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Traumatologie (Subject) / Klausur 17.10 (Lesson)
Eingrenzung
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- Abdominaltrauma Diagnostik - Anamnese - klinische Untersuchung mit Palpation, Auskultation - Sonografie -> Beurteilung von Nieren, Blase, Milz, Pankreas, Leber, Gallenblase, freie Flüssigkeit im Abdomen - Röntgendiagnostik mit Abdomenübersicht evtl. im Stehen -> Ausschluss von freier Luft - Röntgendiagnostik mit Thoraxübersicht -> Ausschluss von Pneumothorax, Pleuraerguss als Begleitverletzung, Zwerchfellruptur mit Organverlegung - CT Abdomen -> Beurteilung der Organmorphologie, Organlagen, freie Flüssigkeit (Blut), Dichtebestimmung der freien Flüssigkeit (Hounsfield-Einheit = Abschwächung der Röntgenstrahlen im Gewebe z.B.: Luft: -1000HU, Fett: -100HU, Wasser 0HU) - Peritoneallavage -> heute kaum noch verwendet, Einspülen von Wasser in die Bauchhöhle mit Rücklauf zur Beurteilung einer Blutung intraabdominel - Urogramm -> Ausschluss von Verletzungen im Harnleiter-Blasen Bereich - Laborbestimmung -> Blutbild, Gerinnung, Blutgruppe, Elektrolyte, Transaminasen
- Abdominaltrauma Therapie stumpfes Trauma - stationäre Überwachung besonders bei Milzverletzungen mit intakter Kapsel (Ausschluss einer 2-zeitigen Milzruptur) - Laborkontrolle im Verlauf - Sonografie im Verlauf - ggf. explorative Laparotomie bei Verschlechterung, evtl als Laparoskopie perforierendes Trauma - auch bei scheinbar oberflächlicher Stichverletzung Exploration durch Laparaoskopie oder Mini-Laparotomie - bei sicher tieferer oder schwerwiegender Perforation (Schussverletzung) gleich offene Exploration - intraoperative Therapie von Art der Verletzung abhängig
- Abdominaltrauma Prognose - abhängig von der Verletzungsart und oprerativen Maßnahmen - bei Laparotomie -> intraabdominelle Verwachsungen als Spätfolge - bei größeren Dünndarmresektionen -> Kurzdarmsyndrom
- Abdominaltrauma: Risiken der Splenektomie Definition - auch Milzextirpation genannt = operative Entfernung der Milz - Patient wird asplen (Asplenie)
- Abdominaltrauma; Risiken der Splenektomie Ursache Verletzung der Milz durch stumpfes Bauchtrauma -> Parenchymeinriss mit intakter Kapsel (einzeitige Milzruptur) konservative Therapie mit Befund- und Laborkontrolle, Sono-Kontrolle - zweizeitige Milzruptur nach konservativem Versuch -> geplante- oder Notoperation innere Erkrankungen mit Splenomegalie (hämatologische Gründe) wie: Autoimmunhämolytische Anämie - hereditäre Sparozytose - Thalassämie - Myelofibrose - Sichelzellanämie - Thrombozytopenische Purpura
- Abdominaltrauma: Risiken der Splenektomie Operation - bei unübersichtlicher Notfallsituation -> großzügiger Zugang über medianen Längsschnitt - alternativ Linksbetonter Oberbauchquerschnitt - so rasch wie möglich Blutungsquelle identifizieren - sofortige Blutstillung durch Kompression, Setzen von Klemmen, manuelles Komprimieren - wenn Übersicht gegeben und die Verletzung gering ist -> Versuch der Milzerheltung bes. bei Kindern - wenn keine Erhaltung möglich -> Milzhilus darstellen und zwischen Klemmen die Gefäße absetzen, dabei die A. lienalis durchstichligieren - Schonung des Pankreasschwanzes -> Pankreasfistel - geplante Milzentfernung auch in Laparoskopietechnik möglich
- Abdominaltrauma: Risiken der Splenektomie Komplikationen - Pneumonie - Pleuraergüsse - Atelektasen - Thromboembolien durch Thrombozytose - erhöhtes Infektionsrisiko bes. für Pneumokokken, Meningokokken, Haemophilus influenzae -> Postsplenektomiesepis (1-5%) -> schon bei Fieber antibiotische Abdeckung - Pneumovax- Schutzimpfung postop oder schon präop bei Elektiveingriff - zur Vorbeugung von Thrombosen Verornung von niedermolekularem Heparin oder ASS in den ersten postop Wochen
- Abdominaltrauma: Risiken der Splenektomie Prophylaxe mit Pneumovax - geplante OP -> 2 Wochen präop, falls nicht möglich -> bis zu 3 Tage vor der OP - nach Milzentfernung -> so früh wie möglich, wenn Patient in stabilem Zustand - wenn postop immunsuppressive Therapie geplant -> möglichst präop impfen
- Schädelhirntrauma Definition - jede Verletzung des Schädels mit Hirnbeteiligung - keine isolierten Schädelfrakturen oder Platz-Schnittwunden
- Schädelhirntauma Ursachen - Kopfverletzungen beim Sport, Arbeitsunfälle, Autounfälle, Fahradunfälle, Hausunfälle - besonders hohes Risik beim Eishockey und American-Football (Bodycheck)
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- Schädelhirntrauma Stadien leichtes SHT 1. Grades: Commotio cerebri - leicht gedeckte Hirnverletzung mit akuter, vorübergehender Funktionsstörung des Gehirns - sofortige kurzfristige Bewußtseinsstörung von wenigen Sekunden bis max. 10 Minuten - retrograde Amnesie, selten anterograde Amnesie (höhergradige Hirnschädigung) - Übelkeit und Erbrechen postcommotionelles Syndrom -> mit Apathie, Kopfschmerzen, Schwindel, Übelkeit für mehrere Wochen mittelschweres SHT 2. Grades: Contusio cerebri - Gehirnprellung - Bewusstlosigkeit länger als 10 Minuten - keine Perforation der Dura mater - Spätfolgen abhängig von der Lokalisation der Hirnschädigung schweres SHT 3. Grades: Compressio cerebri - Bewusstlosigkeit länger als 60 Minuten - Hirneiinklemmung oder Blutung oder Hirnödem - Folge ist ein Druckanstieg intracraniell - oftmals langanhaltendes Koma, Tod weitere Einteilung: gedecktes SHT - offenes SHT (Perforation von Kopfhaut, Schädelknochen mit Zerreißung der Dura
- Schädelhirntrauma Symptome - Bewusstseinsstörung mit etl zunehmender Eintrübung - kopfschmerz - Schwindel - Pupillendifferenz (bes. Alarmzeichen bei Druckerhöhung zB Blutung) - Krampfneigung - Übelkeit, Erbrechen - Bewusstlosigkeit - Amnesie - Wortfindungsstörungen
- Schädelhirntrauma Diagnostik - klinisch-neurologishce Untersuchung -> Bewusstseinslage, Sprache/ Gedächtnis, Hirnnervenprüfung, Bewegungsfähigkeit mit Prüfung der Kraft und Koordination, Sensibilität - Röntgen Schädel - CT -> Nachweis von Blutungsherden, Gewebsschäden, Hirndruckzeichen - MRT -> als Notfalldiagnostik nur bedingt einsetzbar (lange Durchführungszeit), absolute Ruhiglage des Patienten - EEG -> Messung der Hirnströme (Hirnfunktion)
- Schädelhirntrauma Maßnahmen/ Therapie - frühzeitige agrresive Therapie zur Verminderung von Sekundärschäden - stationäre Überwachung für min. 24 Stunden bei jedem Stadium - Ruhe, kein Lärm, kein Stress, kein Fernsehen - Verlaufsdiagnostik, evtl. mit Verlaufs-CT - Hirndruckmessung mit evtl. Hirndrucksenkung
- Verbrennungen Schweregradeinschätzungen - das Ausmaß der Haut- und Gewebeschädigung setzt sich aus der verbrannten Körperoberfläche und dem Schweregrad der Verbrennung zusammen - Lebensbedrohlich sind bei Erwachsenen -> 15% verbrannte Oberfläche oder 7,5% mit Inhalationstrauma - bei Kindern -> 10% verbrannte Oberfläche oder 5% mit Inhalationstrauma
- Verbrennungen Wirkung auf den Gesamtorganismus - aus dem Schädigungsgebiet werden Mediatorsubstanzen freigesetzt -> Aktivierung der Gerinnungskaskade und Komplementsystems - Thrombozytenaktivierung - Endothelschädigung - Granulozyteneinwanderung - Makrophageneinwanderung in den ersten Stunden: durch Endothelschaden -> kapilläres Leck -> Austritt von Wasser und Eiweiß in das Gewebe -> hoher Volumenverlust (nur das Plasma) -> Anstieg des Hämatokrit -> Viskosität steigt -> Organversagen -> kreislaufschock
- Verbrennungen Therapie - Kühlung kleinerer Flächen für ca. 2 Minuten (Schmerzlinderung) - möglichst keine Kühlung mit Eis, sondern keimarmes Wasser mit 20° - verbrannte Kleidung bis zur Klinikeinlieferung belassen - nach Kühlung Abdecken der Wunde mit sterilem fusselfreiem Verbrand zB Metallineverband - Volumenersatztherapie Inhalationstrauma - schnelles Anschwellen der Schleimhaut -> Erstickungsgefahr - Atemwegsicherung mit Beatmungsschlauch evtl. Tracheotomie - keine Kortisongabe da Schwächung der Abwehr - Inhalation mit Beta-2-Sympathikomimetika - Volumenerstazutherapie CHIRURGISCHE THERAPIE - komplette Entfernung von avitalem Gewebe sog. Debridement - ggf. auch unter Mitnahme von Muskulatur usw. - kosmetischer Erhalt sekundär
- Verbrennungen Bestimmung der verbrannten Fläche Neuner- Regel nach Wallace Erwachsener: Kopf und Arme jeweils 9%, Beine und Brust/Rücken jeweils 18% Kind: Kopf 15%, Arme je 9,5%, Beine je 17%, Brust/Rücken je 16%
- Weichteilinfektionen: Erysipel Definition - gerötete Haut, Wundrose, Rotlauf - bakterielle Infektion der oberen Hautschichten und Lymphwege - scharf begrenzte starke Rötung - geht von kleinen hautverletzungen aus - meist im Gesicht, Armen und Beinen
- Weichteilinfektionen: Erysipel Ursache - Hautinfektion mit beta-hämolysierenden Streptokokken der Gruppe A - selten andere Erreger wie Staphylococcus aureus und gram. neg. Stäbchen wie Kelbsiella pneumoniae - Eintrittspforte häufig Wunden, Rhagaden, Pilzinfekt - häufigeres Erysipel bei Ödemneigung
- Verbrennungen Definition - Schädigung durch übermäßige Hitzeeinwirkung - durch heiße Flüssigkeiten -> Verbrühung bei Kleinkindern bis zu 70% aller Verletzungen - durch Flammeneinwirkungen -> in ca. 55% bei Erwachsenen - durch Sonneneinstrahlung -> Sonnenbrand - durch elektrischen Strom
- Verbrennungen Folgen -begrenzte Schädigung von Haut und Scheimhaut - je nach Ausmaß sekundärer Kreislaufschock und Sepsis -> Funktionsverlus primär gesunder Organe - zB akutes Nierenversagen, Multiorganversagen
- Verbrennungen Schweregradeinteilung 1. Grad -> Rötung - leichte Schwellung der Haut - Epidermis betroffen - komplett reversibel 2. Grad -> Blasenbildung mit rot-weißem Grund - starke Schmerzen - Dermis betroffen - kann Narben geben 3. Grad -> Nekrosen/ Blasen schwarz-weiß - kaum Schmerzen - Nervenenden zerstört - Dermis und Subcutis betroffen - irreversibel 4. Grad -> Verkohlung - keine Schmerzen - alle Hautschichten mit Faszien/ Muskeln/ Knochen
- Weichteilinfektionen Erysipel Symptome - hochrote flammenförmige scharf begrenzte Hautrötung - spätere Schwellung und Überwärmung - evtl. Fieber mit Schüttelfrost - evtl Blasenbildung mit Einblutung
- Weichteilinfektionen Erysipel Diagnose - meist Blickdiagnose - Erregernachweis meist nicht möglich
- Weichteilinfektionen: Erysipel Therapie - meist hochdosierte intravenöse Antibiose mit Penicillin, Cephalosporin, da Rezidivneigung besteht - bei leichter Form auch orale Antibiose möglich
- Weichteilinfektionen: Erysipel Komplikationen - ohne Behandlung Rezidivgefahr (bis zu 30%) - sekundäres Lymphödem durch Verklebung der Lymphbahnen -> evtl. Elephantiasis - Thrombophlebitis - Hirnvenenthrombose - Meningitis bei lokalisation im Gesicht - Gefahr der nekrotisierenden Fasziitis am Unterschenkel
- Weichteilinfektionen: Tetanus Definition - häufig tödliche Infektionskrankheit, welche die muskelsteuernden Nervenzellen befällt
- Weichteilinfektionen: Tetanus Ursachen - Auslöser: Clostridium tetani - resistente Sporen kommen fast überall vor, Straßenstaub, Gartenerde - Infektion durch Sporeneintritt in Wunden - Vermehrung unter anaeroben Bedingungen mit Toxinabsonderung - proteolytisches Toxin Tetanospasmin schädigt die muskelsteuernden Nervenzellen -> dadruch typische Muskelkrämpfe - das Toxin Tetanolysin scädigt das Herz
- Weichteilinfektionen: Tetanus Symptome - erst grippeartige Symptome -> Kopfschmerz, Schwindel, Unruhe, Gliederzittern, Ermüdung, Muskelschmerz - später dann Kieferklemme, Krämpfe der Gesichtsmuskulatur (Risus sardonicus, Teufelsgrinsen), - Krämpfe der Rückenmuskulatur (Opitshotonus) mit klonisch zuckenden Krämpfen - unbehandelt -> Tod durch Ersticken
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- Weichteilinfektionen: Tetanus Inkubationszeit -3 Tage bis 3Wochen - selten auch mehrere Monate
- Weichteilinfektionen: Tetanus Diagnostik - typisches klinisches Bild - toxinnachweis aus Wunde
- Weichteilinfektionen: Tetanus Therapie - bei aisgebrochener Erkrankung keine kausale Therapie bei Toxinausbreitung über die Nervenscheide - Debridement der Wunde - ggf. Amputation - Vermeidung von optischen und akkustischen Reizen (dunkle, schallisolierte Räume) - Muskelrelaxans mit Beatmung bis zu 4-8 Wochen -> überstandene Erkrankung hinterlässt keinen ausreichenden Antikörpertiter
- Weichteilinfektionen: Tetanus Impfung - erste Immunisierung nach dem 2. Lebensmonat - im 5. und 6. Lebensjahr Auffrischung - vollständiger Schutz erst nach 3 Impfungen - Nachimpfung nach 1 Monat, nach 1 Jahr bei Erwachsenen - vollständiger Impfschutz für mind. 10 Jahre wirksam -> danach aktive Auffrischung Simultanimpfung - nach Verletzung und kein/ ungenauer Impfschutz -> simultane Immunisierung (Tetanol und Tetagam) - Tetanol -> abgeschwächtes Toxin (aktiv) - Tetagam -> antikörperangereichertes Serum (passiv)
- Kompartmentsyndrom Definition - Zustand in welchem bei geschlossenem Haut- und Weichteilmantel ein erhöhter Gewebedruck zur Verminderung der Gewebedurchblutung führt - es resultieren neuromuskoläre Störungen oder Gewebe-/ Organschädigungen
- Kompartmentsyndrom Ursachen - Hämatome - Ödeme - Anpralltraumen - Knochenbruch - Gewebequetschungen bes. Muskulatur - Überlastung der Muskulatur bei Leistungssport - Antikoagulantien
- Kompartmentsyndrom Pathogenese - Anschwellen der Faszie oder Muskulatur - Muskelausdehnung bei nicht dehnbarer Faszie - Druckerhöhung in den Muskellogen - Minderdurchblutung der Muskulatur - Nekrotisierung des Gewebes mit neuromuskulärer Schädigung
- Kompartmentsyndrom Lokalisation - Unterschenkel (am häufigsten) Tibialis anterior Loge - Unterarm - Abdomen
- Kompartmentsyndrom Klinik - schmerzhafte verhärtete Muskulatur - Muskeldehnungsschmerz - spontaner Muskelschmerz bei Ischämiezeichen - später Sensibilitätsstörungen bei abdominellem Kompartment: - Abnahme des Herzzeitvolumen durch Rückflussbehinderung - Atemproblem mit Erhöhung des Beatmungsdruckes - Störung der Abdominalorgane wie Leber, Pankreas, Niere - Darmdurchblutungsstörungen mit Mukosanekrosen
- Kompartmentsyndrom Diagnostik - Palpation - Druckmessung -> Nadelmanometrie -> Druckwerte >30mmHg kapilläre Durchblutungsstörung - Blasendruckmessung über speziellen Blasenkatheter -> Normaldruck bei Frau: 10cm H20, beim Mann: 20cm H20
- Kompartmentsyndrom Therapie absolute Indikation zur Fasziotomie - klinische Symptome eines Kompartmentsyndroms - Druckmessung >35mmHg - Druckmessung >30mmHg über 6h - Ischämie am Unterschenkel von über 4h relative Indikation -> schwere zirkumferentielle Verbrennungen - Kompressionstrauma des Unterschenkel Faszsiotomie aller Kompartimente -> Dekompression <4 h -> keine bleibenden Schäden - <12 h -> meist irreversible Schäden am Unterschenkel: medial Längszugang 1-2cm medial der Tibiakante - lateral Längszugang zwischen Tibia und Fibula - Zugang sollte min. 20 cm lang sein - ggf. Spaltung der Tibialis posterior Loge - kein primärer Wundverschluss, Wundabdeckung mit zB Epigard oder Netz - Sekundärnaht evtl mit Spalthauttransplantat nach Abschwellung Abdomen: -> Notfalllaparotomie mit Einnaht eines Netzes
- Anatomie ACG-Sprengung - Gelenkkapsel des ACG wird durch verschiedene Bänder verstärkt, die eine Luxation unter Belastung verhindern - Lig. acromioclaviculare - Lig. coracoclaviculare - Lig. trapezoideum - Lig. conoideum
- Besonderheit Claviculafraktur - häufigstes Geburtstrauma - besonders bei erschwerter Entwicklung der Schulter
- Definition Acromioclavicularsprengung - AC-Gelenk = Verbindung zwischen Clavicula und Acromion der Scapula - Verletzung des Bandapparates des AC-Gelenks - Fehlstellung und Dysfunktion des Gelenkes -Breite des Gelenkspaltes kann sehr variieren - traumatische Läsion ab einer Breite von mehr als 8mm
- Definition Claviculafraktur - Fraktur des Schlüsselbeins - häufige Fraktur des Menschen
- Definition Schulterluxation - Ausrenkung des Schultergelenkes - eine der häufigsten Luxationen großer Gelenke - unfallbedingt (traumatische Luxation) oder anlagebedingt (habituelle Luxation)
- Diagnostik ACG-Sprengung - beide Schultern in Form und Rundung identisch -> Gelenk intakt - Schmerzen - keinen normale Armbeweglichkeit - Hochstand der distalen Clavicula, bei völliger Sprengung Röntgen: Schultergürtel in ap - Wasserträgeraufnahme (mit Gewichten, verbreiterte Gelenkspalt wird deutlcih sichtbar)
- Diagnostik Claviculafraktur Röntgen -> Schulter und Clavicula in ap, tangentiale Clavicula -Unterscheidung: instabile, dislozierte (mit Gelenkbeteiligung) von stabilen (ohne Gelenkbeteiligung) Frakturen
- Diagnostik Schulterluxation klinischer Befund: tastbare leere Gelenkpfanne - veränderte Schulterform Röntgen der Schulter in zwei Ebenen -> bei chronischer Luxation: Hill-Sachs-Läsion (Impression am Humeruskopf durch den Druck der Gelenkpfanne bei Luxation)
- Einteilung ACG-Sprengung - drei Schweregrade nach Tossy Tossy I -> Dehnung oder Teileinriss des acromioclavicularen Bandes Tossy II -> Dehnung der coracoclavicularen Bänder zusätzlich Tossy III -> Ruptur aller Bänder des ACG