Patientenmerkmale im Relapse?
Kommt immer wieder aufs Thema zurück,, nachdem Lösung gefunden wurde Kleine Versuchungen werden in Kauf genommen Könnte schon zurück zur Präkontemplation gegangen sein Je weneiger Zeit in dieser Phase verbracht wird, desto besser Erfolg in Richtung langfristiger Verändeurng Zeit in dieser Phase möglichst kurz halten, um voll integrierte langzeit Verändeurng zu etablieren
Therapeutische Strategien bei Relapse?
Rückfall = Lernmöglichkeit zur Vorbereituung des nächsten Durchgangs Frage nach SPezifität und der Verändeurng und des Rückfalls Erinnere daran, dass Contemplationsarbeit trptzdem nicht wertlos war (Gründe für Veränderung..) Benutze "sobald Sie...tun" anstatt "falls" um auf den nächsten Versuch vorzubereiten Normalisiere Rückfall als übliche Erfahrung auf dem Weg zum Erfolg
Compliance
Hält der Patient die Anweisungen des Arztes ein?
Adhärenz
Einhaltung der gemeinsam gesteckten Therapieziele. Grundlage aber: Berücksichtigung der individuellen Bedürfnisse des Patienten & Faktoren, die es dem P erschweren T.Ziel zu erreichen
Beispiel für Non-Adhärenz:
Wallander unregelmäßiger Tagesrhytmus, Alkohol, Stress, unregelmäßiges Essen --> Diabetes Arzt: Lebenswandel! --> Folge: Verheimlicht im Dienst, schafft es trotz guter Vorsätze nicht sein Leben zu ändern
Statistik WHO 2003 zu Non Adhärenz in Langzeittherapien,
Jeder wievielte Patient setzt Medikamente Frühzeitig ab?
Welche Medikamente sind besodners betroffen?
- jeder 5. Patient setzt Medikamente vorzeitig ab - bis zu 80% der P die: Neuroleptika, Antihypertensiver, Cholesterinsenker, einnehmen müssen, setzen diese in den ersten 2 Jahren ab
Bei welchen Erkrankungen ist fehlende Adhärenz besonders relevant?
- Bei chronischen wie KHK, Diabetes, Asthma, ==> hohe Kosten für Gesundheitssysteme
Wieviele Kinder (Eltern) zeigen bei neu diagnostizierter Epilepsie in den ersten 6 Monaten Non Adhärenz?
60%!
Welche Grundformen von Non-Adhärenz gibt es? (5)
1. Schwere frühe Non-Adhärenz (Abfall auf ca0% in den ersten 30 Tagen) 2. Schwere späte Non-Adhärenz (Abfall auf unter 20% in den ersten 4 Monaten) 3. Mittlere Non-Adhärenz (Pendeln zwischen 50 und 80%) 4. Leichte NonöAdhärenz (Schleichender Abfall von 100 auf 80 in 5 Monaten) 5. Near perfect Adhärenz (Pendeln zwischen 100 und 80 mit leichtem Abfall über die Zeit)
Schwere frühe Non-Adhärenz?
(Abfall auf ca0% in den ersten 30 Tagen)
Schwere späte Non-Adhärenz
Abfall auf unter 20% in den ersten 4 Monaten
Mittlere Non Adhärenz
Pendeln zwischen 50 und 80%
Leichte Non-Adhärenz
Schleichender Abfall von 100 auf 80 in 5 Monaten
Near Perfext Adhärenz
Pendeln zwischen 100 und 80 mit leichtem Abfall über die Zeit
Non Adhärenz bei Kindern mit neu diagnostizierten Epilepsie?
1. Schwere frühe Non-Adhärenz (Abfall auf ca0% in den ersten 30 Tagen) 13% 2. Schwere späte Non-Adhärenz (Abfall auf unter 20% in den ersten 4 Monaten 7% 3. Mittlere Non-Adhärenz (Pendeln zwischen 50 und 80%) 13& 4. Leichte NonöAdhärenz (Schleichender Abfall von 100 auf 80 in 5 Monaten) 26% 5. Near perfect Adhärenz (Pendeln zwischen 100 und 80 mit leichtem Abfall über die Zeit)42%
Wie kann man Adhärenz mesen?
Direkt vs Indirekt Direkt: Serumspiegel (klinische Studien sinnvoll, klinischer Alltag nur bedingt!) Indirekt: Ärzte befragen (häufig Überschätzung) Patienten befragen (häufig ungenau) Packungsbeilage vorzeigen lassen (sinnvoll?) Standardisierte Fragebögen ==> Kein Gold Standard, am besten P standardisiert befragen
Fragebogen zur Messung von Adhärenz und Beispielitem?
Medication Adherence Report Scale (MARS-D) Ich vergesse sie einzunehmen (immer oft manchmal selten nie) Ich ändere die Dosis Ich setze sie eine Weile aus Ich lasse bewusst eine Dosis aus Ich nehme weniger als verordet ein
Einflussfaktoren auf Non-Adhärenz?
Wissensdefizit --Warum ist die Einnahme/Einhaltung wichtig? --Was sind kurz- und längerfristige Konsequenzen? Kompetenzdefizit --Wie muss ich den Pen handhaben? -- Wie muss ich die Wunde verbinden? Motivationsdefizit --Wieso soll ich das machen? Brint doch eh nix! --Bisher ging auch ohne!
Was sind Risikofaktoren für Non-Adhärenz?
- frühere Non Adhärenz - Schlechte ARzt-Patient-Beziehung - fehlende Krankheitsakzeptanz - fehlende Behandlungsakzeptanz / fehlende Motivation für Verhaltensändeurng im Alltag - Angst vor Nebenwirkungen - Komorbiditäten - Kognitive Defizite
Womit korreliert Non Adhärenz nicht?
SES Bildungsniveau IQ Alter Geschlecht Beruf
Beispiele für Beispiel lAngst vor Nebenwirkungen als Grund für Non Adhärenz?
- Statine: Gleich viele Leute brechen wegen Placebo und Verum wegen Nebenwirkungen ab!! (Rief) - Antidepressiva: Jeder 3. der wegen Nebenwirkungen abbricht war in Placebogruppe - 71% Krebspatienten berichten nach Einnahme von Medikament mind 2 neue Symptome!
Wieviel sind Nicht beabsichtigte und wieviel beabsichtigte Non-Adhärenz?
Unabsichtlich: 30-40& Absichtlich: 60-70%
Was fällt unter unbeabsichtigte Non Adhärenz?
Und was tut man dagegen?
- Wissensdefizite - Informationsdefizit - Kompetenzdefizit ====> Reminder systeme zB: Pillenschachteln, Zähler, Skillstraining, Kombinationspräparate
Was fällt unter beabsichtigte Non-Adhärenz und was tut man dagegen?
- Motivationsdefizit ====> Individualisierte Interventionen: Psychoedukation Veränderung individueller Krankheitsüberzeugungen, Umgang mit Angst und Depression
Voraussetzungen für Adhärenz auf Patientenseite?
- Krankheitsakzeptanz und -einsicht - Behandlungseinsicht und -akzeptanz - Bewusstsein von Eigenverantwortung
Schritte zum Basis bei Patienten schaffen zur Steigerung von Adhärenz?
- Informationsvermittlung: --> der P muss informierte Entscheidungen treffen können - individuelles Risiko für Non Ad. abschätzen und Risikoprofil definieren - vorausschauend handeln statt rückwirkend schelten --> vor Beginn Adhärenz thematisieren (Gründe für N A) -> mögl Probleme antizipieren -> Interventionen zur Steigerung der Ad einsetzen
Korrelat mit Non-Adhärenz?
Güte der Arzt-Patieint-Beziehung
Haupttechniken im ärztlichen Gespräch zur Steigerung der Adhärenz?
Empathische Grundhaltung (Verständnis für Sorgen/Bedenken/Ängste, Bedenken ernst nehmen) Zeit nehmen und umfassend informieren (Grundlage für informierte Entscheidung des Patienten) Patienten in aktive Rolle bringen (Fragen zum Verständnis stellen, P zu Rückfragen motivieren, P zusammen fassen lassen - unklar?- )
Wie bringt man den Patienten in die aktive Rolle?
- Fragen zu Verständnis stellen & Antworten anhören - P zu mögl Rückfragen motivieren - P zusammenfassen lassen
Pilotstudie zur Eigenbeteiligung von Patienten? (geriatrisch)
nicht rand. N=108 M=80 Kurzintervent.: Medikamenten-Verordnung selbst vs Betreuer aufschreiben nach 1 Monat: Interventin: 11 P mit Adhärenzfehlern (20%) keine Intervention: 32 Ppatienten mit Adhärenzfehlern (59%)
Aufbau Studie mit SMS Remindern zur Förderung von Adhärenz bei Medikamenteneinnahme bei Diabetes?
n 104, Typ 2 Diabetes mit subopti Adhärenz 56= reminder 6 Monate FU: Reminder Gruppe sig häufigere Einnahme ABER Anzahl & Nutzen SMS untersch. nicht alle profitieren gleichermaßen!! ==> sinnvoll für unabsichtliches Vergessen, weniger für intentionale Non-Adhärenz
Was ist generell über Adhärenz zu sagen?
Ohne Adhärenz nützt beste Therapie nichts. Non-A = zentrales Problem besonders bei chronischen! Man sollte P motivieren statt für Non A anzuklagen! Interventionen müssen auf subj Krankheitsbild des Pat zugeschnitten sein Adhärenz= Prozess über Zeit, kontinuierlich steigern, Motivationskrisen antizipieren Bei (berecht) Angst vor Nebenwirkungen Bewältigungserwartungen & Kompetenzen aufbauen ====>> kreativ, interdisziplinär und multipersonell denken!!
Einflussfaktoren auf Typ 2 Diabetes?
-Übergewicht - zu wenig Sport - sozioökonomischer Status
Prävalenzentwicklung Diabetes 2000-2017 (20-79)
Kosten mehr als verdoppelt, von 150 auf 450 (maßeinheit unklar....)
Wieviele Menshcen haben Typ 1 und Typ 2 Diabetes?
Typ 2: 7-8% Typ 1: 0,3-0,%
Prävalenz bei Typ 2 Diabetes:
7/8% sprunghafter Anstieg ab 0 Pers über 70 > 20% hohe Dunkelziffer, 2% Allgemeinbevölkerung (DE)
Typ-1 Diabetes Prävalenzen:
0,3-0,5% mehr als 31.500 Kinder & Jugendliche Forschreitende Inzidenzen in den nächsten Jahren
Gründe & Folgen von Diabetes:
Adipositas, zu wenig Bewegug, demomgraphischer Wandel --> erhöhtes mMortalitätsrisiko, transgenerationale Effekte, hohe Kosten --> körperliche & psychische Folgen
Was macht Insulin für gewöhnlich?
- senkt Blutzuckerspiegel DURCH - Stimulation der Aufnahme von Glukose in Zellen - Abbau Glukose in den Zellen
Was macht Glucagon für gewöhnlich?
Erhöht Blutzuckerspiegel DURCH Stimulation der Gluconeogenese und Glucose-Abgabe ins Blut ==> Bis Homöostase wieder hergestellt ist
Leitsymptom Diabetes?
Hyperglykämie
Hyperglykämie=?
Überzuzckerung des Blutes Erhöhter Urinzucker
Ursache für Hyperglykämmie bei Typ 1 Dieabetes?
Zerstörung der Inselzellen in der Bauchspeicheldrüse --> Insulinmangel
Ursache Hyperglykämie bei Typ 2 Diabetes?
erworbene Insulinresistenz
Symprome Hyperglykämie?
Durst, Polyurie, Sehstörung, hyperglykämisches Koma
Absoluter Insulinmangel entspricht...
Typ 1 Diabetes!
Ätiologie/Epidemiologie Diabetes Typ 1?
Autoimmunerkrankung genetisch determiniert Körper zerstört als Entzündungsantwort die insulinproduzierenden Betazellen in der bauchspeicheldrüse - plötzliches Symptomauftreten - insulilnpflichtig - häufigste endokrinologische Erkrankung des Kindes- und Jugendalters