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Einführung in die politische Soziologie (Subject) / 3. Sitzung (Lesson)
klausur klein
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- Was versteht man unter „Politischer Legitimität“. Worin unterscheidet sich das Begriffsverständnis der normativen und der empirisch-analytischen Politikwissenschaft? -Ist zunächst die Rechtmäßigkeit einer politischen Ordnung oder einer politischen Herrschaft( -Definition nach Beetham: Betrachtung von "Legitimitätskriterien" -„sie muss mit etablierten Regeln(etwa der Verfassung) übereinstimmen; (juristische herangehensweise) -sie muss sich mit Bezug auf allgemeingeteilte Werte rechtfertigen lassen; (normativ-theoristische herangehensweise) -und sie muss sich auf die ausdrücklicheZustimmung der Herrschaftsunterworfenenstützen“ (empirische herangehensweise= -Legitimität in der empirischen Forschung Legitimitätsüberzeugung Also: Legitimitätsüberzeugung steht im Mittelpunkt ▪ Zentrale Frage: Wie schafft es ein politisches System, „einenLegitimitätsglauben bei seiner Bevölkerung zu erzeugenund zu erhalten“? (Braun/Schmitt 2009: 56) ▪ Fokus:Stabilität politischer Systeme
- Erläutern Sie bitte das Modell des politischen Systems von David Easton. Erläutern Sie dabei insbesondere die verschiedenen Arten von „Input“. Politisches System (bestehend aus Politischer Gemeinschaft, Politischen Regime und Politischen Herrschaftsträgern) erhält Input in Form von Forderungen (zb. Ansprüche von Interessengruppen oder Änderungsvorschläge für Gesetze) und Unterstützungen (zb. finanziell durch Steuern, Bereitschaft Gesetze zu respektieren oder Loyalität, Legitimität und gemeinsame Interessen). Politisches System trifft Entscheidungen (Produkt der Arbeit des politischen Systems, Umsetzung ausgewählter Inputs, Umgang mit den Inputs; besonders mit der Unterstützung) -> Outputs, die Einfluss auf das gesellschaftliche Umfeld haben und neue Inputs provozieren (Siehe auch Folie 22)
- Erläutern Sie bitte die Konzeptualisierung politischer Unterstützung durch Dieter Fuchs. -Fuchs macht politische Unterstützung anhand dreier Orientierungs-Modi politischer Unterstützung (expressiv, moralisch, instrumentell) bezüglich dreier Orientierungsobjekte (Politische Gemeinschaft, Regime, Autoritäten) fest. ___Expressiv: „emotionale Bedürfnisse“ des Menschen, eigene Identifikation mit dem politischen System ___Moralisch: moralische Legitimität des Regimes, Regime mit eigenen moralischen Standards vereinbar___Instrumentell: Überzeugung der Effektivität der politischen Herrschaftsträger / Autoritäten -Expressive Orientierungen beziehen sich vor allem auf politische Gemeinschaft, -moralische Orientierungen primär auf das politische System, -instrumentelle Orientierungen auf die politischen Herrschaftsträger / Autoritäten