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Unternehmensplanung &Investitionsrechnung (Subject) / UPLA AT4 Hufi (Lesson)
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- Kriterien für die GeschäftsfeldGliederung: • Ist für jedes Geschäftsfeld eineeigene strategische Ausrichtungsinnvoll und möglich? • Stehen die strategischenGeschäftsfelder unterschiedlichenWettbewerbern gegenüber?• Sind in den einzelnen Geschäftsfeldern unterschiedlicheErfolgsfaktoren von Bedeutung?• Wo liegen die Interessenschwerpunkte desUnternehmens?
- Kriterien für die GeschäftsfeldGliederung und Ziel • Ist für jedes Geschäftsfeld eineeigene strategische Ausrichtungsinnvoll und möglich? • Stehen die strategischenGeschäftsfelder unterschiedlichenWettbewerbern gegenüber? • Sind in den einzelnen Geschäftsfeldern unterschiedlicheErfolgsfaktoren von Bedeutung? • Wo liegen dieInteressenschwerpunkte desUnternehmens? Ziel:Für jedes Geschäftsfeld solleine eigene Strategieentwickelt werden
- Was ist eine strategische Geschäftseinheit (SGE)? Eine strategische Geschäftseinheit (SGE) ist ein Teilbereich einesUnternehmens, der in einem unternehmensexternen Marktsegmentunabhängig von anderen Teilgebieten der Unternehmung agierenkann.
- Was ist ein strategisches Geschäftsfeld (SGF)? Ein strategisches Geschäftsfeld (SGF) muss nicht fest in derOrganisationsstruktur eines Unternehmens verankert sein. Es genügt,dass es virtuell gedacht werden kann. Es ist eine enge Verbindung vonProdukt und Markt.
- Definition einer Vision? - Zeitrahmen: Zukunftsorientiert, z.B. 5-10 Jahre - Anspruch: Ehrgeizig, aber realisierbar - Zielsetzung: Sinnstiftend Motivierend Handlungsleitend
- Was macht eine Mission aus? • Was ist unsere Kernkompetenz?• Welchen Anspruch haben wir?• Für was stehen wir?• Was zeichnet uns aus?
- Was ist ein Leitbild? Das Leitbild ist eine allgemeineUmschreibung des zukünftigenUnternehmens. In ihm sindZielrichtungen undVerhaltensweisen festgelegt undschriftlich fixiert. Orientierungsfunktion Legitimationsfunktion Motivationsfunktion
- Mögliche Inhalte eines Leitbildes? Marktleistungen• Geographische Reichweite• Einstellung zu gesellschaftlichenAnliegen• Zielgruppen• Verhaltensgrundsätze gegenüberMarktpartnern• Verhaltensgrundsätze gegenüberMitarbeitern• Technologische Perspektiven• Gewinnerzielung und Verwendung
- Was ist eine Strategie Eine Strategie ist das planvolle Vorgehen zur Erlangung einer vorteilhaften Lage oder eines Ziels. Strategie ist auf einen mittel- bis langfristigen Zeitraum ausgerichtet.
- Was beinhaltet eine Unternehmensstrategie? • umfasst die grundsätzliche Stossrichtungdes Unternehmens• beinhaltet Aussagen, wie durch Schaffungentsprechender Nutzenpotenziale undErfolgspotenziale entscheidendeWettbewerbsvorteile geschaffen werdenkönnen.
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- Strategische Kompetenz ist? • die Fähigkeit, mit neuen undunvertrauten Situationen erfolgreichumzugehen• die Verfügbarkeit vonSelbtsorganisationsdispositionen,persönlichen Stärken und personalenRessourcen als Basis für dieBewältigung unvorhergesehenerUmstände.
- Welche Dynamischen Kompetenzen gibt es, und was beinhalten diese? Beobachtung Anpassung Umsetzung Marktbeobachtung Technologieentwicklung Kontinuierliche Anpassung und VerbesserungTrendidentifikation Produktentwicklung WissensmanagementInformation scannen Geschäftsmodelle WissenstransferLernprozesse Strukturentwicklung Strategische AnpassungInterpretation NetzwerkeEvaluation
- Definition Strategie Eine Strategie ist das rational geplante Entscheidungs-, Maßnahmen- und Verhaltensbündel, das der langfristigen Sicherung des Unternehmenserfolgs dient.
- Wie werden Strategien unterteilt? Strategien werden in Unternehmens-, Geschäftsbereichs- undFunktionsbereichsstrategien unterteilt.
- Woran orientiert sich die Strategieformulierung? Die Strategieformulierung kann ressourcen- oder marktorientiert erfolgen.
- Nach was kann man die Geschäftsfelder bei der Geschäftsfeldanalyse gliedern? Welche Fragen muss sich das Unternehmen selbst stellen? Produktart Kundengruppe Kundennutzen Technologie Branchen Welche Geschäftsfeld-Gliederung erfüllt folgende Kriterien am besten?Ist eine eigene Planung für jedes Geschäftsfeld möglich und sinnvoll?Trifft man auf jeweils einen eigenen Kreis von Wettbewerbern?
- Nach welchen Aspekten kann eine Umweltanalyse erfolgen? Nennen sie Beispiele für jeden Aspekt. Ökonomisch Politik und Recht Sozio-kulturell Technologie Wirtschaftliche Politische Stabilität Werte Informationstechnologie Entwicklung Wechselkurse Gesetzgebung Arbeitsethos BiochemieZinsen Arbeitsrecht Religion Internet/Intranet Konsumneigung Steuerrecht Bevölkerungsstruktur RobotikKaufkraft der Zielgruppen Umweltrecht Status-Symbole Einkommensverteilung Regulierungen FreizeitverhaltenArbeitsformen Bildungsniveau Qualifikationen Einstellungen
- Welche fragen stellt sich das Unternehmen bei einer Trendanalyse? • Welche Trends ergeben sich aus den aktuellen Rahmenbedingungenund könnten für mein Unternehmen relevant sein?• Welche konkreten Chancen und Risiken könnten sich daraus für meinUnternehmen ergeben?• Welche Geschäftsfelder betrifft das?
- Welche Fragen stellt sich ein Unternehmen bei einer Konkurrentenanalyse? Inwiefern unterscheidet sich die Produktpalette meiner Wettbewerbervon meiner?Könnte es sinnvoll sein, meine Produktpalette zu erweitern?Wachsen oder schrumpfen meine Wettbewerber?Bauen die Wettbewerber die Angebotsbreite aus oder reduzieren siesie?Auf welche Ursachen könnten diese Entwicklungen zurückzuführensein?Erkenne ich Entwicklungen bei meinen Wettbewerbern, denen ich michderzeit nicht anschließe?
- Was ist Controling Controlling ist• ein System der rechnungswesengestützten Informationsgenerierung und –verarbeitung• zur Unterstützung der Unternehmensführung durch Planung und Kontrolle• sowie zur Koordination mit anderen Führungssubsystemen.
- Unter welche Überbegriffe kann man Planungsarten gliedern? Nennen sie Beispiele. Ebene: Strategische Planung Taktische Planung Operative Planung Hierachie: Retrograde Planung (topdown) Progressive Planung Zirkuläre Planung (bottom-up)Zeitliche Koordination: Sukzessive Planung Simultane Planung Verbindlichkeit: Starre Planung Flexible Planung Anpassung: Rollende Planung Nichtrollende Planung
- Was sind Planung und Kontrolle? Planung und Kontrolle sind Teil des Führungsprozesses, der außerdem die Phasen Entscheiden und Realisieren umfasst.
- Was muss bei einer operativen Planung erstellt werden? Absatz-, Produktions-, Beschaffungs-, Personal-, Investitions-, Erfolgs- und Finanzpläne sowie Planbilanzen
- Was sind Budgets? Budgets sind Kostenvorgaben für Kostenstellen auf der Basis von Leistungsvorgaben.
- Was macht das Berichtswesen? Im Berichtswesen werden Informationen in Form von Standard-, Abweichungs- und bedarfsberichten erstellt und weitergeleitet.
- Kennzahlen des ROI-Kennzahlensystems (Return–on-Investment)? Deckungsbeitrag= Umsatzerlöse – Variable KostenVariable Kosten= Material + Löhne + sonst. var. KostenFixe Kosten = Fertigungsgemeinkosten + Verwaltungsgemeinkosten + VertriebsgemeinkostenGewinn = Deckungsbeitrag – Fixe KostenUmsatzrendite = Gewinn/Umsatzerlöse Gesamtkapital = Anlagevermögen + UmlaufvermögenUmlaufvermögen = Vorräte + Forderungen + flüssige MittelROI = Gewinn / Gesamtkapital
- Was beinhaltet eine SWOT-Analyse? Strengths (Stärken) Weaknesses (Schwächen) Opportunities (Chancen) Treats (Risiken)
- Was ist ein Wertkettenmodell? Das Wertkettenmodell untersucht sämtliche Prozesse eines Unternehmens hinsichtlich ihres Einflusses auf die Gewinnspanne.
- Wie geht man beim Benchmarking vor? Auswahl der Benchmarkingbereiche -> Auswahl der Benchmarks -> Auswahl von Vergleichpartnern -> Durchführung des Vergleichs -> Ableitung von Strategien
- Nennen sie die Punkte des 7 S Modells Structure Systems Style Staff Skills Strategy Superordinate
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- Wozu braucht man ein 7 S Modell? Im 7-S-Modell oder Erfolgsfaktoren-Modell werden sieben Erfolgsfaktoren von Unternehmen aufgezeigt.Ähnlich wie im Wertkettenmodell stellen diese 7 Erfolgsfaktoren einen Rahmen für die strukturierte Analyse und Strategieformulierung dar.
- Was sind Kernkompetenzen? Kernkompetenzen sind die kollektiv erworbenen Fähigkeiten und das Wissen eines Unternehmens, das dieses über Jahre und Jahrzehnte durch die permanente Weiterentwicklung seiner Produkte und Prozesse aufgebaut hat.Durch die Kombination der Kernkompetenzen entstehen die Kernprodukte eines Unternehmens.
- Welche fragen Stellt sich ein Unternehmen bei der Strategischen Planung? • Welche Kernkompetenzen hat das Unternehmen?• Welche Kernkompetenzen hat das Unternehmen nicht?• Welche vorhandenen Kernkompetenzen passen in das? Unternehmen• Welche der vorhandenen Kernkompetenzen werden im Unternehmen nicht gebraucht?• Welche Kompetenzen müssen zugekauft oder aufgebaut werden?
- Welches Ziel verfolgt man beim Einsatz der Balanced-Scorecard? Ausgewogenheit der Verschiedenen Perspektiven. Diese sind: Finanzielle Perspektive: Finanzielle Kennzahlen, z.B. Return-on-Investment Prozessperspektive: Kennzahlen zur Leistungserstellung, z.B. Durchlaufzeiten Wissensperspektive: Kennzahlen zur Wissensentwicklung, z.B. Weiterbildung Kundenperspektive: Kennzahlen zu Kunden- und Marktsegmenten, z.B. Marktanteile
- Kritik zum Einsatz der Balanced Scorecard • Die BSC basiert auf der Annahme, dass eine Strategie bereits formuliert sei. Dies mussunter Umständen erst noch geleistet werden• Die BSC fördert Bürokratisierung und die Top-Down-Perspektive• Die in der BSC definierten Ursache-Wirkungs-Zusammenhänge sind allenfalls Annahmenüber bestehende Erfolgsrezepte• Die Koppelung der BSC mit einem Anreizsystem bzw. Entlohnungssystem fördert, dass dieMitarbeiter die Prozesse nicht mehr hinterfragen sondern, genau das tun was man vonihnen verlangt• Manche Ziele lassen sich leicht operationalisieren, manche nur schwer oder gar nicht.Komplexe und schwer fassbare Aufgaben werden zugunsten der leicht operationalisierbaren vernachlässigt• Die Mitarbeiter und Führungskräfte befürchten, dass die Operationalisierung und Messungder Ziele zur persönlichen Kontrolle missbraucht wird. Wenn es zu Zielverfehlungen kommt,wird dies als persönliches Versagen begriffen und die „Schuld“ wegdiskutiert, anstatt eineobjektive Ursachenanalyse zu betreiben.
- Was ist eine Branchenstrukturanalyse? Das Ergebnis der Branchenstrukturanalyse ist das darstellen der Kräfte, die von außen auf das Unternehmen einwirken. Diese sind: Einsteiger: Bedrohung durch Einsteiger Kunden: Verhandlungsstärke der Kunden Ersatzprodukte: Bedrohung durch Ersatzprodukte Zulieferer: Verhandlungsstärke der Zulieferer Im Zentrum dieser Analyse steht die Branche in der sich das Unternehmen Befindet."Intensität des Wettbewerbs unter bestehenden Kunkurrenten"
- Wozu wird die Branchenstrukturanalyse angewandt? • Stärken und Schwächen eine Unternehmens können im Verhältnis zur Branche bestimmt werden. • Das Unternehmen sollte so platziert werden, dass die Wettbewerbskräfte optimal wirken können. • Veränderungen der Wettbewerbskräfte müssen beobachtet werden. • Wo kann Diversifikation ansetzen?
- Ziel des Shareholder-Value-Ansatz - Systemische Steigerung des Unternehmenswertes - Wertsteigerung bezieht sich auf das investierte Eigenkapital
- Wie wird der Shareholder-Value ermittelt? Discounted-Cash-Flow-Methode -> Barwert zukünftigen Free Cash Flows
- Welche Kritik wird am Shareholder-Value-Ansatz geübt? -Orientierung ausschließlich an den Shareholdern -> Weiterentwicklung: Stakeholder-Value -Lediglich finazwirtschaftliche Sicht
- Was besagt die Erfahrungskurve? Das Konzept der Erfahrungskurve besagt, dass die inflationsbereinigten (realen) Stückkosten konstant sinken, wenn sich die kumulierte Ausbringungsmenge (Produktionsmenge) erhöht. Typischerweise sinken die Kosten um 20 – 30 % bei einer Verdoppelung der kumulierten Ausbringungsmenge, entsprechend einer Lernrate von L= 70%-80%.
- Was lässt sich vom Erfahrungskurven-Effekt ableiten? Dieses Konzept besagt damit, dass es vorteilhaft ist, möglichst schnell große Marktanteile zu gewinnen, um durch hohen Output die internen Kosten senken zu können und dadurch Wettbewerbsvorteile zu erlangen. Es sinken nur jene Kosten, die der Wertschöpfung unterliegen.
- Welche Unterschiede zur Aussagekraft der Erfahrungskurve gibt es? Die Aussagekraft der Erfahrungskurve ist unter anderem stark branchenabhängig, so trifft sie in der chemischen und elektronischen Industrie besonders stark zu, da dort eine Homogenität und geringe Unterschiedlichkeit zwischen erst- und letztproduziertem Produkt besteht. Im Gegensatz dazu, ist sie im Dienstleistungssektor kaum nachzuweisen.
- Wirkungskanäle des Erfahrungseffekts: • Übungseffekte• Lerneffekte• Verfahrensverbesserungen• Erfindungen• Fixkostendegression• Größenvorteile• Massenproduktion• Druck auf Lieferanten
- Strategien zum Erreichen des Erfahrungseffekts: • In einem schnell wachsenden Markt die beherrschende Marktposition erreichen: Preisstrategie, Abspaltung von Teilmärkten o.a.• Rückzug, wenn Marktbeherrschung nicht erreicht werden kann.• Ein beherrschender Marktanteil lohnt erhebliche Investitionen.• In der frühen Phase kostet der Gewinn von Marktanteilen weniger als später. • Auch wenn die Marktbeherrschung erreicht ist, müssen die Preise regelmäßig gesenkt werden, um: Wettbewerber beim Ausbau ihrer Kapazitäten zu entmutigen die eigenen Kapazitäten voll auszulasten.• Wenn ein Preiskrieg auftritt, selbst die Preise nach unten führen. Preisverfall kann durch Nebenleistungen abgemildert werden.• Kapitalbedarf ist hoch. Gute und langfristige Planung. Cash-Flow optimal nutzen. Investoren gewinnen.
- Wozu dient die Portfolio-Planung? Mit Hilfe der Portfolio-Methode kann ein Unternehen grundsätzliche Investitionsstrategien fr seine einzelnen SGFs ableiten.
- Was ist das Ziel der strategischen Portfolioanalyse? - die derzeitige Unternehenssituation und dessen Umwelt zu analysieren - eine möglichst vorteilhafte Mischung verschiedener Investitionen zu schaffen und daraus Investitionsstrategien abzuleiten
- Welche Portfolio-Matrizen gibt es? - Martkwachstus-Marktanteils-Matrix - Marktakttraktivitäts-Wettbewerbsvorteils-Matrix - Wettbewerbsposition-Produktlebenszyklus-Matrix - Technologie-Portfolio - Geschäftsfeld-Ressourcen-Matrix
- Wie geht man beim erstellen der Marktanteil-Marktwachstum-Matrix vor? 1. Darstellung der strategischen Ist-Position des Unternehmens 2. Vergleichende Bewertung der strategischen Geschäftsfelder 3. Ableitung von Normstrategien als Diskussionsgrundlage 4. Ableitung eines Ziel- bw. Soll-Portfolios (Diagramm "Poor Dogs/Cash-Cows)
- Aufgaben der Personalwirtschaft • Personalbeschaffung • Personaleinsatz • Personalbeurteilung • Personalentwicklung • Personalfreisetzung