Arbeits- und Organisationspsychologie (Subject) / 4a (Lesson)

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7. Vorlesung

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  • Was ist Primärorganisation und was ist Sekundärorganisation? Primärorganisation: -Verbindung aller dauerhaften Stellen und Gremien - Grundgerüst der Aufbauorganisation  - Abwicklung von Routineaufgaben  Sekundärorganisation: -Hierachieübergreifend, flexible Strukturen - Schnittstellenprobleme angehen  - Innovative, komplexe Probleme effizient lösen 
  • Was ist funktionale Organisation? Organisation nach der Verrichtung (Funktion) Zentralisation Einlinienprinzip 
  • Vorteile von Funktionaler Organisation? - einfache und überschaubare Struktur  - Nutzung von Spezialisierungseffekten  - gut kontrollierbare Funktionsbereiche 
  • Nachteile von Funktionaler Organisation? - Koordinationsprobleme durch viele Schnittstellen - Überlastung der Unternehmensführung ( Kamineffekt)  - Eingeschränkte Möglichkeiten der Personalentwicklung 
  • Für welche Unternehmen eignet sich die Funktionale Organisation? Geeignet für kleinere bis mittlere Unternehmen mit einem überschaubaren und homogenen Leistungsprogramm 
  • Was ist Divisionale Organisation ? Organisation bildet sich nach Objekten (Produkte, Regionen,..) Dezentralisation ( durch Center-Konzept)  Mehrlinienprinzip 
  • Vorteile von Divisionaler Organisation? Entlastung der Führungsebene  Divisionen können auf Umweltveränderungen flexibel reagieren  Vielfältige Möglichkeiten der Personalentwicklung 
  • Nachteile von Divisionaler Organisation? Gefahr des Spartenegoismus  Doppelarbeiten sind möglich  Mehrbedarf an höher qualifizierten Führungskräften 
  • Für welche Unternehmen eignet sich die Divisonale Organisation? Geeignet für mittlere bis große Unternehmen die sich in einer dynamischen Unternehmensumwelt befinden 
  • Was ist die Matrix- und Tensororganisation? Organisation nach Objekt UND Verrichtung  Matrix = 2 Dimensionen Tensor = 3 Dimensionen  Dezentralisation durch Selbstabstimmung  Mehrdimensionales Mehrlinienprinzip 
  • Vorteile Matrix-/Tensororganisation Innovative Problemlösung durch unterschiedliche Standpunkte Kurze Kommunkationswege Vielfältige Personalentwicklung 
  • Nachteile der Matrix-/Tensororganisation Problematische Kompetenzabgrenzung durch mehrfachunterstellung dadurch Kompetenzkonflikte  Großer Bedarf an qualifizierten Führungskräften  schwierige und zeitaufwendige Koordinationsprozesse 
  • Für welche Unternehmen eignet sich die Matrix-/Tensororganisation? Für große Mehrproduktunternehmen mit einer dynamischen Unternehmensumwelt 
  • Was ist eine Holding? Rechtlich selbstständiges Unternehmen  Leitungsintensität 
  • Welche drei Arten einer Holding gibt es? 1. Stammhaus / Operative Holding  Direkt am Markt tätiges Unternehmen  Übt strategische und operative Leitungsfunktionen aus  Töchter sind rechtlich selbstständige Teilbereiche  2. Managementholding  Strategische Leitung des Konzerns Operative Tätigkeiten bei den Töchtern  Töchter mind. ergebnisverantwortlich 3. Finanzholding  Mutter: Vorgabe finanzieller Ziele  Töchter mit großer Selbstständigkeit 
  • Vorteile einer Holdingorganisation? - Große strategische und strukturelle Flexibilität  - Nutzung von steuerrechtlichen Vorteilen - Klare Zurodnung von Aufgaben und Kompetenzen 
  • Nachteile einer Holdingorganisation Gefahr von Widerständen der Tochtergesellschaft gegenüber der Muttergesellschaft  Tendenz zur übertriebenen Kontrollaktivitäten der Holding  Emotionale Spannung zw. Mitarbeitern der Holding und der Tochter 
  • Für welche Unternehmen eignet sich eine Holding Für mittlere und große Mehrproduktunternehmen, die sich ein hohes Maß an strategischer und struktureller Flexibilität verschaffen wollen 
  • Neuere Organisationsmodelle / Welche Formen der Sekundärorganisation gibt es? Produktmanagement  Kundenmanagement  Funktionsmanagement  Prozessmanagement 
  • Ziel, Kernaufgabe und Voraussetzung des Produktmanagements Ziel: Verbesserung der Anpassungsfäigkeit an sich ändernde Märkte  Kernaufgabe: Permanente Entwicklung von Produktneuheiten und Verbesserungen Voraussetzungen: Vielfältiges und heterogenes Prdouktmanagement Märkte mit hoher Komplexität und Dynamik 
  • Organisationsformen von Produktmanagement Stabs-Produktmanagement Linien-Produktmanagement  Matrix-Produktmanagement  Produktausschuss 
  • Ziel, Kernaufgabe, Voraussetzung und Organisationsformen von Kundenmanagement Ziel: Erhöhung von Kundenakquisation, Kundenzufriedenheit und Kundenbindung  Kernaufgabe: Jedem Kunden nur einen Ansprechpartner bieten Voraussetzung: Überschaubare Anzahl von Kunden Differenzierte Bearbeitung der Kunden Organisationsformen: Siehe Produkmanagement 
  • Ziele vom Funktionsmanagement Bereichsübergreifende Koordination von Teilfunktion sicherstellen  Ressortdenken durch einführen einer Querschnittsfunktion vermeiden (Häufig bei Logistik,IT, Controlling) Division 1,2 und 3 haben eine Bereichs IT und dann gibt es noch eine Zentral IT
  • Definition, Kernaufgabe, Voraussetzung von Projektmanagement Definition: Projekt = Zeitlich befristetes, neuartiges Vorhaben Projektmanagement=Zielgerichtete Planung, Steuerung und Kontrolle von Projekten  Vorgehen: Bildung einer zentralen Organisationseinheit, Projekte oft mit interner Organisation 
  • Organisationsformen von Projektmanagement 1. Stabs-Projektmanagement  2. Matrix-Projektmanagement  3. Reines Projektmanagement 
  • Ziel, Kriterien zur Bildung und Anwendung von Strategischen Geschäftsfeldern (SGF)/ Geschäftseinheiten (SGE) Ziel: Bessere strategische Planung durch Zerteilung des Unternehmens in voneinander unterscheidbare Planungseinheiten  Kriterien für die Bildung: -Produkt, -Markt, -Technologie  Anwendung: Vor allem große Unternehmen/Konzerne  SGF für Tätigkeit des gesamten Unternehmens  SGE für Innensegmentierung