Personalmanagement (Subject) / Entlohnung 2 (Lesson)

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  • Leistungsabhängige Entgeltdiffernzierung - Entlohnungsformen Grundsatz: Leistungsgerechtigkeit Outputorientiert: Jährliche Leistungszulagen ( Prämien, Provisionen, Boni) messbar durch Qualität, Kennziffern Output-/Inputorientiert: Monatliche Leistungszulagen auf Basis von Personalbeurteilung oder Zielvereinbarung  Outputorientiert: Reine Leistungslohnsysteme (Akkord-, Prämien-, Pensumlohn)
  • Vor- und Nachteile leistungsabhängiger Vergütung Vorteile: Strategische Anreizausrichtung, Bindungswirkung Nachteile: Leistungsverhalten (Motivation?) oder Leistungsergebnisse als Grundlage, Leistungsdruck, keine präzisen Leistungsvorgaben möglich, unklare motivationelle Wirkung, hoher Aufwand der Datenermittlung und -kontrolle
  • Formen von Sozialleistungen Gesetzlich geregelte Sozialleistungen: -  Beiträge zur Kranken-, Renten-, Arbeitslosen-, Pflege- und Unfallversicherung sowie-  Leistungspflichten wie Lohnfortzahlung im Krankheitsfall, Urlaub, Bezahlung von Feiertagen, Entgeltzahlungen im Rahmen des Mutterschutzgesetzes) Tarifvertraglich geregelte Sozialleistungen:- z.B. Schichtzulagen, Urlaubstage „Betriebliche“ oder „freiwillige“ Sozialleistungen: - zum Teil in Betriebsvereinbarungen geregelt
  • Probleme Führungskraftentlohnung a. Absolute und relative Höhe von Vorstandsgehältern  b. Ökonomisch: "pay without performance", kurzfristiges Denken
  • Zwei Perspektiven der Kritik/Lösung Prinzipal-Agent-Theorie : Variable Entlohnung vom Grundsatz richtig, aber schlecht kontrolliert „Ein Auftraggeber (Prinzipal) überträgt zur Realisierung seiner Interessen bestimmte Aufgaben und Entscheidungskompetenzen auf Basis eines Vertrages an einen Auftragnehmer (Agenten), der für seine Leistungen eine Vergütung erhält.“ (Kieser/ Walgenbach 2007, 50) Stewardship-Theorie: Variable Entlohnung vom Grundsatz falsch, da nur extrinsisch motivierte Manager (falsche Selbstselektion)  Dies geschieht, indem der Steward bei der Problemformulierung einbezogen wird, Entscheidungen gemeinsam getroffen werden, Informationen ausgetauscht werden und die Bedürfnisse des Stewards mitberücksichtigt werden. Grundsatzproblem: EIGENTÜMER- VS. MANAGERKONTROLLE Erwerbswirtschaftl. Prinzip: Einheit von Kontrolle, Risiko und Gewinn
  • 2 Formen der Motivation Extrinsisch: Man tut etwas, um etwas anderes zu erreichen" "Mittel zum Zweck" Intrinsisch: Man tut etwas, um der Sache selbst willen" "Mensch belohnt sich selbst oder bestraft sich selbst (Prinzip der Selbstverstärkung)
  • Crowding Out Effekt 1.Bei eintönigen Arbeiten, die man nicht als sinnvoll empfindet oder ungern erledigt, lässt sich die Motivation mit einer externen Belohnung verstärken. 2.Bei selbstmotivierten Arbeiten, die man als sinnvoll empfindet und gern erledigt, steigt die Motivation durch Belohnungen ab einer gewissen Grenze nicht mehr weiter an und kann sogar die innere Motivation verdrängen.
  • Herzberg Zwei Fakten Theorie Hygienefaktoren für Fortfall von Unzufriedenheit benötigt Motivatoren für Zufriedenheit zuständig
  • Aktienoptionen gibt Managern das Recht, eine Aktie zu einem vorher festgelegten Preis zu erwerben (nur Kaufoption)  dient  als langfristiger Anreiz, damit der Manager im Interesse des Unternehmens handelt. Es geht dabei um die Steuerung der Manageraktivitäten (=Agenten) im Interesse der Aktionäre (=Prinzipale), also um eine Interessenkopplung
  • Aktienoptionen gibt Managern das Recht, eine Aktie zu einem vorher festgelegten Preis zu erwerben (nur Kaufoption)  dient  als langfristiger Anreiz, damit der Manager im Interesse des Unternehmens handelt. Es geht dabei um die Steuerung der Manageraktivitäten (=Agenten) im Interesse der Aktionäre (=Prinzipale), also um eine Interessenkopplung