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Sozialpsychologie (Subject) / Alles II (Lesson)
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- Theorie der sozialen Identität - Entstand durch die Frage "Woher kommt Diskriminierung zwischen verschiedenen Gruppen?" - Menschen nehmen Eigengruppen mit in ihr selbstkonzept auf & grenzen sich gegenüber von Fremdgruppen ab
- Persönliche- vs. Soziale Identität Persönliche: "Ich vs. Du" Soziale Identität: "Eigen- vs. Fremdgruppen" - Eine der beiden Modi wirkt immer stärker als die andere - "Ich- Modus" = persönlichkeits Merkmale stehen im Vordergrund - "Wir- Modus" = Eigengruppe --> Depersonalisierung; Fremdgruppe --> Diskriminierung
- Grundannamen der Sozialen Identitäts Theorie 1. streben nach positiven Selbstwert und positiven Selbstsicht 2. Beidseitige Valenz der eigenen Gruppenmitgliedschaft 3. Bewertung der Eigengruppe erfolgt im Vergleich zu anderen Gruppen
- 3 Bewältigungsstrategien (Soziale Identität) 1. Individuelle Mobilität: Versuch in Gruppe mit hohem Status zu gelangen 2. Soziale Kreativität Geringen Status neu bewerten / bekämpfen 3. Sozialer Wettbewerb Diskriminierung Kollektive Handlung
- Was ist die Selbstkenntnis im Kern und wie wird sie repräsentiert? Affektive Bewertung des selbst = Selbstwertgefühl Kognitive Repräsentation = Selbstkonzept
- Selbstkonzept Selbstschemata:- Mentale Struktur- hilft beim organisieren vergangener Erfahrungen und bei verarbeiten neuer Erfahrungen Selbstreferenzeffekt:- Info die mit dem selbst zusammenhängt wird gründlicher & tiefer verarbeitet --> wird besser erinnert Arbeitsselbstkonzept:- Situativer Kontext kann bestimmte Merkmale aktivieren die bei den meisten Menschen ähnlich sind Selbstdiskrepanztheorie- Tasächliches Selbst- Ideales Selbst (wünscht man sich) motiviert Ziele zu erreichen Unerreicht: Traurigkeit, Depression- Soll Selbst (sollte man haben) motiviert negative Erlebnisse zu vermeiden Unerreicht: Sorge, Frustration, Unruhe
- Aus was besteht das Selbstwertgefühl? Trait: - Erfasst, welches Gefühl Menschen zu sich selbst den Großteil der Zeit über habenState: - zeitweilige Selbstveränderung aufgrund von temporären Erfahrungen wie Erfolgen oder Misserfolgen- bei inigen Menschen weniger stabil als bei anderen
- Implizites Selbstwertgefühl vs. Explizites Selbstwertgefühl Implizit: Unbewusste Gefühle über Positivität / Negativiät des selbst Explizit: Bewusste Gefühle über Positivität / Negativität des selbst
- Einflüsse der Kultur & des Geschlechts | independentes- & interdependentes selbst independentes selbst:- Betonung der Autonomie des Individuums und Definition des Selbst über interne Merkmale (z. B. Traits) interdependentes selbst:- Betonung der Verbindung zu anderen und Definition des Selbst im Sinne der Beziehungen zu anderen
- Motivationale Funktionen des Selbst + warum Selbstwahrnehmung verzerrt Selbsteinschätzungsmotiv:- streben nach genaues & objektives Verständnis des selbst zu erlangen Selbstaufwärtungsmotiv:- Positivität, selbstkonzept zu erhöhen Warum Selbstwahrnehmung verzerrt:1. Selbstaufwertende Illusion 2. Selbstaufwertende Informationsverarbeitung 3. Implizite Selbstaufwertung
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- Selbstdarstellung & Selbstaufwertung Selbstaufwertung hat Einfluss auf Interaktionen mit anderen Selbstdarstellung bezieht sich auf strategische Art & Weise wie wir versuchen die Eindrücke zu steuern, die wir einem Publikum kommunizieren
- Selbstaufmerksamkeit & Selbstregulation - Selbstaufmerksamkeit: bewirkt Abgleich mit Normen --> angemessenes Verhalten negative Gefühle motivieren Verhalten zu ändern - Selbstregulation: Selbstfokus bewirkt selbstregulation Regulatorischer Sollwert --> Überwachung --> Selbstregulatorische Stärke Anhaltende Selbstregulation kann zu Selbsterschöpfung führen
- "dunkle Seite" der Selbstregulation Zuviel Selbstregulation: - Unter Umständen kontraproduktiv - Versagen unter Leistungsdruck- Manchmal gesundheitsfördernt Selbstregulation zu beenden - wunsch Selbstaufmerksamkeit zu entfliehen: Alkoholmissbrauch, Fressattacken, Suizid--> AUßER man entscheidet sich freien Willens für Selbstregulation
- Einstellungen & Einstellungsänderungen (Definition) Einstellung:Gesamtbewertung eines stimulusobjektes - unterschieden sich durch: Valenz (positiv vs. negativ)- sind wichtig, weil beeifnlussen wie wir die Welt wahrnehmen und uns verhalten
- Mehrkomponentenmodell (Einstellungen) + Struktur von Einstellung kognition:- Gedanken, Überzeugungen, Merkmale die mit Einstellungsobjekt verbunden sind affektiv:- Gefühle und Emotionen, die mit Einstellungsobjekt verbunden sind Verhaltensbezogen: - Verhaltensweise, die mit Einstellungsobjekt verbunden sind Struktur: Eindimensional: "Ich mag Schokolade" Zweidimensional: "Ich mag Schokolade, aber nicht die Auswirkungen auf die Taille"
- Funktionen von Einstellungen Warum haben wir Einstellungen? - Einschätzungsfunktion - Wertausdrucksfunktion - Soziale Anpassungsfunktion Einstellungen helfen beim „Energie sparen“ (kognitive Ressourcen)
- Wie kann man Einstellungen messen? direkt:- deliberativ: zb. direkte Frage nach Einstellung- spontan: zb. Frage nach Einstellung unter Zeitdruck --> Explizite Einstellungsmessung indirekt:- deliberativ: zb. Projektive Verfahren- spontan: zb. impliziter Assotionstest (IAT) --> implizite Einstellungsmessung
- Stärken und schwächen expliziter Einstellungsmssung stärken:- Starke Verbreitung- Hohe Testgüte- Leichte Handhabung schwächen:- eher geringer Zusammenhang mit impliziter Einstellung- einstellung zum Einstellungsobjekt muss zugänglich bewusst sein
- stärken und schwächen impliziter Einstellungsmessung stärken:- vorhersage von wenig reflektierenden Verhaltensanteilen möglich- reaktionsbasierte maße zurzeit beste und überzeugendste Zugang nicht bewussten Prozessen schwächen:- komplexe Handhabung- nicht immun gegenüber absichtlichen Verfälschungen und sozial erwünschtem Antwortverhalten
- 4 strategien zur selbstdarstellung selbstanpreisung: Voller stolz über eigene Erfahrungen / Ausbildung sprechen, um kompetent zu wirken und Respekt zu erlangen Mit gutem Beispiel voran gehen:Eindruck vermitteln, man sei hart arbeitend und engagiert, um bei anderen das Gefühl zu erzeugen, sie sein weniger wert Einschüchterung:Einschüchternd auf Kollegen wirkenoder andere wissen lassen, dass man ihnen das Leben schwer machen kann, um bei anderen den Eindruck zu hinterlassen, dass man gefährlich ist und um Furcht auszulösen Um Hilfe flehen:Sohandeln, als wisse man weniger, als man weiß, so dass Menschen einem helfen
- Belege zur affektiven Komponente (I) Studie Krosnick Theoretischer Hintergrund:Kopplung positiver bzw. negativer affektiver Informationen mit Einstellungsobjekt, führt zu positiver bzw negativer Einstellung. Methode:Es wurden unterschwellig zu unterschiedlichen Personen entweder negative Bilder oder positive Bilder gezeigt. Ergebnis:Vpns mochten Personen mehr, wenn subliminal positive Bilder dargeboten wurden, als die Personen, bei welchen subliminal negative Bilder dargeboten wurden.