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Mündliche Prüfung (Subject) / Kahl Prüfung (Lesson)
Trauma, ACH, Uro und Gyn
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- Extrauteringravidiät - liegt bei Einnistung (Nidation) einer befruchteten Eizelle außerhab des Cavum uteri vor LOKALISATIONEN - 99% aller Extrauteringraviditäten sind in einem der Eileiter lokalisiert (Tubargravidität) - Bauchhöhlenschwangerschaft - interstielle oder cornuale Eileiterschwangerschaft - isthmische Eileiterschwangerschaft - ampulläre Eileiterschwangerschaft - infundibulläre Eileiterschwangerschaft - Ovarschwangerschaft - Zervixschwangerschaft - intramurale Schwangerschaft URSACHEN - wie auch das Endometrium wandelt sich die Tubenschleimhaut um - ist am 5 oder 6 Tag das befruchtete Ei nicht ins Cavum uteri gelangt, findet die Einnistung dort statt, wo sich das Ei gerade befindet - angeborene mechanische Hindernisse (zB Tubendysplasie, Tubendivertikel) - erworbene mechanische Hindernisse (zB Adnexitis, bzw Salpingitis mit Tubenverwachsungen) - Endometriose - frühere Operationen im Tubenbereich - frühere Extrauteringravidität - funktionelle Störungen (fehlende oder verminderte Zilienaktivität bzw Tubenmotilität zB bei Nikotinabusus) - frühere Infektionen -> Chlamydien -> Verklebung der Eileiter - iatrogene Ursachen -> Intrauterinpessar, Serilisations-OP, hormonelle Sterilitätsbehandlung SYMPTOME - je nach Lokalisation und Stadium der Einnistung und Zustand der Frucht sind die Symptome sehr variabel - rezidivierende Unterbauchschmerzen evtl mit Kolik - Schmierblutung - Kreislaufkollaps bis zum Schock - unsichere Schwangerschaftszeichen (Brustspannen, morgendliche Übelkeit) - sekundäre Amenorrhoe (Hormonentzugsblutung) DIAGNOSE - Anamnese - klinische Untersuchung: druckdolente Resistenz, Portioverschiebeschmerz - β-HCG -> ab einem wert von 1000 IE muss intrauterin eine Fruchthöhle sichtbar sein - ca 6 Wochen post menstruationem findet man eine Fruchtblase mit Dottersack und Embryo - ACHTUNG: eine intrauterine Fruchthöhle ohne Dottersack kann auch Pseudogestationssack sein -> kein Beweis einer intakten Schwangerschaft - die Diagnosesicherung erfolgt laparoskopisch durch eine Pelviskopie - diagnostisch therapeutische Pelviskopie - Vorher Klärung ob Organ erhalten werden kann oder nicht -> Alter, Familienplanung, bei Erhalt erhöhte Rezidivrate - bei ampullärer Gravidität eher Tubararbort -> absaugung möglich - bei isthmischer G. Gefahr der Tubarruptur -> Salpingotomie oder Salpingektomie - im frühen Stadium -> evtl medikamentöse Therapie mit Prostaglandin PGF2α oder Methotrexat OPERATIVE MÖGLICHKEITEN - partielle Salpingotomie/ Segmentresektion - Salpingotomie - Salpingektomie - Adnektomie -> bei allen Therapieverfahren muss der β-HCG bis zum Abfall unter die Nachweisgrenze kontrolliert werden -> Gefahr der Persistenz
- Notsectio - E-E-Zeit = Entschluss-Entwicklungs-Zeit - Min. 10 Minuten - max. 20 Minuten - immer in ITN - HELLP-Syndrom - Geburtsstillstand - kindlicher Distress
- HELLP-Syndrom = Hämolysis (Blutzerfall) Elevated Liverenzymes (erhöhte Leberwerte) Low Platelet Count (niedrige Thrombozytenzahlen < 100.000/ml) -- schwere Komplikation in der Schwangerschaft - Gestose/ Präeklampsie - 1/150-300 Schwangerschaften Oberbacuhschmerzen, rechter Rippenbogen - Übelkeit und Erbrechen, Durchfall - Hautjucken - Entbindung, sonst lebensbedrohlich, 3-4 Tage nach Entbindung sind Werte wieder normal
- Komplikation Peviskopie/ Laparoskopie Gyn INDIKATION - Abklärung eines akuten Abdomens - Abklärung chronischer Unterbauchschmerzen - Abklärung unklarer Ovarialbefunde - Sterilitätsabklärung - Refertilisierung - Extrauteringravidität - OvarialCA (Kontrolle von operierten Frühstadien, Spätkontrolle) - Endometriose - Myomenukleation KOMPLIKATIONEN - Rate schwerer Komplikationen ca 0,4-4,2% - Letalität 0,2% - häufigste Komplikation bei Blindpunktion der Veress-Nadel - Gefahr der Verletzung des Darms und größerer Gefäße - Emphysembildung - Herz-Kreislauf-Komplikationen ABSOLUTE KONTRAINDIKATION - Narkoseunfähigkeit - hämorrhagische Diatesen - Patient muss immer die Einwilligung zur Laparotomie geben
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