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Konzepte & Kategorisierung (Subject) / Konzepte (Lesson)

Konzepte

This lesson was created by johanna1998.

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  • Beschreibe das Context Model - Individuelle Eigenschaften/Dimensionen werden gewichtet (je mehr Dimensionen desto unähnlicher und desto unterscheidbarer). Dimentsionen können zB Farbe und Form sein - Die Summe der Ähnlichkeit von einem neuen Exemplar zum Prototypen bestimmt die Wsl. der Zurodnung - Diskriminierbarkeit zweier Reize I und J --> Formel zur Berechnung
  • Taxonomien Klassifikation sprachlicher Einheiten, hierarchische Ordnung von Objektkonzepten - Class inclusion "is a"- feature inheritance 
  • Class inclusion "is a" übergeordnete Kategorien beinhalten alle untergeordneten Konzepte (zB All humans are animals)
  • feature inheritance Übergeordnete Klassen vererben ihre Eigenschaften an untergeordnete Konzepte  - Tiere sind Lebewesen --> Hunde sind Lebewesen 
  • Basic Level größter Informationsgehalt, schnelles Lernen, schnelle Zuordnung (kurze RT, vor allem wenn Superordinate vorher geprimt wurde) Bsp. Auto
  • Subordinate Level zu detailliert und viel Ähnlichkeit zu anderen Items auf dem Level zB Fiat 500
  • Superordinate Level Transportmittel: sehr grob 
  • Feed-forward Bottum-up Prozess: Wahrnehmen und dann internale Repräsentation der Stimuli, stufenweise Verarbeitung (niedriges kortikales Level)
  • Top-down Prozess konzeptuell geleitet (= von Erfahrung beeinflusst) --> höheres kortikales Level  Bekanntheit der Situation ist entscheidend für diese Art von Kategorisierung 
  • EEG-Experiment, Naturbilder (Thorpe) Enhält das Naturbild ein Tier? - gute Performance und sehr schnelle Kategorisierung - "NO-Go" Aktivität in frontalen Regionen nach 100ms --> Kategorisierung erfolgt also sehr schnell 
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  • fMRT Experiment zur impliziten visuellen Kategorisierung Ergebnisse: Repitition supression und geringere Aktivierung bei kategorialen Stimuli im Extrastriären Kortex. Areal 19 für sensorische Adaptation zuständig  --> implizites Lernen ist assoziiert mit Verarbeitungseffizienz 
  • Visuelle Agnosie bilaterale Schäden, Verlust der visuellen Wahrnehmung 
  • Apperzeptive Agnosie Störung in V3, Objektmerkmale können nicht zu einem Gesamtbild integriert werden, Nachzeichnen gestört und Perspektivenwechsel nicht möglich
  • Assoziative Agnosie temporo-okzipitale Läsion, Benennen gestört, Nachzeichnen intakt 
  • Kategorienspezifische Agnosie Probleme bei der Konzeptbildung und Erkennung und Benennung von eng umschriebenen Objektkategorien  zum Beispiel Prosopagnosie: Läsion des gyrus fusiformis, Unfähigkeit, Gesichter zu erkennen 
  • Formagnosie Figur-Grund-Probleme, Benennung von abgedeckten Objekten erschwert, Linien können nicht verfolgt werden  Läsion in okzipitalen Bereichen 
  • Explizites Lernen Areal 19, mediotemporal und frontal, Kategorisierung größerer Anstieg in Aktivierung bei kategorialem Stimuli --> explizites Lernen ist mit Aufmersamkeitsmodellierung im posterioren visuellen System assoziiert
  • Visuelle Kategorisierung (Experiment bei Affen) Neurone im ITC (inferio-temporaler Cortex) --> Formanalyse (starke Aktivierung beim 1. Bild, also beim sample) Neurone im PFC (präfrontaler Kortex) --> Kategorisierung, starke Aktivität während Testreizes, stärkere Kategorieneffekte (zwischen den Kategorien), stärkere Aktivierung bei Hunden als bei Katzen  => Fazit: Kategorisierung ist nicht von Sprache abhängig 
  • Kategorisierung von Gesichtern im Vergleich zu Früchten visueller Kortex - linker temporaler Pol --> erhöhte Aktivität auf Früchte - linker inferiorer okzipitaler Gyrus --> erhöhte Antwort auf menschliche Gesichter