32

Psychologie (Subject) / Operante Konditionierung 1 (Lesson)

Allgemeines

This lesson was created by Sarah2345.

Learn lesson

Advertisement
  • Gesetz des Effekts + Verfasser + Jahr Thorndike, 1898, 1911 zum Erfolg führende Verhaltensweisen werden verstärkt, nicht zu Erfolg führende geschwächt =Lernen am Erfolg Bsp. Katze im Problemkäfig, am ANfang durch Zufall Mechanismus ausgelöst, danach gezielt/ erlernt
  • operante Konditionierung operantes Verhalten operiert, sprich wirkt auf die Umwelt ein instrumentell : Verhalten ist Mittel zum Zweck, Lernen anhand bzw übder die Konsequenzen von Verhalten Verhalten Ziel gestärkt, Verhalten nicht Ziel geschwächt
  • OK vs KK Auslöser und US OK Auslöser muss nicht bekannt sein, KK schon OK ein Verhalten muss ausgeführt werden, damit bestimmte Konsequenz eintritt KK US wird unabhängig vom Verhalten auf den CS präsentiert, US nötig
  • Verstärker jedes Ereignis, das dem Verhalten folgt und seine Stärke erhöht, kann positiv oder negativ sein
  • positive Verstärkung Anwendung eines Verstärkers, Form der OK Belohnungstraining Verhaltenshäufigkeit nimmt zu, Stimulus wird addiert Bsp: Lob, Helfen
  • positive Bestrafung (Bestrafung 1) aversiver Reis (STrafreiz) vermindert die Stärke des Verhaltens, Form der OK: Bestrafung/ Bestrafung Typ 1, Bestrafungstraining Verhaltenshäufigkeit lässt nach, Stimulus wird addiert Bsp: Schläge, Frechheit
  • Verstärkung Verhaltensstärke nimmt zu
  • Bestrafung Verhaltensstärke nimmt ab
  • positiv Reiz wird addiert (präsentiert, gegeben )
  • negativ Reiz wird subtrahiert (weggenommen, entfernt)
  • Advertisement
  • negative Verstärkung Erhöhung der Verhaltensstärke durch Wegnehmen eines Strafreizes (Fluchttraining) bzw Vermeidung des Strafreizes (aktives Vermeidungstraining) Verhaltenshäufigkeit nimmt zu, Stimulus wird subtrahiert Bsp: Kopfschmerz, Tablette nehmen
  • negative Bestrafung (Bestrafung 2) Verhaltensstärke nimmt ab durch Wegnahme eines Verstärkers -> Verhaltenshäufigkeit lässt nach und Stimulus wird subtrahiert Bsp: Fernsehen, Frechheit
  • kleiner William + Personen + Jahr Etzel & Gewirtz, 1967 Waisenkind, Verhalten (lachen) sollte verstärkt werden. Wenn er nicht schrie bzw wenn er lachte wurde er auf den Arm genommen = dadurch lachte er häufiger
  • freies operantes Verfahrens Skinner Box : Ratten und Tauben hungrige Ratten -> Hebeldrücken = Futter Tauben -> Schalter picken =Futter
  • Phasen der operanten Konditionierung 1. Bestimmung der Basisrate ( wie oft wird Verhalten ohne Konsequenz gezeigt) 2. Verstärkung des Verhaltens in der Lern Akquisitionspahse 3. Löschung (Extinktion) des Verhaltens 4. Spontanerholung
  • primäre vs sekundäre vs generalisierte Verstärker angeboren, erlernt/konditioniert  und allgmeine (z.B. Geld)
  • Basisrate = 0? kein Verhalten, das Konsequenz auslöst -> Shaping sukszessive Annäherung (Verhaltensformung)
  • Abergläubisches Verhalten Verstärkung war zufääig Bsp Tauben standen zufällig auf einem Bein als Futter kam, dieses Verhalten wurde verstärkt
  • Diskriminativer Hinweisreiz Ein diskriminativer Hinweisreiz SD ist ein Stimulus, der anzeigt, wann eine bestimmte Reaktion R erfolgreich sein wird. SD verstärkt R somit und sagt R damit voraus Es ist ein Reiz, der auf die Angemessenheit und die wahrscheinliche Verstärkung einer Reaktion hinweist
  • Skinners Dreifachkontingenz In Anwesenheit von Stimulus A (in Situation A;SD) folgt auf Verhalten B die Konsequenz C) SD diskriminativer Hinweisreis SΔ kündigt das Ausbleiben einer Konsequenz auf das Verhalten an
  • Kontinuierliche Verstärkung CRF Continuous Reinforcement schnelleres Lernen, aber im Alltag unrealistisch schnellere Löschung
  • Intermittierende Verstärkung partielle Verstärkung langsameres Lernen Löschung langsamer
  • Diskriminationshypothese Getränkeautomat vs Glücksspielautomat
  • Verstärkerplan Fest-Propotional jedes n-te Auftreten wird verstärkt
  • Verstärkerplan Variabel-Proportional durchschnittlich jedes n-te Verhalten wird verstärkt Im Alltag häufig Glücksspiele schnelles und gleichmäßiges Verhalten in der Lernphase, sowie hohe Löschingsresistenz
  • Verstärkerplan Fest- Intervall Erstes Auftreten eines Verhaltens nach Ablauf eines bestimmten Intervalls wird verstärkt nicht abhängig vom Verhalten
  • Verstärkerplan Variabel- Interavall durchschnittlicher Intervallwert wird festgelegt Zeitintervall variiert unvorhersehbar
  • Verstärkung in Verhaltenstherapie am Anfang kontinuierlich verstärken (schneller Erwerb), dann aufgrund der Löschungsresistenz variabel intermittierend und immer seltener Verstärken
  • weitere Faktoren, die neben Art der Verstärkung Belohnungstraining beeinflussen Eigenschaften des Verstärkers -> Qualität, zeitliche Verzögerung, Menge Eigenschaften des Organismus -> motivationaler Zustand, Antriebsstärke (z.B. wie hungrig, mittlerer Wert optimal)
  • Biologische Einschränkungen, Verfasser + Jahr nicht verstärkte Verhaltensweisen, die natürlicherweise mit dem Verstärker verknüpft sind, instinktives Verhalten Probleme bei der Tierdressur, Breland & Breland, 1961 Bsp. Waschbär Verhalten hängt nicht nur von Verstärkung, sondern auch von Vererbung ab
  • Advertisement
  • Premack Prinzip / Relativitätstheorie der Verstärkung geht zurück auf? + Jahr? David Premack, 1959, 1965 keine klare Grenze zwischen Verhalten und Verstärker wahrscheinlicheres Verhalten verstärkt unwahrscheinlicheres Verhalten Bsp. iss erst dein ganzes Gemüse, dann darfst du Eis essen
  • Transsituationalitätsprinzip Verstärker ist in allen Situationen ein Verstärker