Personalmanagement (Subject) / Personalauswahl (Lesson)

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  • Kriterien der Personalauswahl Qualifikation:  -Fachkenntnisse, Fertigkeiten, Fähigkeiten Motivation
  • Instrumente der Personalauswahl BewerbungsunterlagenBiographischer FragebogenInterviewLeistungstestsPersönlichkeitstestsGraphologieAssessment CenterE- AssessmentArbeitsprobe
  • Zielsetzungen der Personalauswahl Auswahl von Personen, welche die gewünschten Kriterien erfüllen
  • Verschiedene Profile Anforderungsprofil Fähigkeitsprofil Eignungsprofil 
  • Möglichkeiten zur Fundierung der Auswahlentscheidung Analyse der Bewerbungsunterlagen Auswahlgespräch Formale Tests Assessment-Center
  • Elemente des Auswahlgesprächs Multifunktional Einzel- oder Gruppeninterviews 3 Interviewphasen : 1. Kontakt- oder Aufwärmphase 2. Hauptphase 3.Schlussphase
  • Aufbau eines Multimodalen Interviews 1. Gesprächsbeginn 2. Selbstvorstellung Bewerber 3. Freier Gesprächsteil 4. Berufsinteressen, Berufs- und Organisationsauswahl 5. Biografiebezogene Fragen 6. Realistische Tätigkeitsinformationen 7. Situative Fragen 8. Gesprächsabschluss
  • Probleme des Auswahlgesprächs Verhalten der Interviewer: Self-fullfilling Prophecy, Stereotypen, „Primacy Effekt“, Einfluss von Geschlecht und physischer Attraktivität Verhalten der Interviewten: Beeinflussung der Reaktion durch den Interviewer ReaktivitätseffektAntrainiertes Verhalten Gestaltung des Interviews: Vergleichbarkeit,Unklare Anforderungsprofile Anzahl der Interviewer
  • Beauty-is-beastly" Phänomen Der "beauty as beastly effect" betrifft vorangig Frauen. Je attraktiver eine Frau ist, desto stärker werden ihre weiblichen Eigenschaften zugesprochen. Agiert sie in "Männerdomänen", wie dem Militär oder dem Management, wirkt sich dieses möglicherweise nachteilig auf die Wahrnehmung ihrer Kompetenz und ihrer Leistung aus.
  • 3 Formen des formalen Tests 1. Leistungs- oder Funtkionstests 2. Kognitive Fähigkeitstests 3. Persönlichkeitstests
  • Big Five der Persönlichkeit 1. Neurotizismus: Ängstlichkeit, reizbar, impulsiv, verletzlich 2. Extraversion: Gesellig, gesprächig, dominant etc. 3. Offenheit: Einfallsreich, intelektuell, kultiviert, originell 4. Gewissenhaftigkeit: Verantwortungsbewusst, zuverlässig, sorgfältig 5. Verträglichkeit: Freundlich, höflich, kooperativ, gutherzig
  • Eigenschaften Assessment-Center Hybrides Verfahren der Eignungsdiagnose Kombiniert mehrere Instrumente und diagnostische Methoden Mehrfachprinzip: Gleichzeitig werden mehrere Teilnehmer von mehreren geschulten Beurteilern in Bezug auf vorher definierte Anforderungen beobachtet und eingestuft
  • Wichtigste Beobachtungskriterien Kommunikationsfähigkeit Durchsetzungskraft Analysefähigkeit Führungskompetenz Konfliktfähigkeit Kooperationsfähigkeit
  • Vorteile / Nachteile AC Vorteile: - Subjektive Einflüsse einz. Beurteiler können eher zurückgedrängt werden - bessere Prognosevalidität - große Akzeptanz Kritik:  - Gefahr der Fokussierung auf einen bestimmten "Erfolgstyp" von Bewerber/Stereotypisierung - Erzeugung eines Reaktivitätseffektes - Möglichkeit sich systematisch vorzubereiten
  • Methodische Güte von Auswahlverfahren Objektivität: Ergebnisse unabhängig vom Untersucher? Reliabilität: Ergebnisse des Tests zuverlässig? Validität: Wird das gemessen, was gemessen werden soll?
  • Dilemma-Situation der Personalauswahl Informationsbedürfnis des Entscheiders : wie bekomme ich ein vollst. Bild der Bewerber Validität und Reliabilität des Auswahlinstruments : wie kann ich Gütigkeit und Zuverlässigkeit der Auswahlentscheidungen maximieren? Aufwand des Auswahlprozesses: wie kann ich meinen Aufwand an Zeit und Geld minimieren?