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Psychologie (Subject) / Fragen meiner Prüfer (Lesson)
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- krankheitswertige Störung (Indikation nach § 26 Psychotherapierichtlinie des G-BA) Affektive Störungen, Angststörungen, Zwangsstörungen, psychosomatische Störungen, Belastungsstörungen, Essstörungen, Persönlichkeitsstörungen, Verhaltensstörungen neben /nach ärztlicher Behandlung, wenn psychische Faktoren einen wesentlichen Anteil daran haben und sich ein Ansatz für die Anwendung von Psychotherapie bietet:Seit 2011: ambulante Psychotherapie bei Abhängigkeit von Alkohol, Drogen oder Medikamenten ohne Suchtmittelfreiheit, wenn die Suchtmittelfreiheit bis zum Ende der zehnten Behandlungsstunde erreicht werden kann. Seit 2014: Schizophrenie, schizotype oder wahnhafte Störungen, affektive psychotische Störungen
- Ziele klären, Fortschritt messenAm Patienten orientiert!feiern? verstärkenSymptome weg - konkretisierenReiner Erkenntnisgewinn? Operationalisierbar! Fokussätze.positives Bild der Zukunft, emotional besetzt = Kern dessen, was Pat bewegt."Schwammige" vs. konkrete Ziele: Besser gehen, mehr Lebensfreude; Klären (das dient auch der Erprobung, ob sich mit dem Patienten gemeinsama Ziele erarbeiten lassen): Smart (Kriterien von guten Zielen), anknüpfen an Erfahrungenkonkret 2xtägl Sport vs. fit seinpositiv formuliert (Toter-Mann-Ziele): Was möchte man tun, erreichenmessbarerreichbar, realistischzeitlichen Rahmen absteckenViele synaptische Verbindungen bei Problemwahrnehmung, wenige bei "positiven Bildern"Pat. wünschen eher Nachlassen der Symptomehaupziele 2 unterziele - mehrere konkrete "woran merken wir" später: erinnern sie sich...Verhaltensziele:Wunderfrage: Wie leben sie dann? Dieses Verhalten ist das Ziel.Gefühlsziele:Auf Interaktionsmuster bezogene Ziele:---Fokussätze (Situation und Wirkung/innere, noch nicht klarifizierte Hypothese/Begründung):Ich reagiere mit Kopfschmerzen, wenn ich etwas nicht sagen kannweil ich immer wütend bin, dass die anderen nicht erkennen, wie es mir geht.
- Markel Einzelprüfung Beziehungsgestaltung: Wie haben sie das gemacht? Komplenentäre Beziehungsgestaltung: Komplementär zur Motivebene, nicht zur Spielebenez. B.: "Männer sind so"-Äußerung. "Genau!" Wenn wir jetzt als Freundinnen am Kaffeetisch sitzen würden und ich den X kenne würde, dann würd ich ihnen jetzt recht geben, aber dafür sind sie ja nicht hier, dafür brauchen Sie ja mich nicht.z. B.: Ich erkläre Ihnen die möglichen Vorgehensweisen. Dazu gebe ihnen was zum Nachlesen an die Hand. Ich rate Ihnen, sich gründlich zu informieren, dann haben Sie eine gute Grundlage, zu entscheiden...
- Markel Gruppenprüfung: Was sind Grundannahmen/bedingte Annahmen/automatische Gedanken Wiekommt man darauf? VermutungenPsychoedukationWas ging ihnen durch den KopfWas müsste ich denken, damit ich mich in der Situation... fühlePfeilabwärtsfragengeleitetes Entdecken: logische Disputation
- S3-Leitlinen GAS Psychophamakotherapie soll angeboten werdenPsychotherapie soll angeboten werden, vorzugsweise KVT Medikamente: Escitalopram. Paroxetin (SSRIs, 1a/A), Duloxetin, Venlafaxin (SNRIs, 1a/A). Sonst Opipramol (1b/0)
- S3-Leitlinien unipolare Depression Empfehlungen zur AkutbehandlungBei einer leichten depressiven Episode kann, wenn anzunehmen ist, dass die Symptomatik auch ohne aktive Behandlung abklingt, im Sinne einer aktiv-abwartenden Begleitung zunächst von einer depressionsspezifischen Behandlung abgesehen werden. Hält die Symptomatik nach einer Kontrolle nach spätestens 14 Tagen noch an oder hat sie sich verschlechtert, soll mit dem Patienten über die Einleitungeiner spezifischen Therapie entschieden werden. (0)Zur Behandlung akuter leichter- bis mittelschwerer depressiver Episoden soll eine Psychotherapie angeboten werden (A)Bei akuten schweren Depressionen soll eine Kombinationsbehandlung mit medikamentöserTherapie und Psychotherapie angeboten werden.(A)Wenn ein alleiniges Behandlungsverfahren in Betracht gezogen wird, soll bei ambulant behandelbaren Patienten mit akuten mittelschweren- bis schweren depressiven Episoden eine alleinige Psychotherapie gleichwertig zu einer alleinigen medikamentösenTherapie angeboten werden. (A)Depressive Patienten mit psychotischen Merkmalen sollten in jedem Falle eine medikamentöse Therapie erhalten. (Statement) Bei Dysthymie, Double Depression und chronischer Depression soll der Patient darüber informiert werden, dass eine Kombinationstherapie mit Psychotherapie und Antidepressivagegenüber einer Monotherapie wirksamer ist (A) Zur Stabilisierung des Therapieerfolgs sowie zur Senkung des Rückfallrisikos soll im Anschluss an eine Akutbehandlung eine angemessene psychotherapeutische Nachbehandlung(Erhaltungstherapie) angeboten werden (A) Achtung, neu 2017: https://www.awmf.org/uploads/tx_szleitlinien/nvl-005k_Unipolare_Depression-2018-02.pdfhttps://dgbs.de/fileadmin/user_upload/PDFs/Jahrestagung_2010/DGBS_JT2010_Berger_S3-Leitlinie_unipolare_Depression.pdf
- Markel Gruppenprüfung: Hatten Sie schonmal einen Fall, bei dem Sie nach der Probatorik nicht mit der Therapie weitergemacht haben? Typische Gründe? UmstellugnsfähigkeitMotivierbarkeitDiagnosen: Indikation, Kenntnisse/Kompetenzen (Übernahmevergehen)gemeinsame Therapiezielepersönliche Gründe (gemeinsame Beannte..)persönliche Grenzen (Sexualstraftäter/Gewalt gege Kinder)
- Markel: was muss an organisatorischen Dingen erledigt werden, bevor man eine Therapie beginnen kann Karte einlesenSprechstundeVoraussetzungen klärenRahmenbedingungen klärenProbatorische Sitzungen (außer Akuttherapie)Konsiliarbericht (außer Akuttherapie)Antrag/Anzeige mit Formular für Akuttherapie3 Wo (Patient bekommt Brief)/5 Wo
- Markel: Was sind die Voraussetzugnen für eine Genehmigung? Approbation in Richtlinienverfahren / von er Privaten KK anerkannten Verfahren/Beihilfe...Kassensitz oder KostenerstattungsverfahrenPatient krankenversichertkrankheitswertige Störung (Indikation nach § 26 Psychotherapierichtlinie des G-BA)nicht erstattungsfähig: - kein Behandlungserfolg zu erwarten (Motivation, Umstellugnsfähigkeit), - die Behandlung dient nicht der Heilung oder Besserung einer seelischen Krankheit, sondern allein der beruflichen oder sozialen Anpassung / der beruflichen oder schulischen Förderung - dient allein der Erziehungs-, Ehe-, Lebens- und Sexualberatung. Approbation in RichtlinienverfahrenWANZKassensitz oder KostenerstattungsverfahrenDefinition von Psychotherapie und psychotherapeutischen Techniken: Ziele, geeingnete Strategien. --- Technik: Konkrete Vorgehensweise, mit der die angestrebten Ziele (im Rahmen der theoretischen Annahmen des Verfahrens) erreicht werden sollen=> Therapieziele müssen genannt werden, realistisch und erreichbar. https://www.therapie.de/psyche/info/fragen/wichtigste-fragen/was-bezahlt-die-krankenkasse/https://www.bptk.de/uploads/media/bptk_praxis-info_psychotherapie-richtlinie.pdfhttps://www.g-ba.de/downloads/62-492-1733/PT-RL_2018-10-18_iK-2018-12-21.pdf
- Markel: Formale und inhaltliche Denkstörungen abgrenzen: 2 Beispiele Zwangsgedanke Wahnidee perseverierend Ideenflüchtig
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- Markel: ethische Prinzipien Bioethische Prinzipien Beauchamp childressfürsorglichkeitAutonomieNichtschädigungGleichheitEhrlichkeit Veracity?
- Markel: Zwnagsgedanken, überwertige Ideen, Wahn ...
- Markel: Enstehugnsmodell der Zwänge kognitiv-behavioralen Modelle:kognitiven Komponenten (z.B. Informationsverarbeitung, Bewertungen und Überzeugungen) Lernerfahrungen (z.B. Reduktion unangenehmer Empfindungen durch Rituale) relevant für für Entstehung, Aufrechterhaltungs und Therapielerntheoretisches ModellKoppelung neutraler Reiz (z.B. verschmutzter Türgriff, Schmutz) mit unangenehmem/traumatischem Reiz (z.B. schwere Krankheit eines Angehörigen, Schmipfen) => starke Angst (Kontaminationsangst, Strafangst).Verhalten (Waschen. Putzen): Negative Verstärkung (Abnahme der Angst) wirkt aufrechterhaltend: Verhalten wurde möglicherweise ursprünglich als sinnvoll empfunden, jetzt wird es als „Beruhigungsmittel“ engesetzt. Zwangsverhalten verselbständigt sich, so dass gar keine Angst im Vorfeld spürbar ist und die Zwänge ritualisiert werden.Zwänge bleiben stabil, weil keien Diskonfimierenden Erfahrungen gemacht werden (Angst klingt auch ohne neutralisierendes Verhalen ab, ich stecke mich nicht an)Folgerung: Exposition mit Reaktionsverhinderung: Habituation, modifizierende LernerfahrungNeuere kognitive ModelleSalkovskis (1996): Zwänge beruhen auf normalen, intrusiven Gedanken, die als bedrohlich oder inakzeptabel interpretiert werden. Gleichzeitig wird Verantwortung für die Bedrohung oder deren Abwendung empfunden. Das führt zu offenen oder verdeckten Verhaltensweisen. Damit möchte die Person die mit den Intrusionen verbundenen negativen Emotionen kurzfristig vermindern oder unterdrücken, die eigene Verantwortung minimieren und die angenommene Katastrophe und deren Konsequenzen zu verhindern. Aufrechterhaltung: Negative Verstärkung durch kurzfristige Reduktion der negativen Emotionen; keine Überprüfung der vorgenommenen Situationseinschätzung (Umlernen)Dysfunktionale Einstellungen: Überschätzung von Verantwortlichkeit, Bedeutung von Gedanken, GefahrenStreben nach PerfektionismusIntoleranz gegenüber Ungewissheit Glaube an Möglichkeit und Notwendigkeit der Kontrolle über die GedankenFolgerung: (Exposition mit Reaktionsverhinderung +) kognitive Interventionsmethoden (z.B. kognitive Umstrukturierung oder Verhaltensexperimente) zur Veränderung von zwangsbezogenen Einstellungen und Bewertungen Metakognitives ModellEinstellungen und Gedanken hinsichtlich eigener kognitiver Prozesse (Wells und Mathews, 1994; Wells, 2000). Zwei Unterkategorien von Einstellungen zentral für die Aufrechterhaltung der Zwangsstörung: - Einstellungen über Bedeutung und Konsequenzen von intrusiven Gedanken und Gefühlen - Einstellungen gegenüber der Notwendigkeit, Rituale durchzuführen und den sich aus dem Unterlassen der Rituale ergebenden negativen KonsequenzenFolgerung: Veränderung metakognitiver Überzeugungen. Überschneidungen zwischen den Modellen: das metakognitive Modell auf Rachmans (1993) thought action fusion (z.B. „wenn ich denke, ich könnte jemanden töten, dann ist das ein Beleg dafür, dass ich es auch tue“) und ergänzt diese durch die thought event fusion (z.B. „perverse Gedanken machen mich zu einem Perversen“) und die thought object fusion (z.B. „meine negativen Gedanken können sich auf Objekte übertragen“). PA: Autonomieentwicklung (I dont give a shit)
- schonmal nach der Probatorik nicht weitergemacht wenn die angebortenen Veränderugnsstrategien nicht zur Person passenwenn es schwer fällt, eine gute Beziehugn aufzubauen