Klinische Psychologie (Subject) / Klinische Psychologie (Lesson)
There are 108 cards in this lesson
Klinische Psychologie
This lesson was created by IraT.
- Welche Hirngebiete weisen bei Zwangspatienten pathologische Aktivierungsmuster auf? die Basalganglien
- Mit welchem Verfahren lassen sich Zwangsgedanken behandeln? Gedankenstopp
- Zwangsverhalten kann beschrieben werden als negative Verstärkung
- Welches Störungsbild gehört nicht zu den somatoformen Störungen? a) Somatisierungsstörung b) hypochondrische Störung c) dissoziative Amnesie d) Schmerzstörung c) dissoziative Amnesie
- Welche Symptome sind nicht typische für Somatisierungsstörungen a) Gastro-intestinale S. b) kardiovaskuläre S. c) uro-genitale S. d) sensorische Symptome d) sensorische Symptome
- Welches Verhalten ist nicht charakteristisch für die Somatisierungsstörung? a) häufiges Kontrollieren des eigenen Körpers b) Ignorieren von körperlichen Sensationen c) Schonverhalten d) Verständnis für psycho-physiologische Zusammenhänge d) Verständnis für psycho-physiologische Zusammenhänge
- Das Konzept der „Somatosensory Amplification“ besagt, dass Patienten mit Somatisierungsstörungen?- - Körperliche Veränderungen genauer Wahrnehmen
- Welche der folgenden Aussagen ist nicht Bestandteil des Konzepts der „Somatosensory-Amplification“? a) körperliche Veränderungen werden durch genetische und Stressfaktoren ausgelöst b) körperliche Veränderungen werden als bedrohlich interpretiert c) fehlinterpretierte körperliche Veränderungen führen zu vermehrter Medikamenteneinnahme d) fehlinterpretierte körperliche Veränderungen führen zu vermehrtem Schonverhalten a) körperliche Veränderungen werden durch genetische und Stressfaktoren ausgelöst
- Welche Aussage zur körperdysmorphen Störung ist nichtzutreffend? a) Betrifft mehr Frauen als Männer b) kann durch plastisch-chirurgische Eingriffe behoben werden c) Prävalenz scheint zuzunehmen d) betrifft zunehmend junge Menschen b) kann durch plastisch-chirurgische Eingriffe behoben werden
- Worin besteht der Unterschied zwischen einer Konversionsstörung und einer Simulation? ein Simulant weiß, dass er nicht krank ist, ein Patient mit Konversionsstörung nicht Konversionsstörung:Kennzeichen der Konversionsstörung ist das Vorhandenseinvon motorischen oder sensiblen Ausfällen. Diese sind in derRegel nicht deckungsgleich mit den entsprechendenneuronalen Innervationsarealen
- Das Störungsbild der Konversionsstörung entspricht dem Krankheitsbild, das früher wie bezeichnet wurde? Hysterie
- Eine dissoziative Störung ist gekennzeichnet durch den Verlust der Identität
- Welche Form des Gedächtnisausfalls kommt bei der dissoziativen Amnesie nicht vor? a) retrograde Amnesie b) anterograde Amnesie c) das Gedächtnis für bestimmte Lebensabschnitte d) das Gedächtnis für bestimmte Lebensbereiche d) das Gedächtnis für bestimmte Lebensbereiche
- Welches Argument kann als Hinweis gegen die Existenz der dissoziativen Identitätsstörung angesehen werden? dass die Störung nur von bestimmten Ärzten oder Psychologen diagnostiziert wird
- Behandlungsziel bei der dissoziativen Identitätsstörung? Subpersönlichkeiten reflektieren Anteile der Persönlichkeit und sollten in diese integriert werden
- Die „Opponent-Process-Theroy of Acquired Motivation“ nimmt an? - Dass der B-Prozess mit zunehmendem Substanzkonsum immer starker wird
-
- Die „Opponent-Process-Theroy of Acquired Motivation“ postuliert welchen Lernmechanismus für die Entwicklung von Abhängigkeiten? negatve Verstärkung
- Welcher Typ gehört nach Jellinek zu den nicht-süchtigen Alkoholikern? Beta = Gewohnheitstrinker
- Welcher Typus gehört nach Jellinek zu den süchtigen Alkoholikern? - Gamma-Alkoholiker (90%)- Delta-Alkoholiker- Epsilon-Alkoholiker
- Welches Kriterium ist nicht typisch für eine Alkoholabhängigkeit? - Wiederholte körperliche Gefährdung
- Welches Kriterium ist nicht typisch für den schädlichen Alkoholmissbrauch? Entzugssymptome
- Warum kommt es bei der Anorexie nervosa zur Amenorrhoe? Unterernährung Grund für Rückgang Aktivität Hypothalamus-Hypophysen-Gonaden-Achse
- Welches Kriterium gilt nach DSM-IV für die Häufigkeit von Essanfällen bei der Bulimia nervosa? mind. 2x wöchentlich Essanfälle über mind. 3 Monate
- Gewichtskriterium für die Diagnose einer Anorexia Nervosa? - BMI kleiner als 17,5 kg/m²
- Was versteht man unter dem kompensatorischen Verhalten bei der Bulimia nervosa? Maßnahmen zur Gewichtsreduktion z.B. Fasten o. exessive sportliche Betätigung
- Was ist der Unterschied zwischen Binge-Eating-Störung und Bulimia nervosa? Essanfälle jedoch ohne kotzen
- Was versteht man unter der „schwarzen Liste“ bei der Therapie der Essstörungen? Liste Nahrungsmittel die Patienten als tabu ansehen -> weil sie dickmachend sind werden sie vermieden
- Was ist nicht Kennzeichen einer Körperbildstörung? ständiges Betrachten der eigenen Figur im Spiegel
- Welche Persönlichkeitsstörungen gehören zu Cluster C? - Dependente und anankastische Persönlichkeit
- Welche Persönlichkeitsstörungen gehören zu Cluster A? ICD-10 DSM-IV-TR Sonderbar und exzentrischparanoid paranoidschizoid schizoid(schizotype Störung unter Schizophrenie) schizotypisch
- Welche Persönlichkeitsstörungen gehören zu Cluster B? ICD-10 DSM-IV-TR Dramatisch, emotional, launisch dissozial antisozialemotional instabil: - - impulsiv - - Borderline Borderlinehistrionisch histrionisch- narzisstisch
- Was ist nicht Merkmal der histrionischen Persönlichkeitsstörung? Überzeugung der Großartigkeit
-
- wodurch zeichnet sich histrionischen Persönlichkeitsstörung? durch egozentrisches, dramatisch-theatralisches, manipulatives und extravertiertes Verhalten aus. Typisch sind extremes Streben nach Beachtung, übertriebene Emotionalität und eine Inszenierung sozialer Beziehungen.
- In welchem Bereich liegt die Prävalenzrate für alle Persönlichkeitsstörungen in der Allgemeinbevölkerung? 5-10%
- Bei welcher Persönlichkeitsstörung findet sich häufig sexueller Missbrauch in der Vorgeschichte? Borderline-Persönlichkeitsstörung
- Was ist der Pötzl-Effekt? Dass Krankheiten in einem individuell schwachen Organ bevorzugt auftretenDass bei Assoziationsversuchen die assoziierten Inhalte häufiger auf zuvor unterschwellig dargebotene Reize bezogen sind
- endokrine Veränderungen Alarmreaktion Freisetzung Noradrenalin und Noradrenalin
- Erschöpfungsphase des allgemeinen Adaptationssyndrom Versagung der Anpassungsmechanismen
- Was sind Daily Hassles? - Kleine tägliche Ärgernisse, die einen wesentlichen Beitrag zur Stressbelastung leisten
- Welche Stufe zählt nicht zum Bewertungsprozess nach Lazarus/Folkman primary reappraisal --> gibt primary appraisal
- Was ist Alexithymie ? Gefühlsblindheit reduzierte Fähigkeit eigene Emotionen wahrzunehmen und von körperlichen Symptomen zu unterscheiden gehen bei Übelkeit und Herzklopfen nicht von Angst aus
- Welche Faktoren bilden die Resilienz-Skala von Leppert ab? Persönliche Kompetenz und Akzeptanz des Selbst und des Lebens
- Was ist das Ziel der Cue exposure bei Essstörungen? Physiologische Reaktionen, die Heißhungerattacken begleiten, werden extingiert
- Welches zentrale Moment beinhaltet das präsuizidale Syndrom? Kognitive Einengung der Person
- Durch welchen Stoff wird das BIS verändert? wird durch Anxiolytika (v.a. Benzodiazepine) und Alkohol gehemmt
- Welche Art von Verstärkung ist es, wenn nicht kontinuierlich verstärkt wird? Intermittierende Verstärkung
- Was charakterisiert Typ-A-Verhalten? kurze, oft abgehackte Sprechweise, Ungeduld, Feindseligkeit (andere als Konkurrenten) [Ergänzung: auch noch: inadäquater Ärger, stark wettbewerbsorientiert, aggressiv, schnelles sprechen, materielle Lebensausrichtung]
- Wann ist hohe Resilienz besonders positiv? Nach belastenden Lebensereignissen
- Das Diathese-Stress-Modell psychischer Störungen nimmt an, dass körperliche Faktoren und Stressbelastung psychische Störungen verursachen
- Was versteht man unter Pre-Pulse-Inhibition? die reduzierte Reaktion auf einen Reiz, wenn dieser unmittelbar auf einen identischen/ähnlichen Reiz folgt
-
