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Psychologie (Subject) / Prüfung (Lesson)

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This lesson was created by Ilja_Iljitsch.

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  • affektive Störung Die affektiven Störungen oder auch Affektstörungen (englisch affective disorders) sind eine Gruppe von psychischen Störungen. Ihr gemeinsames verbindendes Merkmal ist vor allem eine klinisch bedeutsame Veränderung der Stimmungslage. Dabei können die Gemütsbewegungen (Affekte) in Richtung Depression gedrückt oder in Richtung Manie gesteigert sein. In diesem Zusammenhang wird der Begriff Affekt im Sinne von Grundstimmung gebraucht. Diese Stimmungsveränderung kann schnell einsetzen (akut), sich langsam entwickeln (chronisch) oder nur phasenweise (episodisch) auftreten. Ebenso können gleichzeitig formale und inhaltliche Denkstörungen und gelegentlich auch psychotisches Erleben vorkommen. Für die Diagnose werden verschiedene Aspekte mitbetrachtet, z. B. Antrieb, Spontaneität, Schlafbedürfnis, Appetit, sexuelles Interesse und das soziale Leben des Betroffenen.
  • Entdeckungs-, Begründungs- und Verwertungszusammenhang Im Entdeckungszusammenhang geht es zunächst darum, ein Forschungsthema zu wählen und mögliche Untersuchungs- methoden zu generieren. Der Begründungszusammenhang beinhaltet die wis- senschaftliche Überprüfung vorab aufgestellter Hypothesen. Im Verwertungs- zusammenhang schließlich geht es darum, wie die gewonnenen empirischen Ergebnisse praktisch angewandt werden sollen.
  • klassische Konditionierung Klassische Konditionierung ist eine von dem russischen Physiologen Iwan Petrowitsch Pawlow begründete behavioristische Lerntheorie, die besagt, dass einer natürlichen, meist angeborenen, sogenannten unbedingten Reaktion durch Lernen eine neue, bedingte Reaktion hinzugefügt werden kann. Ein bekanntes Beispiel ist der Pawlowsche Hund: Wenn ihm Futter gereicht wurde, erklang zugleich stets ein Glockenton. Nach einigen solchen Futtergaben begann schon allein nach dem bekannten Glockenton der Speichel des Hundes zu fließen. Die Annahmen und Techniken des klassischen Konditionierens können auch angewendet werden, um Ängste, Zwangshandlungen oder angstähnliche Symptome zu behandeln. Bekannt sind solche Techniken als Gegenkonditionierung, Aversionstherapie, systematische Desensibilisierung, Extinktion und „Flooding“. Von der klassischen Konditionierung, die ausgelöstes Verhalten betrifft, sind die Instrumentelle und operante Konditionierung zu unterscheiden, die spontanes Verhalten betreffen.
  • naiver Realismus 1)  „Die Welt ist so, wie ich sie wahrnehme.“ 2)  „Es gibt eine objektive Realität.“ 3) „Diese Realität ist aus meiner Perspektive die gleiche wie aus deiner Perspektive, unabhängig von der Lokation und der Zeit meiner bzw. deiner Wahrnehmung.“
  • Impact Bias Kognitive Verzerrung (englisch cognitive bias oder cognitive illusions) ist ein kognitionspsychologischer Sammelbegriff für systematische fehlerhafte Neigungen beim Wahrnehmen, Erinnern, Denken und Urteilen. Sie bleiben meist unbewusst und basieren auf kognitiven Heuristiken. Menschen überschätzen die Dauerhaftigkeit, mit der zukünftige Ereignisse ihr Glück und ihr Wohlbefinden beeinflussen werden. Allerdings konnte auch de- monstriert werden, dass ebenso Fälle existieren, in denen das Gegenteil zutrifft: In einer Untersuchung mit österreichischen Hypothekennehmern glaubten die Befragten zum Beginn einer Hypothek, dass sie sich an die monatlichen Belastun- gen mit der Zeit gewöhnen würden, tatsächlich trat ein solcher Effekt aber nicht ein (Hölzl et al., 2009). Verallgemeinert lässt sich somit festhalten, dass Menschen Schwierigkeiten haben, vorherzusehen, wie sehr und wie lange sie auf zukünftige Ereignisse emotional reagieren werden.
  • Definition "Kultur" 1) Kultur als System von Werten, Normen und Praktiken 2) Kultur als ein Geflecht von Institutionen und Regeln 3) Kultur als die Summe des Wissens über Techniken und Strategien zur Lösung bestimmter Alltagsprobleme
  • intuitive Dualisten Kognitionsforschung, Leib-Seele-Problem Die meisten Menschen nehmen das eigentliche "Ich" sich als rein psychische Entität wahr. Wir "haben" einen Körper.
  • Kontiguitätstheorie Die Kontiguitätstheorie ist eine behavioristische Lerntheorie. Sie wurde von Edwin Guthrie[1] entwickelt und 1935 in seinem Buch The Psychology of Learning (Die Psychologie des Lernens) veröffentlicht. Guthrie geht davon aus, dass ein Verhalten (eine Bewegung), das im Zusammenhang mit einer Kombination von Reizen stand, dann wiederholt wird, wenn diese Reize erneut auftreten. Das Verhalten wird seiner Meinung nach unmittelbar gelernt (One-Trial Learning), Wiederholungen spielen keine Rolle, sie festigen lediglich das Gelernte durch Herausbilden von Gewohnheiten. Für das Lernen ist nach Guthrie einzig das zeitliche Zusammentreffen von Reiz und Reaktion, das als Kontiguität bezeichnet wird, von Bedeutung. Ein Verstärker muss kurz nach einem bestimmten Verhalten erfolgen, um die Wahrscheinlichkeit seines Auftretens zu erhöhen (Prinzip der Kontiguität).
  • Thomas-Theorem Das Thomas-Theorem besagt, dass jedes menschliche Handeln reale Konsequenzen zur Folge hat, ganz gleich wie irreal die Situationsdefinition war, die zu der entsprechenden Handlung geführt hat. Es geht also um die Differenz zwischen subjektiver Wirklichkeit und objektiver Realität. Diese sozialpsychologische These wird auf die amerikanischen Soziologen Dorothy Swaine Thomas (1899–1977) und William Isaac Thomas (1863–1947) zurückgeführt: „Wenn die Menschen Situationen als wirklich definieren, sind sie in ihren Konsequenzen wirklich.If men define situations as real, they are real in their consequences“
  • "If men define situations as real, they are real in their consequences" Thomas-Theorem Das Thomas-Theorem besagt, dass jedes menschliche Handeln reale Konsequenzen zur Folge hat, ganz gleich wie irreal die Situationsdefinition war, die zu der entsprechenden Handlung geführt hat. Es geht also um die Differenz zwischen subjektiver Wirklichkeit und objektiver Realität. Diese sozialpsychologische These wird auf die amerikanischen Soziologen Dorothy Swaine Thomas (1899–1977) und William Isaac Thomas (1863–1947) zurückgeführt.
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  • Koevolution von Genen und Kultur Unsere Gene beeinflussen, welche kulturellen Lösungen für bestimmte Probleme adaptiv sind, umgekehrt beeinflussen kultu- relle Praktiken die Evolution bestimmter Gene. Bsp.: Laktoseverträglichkeit
  • libertärer Paternalismus Libertärer Paternalismus steht für eine Methode, mit der sich die Entscheidungen von Menschen in eine vorhersagbare Richtung beeinflussen lassen. Der Begriff libertärer Paternalismus wurde durch das Buch Nudge (*) von Richard Thaler bekannt. Unter einem Nudge verstehen die Autoren eine Methode, das Verhalten von Menschen zu beeinflussen, ohne dabei auf Verbote und Gebote zurückgreifen oder ökonomische Anreize verändern zu müssen.