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Pädagogik & Didaktik (Subject) / Modul Erziehungswissenschaft I (B1) - Teil B1b (RWTH Aachen) (Lesson)
Diese Fragen beruhen auf den Vorlesungen an der RWTH Aachen aus dem Wintersemester 2018 / 2019 bei Professor Kommer.
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- Sicht des Lernens im Konstruktivismus Lernen ist nicht passiv sondern aktiv und selbstgesteuert. Lernprozesse werden u.A. durch Irritationen ausgelöst: Selbermachen, Anwenden, Konstruieren Lernende sind in der Lage, Lernen individuell zu planen und zu organisieren, durchzuführen und zu bewerten. Lernen und Verstehen sind individuell und daher sind Missverständnis, d.h. "Fehler" sind die Regel.
- Welche zentrale Entwicklung bestimmt die aktuelle Gestaltung von Lehrplänen in Deutschland? Die Orientierung zu einer Outputsteuerung statt Inputsteuerung (Kompetenzorientierung)
- Was bewirken kompetenzorientierte Lehrpläne für Schule und das Bildungssystem? Gestaltungsspielräume Erneuerung der Schule Qualitätsentwicklung und Qualitätssicherung
- Welche Sicht auf Kompetenz wird in kompetenzorientierten Lehrplänen vertreten? Eine Kompetenz ist eine Disposition, die dazu befähigt, variable Anforderungssituationen in einem bestimmten Lern-Handlungsbereich erfolgreich zu bewältigen. (Institut zur Qualitätsentwicklung im Bildungswesen an der Humboldt-universität in Berlin)
- Wie sind die Kernlehrpläne in NRW zusammengesetzt? kompetenzorientierte Lehrpläne beschreiben die erwarteten Lernergebnisse in Form von fachbezogenen Kompetenzen, die fachdidaktisch begründeten Kompetenzbereichen zugeordnet sind. zeigen, in welchen Stufungen diese Kompetenzen im Unterricht erreicht werden können --> (meist) keine Aussagen über konkrete Inhalte, Methodik oder Didaktik --> Wie können fachliche Lehr- und Lernprozesse so angelegt und weiter entwickelt werden, dass möglichst alle Schülerinnen und Schüler die in den Kernlehrplänen vorgegebenen Kompetenzanforderungen erreichen?
- Was versteht man unter den Bildungsstandards? Deutschland: Bildungsförderalismus --> Auftrag: Die Länder [...] sorgen in Belangen, die von länderübergreifender Bedeutung sind, für das notwendige Maß an Gemeinsamkeit in Bildung, Wissenschaft und Kultur --> Aufgabe der KMK: in ganz Deutschland für die Lernenden, Studierenden, Lehrenden und wissenschaftlich Tätigen das erreichbare Höchstmaßan Mobilität zu sichern, Gleichwertigkeit der Lebensverhältnisse sicherzustellen und die gemeinsamen Interessen der Länder im Bereich Kultur zu vertreten und zu fördern.
- Problematik der Bildungsziele nach Klieme Problem: Ursprünge der Bildungsziele sind schwammig und z.T. sogar fragwürdig (Latein, Handschriften...) Bildung als sehr "deutsches" Modell (Humboldtsches Bildungsideal) --> im angelsächsischen und internationalen: eher "literacy" Problemdimensionen: 1. anthropologische vs. gesellschaftliche Prämisse für Bildungsprozesse 2. Offenheit der Zukunft 3. Unbestimmtheit der Aufgaben und Anforderungen der Zukunft 4. Pluralität und Konflikthaftigkeit der Erwartungen an Schule 5. Utopieüberschuss und Realisierungsprobleme
- Curriculumsforschung ...der 1970er Jahre radikale Infragestellung von "klassischen", althergebrachten Bildungsinhalten (Humboldtsches Ideal) --> Curriculum orientieren an Bedarf, d.h. Befragung von Unis, Arbeitgebern usw. mit objektiven, wissenschaftlichen Erhebungsmethoden --> Ergebnisse nahe an behavioristischen Lerntheorien --> positives Ziel: Vergleichbarkeit, Fairness gegenüber Lernenden
- Taxonomie der Lernziele nach Bloom 1. konkrete Kenntnisse / Wissen von Fakten, Daten, Regeln usw. 2. Verstehen: eigene Worte, Interpretation 3. Anwenden: problemlösender Transfer 4. Analyse: Zerlegen, Struktur verstehen, Folgerungen ableiten 5. Synthese: neue Strukturen aufbauen 6. Beurteilung / Evaluation von Ideen und Materialien, Abwägen von Alternativen, Selbstbestimmung
- Auswahlleitfragen für Bildungsinhalte aus Klafkis kritisch-konstruktiver Didaktik Orientierung an epochaltypischen Schlüsselproblemen (1995): Friedensfrage Problem des Nationalitätenprinzips Umweltproblem Wachsen der Weltbevölkerung gesellschaftlich produzierte Ungleichheit Verhältnis von Industriegesellschaften zu den Entwicklungsländer Gefahren und Möglichkeiten von Technik Sexualität und das Verhältnis der Geschlechter
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- 2 Hauptdimensionen der Medienkritik analytisches Wissen über Hintergrundstrukturen: Wahrnehmung von Macht und EInfluss in den Medien reflexive Unterdimensionen: Anwendung auf die eigene Mediennutzung
- "Berüchtigte" Gefahren der Mediennutzung Jugendgewalt Verwahrlosung von Kundern kognitive Leistungsfähigkeit nimmt ab sexuelle Desorientierung Zerfall gesellschaftlicher Werte-Vorstellungen (1984: Prüfstelle für jugendgefährdende Schriften indiziert erstes Bildschirmspiel (River Raid, https://www.youtube.com/watch?v=pmPjsBDN9Xw): mach aggressiv, paramilitärisch)
- Was lässt sich über die "berüchtigten" Gefahren von Mediennutzung allgemein aussagen? Tatsächlich sind kaum Vorhersagen über die Beeinflussung durch Medien treffbar, da nur wenige empirische Erkenntnisse vorliegen und medienfreie Schonräume de facto nicht realisierbar sind.
- Mediennutzung-Ergebnisse der KIM-Studie Mädchen nutzen deutlich häufiger soziale Medien als Jungen. Jungen nutzen YouTube am meisten. häufig (trotzdem): mit Freunden treffen, Sport, Familienunternehmung Smartphone, Computer und Internet in fast allen Haushalten (> 98%) Fernseher geht nicht schnell zurück --> "alte" Medien bleiben bestehen, "neue" kommen hinzu
- Bielefelder Medienkompetenzmodell nach Baacke: 4 Dimensionen der Medienkompetenz Mediennutzung: rezeptiv, anwendend, interaktiv, anbietend Medienkunde: informativ (Wissen über das Mediensystem), instrumentell-qualifikatorisch (Fähigkeiten im Umgang) Medienkritik: analytisch, reflexiv, ethisch Mediengestaltung: innovativ, kreativ --> Wenn Medien im Unterricht genutzt werden sollen alle 4 Ebenen adressiert werden.
- Wie ist Dieter Baackes (Bielefelder Medienkompetenzmodell) Einstellung gegenüber Medien? Befürworter der Mediennutzung --> Abwendung von Gefährdungsrethorik und Bild der Massenmedien und deren Allmacht --> Kommunikation und Kompetenz
- Aufgaben der Medienpädagogik Regelmäßige Untersuchung zum Stellenwert von Medien im Alltag von Kindern und Jugendlichen Realistische Einschätzung der Bildungspotenziale von Medien und deren Nutzbarmachung Erforschung der möglichen Gefahren und Risiken, die von Mediennutzung ausgehen können Entwicklung von Maßnahmen zur Förderung
- Mediensozialisation Sozialisation als Entwicklung des Menschen zu einer handlungsfähigen Persönlichkeit --> Dieser Prozess wird in der Moderne von Medien begleitet. --> Mediensozialisation: lebenslange Aneignung von Medienkompetenzen, Frage nach dem Stellenwert
- Medienforschung ...untersucht den Einfluss von Medien auf die Entwicklung von Kindern und Jugendliche sowie die Frage, wie und zu welchen Zwecken sich Kinder und Jugendliche den Medien zuwenden.
- Medienerziehung Erziehung zu einer kompetenten und reflektierten Mediennutzung Erziehung durch die Medien: Wie lassen sich Medien für Erziehungs- und Bildungsprozesse instrumentalisieren?
- Mediendidaktik Bereich der Didaktik, in dem es darum geht, wie Medien oder Medienangebote / -Beiträge zur Erreichung pädagogische gerechtfertigter Ziele optimiert, gestaltet und verwendet werden können. Rolle: Potentiale für Lernprozesse ermitteln Entwicklung von Konzepten Bestimmung der Rahmenbedingungen
- Mediendidaktische Strömungen kulturkritisch: Medien verderben Bildung medienkritisch: sicherer Umgang mit Medien schulen bildungspolitisch: Medieneinsatz im Unterricht (aus der Politik) lebensweltlich: Wie kann Bildung mit der Unterstützung von Medien funktionieren?
- Medienkompetenz Aufenanger: Fähigkeit sich einer durch Medien geprägten Welt zurechtzufinden und zu handeln. Tulodziecki: umfasst in einer mediatisierten Gesellschaft die Fähigkeit und Bereitschaft, zu einem sachgerechten, selbst-bestimmten, kreativen und sozial verantwortlichen Handeln in und mit Medien
- Was sind die 3 Ecken des Dagstuhl-Dreiecks der Medienkompetenz? Funktion, Wirkung, Nutzung
- 3 Klang der Didaktik nach Jank / Meyer Didaktische Prinzipien = zusammenfassende Chiffren für die didaktisch-methodische Akzentuierung eines Unterrichtskonzepts Unterrichtskonzepte = Gesamtorientierungen didaktisch-methodischen Handelns, in denen ein begründeter Zusammen hang von Ziel-, Inhalts- und Methodenentscheidungen hergestellt wird konkrete Methodische Umsetzung
- Aspekte von handlungsorientiertem Unterricht Interessenorientierung Selbstständigkeit und Führung Verknüpfung von Kopf- und Handarbeit Einübung solidarischen Handelns Produktorientierung
- Menschenbild des Handlungsorientierten Unterrichts Mensch ist zur Vernunft, Freiheit aber auch Selbstzerstörung fähig Lernen mit Kopf, Herz, Händen und Sinnen Mensch grundsätzlich Neugierig weder Lehrer noch Schüler Perfekt --> Fehlertoleranz nicht-entfremdetes Leben und Lernen in Schule nur ansatzweise und widersprüchlich möglich
- Begründungsdimensionen von handlungsorientiertem Unterricht Entwicklungstheoretisch Lerntheoretisch Sozialisationstheoretisch Bildungstheoretisch
- typischer Ablauf von handlungsorientiertem Unterricht 1. Themenstellung 2. Vorbereitungsphase: Lehrziele und Handlungsziele 3. Einstiegsphase: schüler- oder lehreraktiver Unterrichtseinstieg ins Thema 4. Vereinbarung eines Handlungsproduktes 5. Erarbeitungsphase 6. Auswertungsphase
- typischer Ablauf von Projektunterricht 1. Von der Initiative zum Thema 2. Planung 3. Durchführung 4. Präsentation und Reflexion Die Projektmethode als tatsächliche Methode spielt aber im Vergleich auch in andere Konzepte, wie z.B. den offenen Unterricht usw. hinein.
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- Auswahl typischer Unterrichtskonzepte Projektunterrichthandlungsorientierte Unterrichtoffener UnterrichtProblemlösender UnterrichtLernzielorientierter UnterrichtProgrammierte UnterweisungLernen durch Lehrernentdeckendes Lernenproblemlösendes Lernenwissenschaftsorientierter Unterricht...
- Bildungsbegriff im deutschen Idealismus (Humbolt usw.) Triebe beherrschen können Sich frei entscheiden können Erfahrungen in der / über die Welt haben Beziehungsfähig sein (im Medium der Sprache)
- Bildungsbegriff: Idealvorstellung heute (Hentig, 1996) Abscheu und Abwehr von Unmenschlichkeit die Wahrnehmung von Glück die Fähigkeit und den Willen, sich zu verständigen ein Bewusstsein von der Geschichtlichkeit der eigenen Existenz Wachheit für letzte Fragen Doppelkriterium: Bereitschaft zur Selbstverantwortung Verantwortung in der Politik / der Republik
- Wie ereignet sich Bildung laut Klafki? Bildung ereignet sich in der Begegnung des Subjekts mit der Welt.
- Wie sieht Heydron die Beziehung zwischen Erziehung und Bildung? Zugespitzt: Bildung als Freisetzung / Erziehung als Unterwerfung des Menschen
- Welche zwei Grundlegenden Bildungsbegriffe unterscheidet Klafki? materiale Bildungstheorie: Faktenwissen "Nürnberger Trichter" --> Große Texte der Menschheit als das Beste was je geschaffen wurde formale Bildungstheorie: "[...] Konfrontation mit Inhalten nur zur Ausformung und Übung von Kräften und Funktionen dient und dass als Bildungsergebnis ein möglichst virtuoses Können – im Umgang mit der Wirklichkeit – anzusehen ist" (Peterßen) --> Vorform des Kompetenzbegriffes Entwicklung = "Kräftesammlung" bei der Auseinandersetzung mit dem Stoff
- Zu welchem Bildungsbegriff fasst Klafki die beiden von ihm zusammengetragenen Perspektiven zusammen und was sind zentrale Aspekte dieses "neuen" Begriffes? formale + materiale Bildung = kategoriale Bildung Doppelseitige Erschließung zentraler Inhalte: kategoriale Erschließung der Wirklichkeit und erschlossen werden für die Wirklichkeit = Je mehr sich angeeignet wurde umso mehr wird von der Welt neu erkannt. = Erwerb von Kategorien zur Erschließung ähnlich strukturierter Inhalte --> Frage nach den Inhalten: "Mit welchen Inhalten müssen sich junge Menschen auseinandersetzen, um zu einem selbstbestimmten und vernunftgeleiteten Leben in Menschlichkeit [...] zu kommen?" --> Diese Kernfrage zu beantworten ist Ziel der Didaktischen Analyse.
- Elementare Inhalte nach Klafki 7 Grundformen in denen das Elementare auftreten kann: 1. das Fundamentale (Erfahrung als Erlebnis) 2. das Exemplarische (Allgemeines am Besonderen: Gravitation am fallenden Stein) 3. Das Typische (Allgemeines im Besonderen: Fenster in der Kirche) 4. das Klassische (Allgemeines wird als Wert / Norm erfahren) 5. das Repräsentative (Vergegenwärtigbares) 6. die einfachen ästhetischen und 7. Zweckformen (t.b.w. Folie 36)
- Historischer Hintergrund der kritisch-konstruktiven Didaktik 1970er Jahre: Studentenproteste, Vietnamkrieg: --> Nachfrage nach NS-Verantwortung, Hinterfragung der Gesellschaft Prüde und konservative Gesellschaft (Bsp.: Kuppelei, Homosexualität Prügelstrafe) Veränderung des Bildungssystems: Zahl der Studienberechtigten steigt (2017: über 50%)
- Kritik des deutschen Bildungsbegriffes Es waren die "gebildeten BürgerInnen" der 1930er Jahre, die Bücherverbrennung, Verfolgung Andersdenkender und Holocaust nicht nur hingenommen, sondern zum Teil sehr aktiv mit betrieben haben. --> Eigentlich ist der Begriff (und die Idee) von der "Bildung" als Grundlage "guten" menschlichen Daseins damit verbrannt, ermordet, in den KZ’s vergast. Problematik der Abgrenzung des "Bildungslandes" Deutschland...
- Was versteht man unter der Frankfurter Schule? Die "kritische Theorie" der Philosophen / Soziologen Adorno und Horkheimer.
- Was meinen Adorno und Horkheimer mit dem Satz "[E]s gibt kein richtiges Leben im Falschen"? Kritik an der spätkapitalistischen Gesellschaft: Die Benachteiligung von Randgruppen kann und darf auch dann nicht hingenommen werden, wenn es weiten Teilen der Bevölkerung gut geht. --> Gerade wenn die Unterdrückungsmechanismen von den Einzelnen gar nicht als solche empfunden werden, sind sie besonders perfide und wirkmächtig.
- Was ist mit der "Kritik der Kulturindustrie" gemeint? Die Kulturindustrie wirkt zur Ablenkung von echten Problemen der spätkapitalistischen Gesellschaft. --> Kulturindustrie führt nur zu kritischem Massenkonsum --> Adorno sieht Walt Disney als einen der gefährlichsten Menschen seiner Zeit.
- Worin mündet die spätkapitalistische Gesellschaft nach Horkheimer und Adorno? Was ist daher für sie quasi zentrales "Bildungsziel" (auch wenn nicht explizit so benannt)? spätkapitalistische Gesellschaft: zunehmende Kapitalkonzentration und Bürokratisierung --> Abtötung des Spontanen und Individuellen = Verwaltete Welt --> aufklärerische Vernunft wird zu einer instrumentellen und zweckbestimmten gewandelt (1. WK) --> Am Ende seht die "total verwaltete Welt": soziale Kontrolle, Unterdrückung von Idealismus, Nonkonformismus, Unkonventionalität oder Kreativität --> Menschen in Kollektiven verzichten auf Selbstbestimmung: --> Unmöglichkeit einer Demokratie --> Bildungsziel: Mündigkeit = Erziehung zum Widerspruch und Widerstand
- Wie ist die Form der "Kritik" die Adorno und Horkheimer in ihrer "kritischen Theorie" betreiben? Kommer: Diese "Kritik" ist also keineswegs nur ein Herumnörgeln aus Nichtgefallen (oder sozialer / habitueller Distanz) sondern eine hoch anspruchsvoll vorgetragene, theoretisch weit ausgreifende und gesättigte Kritik, die sich letztendlich auf den Kant’schen Begriff der Kritik beruft.
- Kritik der Bildungstheoretischen Didaktik Bildung (Bildungsbürger) als historisch überholter, in Demokratie unangemessener Begriff, der Ausruk der gesellschaftlichen Selbstverständnisses einer begrenzten sozialen Schicht innerhalb der Klassengesellschaft --> Es fehlt die gegenwärtige Erziehungswirklichkeit ∼ aktueller gesellschaftlicher Hintergrund Gegenstände werden nicht in Frage gestellt, obwohl sie es werden sollten...
- Welche 3 wissenschaftlichen Paradigmen bindet Klafki in seine kritisch-konstruktive Didaktik mit ein? 1. Geisteswissenschaftlicher Ansatz (Hermeneutik, schon zuvor) 2. Erfahrungswissenschaftlich-empirischer Ansatz (Popper) 3. Kritischer Ansatz
- Was ist das neue Bildungsideal in Klafkis kritisch-konstruktiver Didaktik Ein gebildeter Mensch nach dem neuen Bildungsideal verfügt 1. über die drei Grundfähigkeiten Selbstbestimmung zwischenmenschlicher, beruflicher, ethischer und religiöser Art Mitbestimmungsfähigkeit Solidaritätsfähigkeit und 2. kennt die Schlüsselprobleme, ist an deren Lösung interessiert und bemüht sich aktiv darum.
- Was ist eine zentrale Änderung im wissenschaftlichen Denken Klafkis bei der Entwicklung der kritisch-konstruktiven Didaktik? Klafki erweitert die Bezugstheorien: Soziologie, Psychologie, Wissenschaftstheorie
- Welche Dimensionen der Allgemeinbildung sieht Klafki? Allgemeinbildung als Bildung für alle Allgemeinbildung als allseitige Bildung Allgemeinbildung als Bildung durch das Allgemeine