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Medizin (Subject) / KAFD 2 (Lesson)
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- Häufigste STDs • Chlamydia (C.) trachomatis • Neisseria (N.) gonorrhoeae
- Was sollte die Untersuchung beim asymptomatischen Patienten zumindest beinhalten ? Chlamydien und HIV
- Bei klinischem Verdacht auf Gonorrhö mikrobiologische Testverfahren wie NukleinsäureamplifikationstestKultur (ermöglicht Empfindlichkeit gegenüber Antibiotika festzustellen)
- Inkubationszeit Zeit zwischen der Ansteckung und dem Ausbrechen einer Infektionskrankheit
- Häufige Folgen von STD • Sterilität, Eileiterschwangerschaften, Abortus, Pelvic Inflammatory Diseases (PID)• durch Infektionen induzierte maligne Erkrankungen• Geänderte Resistenzmuster gegen Antibiotika– vor allem von Neisseria gonorrhoeae
- Meldepflichten STD • Hepatitis (A, B, C, D, E) bei Verdacht/Erkrankung/Todesfall• Aids bei Erkrankung/Todesfall• beschränkte Meldepflicht für weitere Geschlechtskrankheiten (wenn Weiterverbreitung zu befürchten ist oder sich die/der Kranke der ärztlichen Behandlung bzw. Beobachtung entzieht)
- Gonorrhoe Erreger: Gonokokken (Neisseria gonorrhoeae)Symptome: Mann: dicklicher, eitriger Ausfluss aus Harnröhre, Schmerzen in den Hoden; bei Frau: akute Infektion oft asymptomatisch
- Gonorrhoe Übertragung •durch ungeschützten Geschlechtsverkehr mit einer infizierten Person• selten durch Schmierinfektion z.B. Infektion der Augen („Neugeborenen-Blennorrhö“)
- Chlamydien Infektion über Schleimhäute hauptsächlich bei Sexualkontakten, vielfach asymptomatisch (v.a. bei Frauen), Urethritis, Dysurie, Pollakissurie, leichter Leukorrhö, Vaginitis, Zervizitis, ...
- Chlamydien Inkubationszeit 1 bis 3 Wochen (länger als bei Gonorrhö)
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- Chlamydien Labordiagnostik Nachweis von Chlamydien durch mikrobiologische Testverfahren (Nukleinsäureamplifikationstests NAAT)
- HIV Name human immunodeficiency virus
- AIDS name aquired immunodeficiency syndrome
- Übertragungswege HIV Sexualkontakte, Spritzentausch bei iv-Drogengebrauch, Blutprodukte, Mutter-Kind
- Übertragungsmedien HIV Blut, Samenflüssigkeit und andere Genitalsekrete
- HIV und AIDS Verlauf akute HIV-Infektion asymptomatischer Verlauf – gesunde CD4-Zellen >500/mcl (ca. 10 Jahre) Aids related complex - CD4-Zellen 150–500/mcl (Jahre) Aids (Überlebenszeit mehrere Jahre)
- Aids definierende Infektionen • Pilzinfektionen z.B. Soor, Aspergillus • Tuberkulose • Soor in Ösophagus, Bronchien und Lungen • CMV-Infektionen • Herpes simplex-Infektion ... • CD4-Zellen < 150/ mcl
- Indikationen für HIV-Test unklares, längere Zeit bestehendes Fieber, Expositionsverdacht, rezidivierender Herpes Zoster, maligne Lymphome, chronische Durchfälle
- antiretrovirale Therapie - ART pharmakologische Behandlungsmethode von HIV - Arzneistoffe blockieren die Reverse Transkriptase und verlangsamen die Vermehrung des HI-Virus
- Rota-Virus-Schluck-Impfung Häufigster Durchfallerreger Häufig bei Säuglingen (beinahe jedes Kind erkrankt bis zum 5. Lebensjahr) - führt zu Flüssigkeitsverlust und somit Austrocknung
- bakterielles Fieber häufig Otitis media, Streptokokkenangina und Scharlach
- Bakterielles Fieber selten Pneumonie, Harnwegsinfekt (bei Fieber ohne Fokus immer Urinuntersuchung
- Bakterielles Fieber sehr selten Meningitis, Sepsis, Osteomyelitis
- Otitis media akute Mittelohrentzündung = schmerzhafte, durch virale oder bakterielle Infektion verursachte Entzündung der Schleimhäute des Mittelohrs
- Kawasaki-Syndrom fieberhafte Erkrankung des Säuglings- und Kleinkindesalters; kann zu lebensgefährlichen kardialen Komplikationen führen
- EBV - Eppstein-Barr Virus Erreger des Pfeifferschen Drüsenfiebers
- Typhus Infektionskrankheit, durch das Bakterium Salmonella Typhi (meldepflichtig)
- Husten - Hinweis auf respiratorisches Problem o Beim Säugling: Ruhe-Atemfrequenz > 60/min o Beim Kleinkind: Ruhe -Atemfrequenz > 40/min
- Pertussis - Keuchhusten Anhaltender Husten (min. 14 Tage) ohne Besserungstendenz; Hustenanfälle mit keuchendem Einatmen, Apnoen; Säugling: Atemnot, Zyanose, Bradykardien = lebensbedrohlich
- Pertussis Therapie Impfung (= Prophylaxe); Antibiotika nur während des symptomarmen katarrhalen Stadiums möglich
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- Subglottische Laryngitis Symptome: Inspiratorischer Stridor, bellender Husten, Heiserkeit; Erreger: viral; subakut Therapie: frische, kalte Luft, vor den Kühlschrank stellen, Betnesol-Brause oral
- Supraglottische Laryngitis Erreger: Haemophilus influenzae; Hochakut; Symptome: Fieber, Speichelfluss, kloßige Sprache, Schluckstörung, Inspiratorische Stridor; Therapie: sofortige stationäre Einweisung
- Masern Inkubationszeit 9-12 Tage
- Masern Ansteckungszeitraum 3 Tage vor Beginn des Ausschlags bis zu seinem Verschwinden
- Otitis media - Symptome und Behandlung Behandlung: nicht zwingend antibiotisch (leitliniengerecht nur bei 20% indiziert) Symptome: Husten, Schnupfen, Reizbarkeit, Weinerlichkeit, Fieber, Ohrenschmerzen
- Appendizitis Symptome o Diffuse epigastrische/periumbilikale Schmerzen im rechten Unterbauch o Fieber, Erbrechen, allgemeines Krankheitsgefühl
- Insulin Bildungsort im Pankreas in ß-Zellen der Langerhans‘ schen INSELN
- Insulin Wirkung Senkung des Blutzuckerspiegels durch Transport der Blutglukose aus Plasma in das Zellinnere (Leber, Muskeln, Gehirn); Wirkung aber auch auf Lipide, Proteine, Kalium
- Insulinresistenz = Körperzellen (Muskel, Fettgewebe, Leber) reagieren weniger gut auf Insulinwirkungen → schleusen weniger Glucose aus Plasma in Zellen → chronische Hyperglykämie
- Diabetes Definition Gruppe von Stoffwechselerkrankungen, durch Hyperglykämie in Folge von Störungen der Insulinsekretion und/oder der Insulinwirkung gekennzeichnet
- Diabetes Typ II Diabetes durch Insulinresistenz mit relativem Insulinmangel (> 85% )
- Diabetes Typ I Diabetes durch autoimmune- genetische Zerstörung der ß-Zellen mit absolutem, lebenslangen Insulinmangel
- Diabetes Anzeichen Polyurie, Polydipsie, Gewichtsverlust, Schwäche, Hautinfektionen, Schlechte Wundheilung und Juckreiz
- Polyurie vermehrtes Harnlassen verursacht durch Glukosurie (= vermehrte Ausscheidung von Glukose durch die Niere)
- Polydipsie Glukose im Harn wirkt osmotisch, Harnmenge vergrößert sich, Dehydrierung → Durstgefühl gesteigert
- Diagnose Diabetes Messung der Nüchternglukose, Messung von HbA1c, oraler Glukosetoleranztest
- Oraler Glukose Toleranz Test nüchternem Patienten 75 g Glukose in Lösung zum Trinken; Blutzuckerwerte unmittelbar vor Einnahme, dann nach 1h und nach 2h: Wenn nach 2 Stunden ≥ 200 mg/dl → Diagnose Diabetes
- Erhöhtes Risiko für Diabetes II Familienanamnese, hohes Alter, sozialer Status, hochkalorische Ernährung, Rauchen, Medikamente (Kortison); „Metabolisches Syndrom“
- Metabolisches Syndrom = (bauchbetontes) Übergewicht + Hypertonie + Hyperglykämie + Hyperlipämie → kardiovaskuläre Risikofaktoren, die sich POTENZIEREN
- HbA1c Glykosiliertes Hämoglobin; bei Diabetikern erhöht (Kontrolle alle 3 Monate)