BIOPSYCHOLOGIE (Subject) / UNI Landau (Lesson)
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Übungsfragen SS 2018 Trojan und Milde
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- Striosomen bilden die Eingangsstrukturen a) des Thalamus b) des Hypothalamus c) des Kortex d) des Striatum d) des Striatum
- Der Gyrus cinguli gehört zum a) Parietallappen b) heteromodalen Assoziationskortex c) paralimbischen System d) Temporallappen c) paralimbischen System
- Der basolaterale Kern der Amygdala verbindet die Amygdala mit a) dem Hypothalamus b) dem Kortex c) den zentromedialen Kernen d) dem limbischen System b) dem Kortex
- Welcher dieser Begriffe ist keine anatomische Richtungsbezeichnung? a) kranial b) posterior c) kaudal d) dorserior d) dorserior
- Welcher Teilbereich des ZNS gehört nicht zum Vorderhirn? a) Neocortex b) Metenzephalon c) Dienzephalon d) Telenzephalon b) Metenzephalon
- Welche Aussage über das Nebennierenmark (NNM) ist falsch? a) Das NNM ist eine sympathisch gesteuerte endokrine Drüse. b) Die Zellen des NNM sind umgewandelte parasympathische Ganglienzellen. c) Bei Aktivierung durch den Sympathikus setzen die Zellen des NNM ein Gemisch von 80% Adrenalin und 20% Noradrenalin frei. d) Die bei körperlicher Belastung im NNM freigesetzten Katecholamine wirken als Stoffwechselhormone (schnelle Bereitstellung von Brennstoffen). b) Die Zellen des NNM sind umgewandelte parasympathische Ganglienzellen.
- Für die Teilsysteme des autonomen (vegetativen) Nervensystems sind folgende Aussagen richtig: (2 Antworten) a) Die präganglionären Neurone des Parasympathikus liegen im Hals- und im Lendenmark. b) Die präganglionären Neurone des Sympathikus liegen im Brust- und oberen Lendenmark. c) In den Grenzsträngen links und rechts der Wirbelsäule erfolgt die Umschaltung der präganglionären parasympathischen Faser auf ihre postganglionären Neurone. d) Die klassischen Überträgerstoffe im peripheren autonomen Nervensystem sind Azetylcholin und Noradrenalin. b) Die präganglionären Neurone des Sympathikus liegen im Brust- und oberen Lendenmark. d) Die klassischen Überträgerstoffe im peripheren autonomen Nervensystem sind Azetylcholin und Noradrenalin.
- Unter Transduktion versteht man in Bezug auf Sinneszellen oder sensorische Nervenfasern folgenden Prozess: a) die Bildung von Aktionspotenzialen in einem Sensor nach Einwirkung eines Reizes b) die Modulation der Aktionspotenzialfrequenz bei verschiedenen Reizstärken c) die Entstehung einer Potenzialänderung in der Membran einer Sinneszelle nach dem ""Alles oder Nichts"" - Prinzip d) die Bildung eines Sensorpotenzials bei Reizeinwirkung auf die Sensormembran d) die Bildung eines Sensorpotenzials bei Reizeinwirkung auf die Sensormembran
- Unter Transformation versteht man in der Sinnesphysiologie folgenden Vorgang an sensorischen Nervenfasern a) die Umkodierung eines Sensorpotenzials in eine Serie von Aktionspotenzialen b) die Vergrößerung und Verkleinerung von Aktionspotenzialen bei unterschiedlichen Reizen c) die Superposition von Sensorpotenzialen bei rasch aufeinander folgenden Reizen d) die Bildung eines Sensorpotenzials a) die Umkodierung eines Sensorpotenzials in eine Serie von Aktionspotenzialen
- Die funktionelle Eigenschaft der rezeptiven Felder mit ihrer komplexen Struktur, bestehend aus einem erregenden Feld und einem hemmenden Umfeld dient… a) der Kontrastverstärkung b) der schnelleren Reaktion auf einen Reiz c) der Abbildung der Reizqualität d) der Unterdrückung von „Rauschen“ im Sinneskanal a) der Kontrastverstärkung
- Wenn mehrere afferente Nervenfasern synaptische Kontakte mit einem Neuron im ZNS bilden, dann bezeichnet man das als a) Okklusion b) Divergenz c) Konvergenz d) laterale Hemmung c) Konvergenz
- Die Beziehung der Aktionspotenzialfrequenz einer afferenten Nervenfaser zur Stärke eines adäquaten Reizes lasse sich mit einer Potenzfunktion beschreiben, der Exponent sei > 1. Daraus folgt: a) der proportionale Anstieg der Spikefrequenz ist kleiner als der der Reizstärke b) der proportionale Anstieg der Spikefrequenz ist grösser als der der Reizstärke c) die Beziehung zwischen Reizstärke und Spikefrequenz ist logarithmisch d) die Beziehung zwischen Reizstärke und Spikefrequenz ist linear b) der proportionale Anstieg der Spikefrequenz ist grösser als der der Reizstärke
- Bei der Langzeitpotenzierung (LTP) führt die Depolarisation durch das konditionierte Signal am postsynaptischen Rezeptor ... a) zur Entfernung der Mg2+-Sperre b) zur Hyperpolarisation c) zum Ca++-Ausstrom aus der Zelle d) zur Blockade der AMPA-Rezeptoren a) zur Entfernung der Mg2+-Sperre
- Die Rezeptoren für Hormone sitzen an drei bevorzugten Orten, aber nicht (eine Aussage ist falsch): a) im Golgi-Apparat b) in der Zellmembran c) im Zytoplasma d) im Zellkern a) im Golgi-Apparat
- Eine Reihe von Hormonen werden aus Cholesterin gebildet. Zu diesen Steroidhormonen zählt nicht a) das Kortisol b) das Testosteron c) das Glukagon d) das Östradiol c) das Glukagon
- Die meisten Hormone werden in ihren Erzeugerzellen (den endokrinen Drüsenzellen) in Granula gespeichert. Eine Ausnahme bilden a) die Stereoid- und Schilddrüsenhormone b) die Katecholamine im Nebennierenmark c) die Hypophysenvorderlappenhormone d) die endokrinen Hormone des Pankreas a) die Stereoid- und Schilddrüsenhormone
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- Eines der folgenden Hormone des Hypophysenvorderlappens ist kein glandotropes, sondern ein nicht-glandotropes Hormon: a) Wachstumshormon GH (synonym: somatotropes Hormon STH) b) Adrenokortikotropes Hormon ACTH (synonym: Kortikotropin) c) Follikelstimulierendes Hormon FSH d) Luteinisierendes Hormon LH a) Wachstumshormon GH (synonym: somatotropes Hormon STH)
- Viele Hormone sind aus Aminosäuren aufgebaute Peptide oder Proteine, die wenig fettlöslich sind. Ihre Rezeptoren sitzen ausschließlich a) im rauen sarkoplasmatischen Retikulum b) im Zellkern c) im Zytoplasma d) in der Zellmembran d) in der Zellmembran
- Die Wirkung eines Hormons auf seine Erzeugerzelle wird bezeichnet als a) agonistische Wirkung b) antagonistische Wirkung c) autokrine Wirkung d) parakrine Wirkung c) autokrine Wirkung
- Für die Auslösung des nachgeburtlichen Milchejektionsreflexes beim Saugen des Säuglings an der Brustwarze der Mutter ist besonders verantwortlich a) das Prolaktin b) das Oxytozin c) das Somatotropin d) das Prolactostatin b) das Oxytozin
- Welche Aussage stimmt nicht in Bezug auf die Stressbewältigung im Körper? a) während bei Kurzzeitstress Energie mobilisiert wird, wird diese bei Langzeitstress unterdrückt b) bei Nichtbewältigung des Stresses kommt es zu vielfältigen pathologischen Konsequenzen c) die HPA-Achse spielt eine wichtige Rolle bei der Stressbewältigung d) zur Bewältigung von Stressreizen spielen die Nebenniere, die Hypophyse und der Thalamus zusammen d) zur Bewältigung von Stressreizen spielen die Nebenniere, die Hypophyse und der Thalamus zusammen
- Der Nucleus reticularis thalami hat ... Verbindungen zu den spezifischen Thalamuskernen. a) histaminerge b) tetane c) erregende d) hemmende d) hemmende
- Für den homöostatischen Slow-Wave-Sleep ist vor allem eine Anhäufung von ... verantwortlich. a) Adenosin b) GABA c) cAMP d) Serotonin a) Adenosin
- Gamma-Rhythmen sind besonders ausgeprägt im ... a) Einschlaf-Stadium b) Slow-Wave-Sleep-Stadium c) REM-Stadium d) Einschlaf- und SWS-Stadium c) REM-Stadium
- Die Lichtinformation erreicht den Nucleus suprachiasmaticus aus der Retina, wobei der lichtsensitive Rezeptor aktiviert wird durch ... a) Melanopsin b) Rhodopsin c) Vitamin E d) Dopamin a) Melanopsin
- "Emotionale Marker“ sind a) Änderungen des Gesichtsausdrucks b) kognitive Bewertungen relevanter Umgebungsveränderungen c) Signale aus dem Körperinneren an den Kortex d) Änderungen der EEG-Synchronisation c) Signale aus dem Körperinneren an den Kortex
- Der Schreckreflex wird durch positive Emotionen a) erhöht b) erniedrigt c) beschleunigt d) potenziert b) erniedrigt
- Der laterale Kern der Amygdala ist primär verbunden mit dem a) Hypothalamus b) Assoziationskortex c) Pallidum d) Gyrus fusiformi b) Assoziationskortex
- Was stimmt nicht in Bezug auf die Amygdala bei der Furchtreaktion? a) Unkonditionierte Furchtreaktionen werden schnell über die thalamo-amygalären Verbindungen erzeugt b) Lernen von Furchtreaktionen und -kontexten werden langsam über die kortikalen Verbindungen zur Amygdala erzeugt. c) Die sensorische Information über den Furchtreiz gelangt von der Amygdala in den ventromedialen Frontalkortex. d) Der zentrale Kern der Amygdala erhält Informationen aus den sensorischen Kernen des Thalamus, Neocortex und höheren neokortikalen Assoziationsregionen. d) Der zentrale Kern der Amygdala erhält Informationen aus den sensorischen Kernen des Thalamus, Neocortex und höheren neokortikalen Assoziationsregionen.
- Die These vom "selfish gene" geht zurück auf ... a) Lamarck b) Darwin c) Dawkins d) Nietzsche c) Dawkins
- Welches dieser kognitiven Merkmale weist die höchste geschwisterliche Übereinstimmung auf? a) Gedächtnis b) Wahrnehmungsgeschwindigkeit c) räumliche Vorstellungskraft d) logisches Denken d) logisches Denken
- Was ist KEIN Problem von Erblichkeitsschätzungen? a) Der Anteil von phänotypischer Variation und Umwelteinflüssen lässt sich nur schwer diskriminieren, da sie sich reziprok beeinflussen. b) Der Einfluss genetischer Faktoren ist in der Kindheit noch besonders dominant. c) Die Umgebung wird je nach den genetischen Potenzialen des Kindes angepasst. d) Auch getrennt lebende Zwillinge können in sehr ähnlichen Kontextbedingungen aufwachsen. b) Der Einfluss genetischer Faktoren ist in der Kindheit noch besonders dominant.
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- Was sind sogenannte "emergente" Merkmale? a) Merkmale, die sich nicht einfach aus der Summe der elterlichen Anlagen ableiten lassen, sondern auf deren Konfiguration basieren b) Merkmale, die mit einer hohen Wahrscheinlichkeit auch bei den Geschwistern auftreten c) Merkmale, die sich evolutionär bei natürlicher Selektion durchgesetzt haben d) Merkmale, die sich erst postnatal durch Umwelteinflüsse herausbilden a) Merkmale, die sich nicht einfach aus der Summe der elterlichen Anlagen ableiten lassen, sondern auf deren Konfiguration basieren.
- Allele sind verschiedene Varianten eines ... a) Chromosoms b) Gens c) Moleküls d) Chromatidenpaares b) Gens
- Welche der folgenden ist keine Mendelsche Vererbungsregel? a) Reziprozität b) Segregation c) Selektion d) Neukombination c) Selektion
- Als Vorlage für die Proteinbiosynthese in Zellen dient die ... a) Prolyl-4-Hydroxylase b) DNA c) Kernmembran d) mRNA d) mRNA
- Was charakterisiert ein Crossing-Over NICHT? a) tritt während der Mitose auf b) einzelne Gene tauschen ihre Plätze c) führt zur Herausbildung der Keimzellen d) Chromatiden überlagern sich a) tritt während der Mitose auf
- Wie lässt sich erklären, dass Männer zehnmal häufiger eine Rot-Grün-Schwäche haben als Frauen? a) Der genetische Defekt liegt auf einem dominanten X-Chromosom. b) Der genetische Defekt liegt auf einem rezessiven X-Chromosom. c) Der genetische Defekt liegt auf einem dominanten Y-Chromosom. d) Der genetische Defekt liegt auf einem rezessiven Y-Chromosom. b) Der genetische Defekt liegt auf einem rezessiven X-Chromosom.
- Wie viele mögliche Chromosomen-Kombinationen sind bei der Befruchtung denkbar? a) 64 Tausend b) 64 Millionen c) 64 Milliarden d) 64 Billionen d) 64 Billionen
- Wie wird ein halbierter Chromosomensatz genannt? a) haploid b) heploid c) hiploid d) hoploid a) haploid
- Für die Transkription der DNA ist/sind .... verantwortlich. a) mRNA b) rRNA c) Proteine d) Enzyme a) mRNA
- Unter "Crossing-Over" versteht man, dass ... a) Ei- und Samenzelle sich vereinigen. b) Chromosomen sich voneinander trennen. c) Gene zu Klonen verklumpen. d) Gene in der Meiose ihre Plätze tauschen. d) Gene in der Meiose ihre Plätze tauschen.
- Die Erblichkeit von Intelligenz drückt sich vor allem aus im ... a) Hirnvolumen. b) präfrontalen grauen Substanzvolumen. c) präfrontalen weißen Substanzvolumen. d) Kortexvolumen. b) präfrontalen grauen Substanzvolumen.
- Eiweißmoleküle werden aufgebaut/synthetisiert vom ... a) Nucleolus. b) Chromosom. c) Ribosom. d) Repressor. c) Ribosom
- Nukleinsäuren sind Biopolymere, welche aus ... a) Phosphoryllierung entstehen. b) Ketten von Nukleotiden bestehen. c) Ribonukleinsäuren bestehen. d) Hormonen bestehen. b) Ketten von Nukleotiden bestehen.
- Welche Zellen entwickeln sich im frühen fetalen Stadium aus den Neuroblasten? a) Stammzellen b) Astrozyten c) Projektionsneurone d) Oligodendrozyten c) Projektionsneurone
- Welcher dieser Begriffe gehört nicht zu den Entwicklungsschritten des ZNS? a) Differenzierung b) Neuronaler Zelltod c) Myelogenese d) Spezialisierung d) Spezialisierung
- Welche der folgenden Aussagen stimmt nicht? a) Apoptose ist ein positiver Faktor in der Entwicklung von Nervenzellen. b) Apoptose ist für die Stutzung von Synapsen zuständig. c) Der Nervenwachstumsfaktor blockiert die Apoptose. d) Pruning folgt dem Hebb’schen Prinzip. b) Apoptose ist für die Stutzung von Synapsen zuständig.
- Welche der Aussagen bezüglich der Myelinisierung stimmt nicht? a) Sie beginnt während der Schwangerschaft b) Sie ist mit 18 Jahren abgeschlossen c) Der postfrontale Kortex wird besonders spät myelinisiert d) Das Myelin wird von den Oligodendrozyten geformt c) Der postfrontale Kortex wird besonders spät myelinisiert
- Unter synaptischer Demaskierung versteht man a) Aktivierung gehemmter synaptischer Verbindungen b) Deaktivierung gehemmter synaptischer Verbindungen c) Deaktivierung stiller synaptischer Verbindungen d) Aktivierung aller synaptischen Verbindungen a) Aktivierung gehemmter synaptischer Verbindungen
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