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Schulpädagogik Examen (Subject) / B.2 Leistungsmessung und Leistungsbeurteilung (Lesson)

Regensburger Skript

This lesson was created by Shila.

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  • Was ist die Ausgangslage und Problemstellung? Sollen als Subjekt ihrer Lernprozesse gelten, werden aber bei Lernerfolgskotrnollen u.U zu Objekten externer KontrollenSpannungsfeld zwischen Förderung nach individueller Förderung und SelektionsentscheidungLernerfolgskontrollen erfordern ein sorgsames und refletiertes Handeln von Lehrpersonen
  • Wie sieht die Beschreibung wünschenswerter Lernleistung aus? Lerzielformulierung unterscheidet sich in ABstraktionsgrade, Lernzieldimensionen und LernzielstufenAbstraktionsgrad: Richtziel, Grobziel, FeinzielLernzieldimensionen: Affektive, Kognitive, PsychomotorischLernzielstufen: Wissen, Verstehen, Anwenden, ANalyse, Synthese, Bewertung Vorsicht vor zu großer Vorab-Festlegung de URprozesses
  • Wie kann man Lernleistung erbringen und erfassen? Schriftlich: Klausur, ProtokollMündlich: Fragen und Antworten, BeobachtungsbogenPraktisch: Produkt erstellen oder Situation gestalten; Portfolio: schriftlich und praktisch
  • Wie wird Lernleistung gemessen oder festgestellt? Punkteskalen: Erfasste Leistung wird durch Punkte ausgedrücktFehlerskala; Note wird anhand der gemachten Fehler festgelegtVerwendung von Schätzskalen: einzelne Kategorien eingeschätzt
  • Wie sieht die Bewertung von Lernleistungen aus? Möglichkeiten: Vergabe einer Note, Charakterisierung der Leistung in verbaler Form, Lern und EntwicklungsgutachtenBewertung durch Lernperson <-> Bewertung durch Lernenden selbst Reflektierende Bezugsnormen:Kriteriale Bezugsnorm: LernzieleSoziale Bezugsnorm: Leistungsvertielung in eienr GruppeIndividuelle Bezugsnorm: Eigene frühere LeistungenVor und Nachteile:Kriteriale Bezugsnorm:+ Transparenz in Anroferdungen+ Notwendigkeit Reflexion der Anforderungen+ Förderung Kooperation der SuS, da Noten nict im Vergleich zu anderen gebildet werden+ Fördert intrinsische Motivation, wenn Herausforderungen bewältbar sind- SuS über oder unterfordert, negativer Effekt auf Motivation bzw AnstrengungsbereitschaftSoziale Bezugsnorm:- Note unabhängig von Erreichen eines inhaltlichen Lernziels, sondern von Leistungen der Gruppe- Fördert Konkurrenzkampf - Individuelle Lernzuwächse und der Klasse werden unsichtbarIndividuelle Bezugsnorm: + vermittelt auch schwächeren SuS eine positive Rückmeldung+ geringere Misserfolgsängstlichkeit+ besser Leistungsentwicklung- lernzielbezogene Gütemaßstab wird erschwert- Bewertung ungleicher Leistungsergebnisse mit gleicher Note als ungerecht Am besten kriteriale mit individuellen verbinden
  • Was versteht man unter Gütekriterien für Lern und Leistungskontrollen? Fehler:Aufgabenstellund und Leistungserbringung unausgeglichenFehler bei Leistungserfassung, feststellung und bewertungTrennung von Feststellung und BewertungBeachtung der Gütekriterien:ObjektivitätReliabilitätValidität-> HauptgütekriterienÖkonomie: zeitlicher AufwandNützlichkeit und ZUmutbarkeitAkzeptanz-> Nebengütekriterien
  • Was sind die wichtigen Schritte zur Entwicklung einer Lern- und Leistungskontrolle? 1. Auswahl der Inhalte und FOrmulierung der Lernziele2. Wahl der Form der Lern und Leistungskontrolle: Prüfungsform3. Formulieren und Anordnung der Aufgaben: gebundene und freie Antworten, angemessener Schierigkeitsgrad4. Entwicklung einer Lösungsskizze5. Feststellung der Lernleistung: Messvorgang, Punkte, Schätzskala6. Festlgene der Bewertung7. Einschätzung nach Gütekriterien8. Durchführung und Reflexion
  • Was ist die Rückmeldung von Leistungsmessung und -bewertung? Ziffernote: Leistungsschwach, schlimmer, Leistungsstark, extrinsiche MotivationVerbale Beurteilung: zwar individuell und differenziert, SuS können sich aber kaum erinnernZiffernote höhere Bedeutung 
  • Was ist der Sinn oder Unsinn von Ziffernnoten? - führt zur Demotivierung schwacher SuS- Stress, Angst, Frustration- Konkurrenzverhalten- extrinsich statt intrinsischer Motivatio- schädigung des L-S Verhältnisses+ Schnelle Orientierung für SuS, Lehrer und Eltern+  Wirksame Rückmeldung+ Leistungsentwicklung dienen+ keine alternative zur Ziffernnote+ Gefahr bei Abschaffung: Leistungswille wird untergarben
  • Abschaffung von Ziffernnoten? Alternativen? Gefahr dass Leistungswille untergraben wirdHöherer Aufwand bei differenzierter verbaler Note, als bei ZiffernnoteNeue Lernkultur: schwierig diese zu bewerten, differenzierter, Prozess des Lernens wird nicht berücksichtigt, kooperativ erbrachter Leistung:soziale Kompetenzen in GA und Projekten diagnostizierbar- Beurteilung Einzelner problematisch- Gruppenbewertung als unfair- Keine Benotung nur als Spiel angesehen+ beziehen auch Lernprozesse, soziale Prozesse und Präsentationsleistungen mit ein+ Lehrerbeobachtungen und auch Schülerbeobachtungenselbstgesteruten Unterricht:Beobachtungen und FremdbeobachtungenVerantwortung für Ordnung, Aufbau, Zustand, und GestaltungBereitstellung von Laufkarten, wann sie welche Station bearbeitet haben, Arbeitsergebnisse eingetragen werden, Kontrolle von SuS, L und SelbstLerntagebücherPlenumsbesprechung in jeder WochenplanphaseBeratungs- und Beurteilungsgespräche einzel oder in kleingruppeFührerscheinprüfungen freiwilligPortfoliosoffener und differenzierter UnterrichtSuS führen Kontrollbögen, Lerntagebücher und PortfoliosGrundanforderungen, reduzierte Anforderungen und erhöhte Anforderungen zur Note beitragenSchülerselbstbeurteilung:unverzichtbar in neuer LernkulturBildungs und Erziehungsziel zu Mündigen Menschen auch Lerner, selbst beurteilt und bewertet
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  • Was versteht man unter Portfolio? Lehrplan wird immer von Testinhalten bestimmt, weil Lerhkraft SUS auf Tests vorbereitetVorbereitung auf Arbeitswelt wichtiges ErziehungszielTeamfähigkeit, EInhaltung von Regeln, Zuverlässigkeit der MitarbeitBeurteilungen zu viele Wissensfragen gestelltKompetenzen sollen erfüllt werdenKonstruktivistische LerntheorienAktive Rolle der Lernenden Leistungsbeurteilung nciht auf isolierte Fertigkeiten beschränkenZweck: Entwicklung des Sachwissensmethodische Fertigkeiten und Einstellungen aufzeigenGelegenheit Stärke zu beweisenaktiv an der Beurteilung beteiligt werden, was benotet werden sollAufgaben:ArbeitsportfolioBeurteilungsportfolioVorzeigeportfolioEntwicklungsportfolioBewerbungsportfolio
  • Wie wird das Portfolio bewertet? Leistungskriterien: Kriterien aus bestem Portfolio der Klassebesser: Vor abgabe des Portfolios festlegenTransparenz und Verbindlichkeit höherAufgeschrieben und ausgehängtBeurteilungshilfen: Kriterienlisten und AnkerbeispieleSelbstbeurteilung: Formulare, Selbstreflexion, Bewertung des PortfoliosSelbstkontrolle, Selbstkritik und SelbstverantwortungProbleme: was wird gesammelt? Welche Reihenfolge, Wer sammelt, wie ordnen, wie aufbewahren? Aufgabenschwierigkeit abhängig von SuSObjektivität: am besten zwei BeurteilerReliabilität: nicht sehr stabil, kann gelernt werdenValidität: kann es wirklich geleistet werden?Unerwünschter Nebeneffekt: keine Rückwirklung auf unterrichtliche Ziel, aber kann auch trainiert werdenkeine Benachteiligung ethnischer Gruppen und keine Geschlechterunterschiede, aber lückenhaft und widersprüchlich+ Teambeurteilungen+ Auswertetrainings+ Beispielportfolios+ Fragenkataloge+ Offenlegung der Inhalte
  • Was versteht man unter der Evaluation der Leistungen der Schüler? Schülerbewertung: noten für mündliche, schriftliche und praktische Leistungen; Zeugnisse; Lerngruppenzuweisung; Versetzung nicht VersetzungKritik an ZTensierungspraxis: nicht objektiv; nicht vergleichbar; geringer prognostischer Wert für Schullaufbahn/Berufserfolg; Individualität wird nicht beachtet; Schlechte Noten als ständiger MisserfolgAlternativen: Verbale Beurteilungen; Leistungsmessungen durch Tests und Diagnosebögen; Portfolio, Präsentationen; Lerntagebücher; Gruppenarbeit