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Psychologie (Subject) / Vermischtes (Lesson)

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  • Reinforcement Sensitivity Theory (Jeffrey Allan Gray) Die RST beinhaltet drei Dimensionen: BAS (Behavioral Activation System): Konditionierte Signale für Belohnung und Nicht-Bestrafung BIS (Behavioral Inhibition System): Konditionierte Signale für Bestrafung und Nicht-Belohnung FFS (Fight/Flight System): Unkonditionierte Signale für Bestrafung und Nicht-Belohnung
  • Resonanzphänomene KälteJuckenKörperliche Phänomene (Säuglinge)ermöglicht durch Spiegelneurone (2 Systeme: motorisch; Handlugnen / Gefühle: Schmerznervenzellen werden aktiv, Traurigkeit etc.)Menschen "können nicht anders" als mitfühlen.Beobachtung bahnt HandlugnsbereitschaftenZugehörigkeitserfahrung bei Säuglingen:Ich-Du ventromedialer präfrontaler Cortex (Neurowissenschaft Martin Buber)entwickelt sich durch Dyadische Resonanzen (Stress: Wenn Du Dich meldest, bist Du lästig)Dyadische Ansprache nötig! soziale Erfahrungen aktivieren Gene von NervenwachstumsfaktorenJoachim Bauer: Stress rägt zur Entwicklung von Demenz beiStress führt zur Schädigung von Nervenzellen
  • Metabolisierungseigenschaften Cytochrom p450 EnzymeTest von STADAz. B.: slow metabolizerCitalopram wird von den Enzymen CYP2C19, CYP3A4 und CYP2D6 abgebaut. Da ich zwei dieser drei Enzyme nur in einer nicht oder kaum wirksamen Form hätte, würde bei mir der Citalopram-Blutspiegel sehr schnell sehr hoch ansteigen. Ich hätte dann mit hoher Wahrscheinlichkeit ausgeprägte Nebenwirkungen vom Citalopram. fast metabolizer...
  • Akuttherapie, Konsiliarbericht zeitnahe InterventionRichtlinientherapie im engeren Sinne (§15), aber „psychotherapeutische Behandlung“ nach SGB Vpasst sich aber nicht vm SGB vorgegebenen zeitlichen Ablauf ein:Probatorischen Sitzungen nach Akuttherapie Der G-BA hat zunächst keine konkrete Regelung zur Einholung eines Konsiliarberichtes vor dem Beginn der Akuttherapie erlassen Berufsordnung: Sorgfaltspflichten! Es kann in jeder Therapiephase geboten sein, eine somatische Abklärung zu veranlassen, wenn sich für die Behandlung relevante Anhaltspunkte für eine somatische Erkrankung ergeben.zeitnahe psychotherapeutische Intervention im Anschluss an die Sprechstunde zur Vermeidung von Fixierungen und Chronifizierung psychischer Symptomatik. Ziel: kurfristige Entlastung von akuter Symptomatik, (nicht umfassende Bearbeitung aller Einflussfaktoren)Krisen- und Ausnahmezustände: Falls nicht ausreichend sollen Patienten so stabilisiert werden, dass Richtlinien therapie, andere ambulante (z. B. psychiatrische, psychosomatische, kinder- und jugendpsychiatrische Behandlung, Sozialpsychiatrischer Dienst, Jugendhilfe) oder teilstationäre / stationäre Maßnahmen möglichEinheiten: 25, bis zu 24mal je Krankheitsfall anzeigepflichtig Die erbrachten Stunden der Akutbehandlung sind Bestandteil des Therapiekontingents vor Richtlinientherapie mindestens zwei probatorische Sitzungen
  • Rezidivprophylaxe bis zu zwei Jahre nach Abschluss der LangzeittherapieEntscheidung mit dem Antrag (Angaben des Therapeuten)nicht absehbar? Im Bericht an den Gutachter zu begründen.
  • Behandlungsfrequenz max 3/Woin einzelnen Abschnitten mehr, dann "in der Antragstellung differenziert begründen".
  • Sprechtunde Zweck: Abklärung, ob ein Verdacht auf eine krankheitswertige Störung vorliegt und weitere fachspezifische Hilfen im System der Gesetzlichen Krankenversicherung notwendig sind. eine psychotherapeutische Sprechstunde (Ausnahmen) Sprechstundenangebot und Erreichbarkeit der KV mitteilen; offene Sprechstunde oder als Sprechstunde mit Terminvergabe  ODA und DDA:Orientierende Diagnostische Abklärung (ODA) und, sofern erforderlich, Differenzialdiagnostische Abklärung (DDA): standardisierte diagnostische Instrumente. Beratung, Information, Klärung des individuellen Behandlungsbedarfs, eine erste Diagnosestellung und dementsprechende Behandlungsempfehlungen sowie, sofern erforderlich, eine kurze psychotherapeutische Intervention, Hinweise auf andere Hilfemöglichkeiten Einheiten: 25 Minuten, 6x je Krankheitsfall (Erwachsene) 10x (Kinder, bei geistiger Behinderung)-Voraussetzung für eine weitergehende Behandlung: mindestens 50 Minuten Dauer. Nach Therapetenwecsel oder Reha nicht nötig, dann gleich probatorische Sitzungen oder AkutbehandlungKlärung: behandlungsbedürftige Erkrankung gemäß § 26 vorliegtInformation: unterschiedliche Verfahren und Anwendungsformen, Ablauf einer Psychotherapie, Alternativen.Voller Versorgungsauftrag: 100 Minuten für die Sprechstunde zur Verfügung stellenallgemeines Informationsblatt zur Richtlinientherapie („Ambulante Psychotherapie für gesetzlich Krankenversicherte“)patientengerechter Befundberichts zum Ergebnis der Sprechstunde mit Empfehlungen zum weiteren Vorgehen („Individuelle Patienteninformation“). keine Richtlinientherapiewird nicht auf die Therapiekontingente angerechnet
  • Wahl des Antidepressivums Das, was früher geholfen hat reduzierter Antrieb: Duloxetin (Cymbalta)etwas reduzierter/ normaler Antrieb: Citalopram. Nicht ausreichend => schon nach 2 Wochen Duloxetin (Cymbalta; hemmt nicht nur Serotonin Wiederaufnahme sondern zusätzlich die Noradrenalin-Aufnahme => Antriebssteigerung)normaler Antrieb: erst nach 2 Wochen Duloxetin.gesteigerter Antrieb, Schlafstörungen, keine Gewichtsprobleme: Mirtazapin (Remergil), später Dosis reduzieren und mit Citalopram am Morgen ergänzen. Austauschpräparate:Citalopram (Cipramil) wird nicht vertragen: -> Escitalopram (Cipralex) versuchen. Duloxetin wirkt nicht stark genug: -> Venlafaxin (Auch SSNRI, aber Venlafaxin hemmt in hoher Dosis unerwünschterweise auch die Dopamin Wiederaufnahme und kann daher wahnhafte Symptome triggern oder verstärken und es macht oft stärker unruhig als Duloxetin, wirkt aber in einzelnen Fällen besser).
  • Kirsch-Studie Fluoxetin, Venlafaxin, Nefazodon und Paroxetinauch unveröffentlichte Studien (Publication bias)leicjte Depressionen verbessern sich imBeobachtungszeitraum unter Placebo genausoutbei schweren Depressionen gibt es ohne das Verum weniger Verbesserungen.Placebos bewirken nicht viel bei schweren Depressionen Wirkung = Placebo + substanzspezifische WirkungDas Bewußstsien, ein Medikament zu nehmen, kann den Einsatz anderer hilfreicher Strategien verhindern: Schwieriges Angehen, Konflikte lösen, Lebensumstände ändern oder Denken/Verhalten reflektieren.
  • wenn Patienten nicht gerne reden Verfahren:EMDR (man sprciht weniger als bei anderen VT-Verfahren)Verhalten: Aktivierung, was tut der Person gut, was wirkt sich negativ auf die Stimmung aus?Anpassen an die Person, Resourcen nutzen (verbales Ausdrucksvermögen muss nichtd azugehören)
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