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Psychologie (Subject) / Kognition 2 - Lernen 1 (Lesson)
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- Definition Gegenstand der Psychologie - Verhalten, Erleben, Bewusstsein des Menschen - deren Entwicklung über die Lebensspanne - deren innere (in Individuum angesiedelte) und äußere (in Umwelt lokalisierte) Bedingungen, Ursachen
- Definition Gegenstand der Allgemeinen Psychologie - grundlegende Mechanismen und Prinzipien der menschlichen Informationsverarbeitung
- allgemein anerkannte Definition Lernen, daraus resultierende Abgrenzungen - Prozess - führt zu relativ stabilen Veränderungen im Verhalten und Erleben bzw. in den Verhaltensmöglichkeiten - beruht auf Erfahrung Abgrenzung zu: - kurzfristige Veränderungen (Müdigkeit) - Veränderungen des Zentralen Nervensystems (Alterung, Reifung, Verletzung)
- Nenne eine weitere Defintion für Lernen (nach Aristoteles Prinzipien). - Bilden von Verbindungen (Assoziationen) zwischen Elementen oder Ereignissen - auf Basis von Kontiguität (räumliche / zeitliche Nähe), Ähnlichkeit oder Kontrast
- Nenne die 7 Lernarten. - Prägung - Habituation - Klassische Konditionierung - Operante Konditionierung - Modelllernen - Erfahrungslernen - Kognitionspsychologische Perspektive
- Prägung - Lernvorgang während einner sensiblen Phase - schnelles, irreversibles Lernen
- Habituation - Gewöhnung an eine Reiz - dieser hat beim ersten Auftreten Aufmerksamkeit und eine Orientierungsreaktion (OR) ausgelöst - bei wiederholter Reizdarbietung tritt OR weniger und weniger auf Abgrenzung zu: reizunspezifischen Vorgängen wie - Ermüdung / Erschöpfung - Adaption
- Klassisches Konditionieren (Vertreter, Schema) - Pawlow - ein unkonditionierter Stimulus führt zu einer unkonditionierten Reaktion - Paarung von unkonditioniertem Stimulus und neutralem Reiz, diese führen zu einer unkonditionierten Reaktion - der vorher neutrale Stimulus wird zum konditionierten Stimulus und führt auch alleine zu einer konditionierten Reaktion
- Operantes Konditionieren (Vertreter, Verstärker Definition, Verstärkerpläne, Verstärkung und Bestrafung) - Skinner - auf Verhalten folgende Konsequenz, und deren Kontingenz beinflussen zukünftige Auftretenswahrscheinlichkeit des Verhaltens - Verstärker = Reiz, der die Auftretenswahrscheinlichkeit einer Reaktion verändert Verstärkerpläne - kontinuierlich (nach jedem Verhalten) vs nicht kontinuierlich (nach jedem x-ten mal) - fest vs variabel (bezogen auf Zeitintervall) - positive Verstärkung Darbietung angenehmer Reiz - Negative Verstärkung Entfernung unangenehmer Reiz - Bestrafung Typ 1 Darbietung unangenehmer Reiz - Bestrafung Typ 2 Entfernen angenehmer Reiz - Löschung keine Konsequenz
- respondentes Verhalten - Verhalten ist eine Reaktion auf einen Reiz - Klassisches Konditionieren
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- operantes Verhalten - Verhalten ist instrumentell - es führt eine Konsequenz in der Umwelt herbei, die sonst nicht auftretetn würde - operantes Konditionieren
- Modelllernen (Vertreter) - Bandura - Lernvorgänge, die auf der Beobachtung des Verhaltens von Vorbildern beruhen
- Erfahrungslernen - zyklischer Wissensaneignungsprozess Stadium 1: Konkrete Erfahrungen Stadium 2: Betrachtung ung Reflexion Stadium 3: Theoriebildung Stadium 4: Ableitung und Test der Annahmen und Konzepte
- Lernen aus kognitionspsychologischer Sicht - Wissen basiert auf Informationsverarbeitung und Speicherung erlernter Inhalte im Gedächtnis - Rolle der Informationsverarbeitungstiefe - explizites, implizites Lernen - Lernformen: formell, informel (Erfahrungslernen, ohne Struktur)