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Konzepte & Kategorisierung (Subject) / Konzepte (Lesson)
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- Beschreibe das Context Model - Individuelle Eigenschaften/Dimensionen werden gewichtet (je mehr Dimensionen desto unähnlicher und desto unterscheidbarer). Dimentsionen können zB Farbe und Form sein - Die Summe der Ähnlichkeit von einem neuen Exemplar zum Prototypen bestimmt die Wsl. der Zurodnung - Diskriminierbarkeit zweier Reize I und J --> Formel zur Berechnung
- Taxonomien Klassifikation sprachlicher Einheiten, hierarchische Ordnung von Objektkonzepten - Class inclusion "is a"- feature inheritance
- Class inclusion "is a" übergeordnete Kategorien beinhalten alle untergeordneten Konzepte (zB All humans are animals)
- feature inheritance Übergeordnete Klassen vererben ihre Eigenschaften an untergeordnete Konzepte - Tiere sind Lebewesen --> Hunde sind Lebewesen
- Basic Level größter Informationsgehalt, schnelles Lernen, schnelle Zuordnung (kurze RT, vor allem wenn Superordinate vorher geprimt wurde) Bsp. Auto
- Subordinate Level zu detailliert und viel Ähnlichkeit zu anderen Items auf dem Level zB Fiat 500
- Superordinate Level Transportmittel: sehr grob
- Feed-forward Bottum-up Prozess: Wahrnehmen und dann internale Repräsentation der Stimuli, stufenweise Verarbeitung (niedriges kortikales Level)
- Top-down Prozess konzeptuell geleitet (= von Erfahrung beeinflusst) --> höheres kortikales Level Bekanntheit der Situation ist entscheidend für diese Art von Kategorisierung
- EEG-Experiment, Naturbilder (Thorpe) Enhält das Naturbild ein Tier? - gute Performance und sehr schnelle Kategorisierung - "NO-Go" Aktivität in frontalen Regionen nach 100ms --> Kategorisierung erfolgt also sehr schnell
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- fMRT Experiment zur impliziten visuellen Kategorisierung Ergebnisse: Repitition supression und geringere Aktivierung bei kategorialen Stimuli im Extrastriären Kortex. Areal 19 für sensorische Adaptation zuständig --> implizites Lernen ist assoziiert mit Verarbeitungseffizienz
- Visuelle Agnosie bilaterale Schäden, Verlust der visuellen Wahrnehmung
- Apperzeptive Agnosie Störung in V3, Objektmerkmale können nicht zu einem Gesamtbild integriert werden, Nachzeichnen gestört und Perspektivenwechsel nicht möglich
- Assoziative Agnosie temporo-okzipitale Läsion, Benennen gestört, Nachzeichnen intakt
- Kategorienspezifische Agnosie Probleme bei der Konzeptbildung und Erkennung und Benennung von eng umschriebenen Objektkategorien zum Beispiel Prosopagnosie: Läsion des gyrus fusiformis, Unfähigkeit, Gesichter zu erkennen
- Formagnosie Figur-Grund-Probleme, Benennung von abgedeckten Objekten erschwert, Linien können nicht verfolgt werden Läsion in okzipitalen Bereichen
- Explizites Lernen Areal 19, mediotemporal und frontal, Kategorisierung größerer Anstieg in Aktivierung bei kategorialem Stimuli --> explizites Lernen ist mit Aufmersamkeitsmodellierung im posterioren visuellen System assoziiert
- Visuelle Kategorisierung (Experiment bei Affen) Neurone im ITC (inferio-temporaler Cortex) --> Formanalyse (starke Aktivierung beim 1. Bild, also beim sample) Neurone im PFC (präfrontaler Kortex) --> Kategorisierung, starke Aktivität während Testreizes, stärkere Kategorieneffekte (zwischen den Kategorien), stärkere Aktivierung bei Hunden als bei Katzen => Fazit: Kategorisierung ist nicht von Sprache abhängig
- Kategorisierung von Gesichtern im Vergleich zu Früchten visueller Kortex - linker temporaler Pol --> erhöhte Aktivität auf Früchte - linker inferiorer okzipitaler Gyrus --> erhöhte Antwort auf menschliche Gesichter