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Psychologie (Subject) / Psychologische Testverfahren (Lesson)

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  • Intelligenzstruktur-Test (I-S-T) 2000 R (erw.) - Aufbau: Mehrere Einzelteile, die in unterschiedlicher Auswahl bzw. Kombination je nach Untersuchungszweck eingesetzt werden können:1. Grundmodul2. Grundmodul-Kurzform (Grundmodul ohne Aufgaben für Merkfähigkeit)3. Erweiterungsmodul Aufbau: Grundmodul▪ Ist die vollständige Version der 1. Revision▪ Besteht aus:1) neun Aufgabengruppen, die verbale, numerische und figurale Intelligenz erfassen => deren Summenwert = Maß für schlussfolgerndes Denken 2) Zwei Aufgabengruppen zur Erfassung der Merkfähigkeit ▪ Alleinige Verwendung der Merkfähigkeitsaufgaben ist auch möglich (je nach diagnostischer Zielsetzung) Aufbau: Grundmodul-Kurzform▪ Wie Grundmodul, aber ohne die zwei Aufgabengruppen für die Merkfähigkeit▪ Drei Formen A, B und C;-> A und B stammen bereits aus früheren Versionen-> C ist komplett neu entwickelt, sie ist eine Parallelform, die nicht mit der gleichen Aufgabensubstanz wie A und B arbeitet => daher Einsatz von A+C oder B+C für Gruppenuntersuchungen oder Testwiederholungen (Mindestabstand von 4 Wochen empfohlen!)=> Empirisch bestätigt, dass Normtabellen auch für C gelten Aufbau: Erweiterungsmodul▪ Test zur Erfassung wesentlicher Aspekte des erworbenen Wissens und zur Fähigkeit zum Wissenserwerb:-> Erfassung von verbal, numerisch und figural kodiertem Wissen => Summenwert für Wissen und Faktorwerte Wissen berechenbar-> Schlussfolgerndes Denken: damit werden von Sozialisation unabhängigere Intelligenzfähigkeiten erfasst (im Vergleich zu Wissen)▪ Obige Differenzierung ermöglicht Einsatz in diagnostischen Kontexten, in denen das originäre intelligenzabhängige Entwicklungspotential des Probanden erfasst werden soll, z.B. bei Entwicklungsdiagnosen▪ Bisher nur Formen A und B verfügbar
  • Intelligenzstruktur-Test (I-S-T) 2000 R (erw.): Erfasste Merkmale: • verbale Intelligenz• numerische Intelligenz• figural-räumliche Intelligenz• Merkfähigkeit (verbal)• Merkfähigkeit (figural)• verbales Wissen• numerisches Wissen• figurales Wissen
  • Intelligenzstruktur-Test (I-S-T) 2000 R (erw.): Anwendungsbereiche: ▪ Klinischer Bereich▪ Berufseignungsdiagnostik
  • Bochumer Inventar zur berufsbezogenen Persönlichkeitsbeschreibung (BIP): erfasste Persönlichkeitsdimensionen/Hauptskalen: Berufliche Orientierung: Leistungsorientierung; Gestaltungsorientierung; Führungsorientierung  Arbeitsverhalten: Gewissenhaftigkeit; Flexibilität; Handlungsorientierung Soziale Kompetenzen: Sensitivität; Kontaktfähigkeit; Sozialbilität, Teamorientierung, Durchsetzungsstärke  Psychische Konstitution: Emotionale Stabilität; Belastbarkeit; Selbstbewusstsein 
  • Bochumer Inventar zur berufsbezogenen Persönlichkeitsbeschreibung (BIP): Gütekriterien: Konstruktvalidität: ▪ Mehrere Faktorenanalysen mit Varimax- und mit obliquer Rotation zeigten, dass Faktoren „weitgehende Deckungsgleichheit zu den 14 Dimensionen des BIP“ aufwiesen▪ Neuere Analysen mit größerer Datenbasis indizieren eine Vier-Faktorlösung (psychische Stabilität, Dominanz/Engagement, soziale Kompetenz, Disziplin)▪ Problem: Keine Ergebnisse zu Faktorenanalysen berichtet▪ Zumindest Korrelationen einzelner Items mit jeweiliger Skala werden angegeben
  • Bochumer Inventar zur berufsbezogenen Persönlichkeitsbeschreibung (BIP): Anwendungsbereiche: ▪ Mindestalter: 20 Jahre▪ Platzierungsentscheidungen in der Eignungsdiagnostik▪ Berufs- und Karriereberatung▪ Training und Coaching
  • Frankfurter Selbstkonzeptskalen (FSKN): Anwendungsbereiche: Einsatz des Gesamtinventars oder nur einzelner Skalen möglich Diagnostik im klinischen Bereich Als Therapieindikation Kontrolle des Therapieerfolges
  • Frankfurter Selbstkonzeptskalen (FSKN): Erfasste Selbstkonzepte: 1. Allgemeine Leistungsfähigkeit2. Allgemeine Problembewältigung3. Verhaltens- und Entscheidungssicherheit4. Selbstwerteinschätzung5. Empfindlichkeit und Gestimmtheit6. Standfestigkeit gegenüber Gruppen mit bedeutsamen anderen Personen7. Soziale Kontakt- und Umgangsfähigkeit8. Wertschätzung durch andere9. Irritierbarkeit durch andere10. Gefühle und Beziehungen zu anderen
  • Trierer Inventar zum chronischen Stress (TICS): Kurzbeschreibung: ca. 10 Jahre Entwicklungszeit (Schulz, 1995) Erfasst verschiedene Arten von chronischem Stress im Selbstbericht Fokus auf Häufigkeit von Belastungserfahrungen aufgrund gewisser allgemeiner bzw. unspezifischer Belastungsquellen im Zeitintervall der letzten drei Monate (Zeitintervall kann geändert werden) Theoretische Grundlage: Stress als Interaktion von Person und Umweltanforderungen => Imbalancen zwischen Anforderungen und Merkmalen der Person führen zu Stress Differenzierung von Stressarten anhand der Merkmale von zu bewältigenden Alltagsbelastungen
  • Trierer Inventar zum chronischen Stress (TICS): Erfasste Stressarten – TICS-Skalen und Skalenblöcke: ▪ Neun Stressarten erfasst:o Arbeitsüberlastung*o Soziale Überlastung*o Erfolgsdrucko Unzufriedenheit mit der Arbeito Überforderung bei der Arbeit*o Mangel an sozialer Anerkennung*o Soziale Spannungeno Soziale Isolationo Chronische Besorgnis*▪ Screening-Skala mit Items aus *-Skalen
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  • Trierer Inventar zum chronischen Stress (TICS): Gütekriterien: Konstruktvalidität: Konvergente Validität der TICS-Skalen zu- Anzahl belastender Lebensereignisse (im vergangenen Monat)- Häufigkeit des Erlebens von Stress (im vergangenen Monat)- Stress-Reaktivität- wahrgenommenem Stress Diskriminante Validität der TICS-Skalen zu- Neurotizismus- Arbeitsorientierung/Arbeitssucht
  • Trierer Inventar zum chronischen Stress (TICS): Anwendungsbereiche: Personen von 16-70 Jahren mit und ohne Berufsarbeit Gruppendiagnostische Zwecke und individuelle Stressdiagnostik Nicht geeignet für diagnostische Situationen, in denen mit intentionalen Antwortverfälschungen zu rechnen ist (z.B. Eignungsdiagnostik) Klinische Untersuchungen zu: o Einfluss von Stress auf körperliche und psychische Gesundheito Einfluss des Gesundheitszustandes auf Stresserfahrungen, z.B. therapeutische Effekte auf chronischen Stress▪ Planung und Evaluation von stressbezogener Maßnahmen▪ Evaluation von Trainings zu Stressbewältigung und -resistenz▪ Beratung zur Stressreduktion