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Kompetenz- und Selbstmanagement (Subject) / KuS Skript 1 - Berufserfolg und Anforderungen (Lesson)

Jo Hari Fenster (skizzieren, Dimensionen und Felder benennen und erläutern um was es geht) Digitalisierung (Worum geht es und welche Auswirkung hat es?) Humankapitaltheorie (Grundzüge darlegen) RIASEC-Modell von Holland (Was macht man da und welche 6 Kategorien gibt es?)

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  • Was ist das Johari Fenster? - ist ein Fenster bewusster und unbewusster Persönlichkeits- und Verhaltensmerkmale zwischen einem Selbst und anderen oder einer Gruppe. - Wahrnehmung einer Person- Erkennen eigenen Verhaltens- Umwandlung des Unbewussten zum Bewussten Entwickelt 1955 von Joseph Luft und Harry Ingham. Die
  • Welche Felder des Johari-Fensters gibt es und welche Bedeutung haben sie. Arena (die öffentliche Person) = Known by self and known by others: Bereich des freien Handels; ist der eigenen Person und anderen bekannt. Es ist der Bereich der freien Aktivität, öffentlicher Sachverhalte und Tatsachen.   Facade (die Privatperson) = Known by self and unknown by others: Bereich des „Verbergens“ ;  nur der eigenen Person bekannt. Teile des Denkens und des Handelns möchten hier ganz bewusst vor anderen verborgen werden.   Blind Spot (blinder Fleck)= unknown by self and known by others: Der blinde Fleck der Selbstwahrnehmung; beherbergt den Anteil des Verhaltens, den man selbst wenig, andere aber sehr deutlich wahrnehmen. Erschließung durch Feedback.   Unknown (Unbekanntes) = unknown by self and unknown by others Bereich des Unterbewussten ; ist weder einem selbst noch anderen Personen unmittelbar zugänglich. Verborgene Talente und Begabungen können hier schlummern. Erschließung durch Tiefenpsychologie, Selbstreflexion, neue Erfahrungen, Rollenspiele.  
  • Was ist die Digitalisierung? -Umwandlung analoger Informationen zu digitalen Informationen -tiefgreifende technologische Transformation aller Bereiche des menschlichen Lebens -digitale Aktivitäten sind (sehr oft) nach Ihrer Erstellung immer wieder reproduzierbar und verursachen nahezu keine Grenzkosten pro zusätzlicher Einheit
  • Was sind die Merkmale der Digitalisierung? - Grenzenlose schnelle Vernetzung- gesteigerte Informations- und Kommunikationsfluss / dauerhafte Erreichbarkeit der Menschen- Erschließung neuer Märkte- klassische Berufsbilder verschwinden durch Aufbrechen etablierter Strukturen- Produktion wird durch die Automatisierung vereinfacht und die Produktion zunehmend vernetzt
  • Was sind die Auswirkungen der Digitalisierung? - steigende Automatisierung- zunehmende Internetbasierte Vernetzung- zunehmende Visualisierung- verkürzte Innovationszyklen- neue Kommunikations- und Kooperationsformen- Verlust von Alltagsstrukturen- neue Arbeits- und Geschäftsformen- verändertes Kaufverhalten von Kunden
  • Was ist die Humankapitaltheorie nach Gary S. Becker (1964) und Thoedore Schultz (1978)? - Weiterentwicklung des neoklassischen Arbeitsmodells, die sich dahingehend unterscheidet, dass die Arbeitskraft keine homogene Ware ist, sondern sich durch Qualifikation unterscheidet (Heterogenität der Arbeitskraft). Nach der Investitionshypothese, die der Humankapitaltheorie zugrunde liegt, sind Bildungsaktivitäten Investitionen, die einerseits Kosten verursachen und andererseits Erträge bzw. Nutzen abwerfen (Bildungsrendite = z.B. finanzielle Wert des Studiums). - Qualifikationen erhöhen die Grenzproduktivität der Arbeit. Höhere Bildung übersetzt sich in eine erhöhte Produktivität im Arbeitsmarkt. Diese erhöhte Produktivität wird mit höheren Löhnen entgolten. Das bedeutet, je mehr eine Person in Bildung investiert, desto größer sind auch die erwarteten Renditen (das Einkommen der Person).
  • Nenne 5 Bildungsrenditen. - gestiegenes Einkommen nach der Ausbildung- geringeres Arbeitsmarktrisiko- berufliche Lebenszufriedenheit steigt mit dem Bildungsniveau- Netzwerkeffekte- höheres gesellschaftliches Ansehen 
  • Was ist das Humankapital? - Setzt sich aus dem spezifischen und dem allgemeinen Humankapital zusammen. Das „spezifische“ ist nur innerhalb eines Unternehmens einsetzbar (arbeitsplatzbezogene Weiterbildungsmaßnahmen, meist finanziert durch Unternehmen), das „allgemeine Humankapital“ darüber hinaus (z.B. Mobilität, gesunde Ernährung, Gesundheitszustand). - Persönlichkeitsmerkmale, die jemanden in die Lage versetzten, seine Kenntnisse und Fähigkeiten auszubauen, sinnvoll einzusetzen und richtig zu verwerten. Dazu gehören dieFähigkeit und Motivation zu lernen; Kompetenzen zur effektiven Arbeitssuche; Charaktermerkmale, die zu guten Arbeitsleistungen befähigen;Fähigkeit, ein erfülltes Privatleben und ein erfolgreiches Berufsleben miteinander zu verbinden. 
  • Was ist das RIASEC-Modell von Holland ? RIASEC bezeichnet das von John L. Holland seit 1977 entwickelte Interessen-Modell und ist im Bereich der Arbeits- und Organisationspsychologie anzusiedeln. Der Begriff RIASEC setzt sich aus den Initialen der 6 Interessens-Orientierungen zusammen, die vorwiegend im Berufsleben, aber auch in allen andern Lebensbereichen umgesetzt werden. Im Normalfall ist man kein „reiner“ Vertreter eines Typus, sondern zeigt Merkmale aus mehreren Typen. Verschiedene Persönlichkeitstypen passen zu unterschiedlichen Berufen. Job und Person im Einklang. Diagnostiziert werden können die individuellen Interessenprofile anhand des Allgemeinen Interessen-Struktur-Tests oder durch gezielte Fragen. Kernaussage: „Es ist gut wenn die Interessen einer Person und er Charakter ihrer beruflichen Tätigkeit zusammenpassen!“
  • Was ist die Kernaussage des RIASEC-Modell von Holland ? Kernaussage: „Es ist gut wenn die Interessen einer Person und er Charakter ihrer beruflichen Tätigkeit zusammenpassen!“
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  • Nenne die 6 Felder des RIASEC-Modells nach Holland 1. Realistic: handwerklich-technische Interessen (z.B. Handgeschicklichkeit, sichtbare Ergebnisse)2. Investigattive: intellektuell-forschende Interessen (physikalische/biolog. Phänomene)3. Artistic: künstlerische Interessen (z.B. Schaffung kreativer Produkte)4. Social: soziale/erziehende/beratende Interessen (unterrichten, pflegen, versorgen)5. Enterprising: unternehmerische Interessen (beeinflussen, führen, manipulieren)6. Conventional: ordnend-verwaltende Interessen (Umgang mit Daten, verwalten, dokumentieren)