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Schlafmedizin (Subject) / Schlafmedizin (Lesson)
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- Wie wird der MWT Durchgeführt Durchgänge/Dauer? •Es werden 4 Durchgänge zu je 40 Minuten im Abstand von 2 Stunden ab 1,5 - 3 Stunden nach dem Aufwachen durchgeführt.
- Neue standardisierte Durchführungsbedingungen - MWT •Elektroden wie beim MSLT:•EEG,EOG, EMG (Kinn), EKG - Bioeichung•Fragebogen MWT & SSS•Drogenscreening (?)•am Tag der FE-MWT im Gegensatz zum diagnostischen MWT (D-MWT) soll man den Patienten auch erlauben Kaffee und andere koffeinhaltige Getränke in üblichen Mengen zu konsumieren und zusätzlich ein «power nap» von maximal 20 Minuten um die Mittagszeit soweit dies auch Bestanteil des üblichen, alltäglichen Verhaltens ist.
- Durchführungsbedingungen - MWT Wie bereite ich den Raum und Pat. vor? •Leicht abgedunkelter Raum (kein helles Sonnenlicht)•Absolute Ruhe im Zimmer (Handy, Uhr etc..)•Angenehme Raumtemperatur (ca. 22 Grad)•Patient sitzt auf dem Bett (ca. 40 Gradwinkel) oder in einem bequemen LehnstuhlInstruktion an Patient: → Versuchen Sie 40 min wach zu bleiben
- Was ist der Osler Test (OT) Psychomotorischer Vigilanztest (PVT)? Beide sind Reaktions-TestsDiese Tests müssen ca. 10 Minuten nach den MSLT/MWT Naps durchgeführt werden.
- Was ist der PST? Pupillographische SchläfrigkeitstestMisst die spontane Pupillenmotorik in Dunkelheit.•Bei wachen Gesunden erweitert sich die Pupille unmittelbar.•Bei starker Tagesschläfrigkeit treten bereits nach wenigen Minuten starke Schwankungen auf.
- Was ist ein Hypnogramm und was zeit es uns? *Graphische Darstellung der einzelnen Schlaftiefen*Schlafprofil welches eine Abfolge einzelner Schlafstadien ist*Graphische Beschreibung von der Qualität des Nachtschlafes*Zeigt zum Beispiel die Einschlaffähigkeit*Stellt das nächtliche Schlafvermögen dar*Zeigt die qualitative Zusammensetzung des Nachtschlafes*Zeigt die physiologisch oder nicht physiologische zyklische Abfolge der Schlafstadien (hier SOREM -> Sleep onset Rem)
- Wie sieht ein Hypnogramm vom Normalen Schlaf aus? *Gesunde Personen haben je nach Schlafdauer 4 bis 7 Schlafzyklen pro Nacht.*Ein Schlafzyklus dauert ca. 90-110 Min.*Der Anteil Tiefschlaf nimmt über die Dauer der Nacht ab, der Anteil REM-Schlaf zu
- Wie sieht ein Hypnogramm vom gestörten Schlaf aus? *Fragmentiert *Kein Wechsel NREM – REM *Kein/kaum Tiefschlaf *Kaum REM Schlaf *Viele Wachphasen
- Nenne die Anteil der Schlafstadien an der Schlafperiode Wach < 5 % N1 ca. 5 % N2 ca. 45-55 % N3 ca. 15-25 % REM ca. 20-25 %
- Viele Parameter können aus einem Hypnogramm berechnet werden Nenne diese: *TIB (Time in bed), Zeit von Licht aus bis Licht an*Gesamtschlafzeit TST (Total sleep time) in Minuten*Schlaflatenz ( SL; von «Licht aus bis zu ersten Epoche irgendeines Schlafstadiums)*Stadium R Latenz (von Schlafbeginn bis zur ersten Epoche im Stadium R)*Wach nach Schlafbeginn WASO (Wake after sleep onset)*Schlafeffizienz in Prozent (Gesamtschlafzeit/Gesamtaufnahmezeit)*Zeit für jedes Stadium in Minuten*Prozent der TST (Gesamtschlafzeit) für jedes Stadium AI (Arousal-Index) Durchschnittliche Anzahl aller Weckreaktionen pro Stunde Schlaf
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- Technische Voraussetzungen für die Erstellung eines Hypnogramms und wie ist die Filter-Einstellung: *EEG-Kanäle: F4-M1, C4-M1, O2-M1 als Ersatzelektroden sollen F3, C3, O1 und M2 geklebt werden*Elektrookulographie: E1-M2, E2-M2*Elektromyographie: 3 Elektroden am KinnEEG u. EOG Untere Grenzfrequenz 0.3 Hz/Obere Grenzfrequenz 35 HzEMG Untere Grenzfrequenz 10 Hz/Obere Grenzfrequenz 100 Hz
- Nenne die Schlafstadien: Stadium W (Wach -> wach)Stadium N1 (Non-Rem 1 -> dösen)Stadium N2 (Non-Rem 2 -> leichter Schlaf)Stadium N3 (Non-Rem 3 -> Tiefschlaf)Stadium R (Rem, Rapid eye movement ->Traumschlaf)
- Scoren von Schlafstadien Die Registrierung wird in Epochen von 30 Sekunden eingeteilt.1 Epoche→3x10 Sekunden Abschnittesimit 30Sek= 1 Epoche
- Nenne wichtige Graphoelemente beim Schlaf-EEG *Beta, Alpha, Theta und Delta Wellen *Vertexwelle*K-Komplex, K-Komplex mit Arousal*Spindeln*Sägezahnwellen
- Scoren von Schlafstadien Wie vorgehen? Beginnen mit dem Start der Aufzeichnung→Jeder Epoche wird ein Stadium zugeteilt.(Wenn in einer Epoche mehrere Stadien vorkommen,wird das Stadium vergeben, welches den grössten Anteil hat).
- Definition Stadium W * Alpharhythmus: 8-13 Hz, sinusförmig, okzipital, bei Augenschluss, bei offenen Augen blockiert, bzw. abgeschwächt * Lidschlag * Leseaugenbewegungen* Schnelle Augenbewegungen
- Regeln für die Definition von Stadium W Score W wenn mehr als 50% der Epoche Alpharhythmus über okzipitale Region aufweistScore W wenn kein Alpharhythmus erkennbar aber eine der folgende Aktivitäten zu beobachten sind:1.) Lidschläge mit einer Frequenz von 0.5-2 Hz2.) Leseaugenbewegungen3.) Schnelle Augenbewegungen und normaler oder hoher Muskeltonus
- Nenne die Definition von Stadium N1: Langsame Augenbewegungen:Niedrigamplitudige, gemischt-frequente Aktivität: (LAMF = low amplitude mixed frequency)vorherrschend 4-7 Hz Aktivität, geringe AmplitudeVertexwellen: Scharf umrissene Welle Dauer < 0.5 Sek.Schlafbeginn (Sleep onset): Erste Epoche, die anders als Stadium W zuscoren ist. Bei den meisten Personen wird dies normalerweise die erste Epoche des Stadium N1 sein
- Nenne die Regeln für Stadium N1: Personen die Alpharhythmus generieren:N1 scoren wenn sich Alpharhythmus abschwächt und 50% der Epoche durch niedrigamplitudige gemischt-frequente Aktivität (4- 7Hz) ersetzt wirdPersonen die keinen Alpharhythmus generieren: N1 scoren beim frühesten Auftreten eines der folgenden Phänomene:1.) Aktivität im Bereich 4-7 Hz mit Verlangsamung der Hintergrundaktivität um +- 1 Hz im Vergleich zu Stadium W2.) Vertexwellen3.) Langsame Augenbewegungen
- Nenne die Definition für Stadium N2 * K-Komplex* K-Komplex mit einem Arousal assoziiert,wenn Arousal nicht später als 1 s nach K-Komplex auftritt* Schlafspindeln
- Nenne die Regeln für Stadium N2: * Beginn Stadium N2 (bei Abwesenheit Kriterien N3) wenn eine der beiden oder beide nachfolgenden Muster in der ersten Hälfte der aktuellen oder der zweiten Hälfte der vorhergehenden Epoche auftreten:a) Ein oder mehrere K-Komplexe die nicht mit einem Arousal assoziiert sindb) Ein oder mehrere Schlafspindeln
- Wie ist die Definition von Stadium N3? Langsame Wellenaktivität (Slow wave activity): Delta Wellen mit Frequenz von 0.5-2 Hz Amplitude >75μV von Spitze zu Spitze über der frontalen Region +- 20% der Epoche
- Wie sind die Regeln für Stadium N3? * Unabhängig vom Alter score N3 wenn 20% oder mehr der Epoche langsame Wellenaktivität aufweist* K-Komplexe welche die Kriterien für Delta Wellen erfüllen werden als Delta Wellen gezählt* Schlafspindeln können im N3 auftreten* Kinn-EMG weist variable Amplitude auf, oft geringer als N2 kann auch so niedrig wie im Stadium R sein
- Wie ist die Definition für Stadium R REM * Schnelle Augenbewegungen (REM)* Geringer EMG-Tonus am Kinn: EMG Amplitude am niedrigsten über die gesamte Aufzeichnung* Sägezahnwellen* Transiente Muskelaktivität: Kurze irreguläre EMG-Aktivitäts-Bursts Dauer gewöhnlich < 0.25 s auf dem Hintergrund niedriger EMG Aktivitiät.Kann auch beobachtet werden im tibialis EMG, im EEGoder EOG-Ableitungen. Im Zusammenhang mit schnellen Augenbewegungen ist die Aktivität maximal
- Nenne die Regeln für Stadium R REM Score Stadium R wenn alle die folgenden Charakteristika auftreten (=eindeutiges Stadium R):a) Niedrigamplitudiges, gemischt-frequentes EEG (LAMF)b) Geringer EMG-Tonus am Kinnc) Schnelle Augenbewegungen Aufrechterhaltung Stadium R wenn niedrigamplitudig gemischt-frequente Aktivität, bei bleibend niedrigem EMG Tonus am Kinn auch in Abwesenheit von schnellen Augenbewegungen -> weiter Stadium R scoren
- Wann ist Stadium N2 Aufrechterhalten? Als N2 weiter gescort werden Epochen mit nierdrigamplitudigen und gemischt-frequenter EEG-Aktivität ohne K-Komplexe oder Schlafspindeln, wenn vorausgehend K-Komplexe ohne Arousal oder Schlafspindeln aufgetreten sind
- Wann ist Ende von Stadium N2? Übergang zu Stadium W Ein Arousal auftritt, Wechsel zu N1 Grössere Körperbewegungen gefolgt von langsamen Augenbewegungen Übergang zu Stadium N3 Übergang zu Stadium R
- Wann ist beginn von Stadium R? * Niedrigamplitudiges, gemischt-frequentes EEG* Geringer EMG-Tonus am Kinn* Schnelle Augenbewegungen
- Wann ist das Ende vom Stadium R? * Übergang zu Stadium W oder N3* Anstieg Muskeltonus über Niveau R und Kriterien von N1 erfüllt sind* Arousal mit nachfolgend niedrigamplitudigem gemischt-frequentem EEG und langsamen Augenbewegungen* Grössere Körperbewegung gefolgt von langsamen Augenbewegungen
- Stadium Wach Augenbewegungen Alpharhythmus > 50 % der Epoche bei geschlossenen Augen Hoher Muskeltonus beim Kinn EMG
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- Stadium N1 Langsame, rollende Augenbewegungen < 50 % Alpha Aktivität niedrigamplitudige gemischt-frequente Aktivität Vertexwellen Kinn EMG niedriger als Stadium W
- Stadium N2 K-KomplexSchlafspindelnBeginn N2: Wenn eines oder beide der Graphoelemente (K-Komplex ohne Arousal) in der ersten Hälfte der Epoche oder in der zweiten der vorhergehenden Epoche auftretenKinn EMG niedriger als Stadium W Keine Augenbewegungen
- Stadium N3 Langsame Wellenaktivität (0.5-2 Hz, > 75 μV) in P 20% der Epoche Schlafspindeln können vorhanden sein Kinn-EMG geringer als N2 Keine Augenbewegungen
- Stadium R * Schnelle Augenbewegungen* Niedrigamplitudiges, gemischtfrequentes EEG* Sägezahnwellen* Geringer EMG-Tonus am Kinn, kurze irreguläre EMG-Aktivitäts-Bursts (gelegentliche Zuckungen)
- Arousal *EEG-Frequenz Beschleunigungen (Alpha-,Thetawellen und/oder Frequenzen schneller als 16 Hz)*Dauer mindestens 3 Sekunden*vor Arousal mindestens 10 Sekunden Schlaf*Im REM-Schlaf zusätzlich EMG-Erhöhung von mindestens 1 Sekunde
- Was ist ein PLMS Periodische Bewegungen der Gliedmassen im Schlaf
- Nenne die Klassifikationsauswerung für ein PLMS Beginn/Ende * Minimale Dauer eines LM-Ereignisses 0.5 Sekunden (LM = Beinbewegung)* Maximale Dauer eines LM-Ereignisses 10 Sekunden* Beginn LM-Ereignis wenn Anstieg der Amplitude von mindestens 8 μV über die des Ruhe-EMGs* Ende LM-Ereignis bei Reduktion von Amplitude auf <2 μV über Ruhe-EMG für mindestens 0.5 Sekunden* Zeitraum zwischen den LM-Ereignissen mindestens 5 maximal 90 Sekunden* Mindestens 4 aufeinander folgende LM-Ereignisse definieren eine PLM-Serie
- Was ist beim LM-Arousal? Ein Arousal und ein LM sind dann assoziiert, wenn der Beginn des einen und des andern nicht mehr als 0.5 Sekunden auseinander liegt, egal welches Ereignis zuerst auftritt.
- PLMS und Atmung Auf was sollte man achten? Dies wird nicht als PLM gewertet weils atmungsassoziiert ist!
- Nenne Former von Atemstörungen - Ostrucktive Schlafapnoe- Zentrale Schlafapnoe- Schlafbezogene Hypoventilationen- Schlafbezogene Hypoxie- Isolierte Symptome und Normvarianten (Schnarchen)