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Biologie (Subject) / Basiswissen Systematik (Lesson)

"Basiswissen", alles klar.

This lesson was created by Losch.

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  • Was ist ein Ökotyp? Regionale Anpassung (auch genetisch) einer Art an einen bestimmten Lebensraum.
  • Warum senkt man im Winter in Tropengewächshäusern die Temperatur ab? (Gefragt ist nicht nach der Ernergieersparnis) Insektenentwicklung langsamer -> Weniger Schädlingsbefall Geringere Lichtintensität -> Photosyntheserate limitiert, eventuell Stoffwechsel durch Temperatur sogar so hoch dass die Pflanze nicht kompensieren kann
  • Indirekte Wirkung der Temperatur auf Organismen? Wasserhaushalt Boden/Luft, Sauerstoff-/Gasgehalt im Wasser, Nährstoffverfügbarkeit
  • Welche Möglichkeiten haben Organismen, tiefe Temperaturen ohne Schäden zu überstehen? Kältestarre, Frostschutzmittel, Winterschlaf, Winterfell, Fettpolster
  • Ammoniak, Harnsäure, Harnstoff: Vor- und Nachteile? Harnstoff: ungiftig, hoher Wasserverlust, niedriger StickstoffverlustHarnsäure: ungiftig, wassersparend, hoher StickstoffverlustAmmoniak: giftig, niedriger Stickstoffverlust, kein Kohlenstoffverlust
  • Wie unterscheiden sich C3 und C4-Pflanzen in ihrem Wasserbedarf? Grund? C3 Pflanzen haben höheren Wasserbedarf, da RuBisCo Sauerstoff weniger effizient bindet C4 Pflanzen haben niedrigeren Wasserbedarf, können dank PEPCK besser Sauerstoff binden, dadurch Spaltöffnungen länger und fester verschließen
  • Mechanismen der Dürreresistenz bei Pflanzen? Tote Haare, Geophyten, Sukkulenz, dickere Cuticula, tiefes Wurzelsystem, versenkte Stomata, dickere Blätter, besonderer Stoffwechsel
  • Unter welchen Umweltbedingungen ist Sukkulenz für Pflanzen eine erfolgreiche Strategie? Bei Trockenperioden, welche durch ausreichend regelmäßige Regengüsse unterbrochenwerden. Bei hohem Salzgehalt der Umgebung.
  • Welche Probleme bereitet Pflanzen ein hoher Salzgehalt im Boden? Welche Möglichkeiten haben Halophyten trotz eines hohen Salzgehaltes im Boden zu überleben? Salz verändert osmotische Balance, erschwert Wasseraufnahme. Möglichkeiten:Abschirmung, Elimination, Verdünnung, Kompartimentierung, (Toleranz)
  • Beschreiben Sie die typischen Bedingungen im Lebensraum einer Pflanze mit den folgenden Zeigerwerten (L: 2, F: 5, R:8, N:6) Schatten, mittlere Feuchte, Kalkhaltiger Boden, mittelmäßiger Stickstoff-Gehalt
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  • Ein idealer Organismus würde sich in jungem Alter fortpflanzen, viele große Nachkommen produzieren, eine hohe Überlebensrate haben und sich bis ins hohe Alter reproduzieren. Warum gibt es einen solchen Organismus nicht? Ressourcen limitiert, Randbedingungen der Umwelt, Energie muss in Erhalt derGrundfunktionen/Wachstum/Fortpflanzung aufgeteilt werden
  • Was ist der Unterschied zwischen Modularität und Metamerie bei Orgasnismen? Modularitär ist determiniert, Metamerie nicht
  • Was versteht man unter monokarpen und iterokarpen Pflanzen? Geben Sie jeweils zwei Beispiele. Nennen Sie mögliche Vorteile der Semelparie. Semelparie/Monokarpie: einmalige Reproduktion im Lebenz.B. Klatschmohn, Deutscher Enzian, EintagsfliegeVorteile: Räuberabsättigung bei Langlebigen, Bewohnung von Gebieten mit häufigen Störungenbei Kurlebigen Iteroparie/Polykarpie: mehrmalige Reproduktion im Lebenz.B. Tulpe, Rotfuchs
  • Welche Typen von Organismen kann man hinsichtlich der Häufigkeit und des Zeitpunktes ihrer Reproduktion unterscheiden? Monokarp (einmal reproduzierend) Semelkarp (mehrmals reproduzierend)
  • Was versteht man unter dem Reproduktionswert einer Altersklasse oder eines Lebensstadiums? Für welche Altersklasse ist der Reproduktionswert meist am höchsten? Mittlere Anzahl an Nachkommen, die der Organismus im Alter x noch haben wird. Kurz nach der geschlechtsreife.
  • Definition "killing power" Die Tötungsintensität kx gibt den Verlust von Indivuduen eines bestimmten Stadiums einesLebenszyklus an. kx=log(ax/ax+1
  • Erläutern Sie das Prinzip der Schlüsselfaktorenanalyse Nur die wichtigsten Informationen einer Kohortenlebenstafel werden betrachtet
  • Was versteht man unter (a) der Nettoreproduktionsrate, (b) der Wachstumsrate einer Population? a) Wachstumsrate pro Generation b) Wachstumsrate abhängig der Zeit
  • Angenommen, die Altersstruktur der Population eines langlebigen Baumes ähnelt einer Normalverteilung. Welche Schlussfolgerungen würden Sie daraus ziehen? Population wird wegen zu vieler alter Tiere irgendwann aussterben. (-> Extinction debt)
  • EDefinition: Extinction debt? Aussterben einer Art in der Zukunft aufgrund vergangener Ereignisse
  • Vergleichen Sie r- und K-selektionierte Arten hinsichtlich ihrer Lebensstrategie. r-Stratege: schnelle Entwicklung, hohe Reproduktionsrate, frühe Sexualreife, kleine Körpergröße,Semelparie (Monokarpie)K-Stratege: langsame Entwicklung, große Konkurrenzfähigkeit, späte Sexualreife, großeKörpergröße, Iteroparie (Polykarpie)
  • Was versteht man unter unterkompensierender, dichteabhängiger Mortalität? Weniger Individuen sterben als geboren werden -> die Population wächst
  • Wovon hängt die Nettoreproduktionsrate von Mikroparasiten ab? - Dichte empfänglicher Individuen in Wirtspopulation- Übertragungsrate der Krankheit- Zeitraum, während dessen ein infizierter Wirt ansteckend ist
  • Hemiparasit Vor- und Nachteile ggü. autotropher Lebensweise? Vorteile: Verbesserte Wasser- und Nährstoffversorgung, Aufnahme organischer Stoffe, GeringereInvestitionen in Wurzeln, Geringere Investitionen in Photosyntheseapperat, Schutz gegenHerbivorie durch Aufnahme von sekundären pflanzlichen InhaltsstoffenNachteile: Geeigneter Wirt muss verfügbar sein, Gefahr der Resistenz, Hohe Transpiration nötig,Investitionen in Haustorien, Störung des Metabolismus durch sekundäre pflanzlicheInhaltsstoffen
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