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Krankheitslehre (Subject) / Fallbeispiele (Lesson)

Examensvorbereitung

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  • Definieren sie die Aszites und erklären Sie die Therapiemaßnahmen. Als Aszites bezeichnet man eine pathologische Ansammlung von freier Flüssigkeit in der Peritonealhöhle.Therapie bei unkomplizierter AszitesÞ   Bettruhe,Þ   Restriktion der Natriumaufnahme auf < 2g/Tag (<4,6g Kochsalz/Tag)Þ   Trinkmengenrestriktion auf 1,5 l/Tag, nur bei Hyponatriämie > 130 mmol/l.Þ   Absetzen von nichtsteroidalen Antirheumatika, ACE-Hemmer, Angiotensin II AntagonistenÞ  Diuretikatherapie Therapie des komplizierten AszitesÞ   Therapeutische Aszitespunktion und Infusion kochsalzarmer Albuminlösung; anschließend Aszitesprophylaxe mit Diuretika. 
  • Nennen sie 2 weitere wichtige Komplikationen der Leberzirrhose. Kachexie, Leberzellkarzinom als Spätfolge, Portale Hypertension (mit Folgen wie z.B. Enzephalopathie und Leberausfallkoma)
  • Nennen sie die typischen Lederhautzeichen  Gefäßspinnen,  Palmar-und Plantarerythem (Rotfärbung der Handinnenfläche), Lacklippen, Lackzunge  Ikterus mit Juckreiz und zerkratzter haut,  Hautatrophie und Weißnägel
  • 1. Beschreiben die das diagnostische Vorgehen (Labordiagnostik, bildgebende Verfahren) bei Nierenkolik bei Nephrolithiasis Labordiagnostik: Entzündungsparameter (BSG und CRP), Serumkreatinin, GFR, 24-Sammelurin, Albumin-Wert im Blut und Urin, Retentionswerte, Analyse von Kristallen, Oxalat-Ausscheidung, Calciumausscheidung Bildgebende Verfahren: MRT + CT, Uropgraphie 
  • Nennen sie fünf Risikofaktoren für eine Nephrolithiasis (Entgegenwirken sind Mg und Citrat)  Geschlecht: Männer  Genetische Prädispositionen  Flüssigkeitsmangel Erhöhte Eiweißaufnahme  Erhöhter Flüssigkeitsverlust (Erbrechen, Durchfälle)  Erhöhte Umgebungstemperatur 
  • Nennen sie die 2 häufigsten Ursachen einer Hypercalcämie beim Erwachsenen und erläutern sie welche diagnostische Schritte zur Abklärung nötig sind - Häufigsten Ursachen: Tumore, Hyperparathyreoidismus - Diagnostik: Anamnese (starker Gewichtsverlust?), Calcium-Wert im Blut 
  • Beschreiben sie die therapeutischen Maßnahmen bei einer Nephrolithiasis.  Viel trinken  >3 L / Tag und ausruhen Ggf. Schmerztherapie (Buskopan), Antibiotikum  Therapie der Grunderkrankung, Rezidivprophylaxe  Steinzertrümmerung  Oxalsäure, eiweißnormalisierte, Kaliumreiche Kost 
  • Nennen sie die häufigste und wichtigste Komplikation einer Nephrolithiasis  Infektion der Harnwege  Ggf. anhaltender Harnstau führt zum ANV 
  • Begründen Sie, warum eine Rezidivprophylaxe bei Nephrolithiasis nötig ist und geben sie Empfehlungen  Um erneute Steine zu vermeiden, was in fast 50% aller Fälle passiert  Viel trinken, eiweißarm, oxalsäurearm, Kaliumreich, Natriumarme Ernärhung Viel Bewegung und Gewichtsnormalisierung  Meiden von Harnwegsinfektionen 
  • Nennen sie die Leitsymptome des Nephrotischen Syndrom ·     starke Proteinurie (>3-3,5g / d) àHypoproteinämie im Serum·     Ödeme im Gesicht, an Armen und Beinen (Serumalbumin < 2,5g / dlàHypoalbuminämie)·     Erhöhtes Cholesterin und Triglyceride (Hyperlipoproteinämie)·     Hypoproteinämie
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  • Begründen sie das Auftreten der Ödeme beim Nephrotischen Syndrom im Fallbeispiel Erniedrigung des kolloidosmotischen Drucks durch starke Hypoproteinämie (>3-3,5g/d) und Hypoalbuminämie <2,5 g/dl) (da kolloidosmotischer Druck hauptsächlich durch Proteine, wie Albumin oder Globuline, bestimmt; essentiell für Aufrechterhaltung des Plasmavolumens), Albumin hält die Flüssigkeit in den Gefäßen. Bei einer Hypoproteinämie wird vermehrt intravasale Flüssigkeit in das umgebende Gewebe abgepresst und anschließend im venösen (Glomeruli) Schenkel nicht wieder resorbiert. 
  • Nennen sie eine Krankheit die häufig mit einem Nephrotischen Syndrom einhergeht Glomerulonephritis
  • Beschreiben sie den Ablauf der Diagnose mit Labor ausführlich auch hinsichtlich des Fallbeispiel bei nephrotischem Syndrom Labordiagnostik: Serumalbumin, Serumeiweißelektrophorese, Nieren-Retentionswerte (Harnsäure, Harnstoff, Kreatinin), GFR, Autoantikörper, Cholesterin, Triglyceride, Urin: 24h-Sammelurin, Bestimmung auf Eiweiß und Menge, Quantität und Qualität der ProteineBildgebende Verfahren: Nierensonographie, Nierenbiopsie mit Histologie (dadurch weiß man, welche Glomerulonephrititis ist es)
  • Nennen sie zwei Komplikationen die im fortgeschrittenen Stadium eines nephrotischen Syndroms auftreten können. CNV, Nierenvenenthrombose
  • Beschreiben Sie die allgemeinen und spezielle Therapie des Nephrotischen Syndroms Behandlung der Grunderkrankung und ggf. Gabe von ImmunsuppresivaDiuretikaJe nach Ausmaß der Ödeme àFlüssigkeitsbilanzierungSalzzufuhr reduzieren auf unter 6 g /d Normalisierung der Eiweißkonzentration im Blut à0,6-0,8 ghochwertiges Eiweiß pro kg KG (je nach Menge der Proteinausscheidung) blutdrucksenkende Medikamente (ACE Hemmer)Blutgerinnungshemmer (Heparin, Marcumar) zur Thromboseprophylaxeoptimale Diabeteseinstellungcholesterinfreie/-arme Nahrungsmittel bevorzugen (pflanzliche LM und Öle)Austausch von GFS gegen MUFS, z.B. fettreicher SeefischKontrolle Nierenfunktion und BDImmunglobulinsubstitutionAntibiotika
  • Beschreiben sie die Einteilung und Ätiologie des Cushing-Syndrom Exogenes (iatrogenes) Cushing-Syndrom (häufig) Þ   Meist durch Langzeitbehandlung mit Glukokortikosteroiden oder ACTH im Rahmen z.B. einer Therapie von CED   Endogenes Cushing-Syndrom (selten, meist bei Frauen):  a)   ACTH-abhängige FormÞ   mit sekundärer NNR-Hyperplasie (85 %) Þ   zentrales Cushing-Syndrom (M.Cushing) meist durch ein Adenom des HVL (dieser produziert vermehrt ACTH und in Folge vermehrt Cortisol)Þ   ektopes Cushing-Syndrom (ACTH wird in anderen Organen überproduziert z. B. in der Lunge in kleinzelligen Bronchialkarzinomen)  b)   ACTH- unabhängige Cushing-Syndrom (15%)Þ   Kortisolproduzierende Nebennierenrinden-Tumore (bei Erwachsenen überwiegend Adenome, bei Kindern oft Karzinome)Þ   Alkoholinduziertes Cushing-syndrom: vermehrte ACTH-Produktion durch einen dauerhaft erhöhten Alkoholkonsum.
  • Erläutern sie die Klinik des Cushing-Syndrom mit den Auswirkungen auf den Fettstoffwechsel, Eiweiß-und KH-Stoffwechsels  Þ   Fettstoffwechsel: Vollmondgesicht, Stiernacken, Stammfettsucht (Hypercholesterinämie), Þ   Eiweißstoffwechsel: Osteoporose, Myopathie mit Muskelschwund Þ   Kohlenhydratstoffwechsel: Diabetogene Stoffwechsellage
  • Nennen sie zwei Folgeerkrankungen / Komplikationen eines Cushing-Syndrom  Hypertonie    erhöhtes Risiko für kardiovaskuläre Erkrankungen  Depressionen und Psychosen
  • Alle Wirkungen von Glukokortikoide Glukokortikoide steigern den Blutzuckerspiegeldurch verschiedene Mechanismen, z.B. durch:Þ   Stimulation der zellulären Glucoseproduktion (Gluconeogenese, vor allem in der Leber)Þ   Stimulation der Fettmobilisierung aus Adipozyten(Lipolyse)Þ   Stimulation der Glucagon-SekretionÞ   Hemmung der zellulären GlucoseaufnahmeHemmung der Insulin-Sekretion
  • Beschreiben Sie die CNV mit Definition Irreversible Niereninsuffizienz bei progressivem Untergang von funktionstüchtigem Nierengewebe, über einen Zeitraum > 3 Monatefindet man eine Reduktion der geschätzten GFR < 60 ml/min./1,73m2und Zeichen einer Nierenschädigung (pathologische Veränderungen im Serum und/oder Urin oder in der Bildgebung); Albuminurie
  • Nennen und erklären Sie die Symptome, die bei einer fortgeschrittenen Niereninsuffizienz auftreten auch hinsichtlich der betroffenen Organe / Organsysteme. Ödeme,Urämische Polyneuropathie (Parästhesien),Muskelfibrillieren,Hypertonie,Lungenstauung (durch Na-und Wasserretention),Perikardreiben oder –erguss (urämische Perikarditis), Pleuritis, - Schrumpfnieren,Renale Osteopathie   
  • Nennen sie die Indikationen, die im dargestellten Fall den Arzt veranlasst haben den Patienten zur Dialyse anzumelden. Allgemein: Dialyse wird notwendig, wenn:·     Serumharnstoff auf> 200 mg/dl ansteigt,·     schwer einstellbare Hypertonie besteht,·     therapierefraktärer Hyperkaliämie oder /und Azidose·     schwerer Hyperphosphatämie,·     diuretikaresistenter Überwässerung,·     urämischer Perikarditis, Gastroenteritis/ bei urämischen Syndromen,·     renaler Anämie,·     GFR <15ml/min.·     Anurie und Serumkreatininanstieg >1,0 mg/dl in 24 Std. (akutes Nierenversagen)
  • Nennen sie zwei Dialyseverfahren. Hämodialyse, Peritonealdialyse
  • Erläutern sie die Ursache von GERD.  Primär Insuffizienz des unteren Ösophagussphincter unklarer Genese Zwerchfellbruch 
  • Nennen sie mindestens drei Risikofaktoren für GERD  Alkohol, Nikotin Übergewicht und genetische Faktoren Häufig im letzten Trimenon der Schwangerschaft
  • Erläutern sie ausführlich zwei wichtige Komplikationen von GERD     Þ  RefluxösophagitisÞ  Barrett-Syndrom (Präkanzerose) Þ  beide Komplikationen werden mittels Ösophagogastroduodenoskopie diagnostiziert 
  • Nennen Sie die Erkrankung, die man differentialdiagnostisch bei GERD abklären muss. Koronare Herzkrankheit (KHK)
  • Welche diagnostischen Möglichkeiten gibt es, um die Verdachtsdiagnose "GERD" zu bestätigen.  Anamnese und Klinik Gastroskopie mit Biopsie Manometrie (Druckmessung des unteren Schließmuskels) Säuremessung (24h pH - Metrie)
  • Beschreiben sie die therapeutischen Möglichkeiten Allgemeinmaßnahmen, die medikamentöse und die chirurgische Therapie bei GERD AllgemeinmaßnahmenÞ  Antirefluxlagerung zur Nacht (Oberkörperschräglage)Þ  Fettreiche Mahlzeiten, Alkohol, Nikotin, Kaffee, Schwarz- und Pfefferminztee, Schokolade, Zitrusfrüchte und Obstsäfte bei Unverträglichkeit meidenÞ  Kleine AbendmahlzeitenÞ  Normalisierung des KörpergewichtsÞ  Mehrere, Kleine über den Tag verteilte, proteinreiche Mahlzeiten Medikamente Þ  Protonenpumpeninhibitoren (Mittel der Wahl) durch die wird die Magensäure gehemmt (meist Langzeittherapie nötig) ChirurgieÞ  Eine operative Maßnahme sollte nur bei Therapieversagen durchgeführt werden  
  • Stadien Einteilung GFR > 89...mit normaler Nierenfunktion  60-89...mit milder Funktionseinschränkung 30-59...mit moderater Funktionseinschränkung 15-29...mit schwerer Funktionseinschränkung 5 < 15Chronisches Nierenversagen
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  • Normwert Gesamtcholesterin. < 200 mg/ dl 
  • Gesamtcholesterin HDL LDL Triglyceride gesamt: 120 - 240md / dl  HDL: > 50 mg / dl LDL: < 150 mg/ dl  Triglyceride: 75 - 200 mg / dl 
  • Differentialdiagnose COPD Asthma Bronchiale Lungenkarzinom Cystische Fibrose
  • Albuminstadien CNV Mikroalbuminurie:  30 - 300mg/ g KrMakroalbuminurie: 300 -3000 mg/g KrGroße Proteinurie:  > 3000 mg/g Kr