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Labormedizin (Subject) / Infektionsserolgoie 2 (Lesson)

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  • Sind Hepatitis Viren RNA- oder DNA Viren? RNA: Hepatitis A,C,D,E DNA: Hepatitis B
  • Welche nicht viralen Hepatitiden gibt es? Alkoholtoxische Hepatitis Hämochromatose M. Wilson a1-Antitrypsinmangel Autoimmunhepatitis
  • Ausdruck einer Hepatits A-, B- und C-Serologie. Wie unterscheident man eine abgelaufene Hepatitis B-Infektion von einer Impfung? HCV IgG-AK und HCV-Blot sind positiv. Wozu dient der HCV Blot? Wozu dient die HCV-PCR? Hepatitis B-Imfpung: HBsAK positiv Abgelaufene Hepatitis B: HBsAG negtiv, HBcAK positiv, HBsAK positiv. HCV-Blot dienst als Bestätigungstest für den EIA mit größerer Spezifität. HCV-PCR: Beweis einer aktiven/chronischen Infektion. Viruslastbestimmung im Rahmen einer HIV-Therapie
  • Wie sieht die Routinediagnostik bei der Hepatitis B aus? Wann sind die HBsAK isoliert positiv? HBsAK, HBcAK, HBsAG Isolierte HBsAK nach Impfung.
  • Wie lange ist die Inkubationszeit bei Hepatitis B? Wie ist die Klinik? Sehr lange Inkubationszeit: 2-4 Monate Klinik: Unwohlsein, Appetitlosigkeit, Gelenkschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Fieber. 1/3 akute ikterische Hepatitis, 1/3 anikterische Hepatitis, 1/3 asymptomatisch selten ist ein fulminanter Verlauf mit akutem Leberversagen.
  • Transfusionsbedingte Hepatitis B? Früher häufig. Seit 1969 Testung auf HBsAG. Ergänzende Testung mittels PCR verkürzt das diagnostische Fenster deutlich!
  • Was versteht man unter chronischer Hepatitis B? HBsAG Persistenz >6 Monate Serologisch: HBsAK und HBc-IgM-AK negativ. HBsAG und HBcAK positiv. (10% der Erwachsenen und 90% der Kleinkinder entwickeln eine chronische Hepatitis B)
  • Was bedeutet ein positiver Anti-HBc-AK und Anti-HBc-IgM-AK Nachweis bei negativem HBsAG? Unspezifische HBcAK. ->Test von anderem Hersteller, HBsAK Eventuell Escape Variante mit verändertem HBsAG das im Test nicht erkannt wird. -> HBV-DNA
  • Worin besteht der Unterschied im molekularbiologischen Aufbau und der Aussagefähigkeit des HCV 2. Generationstests? Verbesserung der Empfindlichkeit und Spezifität. Diagnostisches Fester aktuell 80 Tage. Test der 1. Generation: NS4-Protein Test der 2. Generation: Core, NS3- und NS4-Region Test der 3. Generation: Core, NS3- und NS5-Region
  • Gibt es neuere epidemiologische Daten zu Hepatitis C und Risikogruppen? Prävalenz chronische Hep-C: weltweit 1% In Deutschland 0,3%. i.v. Drogenkonsum 37-75% Gefängnisinsassen 9-18%
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  • Welche Verifikationsmöglichkeiten gibt es für den HCV-Antikörpertest? Positiver HCV-AK Test wird mit HCV-Blot bestätigt. Klärung der Krankheitsaktivitiät durch HCV-RNA bzw. HCV-RNA quantitativ.
  • Wie ist die Sensitivität von Anti-HBs-AK und Anti-HBc-AK? HBcAK: Sensitivität 100%, Spezifität 99,8% HBsAK: Sensitivität 100%, Spezifität 99,5%
  • Gibt es eine HBV-Immunität? Immunität bei hohem HBs-AK noch einer Impfung oder durchgemachter ausgeheilter Infektion. Als Grenze gelten HBs-AK >10 IU/ml bzw. für einen langfristigen Schutz >=100 IU/ml.
  • Wie wird der Hepatitis-B Impfstoff hergestellt? Rekombinanter Impfstoff = biotechnologische Herstellung. Herstellung in Hefezellen.
  • Welches Risiko besteht für HBsAg Träger? Simultane oder Superinfektion mit Hepatitis D Virus. Diese verläufgt deutlich schwerer mit >90% chronifizierung und erhöhtes Risiko für Leberzirrhose und HCC.
  • Hepatitis E Virus Gruppenzugehörigkeit? Vertreter? Hepeviridae mit nur einer Gattung den Hepeviren (Hepatitis E). Früher wurde das Virus zu den Calcivieren gezählt.
  • Wo kommt Hepatitis E vor? Vor allem in Ländern mit niedrigen Hygienestandards. Übertragung fäkal-oral über kontaminierte Nahrung oder Trinkwasser. In Deutschland spielt vor allem der Kontakt zu Schweinen und nicht ausreichend gegartes Schweinefleisch eine Rolle.
  • Welche Nachweismöglichkeiten gibt es für Hepatitis E? Serologischer Nachweis von HEV-IgG und IgM-AK (EIA und Immunoblot) PCR aus Stuhl oder Blut. Nachweis im Stuhl 3-4 Wochen lang möglich.
  • Welche Parameter bestimmen Sie bei einer akuten Hepatitis? Hepatitis A (HAV-AK), B (HBsAG, HBcAK), C (HCV-AK), E (HEV-IgG und IgM AK) EBV, CMV Autoimmunhepatitis
  • Genügt bei einer Posttransfusionshepatitis der einmalige Anti-HCV-AK Test? HCV-RNA in der Frühphase (Diagnostische Lücke vor Serokonversion).
  • Welche Tests kennen Sie für die Delta-Hepatitis? HDV-AK und HDV-RNA Nachweis.
  • Was ist der Unterschied zwischen einer Hepatitis D Ko- und Superinfektion? Koinfektion erfolgt gleichzeitig mit Hepatitis B Virus Infektion. Meist zwei Transaminasengipfel durch unterschiedliche Inkubationszeit. Schwere Hepatitis, aber häufiger ausheilend als Superinfektion. Superinfektion ist eine Infektion auf eine meist chronsiche Hepatitis B. Fulminante Hepatitis mit häufiger chronifizierung.
  • Wie ist die geographische Verbreitung des Hepatitis D Virus? Welche Risikogruppen sind besonders gefährdet für eine Hepatitis D Infektion? Es ist weltweit verbreitet. Häufig im Mittelmeerraum, Rumänien, Mongolei, Zentralafrika, Südamerika. Risikogruppen: i.v. Drogenabusus. Übertragung durch Blutprodukte und Sexualkontakte.
  • Welche Bedeutung hat das Hepatitis D Virus für Bluttransfusionen? Übertragung ist möglich. Aktuell erfolgt keine Testung. Indirekt über Ausschluss von Risikopersonen und HBsAG positiven Personen.
  • Wie ist die Seroprävalenz, die Klinik und Therapie von Hepatitis E? Was ist die Besonderheit bei Schwangeren? Seroprävalenz 17% in Deutschland. 40% bei Schweinezüchtern und Schlachtern. Inkubationszeit 30-40 Tage. Selbstlimitierende akute Hepatitis. Schwangere haben gehäuft fulminante Verläufe (Letalität 20%) aufgrund der Immunsuppression. (Organtransplantierte entwickeln gehäuft eine chronische Infektion)
  • Welche gentechnischen Methoden gibt es zur Hepatitis Diagnostik? HBV-DNA und HCV-RNA mittels PCR aus Blut, auch quantitativ und Genotypisierung. Hepatitis A und E DNA aus Blut, besser aus Stuhl.
  • Wie ist die Hepatitis-C Prävalenz bei Blutspendern? Hepatitis C Prävalenz in der Allgemeinbevölkerung in Deutschland 0,5%. Praktisch keine Übertragung mehr seit Einführung der HCV-RNA Testung (1995).
  • Hepatitis B Virus Impfung? Screening der Impflinge? Impfkontrolle? Impfung laut Stiko im Alter von 2,4 und 12 Monaten. Im erwachsenen Alter sollten sich beruflich Exponierte und Risikogruppen (i.v. Drogenabusus, Risikosexualkontakte, Niereninsuffizienz, HIV) Im Regelfall kein Screening vor Impfung. Nur sinnvoll bei Patienten aus Endemiegebieten oder bei Impfversagern. Impfkontrolle nur bei beruflicher Exposition oder Risikogruppen. Titer >= 100 IU/ml gelten als langfristiger Schutz. Patienten mit Titern von 10-99 IU/ml sollten eine Auffrischimpfung erhalten.
  • Bitte nennen Sie bakterielle Erreger der Hepatitis. Brucellen Leptospiren M. tuberculosis Borrelien Chlamydien T. pallidum (Lues) Gonokokken Rickettsien Salmonellen (S.typhi) Shigellen
  • Welche Untersuchungen sind in der Schangerschaftsvorsorge obligat? Welches Material wird benötigt? Weitere zusätzliche Untersuchungen sinnvoll? Hb (Früh, dann monatlich ab der 21.SSW) Urinstatus (monatlich) Blutgruppe mit Rhesusfaktor (Früh) AK-Suchtest (Früh und 24.-27.SSW) Bei fehlendem Immunschutz: Röteln IgG Chlamydien-PCR  (Urin) HBsAG Spätschwangerschaft (32.SSW) Lues Screen ggf. HIV (nach Beratung) OGTT 50 (24.-27. SSW) Material: Serum, EDTA-Blut klein, EDTA-Blut groß. CF-Röhrchen. Urin. Weitere sinnvolle Untersuchungen (IGEL): CMV: Häufigste schwangerschaftsrelevante Infektion, Aufklärung Hygienemaßnahmen. (Berufliche Indikation) Toxoplasmose: Aufklärung Hygienemaßnahmen. Therapie möglich. Parvovirus B19: Häufig asymptomatisch. (Berufliche Indikation) Impfsttus MMRV: (Berufliche Indikation)
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  • Eine Schwangere kommt mit einem Röteln-erkrankten Kind in Kontakt. Welche Labordiagnostik schlagen Sie bei der Schwangeren nach Rötelnkontakt vor? Bei welchen Konstellationen der Laborwerte besteht für das Kind keine Gefahr der Missbildung durch konnatale Röteln? Besteht zum Zeitpunkt des Kontaktes eine Röteln-Immunität besteht keine Infektionsgefahr. Überprüfung der Immunitätslage. 2 Impfungen im Impass dukemntiert. Serologischer Immunitätsstatus mit Röteln-IgG-AK dokumentiert Seronegative oder nicht geimpfte Schwangere -> ggf. direkt Röteln-PCR (Rachen, Zahntaschen, Urin) und Kontrolle von IgG- und IgM-AK nach 3-4 Wochen.
  • Beschreiben Sie das Krankheitsbild der Rötelnembryopathie. Indikation zum Schwangerschaftsabbruch bei Röteln? Gregg-Trias: Herzbeteiligung (offener ductus botalli) Augenbeteiligung (Katarakt) Ohrenbeteiligung (Innenohrschwerhörigkeit) Das Röteln-Embryopathie-Risiko sinkt mit fortschreiten der Schwangerschaft. Ein positiver IgM-Nachweis ist keine Indikation für einen Schwangerschaftsabbruch! Wegen der häufigen falsch positiven Reaktion aufgrund von polyklonaler Stimulation. Es sollte auf jeden Falle in IgM-Zweittest, ein IgG-Blot und eine Aviditätsbestimmung durchgeführt werden. Pränataldiagnostik Rötelninfektion: PCR aus Amnionflüssigkeit (früh) oder Chorionbiopsie. Ab der 22. SSW PCR und AK aus fetalem Blut.
  • Existiert ein Grenzwert für Rötelnschutz? Für die Röteln IgG-Tests existiert kein Herstellerübergreifender Schutzwert. Das Labor hat wörtlich anzugeben ob anhand des Befundes von Immunität auszugehen ist. Hier werden die vom Hersteller definierten Grenzwerte benutzt. Internationale Vergleichsstudien haben ergeben, dass die Werte unterschiedlicher Testhersteller schlecht miteinander vergleichbar sind. So kann es passieren, dass die Immunität in unterschiedlichen Laboren unterschiedlich bewertet wird. Seit 2011 kein HHT (Hämagglutinationshemmtest) mehr in den Mutterschaftsrichtlinien aufgeführt. Hier ist der laborübergreifende Grenzwert für einen Immunschutz 1:32.
  • Welche Verfahren zur Rötelndiagnostik kennen Sie? Röteln IgG- und IgM-AK (HHT, EIA) Röteln IgG Immunoblot Röteln IgG Avidität PCR aus Rachenabstrich, Urin, Blut
  • Passive und aktive Immunisierung bei Röteln? Aktive Immunisierung mit Lebendimpfstoff. In der Schwangerschaft kontraindiziert. Passive Immunisierung theoretisch möglich, aber es stehen keine spezifischen Immunglobuline zur Verfügung.
  • Beschreiben sie das Krankheitsbild der Röteln allgemein. Inkubationszeit 14-21 Tage Infektiosität besteht 7 Tage vor bis 7 Tage nach Exanthembeginn klein-fleckiges hellrotes Exanthem am ganzen Körper das nach 2-3 Tagen verblasst. Lymphknotenschwellung zervikal nuchal und retroaurikulär. Kopfschmerzen und subfebrile Temperaturen. Asymptomatische Verläufe 50% bei Kindern und 30% bei Erwachsenen!
  • Serologische Diagnostik der Toxoplasmose in der Schwangerschaft? Wie führen sie eine Schwangerschaftsberatung hinsichtlich Toxoplasmose durch? Toxo IgG und IgM Antikörper (EIA) Da IgM-AK nur sicher 8 Wochen nachweisbar sind, ist bei Ersttestung zu einem späteren Zeitpunkt in der Schwangerschaft eine weitere Eingrenzung mittels Aviditätsbestimmung notwendig. Bei hoher Avidität liegt die Infektion sicher 4 Monate zurück. Der Immunoblot kann die Infektion ggf. noch weiter zurück datieren (6-12 Monate). Aufklärung über die Hauptinfektionsrisiken: Nicht ausreichend erhitztes Fleisch, Salate, Obst. Etwas 1% der Katzen scheiden Oozysten aus. Bei seronegativen Schwangeren ist alle 8 Wochen eine IgG-Kontrolle erforderlich.
  • Pränataldiagnostik bei V.a. intrauterine Infektion mit Toxoplasmose? Therapie? Warum Folsäure dazu geben? Pränatal bei Auffälligkeiten im Ultraschall. PCR aus Fruchtwasser (Amniozentese) oder ab der 22. SSW IgM AK aus fetalem Nabelschnurblut. Postnatal: PCR aus Placenta oder Liquor. Vergleich der AK und Blotbanden Mutter und Kind. Therapie: In der Frühschwangerschaft nur Spiramycin. Ab der 16 SSW Spiramycin +Pyrimethamin + Sulfadiazin + Folinsäure Angriffspunkte der Therapie betreffen vorwiegend Stoffwechselwege der Folsäure- und Proteinsynthese. Folsäure ist in der Frühschwangerschaft wichtig zur Vermeidung von Neuralrohrdefekten.
  • Krankheitsbild der Mutter bei Toxoplasmose? Wann ist die Missbildungsrate am höchsten? 80-90% klinisch inapparent. Selten mit grippalen Beschwerden und Lymphknotenschwellung (Kieferwinkel, aurikulär, nuchal) oder Exanthem. Missbildungsrate im 1. Trimenon am höchsten, die übertragungsrate am geringsten. Klassische Trias: intrazerebrale Verkalkungen, Hydrozephalus und Retinochorioditis.
  • Wieso sind CMV-Infektionen bei HIV-positiven Patienten als Komplikation gefürchtet? CMV-Retinitis (Netzhautentzündung) führt zur Erblindung tritt aber nur noch bei unbehandelten Patienten auf. Andere CMV-Manifestationen sind Colitis, Enzephalitis und Pneumonie.
  • Wie ist die CMV-Durchseuchungsquote? Starke unterschiede je nach Kollektiv! 50-70% in Deutschland. >90% in Entwicklungsländern.
  • Welche Nachweismöglichkeiten gibt es für CMV? CMV-IgG- und IgM-AK CMV-IgG Avidität CMV-IgG und -IgM-Immunoblot CMV-DNA Nachweis aus Blut, Liquor, Urin, Fruchtwasser, Darmbiopsie (CMV-Colitis), BAL (CMV-Pneumonie) pp65 Antigen aus Blut
  • Endogene CMV-Infektion? CMV gehört zu den Herpesviren und persistiert lebenslang im Körper in hämatopoetischen Zellen und Makrophagen. Es kann jederzeit zu lokalen oder systemischen Reaktivierungen kommen.
  • Wie kann man CMV in T-Zellen nachweisen? Indirekter Nachweis mittels Quantiferon-CMV Test: Patientenblut wird mit CMV-Antigen inkubiert woraufhin die T-zellen INF-y bilden welches mittels ELISA gemessen wird. CMV-DNA mittels PCR pp65-Antigen Nachweis in Granulozyten
  • Welche prophylaktischen Maßnahmen gegen CMV-Infektionen bei immunsupprimierten Patienten kennen Sie? Hauptrisikogruppe sind Kleinkinder unter 3 Jahren. Infektiös ist vor allem Speichel und Urin. Gute Händehygiene! CMV-negative Blutkonserven, Spenderorgane Frühgeborene werden nicht gestillt wenn die Mutter CMV positiv ist. Bei Infektion in der Schwangerschaft kann die Gabe von Hyperimmunglobulinen die Transmissionsrate verringern.
  • Gibt es antivirale Therapiemöglichkeiten bei CMV? 6 Wochen i.v. mit Ganciclovir dann für 6-12 Monate orale Therapie mit Valaciclovir.
  • Wie ist der Wirkmechanismus von Aciclovir? Was macht die Thymidinkinase? Aciclovir ist ein Nukleosidanalogon und wird geziehlt bei Infektionen mit HSV und VZV (Alphaherpesviren) eingesetzt. Bei VZV ist es schächer wirksam und muss höher dosiert werden. Es entspricht Guanosin aber ohne Zuckeranteil und führt zum Kettenabbruch. Die viruseigene Polymerase bleibt an Aciclovir fixiert. Die virale Thymidinkinase erkennt Aciclovir fälschlicherweise als Thymidin und aktiviert es.
  • CMV Therapie in der Schwangerschaft? Was sind die Therapieindikationen für CMV? Keine systemische Therapie in der Schwangerschaft, ggf. Hyperimmunglobulingabe. Nur in Einzelfällen Ganciclovir über Nabelschnurpunktion. Konnatale Infektion (DNA im Urin oder IgM-AK) und CMV bedingte klinische Auffälligkeiten (intrazerebrale Verkalkungen, auffälliges Hörscreening, Chorioretinitis oder zu früh oder zu klein geboren). Reifgeborene asymptomatische oder postnatal infizierte Kinder werden in der Regel nicht therapiert. Bei Immunschäche (HIV)
  • Gibt es therapeutische Erfolge mit Ganciclovir? Ziel ist den Krankheitsprogress zu stoppen. Schädigungen sind jedoch nicht reversibel.
  • Wie erfolgt der CMV Erregernachweis bei Neugeborenen? Virus DNA aus Blut und Urin, Liquor oder Rachensekret. CMV-IgM AK.