bei der Verdachtsdiagnose Zöliakie sinnvoll sind. Eisenparameter betimmen: Serumeisen, Ferritin-WertUm Mangelzustände aufzuklären: Vitamin D, Vitamin B12, Folsäure, Calcium, Magnesium, Eisen bestimmenNachweis von IgA-AK gegen Gewebstransglutaminase (tTG-AK) oder Endomysium (EmA-AK)
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- Beschreiben Sie die wichtigsten histologischen Veränderungen bei einer Zöliakie Der histologische Befund aus der Dünndarm-Biopsie zeigt als typisches Bild eine Zottenatrophie, Kryptenhyperplasie (Vergrößerung der Vertiefung der Schleimhaut?), und eine Vermehrung der intraepithelialen Lymphozyten (Vermehrung der Lymphozyten im Epithel), sowie entzündliches lymphozytäres und plasmazelluläres Schleimhautinfiltrat
- Nennen Sie 5 weitere Komplikationen der Zöliakie OsteoporoseGewichtsverlustSek. LaktoseintoleranzTumorerkrankungen: T-Zell-Lymphom des DünndarmsChronische Diarrhoe, Unterernährung, Malabsorption
- Beschreiben Sie die Therapie der Zöliakie. Lebenslange strikte glutenfreie Diät (Meidung von Weizen, Roggen, Gerste, Dinkel, Grünkern, Kamut, Hafer, Urkorn, Einkorn, Emmer, Bulgur, Couscous, Triticale und alle LM mit Spuren von Gluten) Meidung von Milch/-produkten (vor allem am Anfang) bei sekundärem Laktasemangel Substitution von Substanzen, von denen ein Mangel besteht, z.B. Eisen, Vitamin D, Calcium, Vitamin K; evtl. auch parenteral.
- Definieren sie das Krankheitsbild der Leberzirrhose. Bei der Leberzirrhose kommt es zum Untergang von funktionstüchtigem Lebergewebe (mit oder ohne Entzündung) mit einer diffusen Bindebewegbsvermehrung und knotenförmiger Regeneration also Neubildung von Lebergewebe. Es kommt zu Aufhebung und Umbau (Zerstörung) der Läppchen- und Gefäßstruktur. Außerdem kommt es zu Störungen der Gefäßversorgung in der Leber.
- Definieren sie den Begriff dekompensierte Leberzirrhose. Von der dekompensierten Leberzirrhose spricht man von einem Folgezustand mit Komplikationen der Leberzirrhose in diesem Fall Aszites, Ödeme, Ikterus
- Nennen sie fünf mögliche Ursachen einer Leberzirrhose mit den häufigsten Ursachen AlkohlabususHepatitiden B, C, D, Autoimmunhepatitismedikamentös-toxische-Lebererkrankungen,Stoffwechselerkrankungen: Hämochromatose, M. Wilson. In diesem Fall ist es vermutlich der Alkohlabusus oder durch die nicht-alkoholische-fettleber
- Erläutern sie die verschiedenen Laboruntersuchungen bei der Verdachtsdiagnose dekompensierte Leberzirrhose und das weitere diagnostische Vorgehen. Quickwert, Bilirubin-, y-Globulin-,, Albumin-, y-GT-,GOT-, GPT-, GLDH-und auch Cholestaseparameter Anamnese, Palpation, Sonografie, Fibroscan, CT und Laparoskopie auch Leberpunktion mit Leberbiopsie und Histologie Aszitespunktion, Ösophagogastroduodenoskopie
- Nennen sie mögliche Komplikationen der Leberzirrhose. Ikterus, Kachexie, Blutungsneigung Malnutrition, portale Hypertension, Deren Folgen: Blutung aus Ösophagusvarizen, Aszites, Ödeme, Hepatische Enzephalopathie (durch zu viel Ammoniak im Blut) und Leberausfallkoma. Primäres Leberzellkarzinom
- Beschreiben Sie das therapeutische Vorgehen bei Vorliegen einer dekompensierten Leberzirrhose. Alkoholverbot Weglassen der Noxe (Allgemeinmaßnahmen) Kcal-Eiweißzufuhr decken, ggf. Supplementation von Mineralstoffen Folsäure und Vitamin B1 und Vitaminen (ADEK) -Elektrolytstörungen (Kaliummangel) Antivirale-Kombinationstherapie bei Hepatitis Behandlung der Komplikationen also der Aszites , und dem vermutlich erhöhtem Bilirubin durch den der Ikterus aufgetreten ist. Ultima Ratio: Lebertransplantation Regelmäßige Diagnostik zur Früherkennung eines primären Leberzellkarzinoms (Sonografie Abdomen, Alpha-Fetoproteinbestimmung) Behandlung der Grundkrankheit (z.B. immunsuppresive Therapie bei Autoimmunhepatitis)
- Definition akute Pankreatitis plötzlich einsetzende Entzündung der Bauchspeicheldrüse
- Definition chronische Pankreatitis anhaltende Entzündung der Bauchspeicheldrüse -> dauerhaften Funktionsausfall der exokrinen + folgend Ausfall der endokrinen Drüsenfunktion
- Nennen sie die zwei häufigsten Ursachen einer akuten Pankreatitis. Gallenwegserkrankungen (Cholelithiasis), Alkoholmissbrauch
- Nennen sie die wichtigste Ursache einer chronischen Pankreatitis. Alkoholmissbrauch (70%), danach Medikamente
- Erläutern sie die wesentlichen Unterschiede zwischen den Symptomen der akuten Pankreatitis und der chronischen Pankreatitis. Akute Pankreatitis: Heftige, diffuse, gürtelförmige Schmerzen im Bereich des gesamten Oberbauch mit Ausstrahlung in den Rücken, Übelkeit, Erbrechen, Fieber, Meteorismus, Aszites, Pleuraerguss, Hypertonie, Schockzeichen, EKG-Veränderungen, bläuliche Flecken im Nabel- oder Flankenbereich, Differentialdiagnose: Herzinfarkt Chronische Pankreatitis: Heftige, Gürtelförmige Schmerzen im Bereich des gesamten Oberbauchs mit Ausstrahlung in den Rücken, Schmerzen über mehrere Tage, nicht kolligartig, rezidivierend, Spätschmerz nach dem Essen+ Verdauungsprobleme bei fettreichen Speisen (Fettstühle, Meteorismus, Diarrhoe, Gewichtsabnahme), Insulinmangeldiabetes, Hypocalzämie
- Definieren sie den Begriff Ikterus und begründen sie das Vorkommen des Skleren-Ikterus im obengenannten Fallbeispiel. Gelbfärbung von Haut und Schleimhäuten und der Skleren bei pathologischer Erhöhung des Bilirubins (>2mg/dl) Grund: Ablagerung des Bilirubins Häufigste Ursache: Gallenwegserkrankung -> posthepatischer IkterusZweithäufigste Ursache: Alkoholabusus -> Leberzirrhose -> intrahepatischer Ikterus
- Nennen Sie zwei wichtige Komplikationen der akuten Pankreatitis. Bakterielle Infektion von Nekrosen mit septischen Komplikationen, Hypovolämischer Schock, Pankreasabszess, Pankreasödem, Bildung von Pankreaspseudozysten
- Nennen Sie zwei wichtige Komplikationen der chronischen Pankreatitis. Pankreaskarzinom, Stenosen von Ductuspankreatikus, Bildung von Pankreaspseudozsyste
- Beschreiben Sie kurz den Ablauf der Diagnostik einer akuten Pankreatitis. Labor (Pankreaslipase, Elastase1 im Serum und im Urin, Bestimmung der Entzündungsparameter CRP und Leukozyten), Sonografie, CT, MRT, Thoraxröntgen
- Erläutern Sie die verschiedenen Therapiemöglichkeiten einer akuten Pankreatitis. Intensivmedizinische Therapie: Volumen- und Elektrolytsubstitution, Alkoholabstinenz, Nahrungskarenz bei schweren Krankheitsverlauf bis zur Besserung der Beschwerden (parenterale Ernährung), Analgetikagabe (zur Schmerzbekämpfung, z.B. NSAR), Thromboembolieprophylaxe, Stressulkusprophylaxe, ggf. Antibiotika, Komplikationentherapie
- Nennen sie die Differentialdiagnose bei COPD Asthma bronchiale, Zystische Fibrose, Lungen-Karzinom
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- Nennen sie 3 Diagnostische Maßnahmen bei COPD Anamnese (Raucher?)Lungen-Sputum Untersuchung Lungenfunktionstest mit Blutgasanalyse
- Nennen sie die Therapie einer COPD Meiden der Noxe (Rauchen)Ggf. Gewichtsnormalisierung unter Berücksichtigung des Mehrbedarf an Energie durch erschwertes Atmen Eiweißreich um einen Muskelabbau zu vermeiden
- Nennen Sie zwei Nierenerkrankungen, die am häufigsten als Ursachen für eine chronische Niereninsuffizienz in Frage kommen. Diabetische Nephropathie (30%) Glomerulonephritiden (ca. 15 %)
- Nennen sie 4 klinische Befunde bei fortgeschrittener chronischer Niereninsuffizienz Ödeme urämische Polyneuropathie (Parästhesien)MuskelfibrillierenHypertonieLungenstauung (durch Na-und Wasserretention)Perikardreiben oder –erguss (urämische Perikarditis), PleuritisSchrumpfnierenRenale Osteopathie
- Nennen sie mindesten 4 Risikofaktoren und die 3 Säulen der Basistherapie einer Adipositas Risikofaktoren: Genetik, Lebensstil (Bewegungsmangel, Fehlernährung), Essstörung, Endokrine Erkrankungen, Medikamente Basistherapie: Ernährungstherapie (Diät)Bewegungstherapie (Erhöhter Energieverbrauch)Verhaltenstherapie (Selbstkontrolle)
- Machen sie Vorschläge zur diätetischen Behandlung des erhöhten Harnsäurewertes (Hyperurikämie) Normalisierung des KG, reichlich trinkenPurinarme Kost (wenig Fleisch, insbesondere keine Innereien) <500mg/dVerzicht auf AlkoholKein Fasten, keine Essexzesse
- Warum nimmt der Bauchumfang des Patienten mit Leberzirrhose zu? Definieren sie diese Krankheitskomplikation und erklären Sie die Therapiemaßnahmen. Durch eine Aszites. Als Aszites bezeichnet man eine pathologische Ansammlung von freier Flüssigkeit in der Peritonealhöhle. Therapie bei unkomplizierter Aszites Bettruhe,Restriktion der Natriumaufnahme auf < 2g/Tag (<4,6g Kochsalz/Tag)Trinkmengenrestriktion auf 1,5 l/Tag, nur bei Hyponatriämie > 130 mmol/l.Absetzen von nichtsteroidalen Antirheumatika, ACE-Hemmer, Angiotensin II AntagonistenDiuretikatherapie Therapie des komplizierten Aszites Therapeutische Aszitespunktion und Infusion kochsalzarmer Albuminlösung; anschließend Aszitesprophylaxe mit Diuretika.
- Nennen sie 2 weitere wichtige Komplikationen einer Leberzirrhose Kachexie, Leberzellkarzinom als Spätfolge, Portale Hypertension (mit Folgen wie z.B. Enzephalopathie und Leberausfallkoma)
- Nennen sie die typischen Lederhautzeichen bei Leberzirrhose Gefäßspinnen, Palmar-und Plantarerythem (Rotfärbung der Handinnenfläche),Lacklippen, Lackzunge Ikterus mit Juckreiz und zerkratzter haut, Hautatrophie und Weißnägel
- Beschreiben die das diagnostische Vorgehen (Labordiagnostik, bildgebende Verfahren) bei einer Nierenkolik durch Nephrolithiasis Labordiagnostik: Entzündungsparameter (BSG und CRP), Serumkreatinin, GFR, 24-Sammelurin, Albumin-Wert im Blut und Urin, Retentionswerte, Analyse von Kristallen, Oxalat-Ausscheidung, Calciumausscheidung Bildgebende Verfahren: MRT + CT, Uropgraphie
- Nennen sie fünf Risikofaktoren für eine Nephrolithiasis Geschlecht: Männer Genetische Prädispositionen FlüssigkeitsmangelErhöhte Eiweißaufnahme Erhöhter Flüssigkeitsverlust (Erbrechen, Durchfälle) Erhöhte Umgebungstemperatur
- Begründen sie warum im Fallbeispiel das Calcium erhöht ist (Nepholithiasis) Merk dir: DUMME ANTWORT Das Calcium ist erhöht da es sich oft um Calciumsteine handelt wie in diesem Beispiel
- Nennen sie die 2 häufigsten Ursachen einer Hypercalcämie beim Erwachsenen und erläutern sie welche diagnostische Schritte zur Abklärung nötig sind Häufigsten Ursachen: Tumore, Hyperparathyreoidismus Diagnostik: Anamnese (starker Gewichtsverlust?), Calcium-Wert im Blut
- Beschreiben sie die therapeutischen Maßnahmen bei Nephrolithiasis Viel trinken >3 L / Tag und ausruhenGgf. Schmerztherapie (Buskopan), Antibiotikum Therapie der Grunderkrankung, Rezidivprophylaxe Steinzertrümmerung Oxalsäure, eiweißnormalisierte, Kaliumreiche Kost
- Nennen sie die häufigste und wichtigste Komplikation einer Nephrolithiasis Infektion der Harnwege Ggf. anhaltender Harnstau führt zum ANV
- Begründen Sie, warum eine Rezidivprophylaxe bei Nephrolithiasis nötig ist und geben sie Empfehlungen Um erneute Steine zu vermeiden, was in fast 50% aller Fälle passiert Viel trinken, eiweißarm, oxalsäurearm, Kaliumreich, Natriumarme ErnärhungViel Bewegung und Gewichtsnormalisierung Meiden von Harnwegsinfektionen
- Definition Glomerulonephritis: Entzündung innerhalb der Glomeruli, Zellvermehrung im Glomerum und beruhen auf Immunabwehr. Ursache von CNV oder nephrotischem Syndrom. Das nephrotische Syndrom ist ein Symptomkomplex, der durch Schädigung der Glomeruli bei verschiedenen Krankheiten mit akuter oder chronischer Nierenschädigung, hervorgerufen wird. Nephritisch: Trias: Proteinurie, Hypertonie, Ödem
- Nennen sie die Leitsymptome des Nephrotischen Syndrom starke Proteinurie (> 3-3,5g / d) -> Hypoproteinämie im SerumÖdeme im Gesicht, an Armen und Beinen (Serumalbumin < 2,5g / dl -> Hypoalbuminämie)Erhöhtes Cholesterin und Triglyceride (Hyperlipoproteinämie)Hypoproteinämie
- Begründen sie das Auftreten der Ödeme beim Nephrotischen Syndrom im Fallbeispiel Erniedrigung des kolloidosmotischen Drucks durch starke Hypoproteinämie (>3-3,5g/d) und Hypoalbuminämie <2,5 g/dl) (da kolloidosmotischer Druck hauptsächlich durch Proteine, wie Albumin oder Globuline, bestimmt; essentiell für Aufrechterhaltung des Plasmavolumens), Albumin hält die Flüssigkeit in den Gefäßen. Bei einer Hypoproteinämie wird vermehrt intravasale Flüssigkeit in das umgebende Gewebe abgepresst und anschließend im venösen (Glomeruli) Schenkel nicht wieder resorbiert.
- Nennen sie eine Krankheit die häufig mit einem Nephrotischen Syndrom einhergeht komische Antwort: Glomerulonephritis