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Schulpädagogik Examen (Subject) / A.6 Unterrichtskonzepte (Lesson)

Regensburger Skript

This lesson was created by Shila.

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  • Was versteht man unter Lehrerzentrierter Unterricht? Lehrergesteuerter Unterricht, ist ein Unterricht, bei dem die Lehrperson des gesamten Lehr-Lern-Prozess plant, gestaltet und prüft 1. Frontalunterricht2. Lehrgangsorientierter Unterricht: Linearer Lehrgang: Schrittweise Erweiterung von Kenntnissen und Fertigkeiten; Aufbauender Lehrgang: Schwierigkeiten und Komplexität des Unterrichtsinhalts wächst an; Konzentrischer Lehrgang: Gleiches Thema wird in höheren jahrgangsstufen ernuet behandelt, aber anspruchsvoller; Exemplarischer Lehrgang: Allgemeine Einsichten werden durch Beschäftigung mit besonders geeigneten Beispiel erworben3. Lehrzieorientierte/Lernzielorientierte Unterricht: Lernziele als Primat der URPlanung; alle didaktischen Entscheidungen sind den Lernzielen untergeordnet; Erwerb von Qualifikationen, individueller Lernweg der SuS durch Auswahl passender Lernziele, Lerninhalte etc.4. Wissenschaftsorientierte UnterrichtOrientiert seine Inhalte, Ziele und Methoden an der Wissenschaft; UR muss den neuesten Wissenschaftlichen Erkenntnissen entsprechen; wie ein Wissenschaftler an Probleme heranzugehen 
  • Was versteht man unter Offener Unterricht? InhaltlichMethodischOrganisatorischPädagogischSich den Fragen und Interessen aller am Lehr Lern Prozess Beteiligten öffnetHeterogenität und Individualität der SuS didaktisch ernst nimmtSelbstständigkeit und Selbstverantwortung und damit zur Mündigkeit verhilftErwartungen:selbstständiges lernensich selbst Ziele setzensich selbst kontrollierenihren Lernstand entsprechende Aufgaben auswählenaus ihren Fehlern lernenZeit richtig einteilensich gegenseitig helfenArbeits- und Lerntechnik erwerbenZiel: Selbstständiges, eigenverantwortliches und selbstkontrolliertes LernenLernschwache SuS brauchen struckturierte AufgabenstellungenMädchen erfolgreicher im Lehrergesteuerten UnterrichtLernzuwachs im OU geringer als bei LehrergesteuertOffener Unterricht im Hinblick auf Lerneffekte unwirksam
  • Offener Unterricht: Was ist freie Arbeit? lernen an bereitgestellten differenzierten MaterialienArbeitsaufträge auf MaterialSpiele, Arbeitsblätter, Bücherteils alleine, PA oder GA
  • Offener Unterricht: Was ist Wochenplanarbeit? differenzierten Plan mit Pflicht und Wahlaufgaben aus einem oder mehreren Fächernbis wann sie was erledigt haben, oder kontrolliert habenKernaufgaben sind für SuS verpflichtendleistungs und interessensdifferenzierte Wahlpflichtaufgaben
  • Offener Unterricht: Was ist ein Lernzirkel? zahlreich abgrenzbare Teilaspekte aufgeteiltdidaktisch aufbereitete Stationenbeliebige Zeiteinteilung und reihenfolgeArbeitspassfachbezogen oder fächerübergreifendDifferenzierungErledigte und selbstkontrollierte Aufgaben der Sus ewrden von der Lehrperson durchgesehen und bewertet
  • Offener Unterricht: Was ist Werkstattunterricht? Klassenzimmer als ArbeitsstätteAufträge die SuS ausführen sollenFertigkeitswerkstatt: erschließen sich neue Lerninalte mit ausgewählten Experimenten, beobachtungsaufgaben etc. Übungswerkstatt: bereits Erlerntes soll angewendet, trainiert und intensiviert werdenSuS müssen Lernergebnisse selbst kontrollieren, bevor sie präsentiert werden
  • Offener Unterricht: Was versteht man unter Gemeinwesenorientierter Unterricht? oganisatorische Öffnungverbindet Schule mit ihrem Umfeld (kommunale Verbindung)Schulexterne Personen werden in den Unterricht und das Schulleben miteinbezogen
  • Was sind die Chancen und Grenzen von Offenen Unterricht? + sehr hohes Maß an Individualisierung- Lernen Sus bei so viel Freiheit wirklich etwas? Genug?- Erfolgt eine Kontrolle?- Sind SuS für Lernerfolg Eigenverantwortlich?- können alle individuell gefördert werden?
  • Was versteht man unter Lehrer-Schülergesteuerter Unterricht? 1. Projektunterricht2. Phänomen- und Problemunterricht3. Wertorientierter Unterricht
  • Was versteht man unter Projektunterricht? Als hochform handlungsorientierten Lernens Drei Gesichtspunkte nach Dewey:- Projektgedanke als Reaktion auf sich rasch wandelnde gesellschaftliche Verhältnisse (Migration)- Projektidee ist eingelagert in ein grundlegendes Verständnis von Demokratie ( Recht, Angelegenheiten, demokratisches Handeln in Schule und Gesellschaft)- Erziehung als Ziel und Mittel der menschlichen Höherentwicklung (learning by doing)
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  • Was sind die Schritte und Merkmale von einem Projekt? 1. eine für den Erwerb von Erfahrung geeignete, problemhaltige Sachlage auswählen SituationsbezugOrientierung an den Interessen der BeteiligtenGesellschaftliche Praxisrelevanz 2. Gemeinsam einen Plan zur Problemlösung entwickelnZielgerichtete ProjektplanungSelbstorganisation/Selbstverantwortung 3. Sich mit dem Problem handlungsorientiert auseinandersetzenEinbeziehen vieler SinneSoziales Lernen 4. Die erarbeitete Problemlösung an der Wirklichkeit prüfen Merkmale: ProduktorientierungInterdiszilinarität Grenzen des Projektunterrichts:Vor dem Projektunterricht inhaltliche Vorraussetzungen vermitteln+ fachsystematischen Fundament aufbauen- vernachlössigt Motivation einer selbstgewählten FragestellungWährend werden gezielte Instruktionsphasen integriert z.B. durch Texte+ als Korrektur oder Vertiefung dienen- störendes Einmischen, Zeitverlust dem selbstgesetzen Ziel nachzukommenNach wird in anderen Unterrichtsformen auf der Baiss desssen, was SuS erarbeitete haben, ergänzt, verknüpft und vertieft+ gezielte Nacharbeit möglich, L perspektive das Problemfeld herausarbeiten falls Ziel nicht erreicht- SuS haben den Eindruck, jetzt erst das eigentliche Lernen beginnt - Gefahr, erworbene Erkenntnisse isoliert und bruckstückhaft bleiben- einseitige spezialisierung, nur ihren Neigungen in einem Projekt nachgehen- Schwer feststellbar was die SuS im Projekt gelernt haben- Wahrgenommen als eher weniger ernstzunehmende Arbeit am Rande des Schullebens- zeitlich höherer Planungs- und Vorbereitungsaufwand + Situationsbezug/Praxisnähe+ Orientierung an den Interessen der SuS+ Lebensnahes, selbstbestimmtes und interessengeleitetes Lernen+ Einüben sozial-kooperativen Lernens und kritischen Denkens+ soziale Kompetenzen
  • Was versteht man unter Phänomen- und Problemorientierter Unterricht? Naturerscheinungen, auffällige Ereignisse, verwundernde SituationenMutmaßen, Nachdenken, Ausprobieren und Wissenwollenentwickeln HypothesenKooperation zwischen L und S nötig
  • Was versteht man unter Wertorientierten Unterricht? Element von erziehendem UnterrichtErziehung als Enkulturationshilfe und als moralische ErziehungIn allen FächernEinplanen und Einüben von Regeln, Ritualen und Verbindlichkeit
  • Was versteht man unter Schülergesteuerter Unterricht? S suchen sich ein Thema aus, persönliches InteresseZiele: Steigerung des Selbstvertrauensentwicklung von Interesse und intrinischer MotivationFörderung von Freude am Lernen, Unterricht und der SchuleLernen durch Lehren, Referat, EinzelarbeitIndividuell-autonomes Lernen:wöhrend der regulären Unterrichtszeitfreies und EVA der SuSSuS bei Wettbewerben anmelden oder Erfinderwerkstätten
  • Was sind die Vor und Nachteile von Fächerverbindender Unterricht? + Fachunterricht gewährleistet systematisches Lernen+ gewährleistet Kontinuität des Wissens+ Fachunterricht ist bildungswirksam - Versperrt den Blck auf die Ganzheit der Wirklichkeit- verkürzt das Potenzial der Lernenden - Fachunterricht vernachlässigt Interessen und Bedürfnisse der Lernenden-Fördert die Handlungsfähigkeit der Lernenden nur unzulänglich
  • Was ist die Planung von fächerverbindenden Unterricht? Vorteile des Fachunterrichts erhalten bleibenNachteile überwunden werdenmehr als eine reine Zusammenführung einzelner UnterrichtsfächerSituation entsprechendes Lehr Lern Arrangement Planungsphasen: 1. Initiative (Einigung auf ein Thema für die UE)2. Bedingung (Analyse und Bedingung) Beteiligung aller Lehrer3. Ziele (Bestimmung, Übergeordnete Lernziele)4. Inhalte/Themen (Auswahl und Strukturierung der Fachbeiträge)5. Lehr-Lern-Arrangements (Entscheidung über Methoden, Medien, Sozialformen)
  • Was versteht man unter Fächerübergreifender Unterricht? Es gibt ein Leitfach, welches das Thema vorgibtnur über kurze Zeitthematisch zentriertes Lernenz.B. Weinlese in Meersburg, Deutsch: Fabel über Wein, Bio: Weinreben und Beerenobst, Erdkunde: Weinbau am Bodensee-Ufer, Mathe: Zucker und Alkoholgehalt des Meersburger Weins + dasselbe Thema über einen längeren Zeitraum kein Themenbruch nach 45 Min - Fächer stehen getrennt nebeneinander 
  • Was versteht man unter Selbstreguliertes Lernen? = selbstgesteuertes LernenSelbststeuerung ist ganz allgemeine Voraussetzung effektiven Lernenswichtiges Ziel der schulischen Ausbildung Voraussetzungen:Wahlmöglichkeiten und verfügen über HandlungsstrategienRahmenmodell: 1. Voraussicht, Planung und Aktivierung2. Monitoring3. Kontrolle3. Reaktion und ReflexionFörderung:Direkte Förderungsansätze: kognitive und motvationale Lernstrategien zu vermittelnIndirekter Förderungsansatz: Lernumgebung so gestalten, dass die Aufgaben nur durch selbstgeteuerte Formen zu bewältigen sindSelbstgesteuertes Lernen anzuregen und zufördern Selbstständigkeit als hohes pädagogisches Ideal:Selbstständigkeit zur Mündigkeit des Menschen Selbstgesteuertes Lernen ermöglicht selbstbestimmtes LernenVerantwortung für den eigenen LernprozessSchließt Instrumentalisierung nicht aus Selbstgesteuertes Lernen entspricht neueren lerntheoretischen Annahmenkonstruiert im Lernprozess sein WissenSelbstgesteuertes Lernen ermöglicht die Bewältigung der Anforderungen, die sich aus der Notwendigkeit lebenslangen Lernens ergebenLernen mit Wissenserwerb verbundenSchlüsselqualifikationEvtl. Überforderung