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Spracherwerb/entwicklung (Subject) / Voraussetzungen (Lesson)
Voraussetzungen für Spracherwerb
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- Wahrnehmung bei Kindern nach Ayres und Zimmer Kognitive Entwicklung in den ersten 2 Jahren hauptsächlich eine sensumotorische Entwicklung (Piaget) 3.-7. Lebensjahr: Entwicklung sensorischer Reife, Phase der intensiven sensorischen Integration (Organisation, Ordnung und Verarbeitung von Sinneseindrücken) nach Zimmer: Sinne in 7 Systemen, Funktionen und Sinnesorganen daher empfiehlt sich mehrkanaliges Lernen, multisensorisch
- Voraussetzungen für Spracherwerb frühe Reifung der Sinnesorgane pränatal und postnatal Ausbildung des passiven und aktiven Sprachzentrums im Hirn sozial kognitive Fähigkeiten: geteilte Aufmerksamkeit z.B. Fähigkeit zu Lernen, Wunsch zu kommunizieren und Interaktionsbereites Gegenüber müssen vorhanden sein.
- Sozial-kognitive Bedingungen des Spracherwerbs Zwischen Mutter und Kind geteilte Aufmerksamkeit - szenischer Zusammenhang: wechselnde Aufmerksamkeit zwischen Gegenstand und Bezugsperson, auch über größere Distanzen hinweg. baby Talk, motherese, Ammensprache: langsamer, deutlicher, meist höher
- Dialogform Mutter - Kind in 5 Stufen Reduktion der Information. scaffolding positive Verstärkung. Enforcement Korrektur. Correction Progression. progression Eingang in den produktiven Wortschatz. Intake
- Das Schnürsenkelmodell nach Penner Ineinandergreifen der Entwicklung von Sprache und Kognition davon ausgehend, dass wir mit sogenannten Kernsystemen ausgestattet sind (vorinstalliertes Wissen) die sprachliche und kognitive Entwicklung sind gekoppelt, fördern oder behindern sich
- Theory of mind wichtiger kognitiver Reifeschritt ca. mit 4 Jahren Reflektion, Perspektivwechsel, Transfer, Relation und Zusammenhänge werden möglich Entwicklungsschritt des Kindes heraus aus der bisherigen Egozentrie und Unmittelbarkeit Kind kann nun formale Theorien entwickeln Wissen, dass andere Menschen einen anderen Wissensstand haben, etwas anderes gleuben, Dinge aus einer anderen Perspektive sehen nun können Informationen aus mehreren Kernsystemen auch „offline“ verwendet werden, „online“ war die Verarbeitung nur in der jeweiligen Situation möglich
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