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Approbation (Subject) / Buch 2014 (Lesson)

Buch

This lesson was created by anyanka.

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  • Was erfasst der Möhring-Test? Artikulationsstörungen bei Vorschulkindern (Leistungsdiagnostik)
  • Wozu dient die Connors-Skala? Einschätzung einer hyperkinetischen Störung mittels Befragen von Eltern. Lehrern, Erziehern
  • (EAS) von Petermann und Petermann Erfassungsbogen für aggressives Verhalten in konkreten Situationen bei Kindern zwischen 9 und 12 Jahren
  • Was ist Kontaktdesensibilisierung? = Modellsensibilisierung, das gewünschte Verhalten wird am Modell des Therapeuten gezeigt Variante der systematischen Desensibilisierung, bei der mittels Modell das gewünschte Verhalten demonstriert wird und zunächst vom Therapeuten Hilfestellungen bei der Nachahmung geleistet werden
  • Was ist Checking? •    = graduierte Löschung •    Anzahl der Verstärker, die ein Verhalten aufrecht erhalten, wird schrittweise verringert
  • Was ist Time-Out? = vollständiger Verstärkerentzug, indirekte Bestrafung •    (unmittelbar nach Zeigen des unerwünschten Verhaltens in neutrale Umgebung bringen)
  • Was ist Response-Cost? •    Belohnungs- und Konditionierungssystem •    zuvor gegebene Verstärker werden entzogen, sobald das unerwünschte Verhalten gezeigt wird (indirekte Bestrafung)  
  • Was sind die Bayley-Scales? •    0-42 Monate •    Erfassung des kognitiven und motorischen Entwicklungsstandes •    ebenso können Temperamentsauffälligkeiten und Verhaltensprobleme (Infant Behavior Record) erfasst werden
  • Was erfasst die K-ABC? •    Kaufman-Assessment Battery for Children •    Leistungsdiagnostik 2,5  - 12,5 Jahre •    viele Untertests, macht Test unübersichtlich > eher nicht empfehlenswert •    30-90 min 
  • Was erfasst der CFT 20? Intelligenztest 9-18 Jahre
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  • Was erfasst die Columbia Mental Maturity Scale? nonverbale Intelligenz im Vorschulalter
  • Was erfasst der Göttinger Formreproduktionstest? Störungen der Sensumotorik im Grundschulalter
  • Übergangsobjekt (Winnicott) •    ermöglichen es dem Kleinkind sich vorübergehend als getrennt wahrzunehmen ohne dies sofort als Verlust wahrzunehmen •     haben eine Brückenfunktion und fördern den Entwicklungsschritt der Differenzierung von Subjekt und Objekt und Entwicklung von Objektkonstanz •    Objektbeziehungspsychologie, symbolisieren die primäre Bezugsperson
  • Chromosomenaberrationen •    Veränderung der Zahl oder Struktur von Chromosomen in den Zellkernen während der Zellteilung (vor einer Aufteilung der Chromosomen in Chromatiden) im Mutterleib •    Die häufigste Chromosomenaberration stellt das Down-Syndrom oder die Trisomie 21 d •   Klinefelter-Syndrom: nur M, mehrere X-Chromosome, Hochwuchs, Busenbildung, Hodenatrophie und Antriebsarmut •   Ullrich-Turner-Syndrom: nur ein X-Chromosom, Minderwuchs, charakteristische Hautfalte am Hals, äußeres weibliches Genital, Ovarien verkümmert (Östrogenproduktion und nachfolgende Ausbildung der sekundären Geschlechtsmerkmale bleiben aus) Martin-Bell-Syndrom oder fragile X-Syndrom
  • F93.0 emotionale Störung mit Trennungsangst des Kindesalters A) Mind. 3/8:1. Angst, dass Bezugspersonen etwas zustoßen könnte, über den Verlust oder um Tod 2. Angst, dass man selbst durch Unglück getrennt wird 3. Weigerung, sich zu trennen (Schule, Schlafen etc.) 4. Trennungsschwierigkeiten am Abenda. Anhaltende Abneigung oder Weigerung Schlafen zu gehen, ohne dass Person dabei istb. Aufstehen nachts, um Anwesenheit der Bezugsperson zu überprüfen/ bei ihr zu Schlafenc. Anhaltende Abneigung oder Weigerung auswärts zu schlafen 5. Angst davor, allein oder tagsüber ohne Hauptbezugsperson zu Hause zu sein 6. Wiederholte Albträume zu Trennungsthemen 7. somatische Symptome bei Gelegenheiten die mit Trennung von  verbunden sind 8. Leiden in Erwartung, während oder nach Trennung (Bsp. Angst, Wutausbrüchen, Apathie, unbedingtes Bedürfnis mit Eltern zu reden) B) Fehlen einer generalisierten Angststörung des KindesaltersC) vor dem 6. LebensjahrD) Nicht im Rahmen einer umfassenden Störung der Emotionen, des Sozialverhaltens oder der Persönlichkeit oder bei einer tiefgreifenden Entwicklungsstörung, einer psychotischen Störung oder einer substanzbedingten StörungE) Mind. 4 Wochen
  • OPD-KJ •    Einteilung folgt Altersstufen Piagets Modell der kognitiven Entwicklung Beziehung (Achse 1)   Konflikt (Achse 2) •    Abhängigkeit vs. Autonomie, Unterwerfung vs. Kontrolle, Versorgung vs. Autarkie, Selbstwertkonflikte (Selbst- vs. Objektwert), Loyalitätskonflikte (Schuld- und Über-Ich-Konflikte), ödipale Konflikte, Identitätskonflikte (Identität vs. Dissonanz) und schwere Lebensbelastungen Struktur (Achse 3) •    Einschätzung des Integrationsniveaus (gut, mäßig, gering, schlecht) der seelischen Struktur  •    Dimensionen: Steuerung, Selbst- und Objektwahrnehmung, kommunikative Fähigkeiten und als Gesamtwert Behandlungsvoraussetzungen (Achse 4) •   subjektive Dimension (subjektiver Schweregrad der Beeinträchtigung, Krankheitshypothesen, Leidensdruck, Veränderungsmotivation)  •   fremd einzuschätzenden Dimensionen Ressourcen (Beziehungen zu Gleichaltrigen, außerfamiliale Unterstützung, familiale und intrapsychische Ressourcen) und spezifische Therapievoraussetzungen (Einsicht in bio-psycho-soziale Zusammenhänge, spezifische Behandlungsmotivation, Krankheitsgewinn, Therapie- und Arbeitsbündnisfähigkeit)
  • Grundannahmen der systemische Familientherapie •    Patienten Teil eines offenen Beziehungssystems (z. B. Familie), beeinflusst sie in Denken, Erleben und Handeln •  Symptome eines Familienmitgliedes/Partners nicht losgelöst von Bezugssystem betrachten, wird aufgrund pathologischer Familieninteraktionen zum Symptomträger/ Indexpatient
  • Phasen der Entwicklung der Stieffamilie •    Phase des Abschieds von der alten Familie•    Phase der Ein-Eltern-Familie•    Phase der Stieffamilien-Bildung
  • Expressed Emotions •    Maß für die Qualität wie Familienmitglieder miteinander umgehen, Ausdruck von hohem intrafamiliärem Stress •    Low EE: geringer Rückfall - high EE: erhöhte Rückfallwahrscheinlichkeit  •    Camberwell Family Interview (CFI) erfasst negative Haltung v. Angehörigen d. Patienten gegenüber •    Skala: Kritik, Feindseligkeit, emotionales Überengagement
  • interpersonelle Abwehr (Mentzos) •    Verhaltensweisen und Eigenschaften eines Interaktionspartners ermöglichen, fördern und stabilisieren die neurotische Konfliktabwehr des anderen •    ist und bewirkt Externalisierung, eine interaktionelle Aktualisierung von innerenBeziehungsmustern, wobei im anderen Objektrepräsentanzen oder Selbstrepräsentanzen gesucht oder erzeugt werden •    = projektive Identifizierung
  • Kollusion (Dicks, Willi) •    wenig reflektiertes, oft unbewusstes „Arrangement“ (Interaktionsmuster, „Einvernehmen“), die neurotischen Konflikte der Partner ergänzen sich, die jeweiligen Rollen werden festgeschrieben •    i.d.R. zum Scheitern verurteilten Selbstheilungsversuch, bei dem nicht gelebte Selbstanteile im Partner sowohl gesucht als auch bekämpft werden •    erscheint Außenstehenden oft als fragwürdiges, nur oberflächlich abgestimmtes Zusammenspiel und wirkt sich auf die Beteiligten häufig nachteilig aus •    entspricht der interpersonellen Abwehr nach Mentzos (konfliktbesetzte, nicht zur Verfügung stehenden Persönlichkeitsanteile oder Potenziale werden jeweils im anderen Partner gesucht)  
  • analytische und tiefenpsychologisch fundierte Gruppenpsychotherapien •    Prinzip der Minimalstrukturierung •    freie Assoziation wird ersetzt durch freie Interaktion •    Gruppenkohäsion fördert die Regression und Übertragung analytischen Gruppenpsychotherapien •    Therapeut abstinenter, reagiert weniger auf Zuschreibungen von Seiten der Gruppe •    Freiraum in der Gruppe für gemeinsame Phantasien und Interaktionen, die auf unbewusste Zusammenhänge hin gedeutet werden •    Behandlung der Gruppe als Ganzheit tiefenpsychologisch fundierte Gruppen •    Regression wird eher begrenzt, Therapeut ist aktiver, verknüpft Gruppengeschehen stärker mit Alltagsbeziehungen der Gruppenmitglieder •    Deutungen in tiefenpsychologisch fundierten Gruppen zielen auf Behandlung desEinzelnen in der Gruppe ab
  • Oral History Interview von Hahlweg und Schröder •    anamnestisches Interview zur Erfassung der frühen Beziehungsgeschichte eines Paares, 50-90 Minuten •    führt weg von aktuellen negativen Fixierungen und knüpft an Beziehungsressourcen an. •    4 Bereiche - Beziehungsgeschichte - Ehephilosophie - Familienplanung / Sexualität - Gewalt und Aggression
  • Konzept der intergenerationalen Dynamik von Verdienst, Vermächtnis und Loyalität nach Boszormenyi-Nagy und Spark •    generationsübergreifender Ansatz, fokussiert auf ethisch-existenzielle Dimension familiärer Beziehungen •    in Familien existieren starke Loyalitätsbeziehungen ("invisible loyalities"), die einerseits sehr sinnstiftend sind •    aber auch zu Konflikten führen können, wenn z.B. Loyalitätsanforderungen den Individuationsbedürfnissen gegenüberstehen •    Loyalität beinhaltet das Bedürfnis nsch Gerechtigkeit in Beziehungen •    "Buchführung" über die gegenseitigen "Verdienste", "Schulden" und Verpflichtungen der Familienmitglieder untereinander •    Verletztes Gerechtigkeitsgefühl kann zu destruktivem oder selbstdestruktiven Verhalten oder zum Ausstieg aus sozialer Verantwortung führen •    Eltern haben Verpflichtungen ggü. den Kindern und andersrum •    pathologische Ausformung: Rollenumkehr (Parentifizierung)
  • 5 Hauptkomponenten familiärer Beziehungen Stierlin 1. Bezogene Individuation sich im Familienverbund gleichzeitig getrennt und verbunden erleben zu können Voraussetzung für eine gelungene Entwicklung Störungen entstehen aus Überindividuation oder Unterindividuation 2. Interaktionsmodi von Bindung und Ausstoßung - wenn Eltern ihre Kinder zu stark halten oder versuchen, sich durch ihre Ausstoßung Beziehungskonflikten zu entledigen 3. Delegation elterlicher Auftrag an die Kinder, bindender, je unbewusster er den Eltern selbst ist werden häufig über mehrere Generationen weitergegeben. 4. Vermächtnis und Verdienst5. Status der Gegenseitigkeit
  • Mehrgenerationen-Familientherapie (Massing) •    3 miteinander verbundene Perspektiven: psychoanalytisch, systemtheoretisch, zeitgeschichtlich-soziologisch •    Unbewusste Konflikte wirken bis in die Gegenwart hinein und beeinflussen Erlebens- und Verhaltensmuster entscheidend •    in einem "intrafamiliären Wiederholungszwang" werden dieselben Konfliktmuster weitergegeben •    oft führen auch schwere Verluste/Kriegserfahrungen zu Weitergabe an nächste Generation, Auslösung von Symptomen -> Einbezug der Eltern- und Großelterngeneration zur Aufarbeitung notwendig •    benötigt wird hierfür nicht immer die Großfamilie als solches, stattdessen einzelne "Problemsysteme" (z.B. Mutter-Tochter-Konflikt: Anwesende: Mutter, Tochter, Großmutter •    Wichtigkeit der soziohistorischen Einflüsse (Zeitgeist, Kriegserfahrungen, Heimatverlust) werden betont
  • "Modi von Bindung und Ausstoßung" (Stierlin) •    Bindung auf Es-Ebene: regressionsfördernde Verwöhnung •    Bindung auf Ich-Ebene: Kinder werden durch Zuschreibungen der Eltern von ihrer eigentlichen Selbstentwicklung entfernt •    Bindung auf der Über-Ich-Ebene: Kinder können durch starke Verpflichtungen gefangen gehalten werden
  • Psychodynamik der Eltern-Kind-Beziehung (Richter) durch unaufgelöste Konflikte und Spannungen in Partnerbeziehung werden Kinder in neurotisierende Positionen als Objekt- oder Selbstrepräsentanzen der Eltern hineinmanipuliert Rollen: •    Kind als Ersatz für eine andere Person (Elternfigur, Ehepartner, Geschwisterifigur, verstorbenes Kind) •    Kind als Stellvertreter der eigenen Person bzw. für einen Aspekt des eigenen Selbst (narzisstisches Abbild, Projektionsträger) •    Verschiebung ungelöster Konflikte zwischen den Eltern auf das Kind    Beste Prävention: starke Elternallianz!
  • Symptomneurotische vs. charakterneurotische Familie (Richter) Symptomneurotische Familie Spaltung innerhalb der Familie in "gesund" und "krank"Ausstoßung "kranker" MitgliederStabiliserung des Systems durch Psychose des Erkrankten  Charakterneurotische Familie Enger Zusammenschluss, gemeinsame Abwehr gegenüber der AußenweltAufgeweichte intrafamiliäre Grenzen"paranoide Festungsfamilie", "angstneurotische Sanatoriumsfamilie", "hysterische Familie"
  • Familienmythen •    Familiengeschichten, die Selbstbild der Familie spiegeln, oft die Realität verzerrt wiedergeben, aber wichtige selbstwertregulierende und sinn/identitätsstiftende Funktion haben
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  • Psychoanalytische Paar- und Familientherapie: abgewehrte Trauerprozesse •    wenn Verletzung psychische verarbeitungsfähigkeit übersteigt > Abwehr von Trauer •    lassen die Familienmitglieder innerlich vereinsamen und können zu symbiotischen oder erstarrten Familienbeziehungen führen und damit auch die Liebesfähigkeit beeinträchtigen •    Auswirkungen häufig erst in nachfolgender Generationen manifest (wiederholte Beziehungsabbrüche, Parentifizierungen oder »Ausbruchsschuldgefühle«) 
  • Familiengeheimnisse •    sind mit Schuld, Scham, Angst und/oder Entwürdigung verbundene Ereignisse in der Familiengeschichte (Gefängnis, Aborte, uneheliche Kinder) •    untergraben familiäre Vertrauensbeziehungen. •    können zu schweren Loyalitätskonflikten bei Kindern führen, wenn diese Geheimnisträger werden •    haben Abwehrcharakter (Aufdeckung von Familiengeheimnissen beansprucht viel Zeit und zunächst Vertrauensaufbau!)
  • Verschiedene Kollusionen nach Willi •    Im Unterschied zum objektbeziehungstheoretischen Konzept von Dicks hebt Willi den triebdynamischen Aspekt hervor •    Objektwahl ist durch ähnliche Triebfixierungen der Partner bestimmt, einer nimmt progressive, der andere die regressive Position ein ◊   Narzisstische Kollusion (Verschmelzungswunsch und -angst) ◊    Orale Kollusion (Versorgen und Versorgtwerden) ◊    Anal-sadistische Kollusion (Kontrolle und Machtkämpfe, Angst vor Autonomie) ◊    Phallisch-ödipale/ hysterische Kollusion (männliche Stärke, weibliche Schwäche)
  • Reziprozität  = Austausch gleichwertiger Reaktionen •    z.B. reagieren auf Belohnung mit Belohnung, auf Bestrafung mit Bestrafung
  • Strukturelle Familientherapie (Minuchin) •    Zweig der systemischen Familientherapie, Fokus auf - Strukturen (Generationen von Eltern und Kindern) und - Grenzen zwischen Generationen (Regulation von Distanz und Nähe in der Familie, so dass keiner Symptome haben muss und seine Identität (Autonomie undemotionale Verbundenheit) entwickeln kann Normale Familien •    klar abgegrenzte, aber durchlässige Grenzen zwischen den einzelnen ehelichen, elterlichen und geschwisterlichen Subsystemen, nach außen durchlässig neurotische Familie •    Verstrickung im Inneren, Abschottung nach Außen   Therapie: Familienstruktur bewusst machen und falsche Kommunikations- und verhaltensweisen aufdecken
  • Zwangsprozess Schindler •    destruktive, zirkuläre Interaktionsform, Partner verstricken sich zunehmend in unangemessenen Lösungsversuchen •    positiver Austausch wird reduziert (weniger Zeichen der Wertschätzung, der Aufmerksam-keit und des Entgegenkommens) •    negativer Austausch wird erhöht •    destruktive Kommunikation in Form von Vorwürfen (statt Bedürfnisäußerung) •    Abnahme der gegenseitigen Attraktivität, sexuellen Anziehung, Beziehungszufriedenheit •    Zunahme Trennungsgedanken, andere Partner werden attraktiv
  • Übertragung/Gegenübertragung Übertragung •    Gefühle die man für andere Personen hat werden auf den Therapeuten übertragen Gegenübertragung •    Therapeut reagiert so auf den Klienten wie dessen frührere Bezugsperson •    Reaktion auf die Übertragung des Klienten •    kann zu verzerrter Wahrnehmung führen und Urteilsfähigkeit beeinflussen
  • Familienskulptur •    Ein Familienmitglied stellt die anderen Familienmitglieder (oder Stellvertreter derselben) im Raum in spezifischer Körperhaltung auf; Beziehungen und Hierarchien werden so sichtbar, Nähe und Distanz fühlbar •    dient dazu, unbewusste Problematiken in einer bildhaften Situation zugänglich zu machen •    = nonverbale Methode zur Erfassung familiärer Strukturen •    Skulpturarbeit kann in verschiedenen Phasen der Therapie von Bedeutung sein
  • Exkommunikation nach Stierlin Ausschluss des Erkrankten aus der Familienkommunikation mittels Verschweigen, Anschweigen, Ignorieren, stellvertretendes Handeln
  • Abwehrmechanismus Affektisolierung •   Wichtige Gefühlsanteile sind dem Bewusstsein entzogen •    Erlebnis wird nicht vergessen, verliert aber seinen Gefühlsaspekt
  • primäre, sekundäre und tertiäre Prävention Primäre Prävention •    Ausbrechen von Krankheiten verhindern, also deren Inzidenzraten senken •    Maßnahmen: Aufklärung, Erziehung, Information Sekundäre Prävention •    durch möglichst frühzeitige Diagnose und Therapie das Fortschreiten einer Krankheit und deren Chronifizierung verhindern, also die Prävalenzraten von Krankheiten senken •  z.B.: Ärztliche Vorsorgeuntersuchungen  Tertiäre Prävention •    Folgen auch einer bereits chronifizierten Krankheit mildern, also verhindern, dass es zu Rückfällen, anhaltenden Beeinträchtigungen und sekundären Störungen kommt •    z.B. Rehabilationskuren   Gliederung der Prävention nach Zeitpunkt der Intervention
  • Verhaltens- und Verhältnisprävention Verhaltensprävention •    Veränderung gesundheitsrelevanten Verhalten eines Individuum / Gruppen •     primäre, sekundäre und tertiäre Prävention Verhältnisprävention •    Veränderung krankmachender Verhältnisse, Bsp. Nichtrauchergesetz •    Zielgruppe: Gesamtbevölkerung •    Verbesserung der Lebensbedingungen und gesundheitsförderliche Gestaltung des Umfelds
  • Tiefenpsychologisch fundierte niederfrequente Psychotherapie •    längerfristig haltgebende therapeutische Beziehung •    niedrige Frequenz, variable Handhabung•    supportive Interventionen im Mittelpunkt •    v.a. bei Patienten mit chronischen somatopsychischen Störungen oder Sucht, Psychosen
  • Rückfallmodell von Marlatt & Gordon (1985) •    unausgewogene Lebenssituaiton, irrelevante Entscheidungen •    Wahrscheinlichkeit abhängig von per. Bewältigungskompetenzen, Abstinenzzuversicht •    Oft erst ein Ausrutscher (lapse) der dann zum Rückfall führt (relapse)
  • „harm reduction“ •    Überlebenssicherung/ Schadensminderung •    Begriff aus tertiärer Prävention: Suchttherapie •    Ziel ist nicht (mehr) Abstinenz, sondern Begrenzung von körperlichen und psychischen Schäden •    Sekundärziel Abstinenz, Tertiärziel Reintegration
  • universelle, selektive und indizierte Prävention Universelle •    populationsorientierte Programme, an die Allgemeinbevölkerung gerichtet selektiv •    zielgruppenrorientiert, Personen mit erhöhtem Risiko für das Ausbrechen einer Krankheit indizierte •    zielgruppenrorientiert, Personen, die bereits erste Störungssymptome haben Gliederung der Prävention nach Zielgruppen
  • neurobiologische Prozesse bei psychotropen Substanzen •    Aktivierung dopaminerger Bahnen im mesotelenzephalen Belohnungssystem, das vom Tegmentum im Mittelhirn bis zum Nucleus accumbens im Endhirn reicht 
  • Was ist der Nervus Vagus? = 10. Hirnnerv und größte Nerv innerhalb des Parasympathikus (Eingeweidenerv) •    parasympathischer Teil des vegetativen Nervensystems •    an Steuerung fast aller innerorganischer Vorgänge beteiligt •    leitet sowohl Impulse von Organen zum ZNS, als auch efferente Impulse für die Motorik glatter Muskeln
  • Wie nennt man mutationsauslösende Faktoren? •    Mutagene verändern das genetische Material und können kanzerogen wirken •    haben Einfluss auf die Karzinogenese •    z. B. UV-Strahlung, chemische Substanzen, ionisierende Strahlung, Zytostatika
  • Aufbau / Gliederung des Nervensystems •    ZNS Zentrales Nervensystem: Gehirn und Rückenmark •    PNS Peripheres Nervensystem: Spinalnerven, Körpernerven, Hirnnerven- verbindet das ZNS mit den Sinnesrezeptoren, den Muskeln und Drüsen efferente (motorische) Nerven - vom Gehirn in die Peripherie, z. B. Muskel afferente (sensorische) Nerven - von Sinnesorganen bzw. Rezeptoren zum Gehirn vegetatives Nervensystem (autonome Steuerung der Körperorgane und Drüsen, Sensorik aus inneren Organen)=> Sympathikus (Erregung, aktivitätssteigernd)=> Parasympathikus (Beruhigung, aktivitätshemmend) => enterisches NS: Darmnervensystem (Magen-Darm-Trakt) somatisches Nervensystem (Willkürbewegung der Skelettmuskulatur und Sensorik ohne innere Organe, bewusst)