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Nephrologie (Subject) / Nierenersatzverfahren (Lesson)
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- Verfahren Hämodialyse Peritonealdialyse Transplantation
- Ziele der Dialyse Entfernung toxischer Substanzen (v.a. Harnstoff, Kalium) Entfernung von Flüssigkeit Azidoseausgleich Entfernung von Phosphat
- Ablauf einer Hämodialyse Dialysezugang Shunt: Verbindung von Arterie und Vene; z.B. End zu Seit Anastomisierung von V. cephalica und A. radialis Zugang: Shaldon-Katheter (großlumig, zentral), Demers oder Tesio-Katheter (getunnelter Vorhofkatheter) Kapillare Dialysator enthält 20.000 Kapillaren, Blut fließt durch die Kapillaren durchlässig für moleküle bis 10.000 Dalton kein Blut- oder Eiweißverlust Physikalisches Prinzip Entgiftung über Diffusion, Gegenstrom effektiver als Gleichstrom
- Trinkmenge bei Dialysepatienten gute Ausscheidung: soviel Patient will keine Ausscheidung: Niere braucht und darf nicht mehr gespült werden, Gefahr der Überwässeurng (Lungenödem) -> Flüssigkeitsrestriktion Patient hat Wohlfühl- oder Trockengewicht (TG), welches er nach Dialyse erreichen soll: richtet sich nach RR und Flüssigkeitshaushalt
- Vergleich gesunde Niere vs Hämodialyse Niere: Blutfluss 1,2 L/min=12.000l/Woche Dialyse: 250-300ml/min=216L/woche
- Untershcied Hämodialyse und Hämofiltration Filtration: ausschließlich UF und Konvektion, es findet keine Diffusion statt, man benötigt keine Dialyseflüssigkeit
- kontinuierliche Hämodialyse/Hämofiltration auf Intensivstation über mehrer Tage durchführbar kont. Flüssigkeitsentzug kont. Entgiftung z.B. CVVHD (cont. veno-venöse Hämodialyse), CCVHF
- Komplikationen bei Hämodialyse RR-Abfälle Muskelkrämpfe Verschluss des Dialysezugangs
- Shuntkomplikationen Thrombosen, Aneurysmen, Verschluss
- Durchführung Peritonealdialyse ahmt Kapillare (Glomerulum) nach Entgiftung über Diffusion Wassernentzug durch hochprozentige Glucoselösung Ablauf Einbringen von 1,5 bis 2,5L sterilem Dialysat in Bauchhöhle Ersatzlösung enthält Na, K, Ca, Mg, Cl, Laktat/Bikarbonat, Glucose (1,5-4,2%), andere osmotische Substanzen, Aminosäuren Stoffaustausch durch Bauchfell für 4-8h Ausleiten des Dialysats (Auslauf) und erneutes Einbringen (Einlauf) von Dialysat (Beutelwechsel)
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- Probleme bei Peritonealdialyse Peritonitis (deshalb sauberes arbeiten) ca. 5-8% der Patienten machen Peritonealdialyse
- Diät bei Dialysepatienten Kaliumarm (v.a. bei Hämodialyse) Phosphatarm ausreichende Kalorienzufuhr
- Indikation zur Dialyse akutes Nierenversagen: akute resp. Insuff. als Folge der Hyperhydratation, Hyperkaliämie, metabol. Azidose Chron. Nierenkrankheit: Clearance < 15ml/min/1,73m2, Std. 5, Urämie (Übelkeit, Diarrhoe, Neuropathie, perikarditis) akute Intoxikation: mit niedrigmolekularen Substanzen bis 2000 Dalton dekompensierte Herzinsuff. z.b. kardiorenales Syndrom
- Kardiorenales Syndrom Funktionsstärungen des Herzens können Nierenfunktion ungünstig beeinflussen und umgekehrt Typischer Fall: Pat. mit stark eingschränkter Herzfunktion (z.B. KHK, Kardiomyopathie) dekompensiert widerholt mit peripheren Ödemen, Lungenödem -> Indikation zur Dialysetherapie auch bei rel. guter Nierenfunktion
- Transplantation vs Dialyse Transplantation: gewinn Lebensqualität, günstiger, Reinigung bis 60% ABER: lebenslange Immunsuppression, Wartezeit von 4-6Jahre Dialyse: weniger Medikamente, sofort verfügbar ABER: 3x 4-8h/Woche, Reinigung 5-10%
- Infektionen nach NTx nosokomial (Pneumonie, Sepsis, HWI) reaktivierte/aquirierte Virusinfektionen CMV 10-50% opportunistische: atyp. Mycobakt., Protozoen, Pneumocystis-Pneumonie (Cotrim-Prophylaxe)
- Vorsichtsmaßnahmen nach NTx kardiovask. Protektion (Todesursache bei 50%) Infektionsmanagment (Todesursache bei 20%) Tumorscreening (Todesursache 6%) UV-Schutz Osteoporose-Prophylaxe