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Strategisches Management (Subject) / Teil VII (Lesson)
Strategisches Management
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- Was versteht man unter einem Geschäftsmodell? Ein Modell, dass die Art und Weise beschreibt, wie Unternehmen unter Rückgriff auf eine geeignete Strategie, gundsätzlich ihr Geschäft betreiben und wie sie Wettbewerbsvorteile als Basis eines nachhaltigen Unternehmenserfolgs erringen wollen.
- Welche Elemente des Geschäftsmodells gibt es? 1) Marktmodell 2) Organisationsmodell 3) Informationsmodell 4) Kapitalmodell mit den unter-Modelle: Beschaffungsmodell Leistungserstellungsmodell Absatzmodell
- Was versteht man unter dem Marktmodell? Bestimmt mit welchen Produkt/Marktkombinationen auf dem Markt agiert werden soll. --> Unternehmensstrategie Ferner führt es den Wettbewerb in den einzelnen strategischen Geschäftsfeldern. --> Wettbewerbsstrategie
- Was versteht man unter dem Organisationsmodell? Umsetzung der verfolgten Strategien in der Praxis --> Bsp.: in form von Kooperation mit Wertschöpfungspartnern
- Was ist das Informationsmodell? In welchem Umfang und auf welche Weise werden die Informationen wertschöpfungsstufenübergreifend ausgetauscht.
- Was ist das Informationsmodell? In welchem Umfang und auf welche Weise werden die Informationen wertschöpfungsstufenübergreifend ausgetauscht.
- Was ist das Kapitalmodell? Klärt die Frage, wie das Unternehmen finanziert wird.Untermodelle: Beschaffungsmodell: - Auf welche Art und Weise werden Inputfaktoren beschafft? Leistungserstellungsmodell: - Wie wird die Kernleistung erbracht? - Wie stark ist das Unternehmen vertikal integriert? Absatzmodell: - Wie werden Kernleidungen des Unternehmens abgesetzt? - Wie eng bindet sich ein Unternehmen an bestimmte Vermarktungspartner?
- Welche Dimensionen gibt es im Geschäftsmodell? Zentral: Wer - An wen (Kunden) ist das Markting adressiert? [essentielle für das Unternehmen diese Frage zu klären] Periphere: Was - Was bieten wir unseren Kunden an [Nutzenversprechen] - Beschreibt alles Leistungen die dem Kunden von Vorteil sein können. Wie - Wie stellen wir unsere Leistungen her [Wertschöpfungskette] - Beschreibt die Prozesse und Aktivitäten die Notwendig sind um Leistungen zu erbringen. Sowie auch ihre Koordination in der WSK. Wert - Wie wird der Wert erzielt [Ertragsmechanik] - Aussage darüber, warum die Geschäftsmodelle finaziell überlebensfähig sind. Beeinhaltet Dinge wie Kostenstruktur und Umsatzmechanismen.
- Wie unterscheidet sich eine Produkt-/Prozessinnovation von einer Geschäftsmodellinnovation? Faustregel: Eine Geschäftsmodellinnovation wirkt sich auf mindestens zwei der vierGeschäftsmodellkomponenten signifikant aus.
- Was gilt für die Schaffung einer erfolgreichen GeschäftsmodellINNOVATION unabdingbar? Es ist unabdingbar eine dominante Brachenlogik zu durchbrechen und neue Ideen außerhalb des existierenden Denkschemas zu entwickeln. 90% aller neuen Geschäftsmodelle sind nicht wirklich neu, sondern basieren auf 55 bestehenden Mustern.Kreatives Imitieren aus anderen Branchen befähigt Unternehmen in der eigenen Branche Innovationsführer zu werden. Wichtig ist hierbei des Prinzip: "Kapieren geht vor Kopieren"
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- Wie läuft eine Geschäftsmodellinnovation grob ab? 1. Initierung; Umfeld analysieren. 2. Ideenfindung; Muster adaptieren. 3. Intergierung; Geschäftsmodell ausgestalten. 4. Realisierung; Plan in die Praxis umsetzen.
- Was versteht man bei der Geschäftsmodellinnovation unter Initiierung? Initiierung: a) Akteuere verstehen: Kunden Partner Wettbewerber b) Einflussfaktoren: Technologien Trends und regulatorische Veränderungen
- Was versteht man bei der Geschäftsmodellinnovation unter Ideenfindung Ideenfindung: Muster adaptieren: A) Ähnlichkeitsprinzip--> Übertragen von Geschäftsmodellen aus einer bekannten Branche in die eigene Analoge Branchen Motto: Mach dir das Vertraute FremdVorteile: Eher mehr Strukturiert Auch für Kreativitätsanfänger geeignetNachteil: Je nach Abstraktionsgrad können Denkmuster nur teilweise durchbrochen werden Gefahr bei bekannten Kundenproblemen hängenzubleiben B) Konfrontationsmodell--> Such nach neuen Geschäftsmodellen durch bewusste Extreme Extremvariante Motto: Mach dir das Fremde vertrautVorteile: Durchbrechen von Denkmustern Erschließung unerahnter InnovationspotetialeNachteile: Hohe Kreativität notwendig Dadurch sehr anspruchsvoll in der Anwendung
- Wie funktioniert die Ideenselektion mit dem NABC-Ansatz? 1.) Need --- Kundenperspektive Was ist das zentrale Kudenbedürfniss Wo liegt unsere Chance Wer sind unsere Kunden 2.) Approach --- Innenperspektive Wie sieht der Lösungsansatz bzw. das Leistungsversprechen aus? Wie liefern wir es? 3.) Benefits --- Wertperspektive Was ist der Nutzen für unseren Kunden Nutzen für uns Qualitiv und Quanitiv 4.) Competition --- Außenperspektive Was ist der Wettbewerb? Wer ist die Konkurrrenz Was gibt es für Alternativen
- Was versteht man bei der Geschäftsmodellinnovation unter Integration? Integration --- Das Geschäftsmodell ausgestalten Konsistenz im Sinne von: Zusammensetzung/Ausgestaltung A) Interne Konsistenz - Stimmige Ausgestaltung der vier Dimensionen [Wer-Wie-Was-Wert] B) Externe Konsitenz - Konsitenz mit dem unternehmerischen Umfeld herstellen In Bezug auf: Bedürfnisse der Akteure Trends Wettbewerbsbedingungen
- Was versteht man bei der Geschäftsmodellinnovation unter Implementierung? Implementierung --- Umsetzung der theoretisch geplanten Geschäftsmodellinnovation in die Realität. 1. Stufe: Test ---> Lernen durch Versuch und Irrtum 2. Stufe: Anpassung 3. Stufe: Markteinführung
- Nenne 7 Muster der Geschäftsmodellinnovation: 1) Add-on Kernleistungen günstig - Zusatzleistungen verhältnismäßig teuer Bsp.: Zusatzgepäck bei billig Airlines 2) Auktion: Drei-Zwei-Eins....Meins Der Höchstbietende bekommt das Produkt - egal zu welchem Preis; Altes Prinzip, wurd durch Internet revolutioniert Bsp: E-Bay 3) Customer Loyalty Kunden werden durch Geschenke für lange Geschäftsbeziehungen dazu verführt weiterhin dem Unternehmen treu zu bleiben. Bsp.: Miles & More bei Lufthansa 4) Lock-in Zwangsloyalität durch hohe Wechselkosten, Kunden werden durch hohe Kosten bestraft wenn sie den Anbieter wechseln Bsp.: Nestle Kaffeemaschine können nur mit Nestle-Kaffeekapseln genutzt werden 5) No frills. Ziel ist es das Produkt möglichst gering anzubieten. Auch wenn dabei die Qualität leidet. Mit diesem Modell wird vorallem der Massenmarkt angesprochen Bsp.: RyanAir 6) White Label Erlaubnis für den Abnehmer die produzierte Ware unter eigenem Handelsname verkaufenzu dürfen. Bsp.: Shampoo der Drogerie Kette DM wird unter dem Label von DM verkauft, aber von einem Dritten hergestellt. 7) Self-Service Der Kunde übernimmt einen Teil der Arbeit aus der Wertschöpfungskette. Damit spart sich das Unternehemen enorme Kosten Bsp.: IKEA 8) Pay-Per-Use Der Kunde zahlt pro genutzter Einheit Bsp.: Kopieren pro Blatt/ Stromabrechnung