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Diätetik (Subject) / Ernährungsabhängige Erkrankungen (Lesson)
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- Gallensteinbegünstigende Faktoren? hyperkalorische Ernährung Kost, reich an Fett oder raffinierten KH und arm an Ballaststoffen. Frauen sind deutlich häufiger betroffen als Männer (Estrogene fördern Bildung von Gallensteinen). ÜbergewichtHäufiges Auf und Ab des KörpergewichtesCholesterinreiche Ernährung Leguminosen
- Diät bei Gallensteinen? Gewichtsreduktion bei AdipositasBedarfsgerechte Diät (30 kcal/kg KG/d)Fett- bzw. cholesterinarme DiätBallaststoffreiche Diät: 30 g Weizenkleie/d oder Kleieprodukte senken die Cholesterolkonzentration im Serum. Wichtig ist hierbei, aus welchen Lebensmitteln die Ballaststoffe stammen. Ballaststoffe aus Getreide sowie Lactulose (synthetisches, nicht resorbierbares Disaccharid) haben eine vorbeugende Wirkung
- Koliken Koliken treten auf, wenn größere Gallensteine in den Gallengang gelangen und diesen verstopfen. Erst dann ist eine Behandlung erforderlich. Steine, die keinerlei Beschwerdenmachen, sogenannte „stumme Steine“, müssen nichtbehandelt werden.Prophylaxe biliärer Koliken:Es gibt keine allgemein gültige Verbotslisteleichte VollkostNahrungsmittel, die häufig Beschwerden bei Gallensteinpatienten verursachen: Rettich, Gurken,fette Nahrungsmittel, frittierte Nahrungsmittel, Mayonnaise, Zwiebeln, Kohl, Sauerkraut, etc.
- Funktionen der Leber? Die Leber ist das zentrale Stoffwechselorgan Synthese von AS, Gallensalzen, Cholesterin,Phospholipiden und ProteinenAbbau von AS, Speicherung von Nährstoffen, insbesondere Glycogen und Vitamine Entgiftung
- Fettleber? Alkoholische Fettleberhepatitis: Patienten sind häufig hypermetabol und sollten hochkalorisch ernährt werden: Nichteiweißenergie: 30-40 kcal/kg KG/d Fett: 35-50% der Energiezufuhr Nicht alkoholische Fettleber/ Fettleberhepatitis: Alkoholkarenzbei Adipositas: kalorien-, fett-, und kohlenhydrat- reduzierte Ernährung, Ziel BMI < 25 kg/m2 Kalorienzufuhr: 1000-1600 kcal Fett: 30% der Nahrungsenergie (= 50-80 g/d) Süßstoff als Süßungsmittel, nicht aber Zuckeraustauschstoffe KH mit niedrigem Glyx
- Leberzirrhose? fortschreitender Untergang von Leberzellen, Umwandlung von ursprünglichem Lebergewebe in inaktives Narbengewebe Komplikationen bei Leberzirrhose: Malnutrition Ascites Ausbildung von Kollateralkreisläufen mit Ösophagusvarizen hepatische Enzephalopathie
- Leberzirrhosebegünstigende Faktoren? Proteinmangel Alkoholkonsum Hoher Fettkonsum Mykotoxine (Aflatoxine) Toxine von Parasiten Pflanzengifte Hepatitisviren
- Diätziele bei Leberzirrhose? Mangelernährung vorbeugen bzw. bestehende Defizite ausgleichen. Vermeiden von langen Nüchternzeiten, lieber öfter kleine Mahlzeiten über den Tag verteilt Leberfunktion durch optimale Ernährung verbessern Meiden von AlkoholVorbeugung vor Aszites- und Ödembildung, Ösophagusvarizen etc.
- Diät bei Aszites natriumarme Kost< 3 g/d im Krankenhaus zu Hause sind nur < 6 g/d realisierbar tägliche Trinkmenge 0,5-1,5 l
- Diät bei Ösophagusvarizen kleine, wenig voluminöse MahlzeitenKeine harten, scharfkantigen Nahrungsteile Chips, Pommes frites, Bratkartoffel, grätenreicher Fisch, Gegrilltes, scharfGebratenes, Knäckebrot,... Bei extrem gefährdeten oder ausgeprägten Varizen -> passierte oder sogar flüssige Kost.
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- Diät bei hepatischer Encephalopathie „Eiweißdilemma“ bei Zirrhosepatienten im Allgemeinen proteinarme Diät mit 0,6 g EW/kg KG/d verordnet Gabe von Lactulose: wirkt laxierend und fördert die Ammoniakausscheidung Ernährt wird bei akuter und chronischer Hepatitis, der Fettleber, und der Leberzirrhose grundsätzlich mit einer leichten Vollkost. Proteinbedarf bei Leberzirrhose: Bilanzminimum: 0,75 g/kg KG/dpositive Stickstoffbilanz 1,2 g/kg KG/dbei schwerer Malnutrition: 1,5 g/kg KG/d