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Schulpädagogik Examen (Subject) / A.5 Methoden, Sozialformen, Aktionsformen des Unterrichts (Lesson)
- Was für Methoden für den Unterricht gibt es? Mikromethodik: für alle Beteiligten sinnlich-anschaulich fassbarlehr-Lern bzw Handlungssituationen aus deren Abolfe sich alle kompexeren Formen und Prozesse methodischen Handelns ergebenMesomethodik: Sozialformen, Handlungsmuster, VerlaufsformenMakromethodik: Lehrpläne, Gesetzesvorschriften, räumlich-archetektonische Gestaltung, gesellschaftlich normiert
- Was versteht man unter Methodische Großformen/Grundformen des Unterrichts? Lehrgangsförmiger Unterricht = Klassen-bzw. Fachunterricht mit überwiegend frontalen Lehr-Lernsituationen + Sach-, Sinn und Problemzusammenhänge aus Sicht des Lehrenden zu vermitteln, + Sach und Fachkompetenz bei den SuS aufzubauen, + Vergleichbarkeit der individuellen Schülerleistung sehr hoch, - Erziehung zur Selbsttätigkeit ist schwierig Freiarbeit: Varianten der Wochenplanarbeit, Werkstattlernens, Stationenlernen + Gut geeignet um individuelle Lernschwerpunkte herauszubilden, + Methodenkompetenz auszubilden, + Üben, Festigen, Wiederholen und Kontrollierne von GelerntemProjektarbeit: Selbstorganisiertes Lernen, Projektwoche/tag, Praktika und Exkursionen, + Vermittelt Handlungskompetenzen und Selbstwertgefühl, + Anforderungen des Berufslebens vorbereiten, -Wenig geeignet um neues WIssen und neue Fähigkeiten zu üben und zu festigen
- Welche Sozialformen gibt es? 1. Frontalunterricht2. Einzelarbeit/Stillarbeit3. Partnerarbeit4. Gruppenarbeit/Gruppenunterricht
- Was versteht man unter Frontalunterricht? Nach Gudjon: Lehrkraft steuert, kontrolliert, bewertet; Kommunikation zwischen L und SuS; Blickrichtung nach vorne gerichtet; Sprachanteil der L höher als der SuS; Typisches Ablaufthema: Stundeneröffnung, Darbieten (Erarbeiten oder Wiederholen von Lernstoffen, Ergebnissicherung (Tafel), Stellen von HausaufgabenVorteile:zeitlichen, inhaltlichen und ökonomischen Rahmens effektiv, kann sorgfältig vorausgeplant und vorbereitet werdenLebendige Interaktion mit der LehrkraftEntlastung der SuSGesprächskultur kann aufgebaut werden (Regeln)Verschiedene Lehrtechniken möglich: Demonstrieren, Veranschaulichen, Impulsesehr störungsarmschnelle und einheitliche Informationswiedergabe Unverzichtbare didaktische Funktionen:InformierenGemeinsam etwas erarbeiten- für vernetztendes Lernen sorgenLernmethoden und Denkstratiegien vermittelnErgebnisse sichern, Erfolge überprüfenFrontalunterricht in offene Unterrichtsformen integrierenKritik:Lehr-/ Lrenkurzschluss: pädagogischer Denkfehler, weil bei dallen SuS unterschiedliche Verknüpfungsprzesse stattfindenErwerb von sozialer Fähigkeiten wird vernachlässigtLerner-Selbstorganisation wird vernachlässigtFU macht den Lehrkräften SpaßSchülerheterogenität kann nur berücksichtigt werdenLernen findet rezeptiv und passiv stattFrontalunterricht ist billiger MassenunterrichtLernziele der Schule wie Toleranz Aktivität, Produktivität lassen sich im FU kaum erreichen
- Was versteht man unter Einzelarbeit/Stillarbeit? + SuS sind aktiv, selbstständig arbeiten+ Individualisierung+ Lernfortschritt des einzelnen Schüler kann überprüft werden+ Einzelarbeit dient der Methodenvielfalt und entlastet Lehrperson beim Unterrichten - Fehlen sozialer Beziehungen beim Lernen- Förderung des Konkurrenzverhaltens
- Was versteht man unter Partnerarbeit? + SuS sind aktiv+ zeitweilig vom Zwang des strengorientierten Lernens befreit+ Ich Du Beziehung kann aufgebaut werden und soziale Lernziele können erreicht werden+ Fähigkeit zur gegenseitigen Hilfe wird geschult - Einzelne SuS zu dominant, Rollentypisierung- Gegenseitige Ablenkung
- Was versteht man unter Gruppenarbeit/Gruppenunterricht? + Kooperative, freie und produktive Selbsttätigkeit von SuS+ Möglichkeit das Sozialverhalten der SuS zu fördern+ Differenzierung! - Gefahr, soziale Lernziele in ihr Gegenteil verkehrt werden und in der Gruppe verstärkt werden- Hohe Planungs- und Vorbereitungsaufwand- Leistung des Einzelnen bleibt hitner dem Gruppenergebnis verborgen
- Was gibt es für Kommunikationsformen? 1. Lehrervortrag: Vortragsweisen, entsprechend sachlich, anschaulich, emotional, spannend, künstlerisch, Blickkontakt mit der Klasse halten, Klasse in den Vortrag miteinbeziehen, Klare Themenformulierung, altersangemessene Wortwahl, Medien, Körpersprache2. Impuls/Denkanstoß: Mittel zur Aktivierung der SuS, Verbale Impulse: Fragen, Aufforderungen, Arbeitsauftrag, Nonverbale Impulse: Gestik, Mimik, Schweigen, Warten, Gegenstände, Bilder, geben SuS Gelegenheit zum eigenständigen Denken und Mitgestalten3. Frage: Fordert die SuS zur Mitarbeit, Lenkung des Unterrichtsgeschehens, Überprüfung und Kontrolle des Unterrichteten, Anregen des Denkens und Mitdenkens der SuS4. Unterrichtsgespräch: Gebundenes/Geplantes Unterrichtsgespräch, wird vorausgeplant, fragenentwickeltendes Verfahren, SuS selbstständig die wichtigsten Aspekte des Sachverhalts herausfinden; Freies Unterrichtsgespräch: möglichst offen, kreativ und ideenreich zu einem Problem oder Sachverhalt äußern, weiterführung des Themas orientiert sich am Schülerinteresse, Diskussion, Debatte
- Was gibt es für Aktionsformen? 1. Etwas vormachen/zeigen wie etwas gemacht werden muss -> Imitationslernen2. Einen Begriff oder ein Denkvorhaben aufbauen3. Etas zum Bearbeiten aufgeben oder bereitstellen
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